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Gustav Jäger (Maler)


Gustav Jäger (* 12. Juli 1808 in Leipzig; † 19. April 1871 ebenda) war ein deutscher Maler.

Leben

Gustav Jäger wurde erst in Leipzig, dann auf der Akademie zu Dresden ausgebildet und ging 1830 nach München, wo er sich Julius Schnorr von Carolsfeld anschloss.

In Rom, wohin er sich 1836 begab, malte er das Bild des Bileam mit dem Engel. 1837 wurde er nach München berufen und beteiligte sich hier an den Freskomalereien im Königsbau, namentlich an der Ausmalung des Habsburg- und des Barbarossasaals sowie an den kleineren Darstellungen im Saal Karls d. Gr.

Der Ölmalerei sich wieder zuwendend, schuf er darauf eine Grablegung Christi. 1847 wurde er Direktor der Akademie in Leipzig, doch übernahm er noch 1850 an Schnorrs Stelle die Ausführung eines der großen Freskobilder im vierten Nibelungensaal zu München.

Im Weimarer Stadtschloss ist das Herder-Zimmer von ihm ausgemalt (1848 vollendet). Andere Wandgemälde Jägers finden sich in den Kirchen zu Schönefeld und Klein-Pötzschau bei Leipzig wie in der Aula der Teichmannschen Unterrichtsanstalt daselbst.

Daneben malte er Staffeleigemälde, wie: Magdalena zu Christi Füßen u. a. Seine Werke umfassen einen kleinen Kreis, aber umso inniger ist die Empfindung, mit der sie geschaffen wurden. Er war in der Freskomalerei geübter als in der Ölmalerei. Das Altarbild „Christus als Friedensfürst“ in der Christuskirche Rüdigsdorf (Kohren-Sahlis) wurde von Jäger als Hinterglasmalerei ausgeführt. Jäger starb am 19. April 1871 in Leipzig.

1837 wurde sein Porträt von Johann Carl Koch als Zeichnung ausgeführt.[1]

Literatur

Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text aus Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage von 1888 bis 1890.
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Einzelnachweise

  1. Bibliotheca Hertziana , abgerufen am 3. Januar 2014


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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Gustav Jäger (Maler) (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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