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Große Röder


Große Röder

Die Große Röder (im Hintergrund) bei Würdenhain kurz vor ihrem Eintritt in die Schwarze Elster

Daten
Gewässerkennzahl DE: 5384
Lage Sachsen, Brandenburg; Deutschland
Flusssystem Elbe
Abfluss über Schwarze Elster → Elbe → Nordsee
Quelle nahe dem Rammenauer Ortsteil Röderbrunn
Quellhöhe 326 m ü. NN
Mündung zwischen Saathain und Würdenhain in die Schwarze Elster
Mündungshöhe 87 m ü. NN
Höhenunterschied 239 m
Länge 105 km
Einzugsgebiet 935 km²

Abfluss am Pegel Kleinraschütz[1]
AEo: 679 km²
Lage: 30 km oberhalb der Mündung
NNQ (26.07.1969)
MNQ 1962/2004
MQ 1962/2004
Mq 1962/2004
MHQ 1962/2004
HHQ (14.08.2002)
280 l/s
1,04 m³/s
4,01 m³/s
5,9 l/(s km²)
26,7 m³/s
53,1 m³/s
Linke Nebenflüsse Steinbach, Schwarze Röder, Lausenbach
Rechte Nebenflüsse Kleine Röder
Kleinstädte Großröhrsdorf, Radeberg, Radeburg, Großenhain, Gröditz
Gemeinden Rammenau, Ohorn, Bretnig-Hauswalde, Arnsdorf, Ottendorf-Okrilla, Ebersbach, Röderaue, Röderland

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Die Große Röder ist ein linker Nebenfluss der Schwarzen Elster in Sachsen und Brandenburg. Bis zum Zusammenfluss mit der Schwarzen Röder wird sie auch Weiße Röder genannt.

Verlauf

Der kleine Fluss entspringt nahe dem Rammenauer Ortsteil Röderbrunn (Sachsen) in einer mit Holzpfählen gefassten Quelle in 326 Metern Höhe.[2] Er entwässert das westliche Vorfeld des Nordwestlausitzer Berg- und Hügellandes. Das Gesamteinzugsgebiet zwischen Großröhrsdorf, Radeberg, Ottendorf-Okrilla und Radeburg umfasst 934,5 Quadratkilometer.

Die Große Röder wird in zahlreichen Teichen zur Karpfenhaltung aufgestaut, bei Röderbrunn im Karauschen- oder Karschteich (2,8 ha) und im Rohr- oder Rohrwiesenteich (2,1 ha), nach 1,5 Kilometern Lauflänge für Badezwecke im Buschmühlenteich in Ohorn und auf Bretniger Flur im Brettmühlenteich. Nahe der ehemaligen Bretniger Brauerei mündet der Hauswalder Bach in die Große Röder.

Nachdem sie Großröhrsdorf durchquert hat, fließt sie zwischen Wallroda und Radeberg durch das Hüttertal, kurz danach nimmt sie in Radeberg das Wasser der Schwarzen Röder auf und verläuft durch den Gelbkehain. Zwischen Radeberg und Ottendorf-Okrilla bildet sie das Seifersdorfer Tal; bei Ottendorf-Okrilla mündet noch die bei Pulsnitz und Leppersdorf entspringende Kleine Röder ein. In Radeburg wird sie durch eine in den Damm der Autobahn A13 integrierte Talsperre zum Radeburger Stausee aufgestaut. Nach 105 Kilometern[2] fließt sie westlich von Elsterwerda (Brandenburg) zwischen Saathain und Würdenhain in die Schwarze Elster.

Dem Verlauf der Großen Röder folgt der Radwanderweg Röderradroute.

Name

Der Flussname leitet sich wahrscheinlich vom mittelniederdeutschen rét ab, was hochdeutsch Ried bedeutet – mit Schilf bewachsener Bach. Er taucht in abgewandelter Form im Namen vieler am Fluss gelegener Ortschaften auf, so zum Beispiel in Radeberg und Radeburg.

Bilder

Literatur

  • Hydrologisches Handbuch. Teil 2 – Gebietskennzahlen. Freistaat Sachsen – Landesamt für Umwelt und Geologie, S. 9, abgerufen am 30. Dezember 2012 (PDF; 115 kB).
  • Dietrich Hanspach, Haik Thomas Porada: Großenhainer Pflege. Eine landeskundliche Bestandsaufnahme im Raum Großenhain und Radeburg. Hrsg.: Institut für Länderkunde Leipzig und der Sächsischen Akad. der Wissenschaften zu Leipzig. Böhlau Verlag, Köln/Weimar/Wien 2008, ISBN 978-3-412-09706-6, S. 301–311.
  • Dresdner Heide, Pillnitz, Radeberger Land (= Werte unserer Heimat. Band 27). 1. Auflage. Akademie Verlag, Berlin 1976, S. 41.

Verweise

  1. Hydrologisches Handbuch. Teil 3 – Gewässerkundliche Hauptwerte. Freistaat Sachsen – Landesamt für Umwelt und Geologie, S. 49, abgerufen am 30. Dezember 2012 (PDF; 637 kB).
  2. 2,0 2,1 Große Röder. In: Lausitzer Bergland um Pulsnitz und Bischofswerda (= Werte unserer Heimat. Band 40). 1. Auflage. Akademie Verlag, Berlin 1983, S. 97f.

Weblinks

 Commons: Große Röder  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Große Röder (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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