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Guldental


Dieser Artikel behandelt den Ort Guldental, für das gleichnamige Tal in der Schweiz siehe Guldental (Tal).
Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Bad KreuznachVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Verbandsgemeinde: Langenlonsheim
Höhe: 140 m ü. NHN
Fläche: 12,99 km²
Einwohner: 2500 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 192 Einwohner je km²
Postleitzahl: 55452
Vorwahl: 06707
Kfz-Kennzeichen: KH
Gemeindeschlüssel: 07 1 33 035
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Naheweinstraße 80
55450 Langelonsheim
Webpräsenz: www.guldental.de
Ortsbürgermeister: Elke Demele (SPD)
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Guldental ist eine Ortsgemeinde an der Nahe im Landkreis Bad Kreuznach in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Langenlonsheim an.

Geographie

Der Ort liegt im Naheland zwischen den südlichen Ausläufern des Hunsrücks am Lauf des Guldenbachs.

Die Nachbargemeinden sind von Norden im Uhrzeigersinn: Langenlonsheim, Bretzenheim, Bad Kreuznach, Hargesheim, Gutenberg, Windesheim sowie Waldlaubersheim.

Guldental besteht aus den beiden Ortsteilen Heddesheim und Waldhilbersheim sowie aus den Wohnplätzen Breitenfelserhof und Ackermühle.[2]

Geschichte

Bereits 1163 wurde der Besitz Hetdenesheim (Heddesheim) urkundlich erwähnt und war schon vor 700 Jahren eines der Großdörfer im heutigen Landkreis Bad Kreuznach. Unter französischer Herrschaft wurde Heddesheim im Jahre 1800 der Mairie Langenlonsheim zugeteilt.

Auch der heutige Ortsteil Waldhilbersheim hat ein hohes Alter: Bereits ab dem Jahre 1200 tritt die Bezeichnung des Ortes in Urkunden auf. Im Jahre 1800 kam der Ort zur Mairie (der späteren Bürgermeisterei) Windesheim und 1939 zum Amt Langenlonsheim.

Die heutige Ortsgemeinde Guldental wurde im Zuge der rheinland-pfälzischen Verwaltungs- und Gebietsreform am 7. Juni 1969 aus den selbständigen Gemeinden Heddesheim (Nahe) mit dem Ortsteil Breitenfelser Hof und Waldhilbersheim gebildet.[3]

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Guldental besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und der ehrenamtlichen Ortsbürgermeisterin als Vorsitzende. Bis 2014 gehörten dem Gemeinderat 20 Ratsmitglieder an.

Die Sitzverteilung im Gemeinderat:[4]

Wahl SPD CDU GRÜNE FLG Gesamt
2014 4 6 2 4 16 Sitze
2009 4 9 2 5 20 Sitze
2004 4 10 1 5 20 Sitze
  • FLG = Freie Liste Guldental e.V.

Wappen

Das Wappen der Ortsgemeinde Guldental setzt sich aus den Wappen der ursprünglichen Gemeinden Heddesheim und Waldhilbersheim zusammen. In der oberen Hälfte des geteilten Schildes ist ein schwarzes, schwebendes Andreaskreuz auf goldenem Hintergrund zu sehen. Im unteren Teil befinden sich drei silberne Flügel auf rotem Hintergrund. Das Andreaskreuz war ursprünglich Bestandteil des Heddesheimer, die Flügel Bestandteil des Waldhilbersheimer Wappens.

Die Genehmigung zur Führung dieses Wappens wurde nach der Zusammenlegung 1969 im Jahre 1971 durch die Bezirksregierung Koblenz erteilt.[5]

Gemeindepartnerschaften

  • Cleebourg (Frankreich, Elsaß), Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde am 25. Juli 1988 durch den damaligen Cleebourger Ortsvorsteher Charles Jautzy und den Guldentaler Ortsbürgermeister Jakob Maurer

Kultur und Sehenswürdigkeiten

  • Heddesheim
    • Evangelische Pfarrkirche: Chorturm romanisch mit gotisch veränderten Schallarkaden. Langhaus aus dem 15. Jahrhundert, nachträglich durch einen dreiseitig geschlossenen Raum nach Süden erweitert. Wiederherstellung nach Brand im Jahre 1709, die Westseite mit abgeschrägten Ecken. Aus dieser Zeit auch der heutige Turmhelm.
    • Katholische Pfarrkirche St. Jakobus der Ältere: 1894 nach Plänen des Freiburger Dombaumeisters Max Meckel in neogotischen Formen errichtet. Einschiffiger Kirchenraum mit eingezogenem Chor und querschiffartig angeordneten Seitenkapellen, Giebelfront mit von aufwändigem Spitzhelm mit Wichhäusern gekröntem Flankenturm. Der Innenraum vermittelt nach der 2003 abgeschlossenen Innenrenovierung ein sehr gutes Bild eines neogotischen Gesamtkunstwerkes mit holzgeschnitzten Altarretabeln, Glasmalereien und der wiederhergestellten Farbfassung und Bemalung aus der Erbauungszeit.
  • Waldhilbersheim
    • Katholische Pfarrkirche St. Martin: 1774/75 erbauter barocker Saalbau mit Dachreiter, 1923 um eine Achse nach Westen verlängert.

Siehe auch:

Museen

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Guldental liegt im Rhein-Nahe-Nahverkehrsverbund. Im Gemeindegebiet liegt der Bahnhof Heddesheim (Nahe) an der Hunsrückquerbahn LangenlonsheimHermeskeil, die jedoch derzeit nur im Güterverkehr betrieben wird. Der nächste Bahnhof mit Personenverkehr ist Langenlonsheim an der Nahetalbahn Bingen–Bad Kreuznach, etwa 5 km östlich von Guldental. Von Guldental nach Bad Kreuznach verkehrt täglich mindestens im Zweistundentakt die Buslinie 240 des Omnibusverkehrs Rhein-Nahe.

Die nächste Autobahnanschlussstelle ist Waldlaubersheim an der Bundesautobahn 61 KoblenzLudwigshafen, etwa fünf Kilometer nördlich von Guldental.

Weinbau

Guldental ist erheblich geprägt vom Weinbau und mit 377 Hektar bestockter Rebfläche nach Bad Kreuznach größte Weinbaugemeinde der Nahe.

Persönlichkeiten

Ehrenbürger

  • Jakob Maurer (ehemaliger Bürgermeister), seit 6. Januar 2002
  • Günter Lukas (Ortschronist), seit 6. Januar 2002
  • Josef Sonnet, seit 21. Januar 2007

Söhne und Töchter der Gemeinde

Bekannte Persönlichkeiten

Literatur

  • Norbert Wortmann: Guldental, das gemütliche WeinDorf im NaheLand. Bildband, Guldental 2007

Weblinks

 Commons: Guldental  – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2014 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile 2010 , Seite 15 (PDF; 2,3 MB)
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006 , Seite 178 (PDF; 2,6 MB)
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  5. Rainer Seil: GULDENTAL. Ortsgemeinde Guldental im Selbstverlag, 1986

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Guldental (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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