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Großfischlingen


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Südliche WeinstraßeVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Verbandsgemeinde: Edenkoben
Höhe: 132 m ü. NHN
Fläche: 4,31 km²
Einwohner: 627 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 145 Einwohner je km²
Postleitzahl: 67483
Vorwahl: 06323
Kfz-Kennzeichen: SÜW
Gemeindeschlüssel: 07 3 37 035
Adresse der Verbandsverwaltung: Poststraße 23
67480 Edenkoben
Webpräsenz: www.grossfischlingen.de
Ortsbürgermeister: Bernhard Spiegel
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Großfischlingen ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Südliche Weinstraße in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Edenkoben an.

Geographische Lage

Der Weinbauort liegt 4 km südöstlich von Edenkoben zwischen dem Biosphärenreservat Pfälzerwald und dem Rhein.

Geschichte

Erstmals wurde Großfischlingen im Jahre 772 in einer Urkunde der Abtei Lorsch als Fisckilingen erwähnt.

Religion

Ende des Jahres 2013 waren 54,7 Prozent der Einwohner katholisch und 25 Prozent evangelisch. Die übrigen gehörten einer anderen Religion an oder waren konfessionslos.[2]

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Großfischlingen besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[3]

Wappen

Die Blasonierung des Wappens lautet: „Unter blauem Schildhaupt, darin ein durchgehendes silbernes Kreuz, in Silber drei sternförmig gekreuzte blaue Fische, deren oberster nach oben sieht, während die beiden anderen nach schräglinks und schrägrechts unten blicken“.

Es wurde 1952 vom Mainzer Innenministerium genehmigt. Das Kreuz erinnert an die ehemalige Zugehörigkeit zum Hochstift Speyer und die Fische stellen redend den Ortsnamen dar.[4]

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Vereine

In Großfischlingen gibt es aktuell 10 Vereine. Besonders auszeichnen konnte sich hier das Jugendrotkreuz, das 2005 den Deutschen Meistertitel in Erster Hilfe gewann.

Verkehr

Nächstgelegene Bahnhöfe sind Edesheim und Edenkoben an der Pfälzischen Maximiliansbahn Neustadt–Wissembourg.

Söhne und Töchter der Gemeinde

  • 1848 wanderte der in Großfischlingen geborene Prof. Georg Hollerith nach Buffalo, Vereinigte Staaten, aus. Dessen Sohn Hermann (1860–1929) entwickelte 1884–1889 die erste Apparatur zum Auswerten von gestanzten Lochkarten. 1896 gründete er die erste Fabrik für Datenverarbeitungsmaschinen, eine der Vorgänger von IBM. Heute erinnert die Herrmann-Hollerith-Straße an den unechten Sohn des Ortes.
  • Pirmin Spiegel (* 1957), Theologe, Geistlicher und Entwicklungshelfer

Siehe auch

Weblinks

 Commons: Großfischlingen  – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2014 (Hilfe dazu).
  2. KommWis, Stand: 31. Dezember 2013
  3. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  4. Karl Heinz Debus: Das große Wappenbuch der Pfalz. Neustadt an der Weinstraße 1988, ISBN 3-9801574-2-3

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Großfischlingen (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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