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Grenderich


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Cochem-ZellVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Verbandsgemeinde: Zell (Mosel)
Höhe: 400 m ü. NHN
Fläche: 8,51 km²
Einwohner: 392 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 46 Einwohner je km²
Postleitzahl: 56858
Vorwahl: 02673
Kfz-Kennzeichen: COC, ZEL
Gemeindeschlüssel: 07 1 35 037
Adresse der Verbandsverwaltung: Corray 1
56856 Zell (Mosel)
Webpräsenz: www.zell-mosel.de
Ortsbürgermeister: Udo Theis
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Grenderich ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Cochem-Zell in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Zell (Mosel) an.

Geographie

Die Gemeinde Grenderich liegt auf einem zur Mosel abdachenden Riedel des nördlichen Mosel-Hunsrücks in einer Höhe von 420 m etwa 5 km von der Mosel entfernt. Es wird dorthin mit der Landesstraße L 98 nach Senheim oder die L 199 durchs Mühlental nach Merl (Zell) angeschlossen. Parallel zur L 98 kann der Ort auch auf einer Teilstrecke des Keltenweg Nahe–Mosel erwandert werden.

Zu Grenderich gehören auch die Wohnplätze Vogthof und Zirweshof.[2]

Geschichte

1238 wird Grenderich erstmals urkundlich erwähnt. Der Ort zählte bis 1780 zur Vogtei Senheim im „Dreiherrischen Territorium“. Wie im Beltheimer Gericht teilten sich Kurtrier, Sponheim und Braunshorn (später Winneburg und Metternich) die Landesherrschaft. Ab 1794 stand Grenderich unter französischer Herrschaft und gehörte von 1798 bis 1814 zum Kanton Zell. 1815 wurde die Region und damit der Ort Grenderich auf dem Wiener Kongress dem Königreich Preußen zugeordnet.

Grundsteinlegung für die Grendericher Kirche war im Jahr 1870. Der Neubau wurde 1872 nach Plänen des Kreisbaumeisters Schmitt aus Cochem fertiggestellt.

Seit 1946 ist Grenderich Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz. Durch das 8. Verwaltungsvereinfachungsgesetz vom 18. Juli 1970 mit Wirkung vom 7. November 1970 wurde die Gemeinde Grenderich nach der Auflösung der Verbandsgemeinde Senheim der Verbandsgemeinde Zell (Mosel) zugeordnet.

Zeitgleich mit dem Bau der Pydna (Raketenbasis) in den 1980er Jahren wurde auf der Gemarkung bei Grenderich eine PATRIOT-Flugabwehrraketenstellung errichtet. Diese Stellung wurde 1990 aufgegeben und die Einheit in den nahen Osten zum Einsatz in den Irak-Krieg verlegt.

Statistik zur Einwohnerentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl der Gemeinde Grenderich, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[3]

Jahr Einwohner
1815 402
1835 661
1871 647
1905 525
1939 463
Jahr Einwohner
1950 424
1961 444
1970 452
1987 393
2005 440

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Grenderich besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[4]

Verkehr

Grenderich ist an den überörtlichen Verkehr über die etwa fünf Kilometer südlich gelegene Bundesstraße 421 angebunden. Der nächste Bahnhof ist Bullay an der Moselstrecke, etwa elf Kilometer westlich gelegen. Der nächste Flughafen ist Frankfurt-Hahn, der in etwa 25 km über die B 421 nach Kappel und die Hunsrückhöhenstraße erreicht wird.

Siehe auch

Sonstiges

Zwischen den Orten Grimburg und Gusenburg im Landkreis Trier-Saarburg befand sich bis zum Dreißigjährigen Krieg ebenfalls ein Dorf mit dem Namen Grenderich.

Weblinks

 Commons: Grenderich  – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2014 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile 2010 , Seite 24 (PDF; 2,3 MB)
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen

Kategorien: Ort im Landkreis Cochem-Zell | Grenderich | Gemeinde in Rheinland-Pfalz | Ort im Hunsrück

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Grenderich (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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