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Großvenediger


Großvenediger

Großvenediger von Nordwesten, von der Zugspitze aus gesehen

Höhe 3657 m ü. A.
Lage Salzburg und Tirol, Österreich
Gebirge Venedigergruppe
Dominanz 26 km → Glocknerwand[1]
Schartenhöhe 1197 m ↓ Felber Tauern
 
Gestein Zentralgneis
Erstbesteigung 3. September 1841 durch Anton von Ruthner, Ignaz von Kürsinger u.a., geführt von Josef Schwab
Normalweg von der Neuen Prager Hütte über Schlatenkees und Ostflanke, von der Kürsingerhütte über die Venedigerscharte von Norden oder vom Defreggerhaus über das Rainertörl von Süden
Besonderheiten Höchster Berg Salzburgs sowie der Venedigergruppe
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Der Großvenediger, die „weltalte Majestät“, ist der stark vergletscherte Hauptgipfel der Venedigergruppe in den Hohen Tauern am Alpenhauptkamm an der Grenze von Osttirol zu Salzburg. Mit einer Höhe von 3657 m ü. A. [1] ist er der höchste Berg in Salzburg.

Name

Der Name Großvenediger wurde erstmals 1797 in einem Protokoll einer Grenzbeschau erwähnt. Bis dahin war der Berg als Stützerkopf bezeichnet worden. Über die Herkunft des Namens herrscht Unklarheit, so soll er sich von durchziehenden Händlern, den Venedigern, herleiten. Auch die Fernsicht bis nach Venedig ist eine oft erwähnte, aber widerlegte Theorie.

Erstbesteigung

Den ersten Ersteigungsversuch gab es bereits vor 1828 durch Paul Rohregger. Er erreichte die Venedigerscharte aus dem Untersulzbachtal. Am 9. August 1828 scheiterte auf Grund eines Lawinenabgangs eine Expedition von 17 Männern, darunter auch Erzherzog Johann, beim Versuch, den Gipfel zu erreichen.[2]

Erst 40 Jahre nach der Erstbesteigung des Großglockners erreichte am 3. September 1841 eine von Josef Schwab (genannt Hausstetter Sepp) geführte Gruppe den Gipfel. Mit dabei waren u. a. Anton Ruthner und Josef Lasser von Zollheim (die die Besteigung Anfang 1841 geplant hatten), Otto von Gravenegg, Ignaz von Kürsinger sowie der siebzigjährige Paul Rohregger († um 1855), der 1828 Erzherzog Johann geführt hatte und dabei in jene die Expedition beendende Lawine gekommen war. Ausgangspunkt der Besteigung war Neukirchen am Großvenediger. Der Weg führte durch das Obersulzbachtal und über die Stierlahnerwand. Von den 40 beteiligten Männern erreichten 24 den Gipfel, die anderen blieben wegen Müdigkeit zurück. Von Kürsinger, der maßgeblich an der Expedition beteiligt war, stammt auch die Bezeichnung weltalte Majestät.[2]

Normalwege zum Gipfel

Alle Normalaufstiege auf den Großvenediger sind zwar technisch unschwierig, es handelt sich dabei aber um Hochtouren, die über spaltenreiches Gletschergelände führen. Abhängig von den Verhältnissen sind die Spalten teils schwer zu erkennen und stellen auch bei Skitouren eine Gefahr dar.

Bilder vom Großvenediger

Literatur

  • Anton von Ruthner: Die erste Ersteigung des Großvenedigers am 3. September 1841. In: —: Berg und Gletscher-Reisen in den österreichischen Hochalpen. Gerold, Wien 1864, OBV , S. 289–313. – Volltext online .
  • Ferdinand Löwl: Der Gross-Venediger. in: Jahrbuch der k.k. Geologischen Reichsanstalt, Jg. 44, Wien 1895, S. 515-532 (Digitalisat ; PDF; 1,2 MB)

Weblinks

 Commons: Großvenediger  – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen Österreich: Austrian Map online (Österreichische Karte 1:50.000) . Abgerufen am 25. Juli 2012.
  2. 2,0 2,1 Willi End: Venedigergruppe. Alpenvereinsführer. 5. Auflage. Bergverlag Rother, München 2006, S. 232.

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Großvenediger (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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