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Gremlins – Kleine Monster

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Filmdaten
Deutscher TitelGremlins – Kleine Monster
OriginaltitelGremlins
ProduktionslandUSA
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr1984
Länge106 Minuten
AltersfreigabeFSK 16
Stab
RegieJoe Dante
DrehbuchChris Columbus
ProduktionMichael Finnell
MusikJerry Goldsmith
Noel Regney
KameraJohn Hora
SchnittTina Hirsch
Besetzung
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Gremlins – Kleine Monster (Originaltitel Gremlins) ist eine Horrorkomödie aus dem Jahr 1984. Der Film entstand unter der Regie von Joe Dante, der den Posten auch bei der Fortsetzung Gremlins 2 – Die Rückkehr der kleinen Monster von 1990 innehatte. Die Hauptrollen spielen Zach Galligan und Phoebe Cates. Bei einem Budget von 11 Mio. US-Dollar spielte der Film allein in den USA 148 Mio. US-Dollar ein. Der Film startete am 26. Oktober 1984 in den bundesdeutschen Kinos.

Handlung

Der Erfinder Randall Peltzer aus Kingston Falls kauft vom Enkel eines Händlers in Chinatown den Mogwai Gizmo. Dabei handelt es sich um ein kleines Tier, das mit Fell bedeckt ist und singen kann. Der Enkel des Händlers gibt ihm drei Regeln mit auf den Weg:

  • den Mogwai nie dem Sonnenlicht aussetzen,
  • den Mogwai nicht nass werden lassen,
  • den Mogwai nicht nach Mitternacht fressen lassen.

Peltzer schenkt das Tier seinem Sohn Billy und kurz darauf passiert das erste Missgeschick: Gizmo wird nass, und unter Zuckungen platzen eine Vielzahl neuer Mogwais aus seinem Fell heraus. Diese tragen allerdings andere Charakterzüge und verhalten sich äußerst unsozial.

Ernst wird die Lage, als sie das Stromkabel von Billys Wecker zerknabbern und er so aus Unwissenheit die gefräßigen Tiere nach Mitternacht füttert. Die Mogwais verpuppen sich daraufhin und werden zu äußerst aggressiven Gremlins. Nachdem Billys Mutter und er selbst die Gremlins bis auf deren Anführer Stripe töten konnten, flüchtet dieser in ein YMCA-Gebäude. In dem dort befindlichen Schwimmbad vermehrt er sich durch Wasserkontakt in eine Armee von zerstörungswütigen kleinen Monstern, die den beschaulichen Ort am Weihnachtsabend ins Chaos stürzen.

Bei einer durch Billy herbeigeführten Gas-Explosion im Kino werden erneut alle Gremlins bis auf Stripe getötet. Dieser wird von Gizmo durch Hochziehen einer Jalousie im Kaufhaus durch hereinströmendes Sonnenlicht getötet. Nachdem sich die Familie Peltzer danach im Wohnzimmer eingefunden hat, kommt der Händler aus Chinatown zu Besuch. Er erklärt Mr. Peltzer und Billy, sie seien noch nicht bereit, den Mogwai als Haustier zu haben, und nimmt ihn wieder mit.

Zum Schluss ermahnt der Erzähler die Zuschauer, nicht direkt die Handwerker zu rufen, wenn es mal technische Störungen geben sollte, erst solle man überall im Haus das Licht anschalten und alles durchsuchen, denn es könnte sich ein Gremlin im Haus verstecken.

Auszeichnungen

Der Film gewann 1985 bei den Saturn Awards die Auszeichnung in den Kategorien Bester Horrorfilm, Beste Regie, Beste Musik, Beste Spezialeffekte sowie Polly Holliday als Beste Nebendarstellerin. Nominiert war er darüber hinaus in den Kategorien Bestes Drehbuch, Bestes Make-up sowie Corey Feldman als Bester Nachwuchsschauspieler.

Zusätzlich gewann der Film einen Young Artist Award für den Besten Familienfilm sowie eine Nominierung für Corey Feldman als Besten Jungschauspieler. In Deutschland wurde der Film mit der Goldenen Leinwand ausgezeichnet.

Computerspiel-Umsetzungen

Trivia

  • Im Film gibt es Gastauftritte des Produzenten Steven Spielberg und des Komponisten Jerry Goldsmith sowie von häufig in Filmen von Joe Dante auftretenden Darstellern wie Kenneth Tobey und William Schallert.
  • Die schottische Band Mogwai wurde durch den Film zu ihrem Namen inspiriert.
  • In den Warner Bros. Movie World-Parks gab es für einige Zeit ein Gremlins-Fahrgeschäft nach Art einer Geisterbahn. Das Thema war ein Überfall von Gremlins auf das Studio, in dem sich die Besucher befinden, bei dem alles verwüstet wird.
  • Während der Vater auf der Erfindermesse mit der Mutter telefoniert, sieht man rechts im Hintergrund, wie jemand gerade die Zeitmaschine aus dem gleichnamigen Filmklassiker nach H. G. Wells’ Roman startet. Nach einem kurzen Schnitt zu den schlüpfenden Gremlins in Billys Zimmer ist die Zeitmaschine plötzlich verschwunden, und Zuschauer suchen ungläubig den dampfenden Boden ab.
  • Ebenfalls auf der Erfindermesse ist Robby der Roboter aus Alarm im Weltall zu sehen.
  • In den Kinos in Deutschland war der Film ab 12 Jahren freigegeben. Aufgrund der expliziten Gewaltdarstellung wurde die Altersfreigabe nach erneuter Prüfung durch die FSK später auf 16 Jahre heraufgesetzt. Aus diesem Grund musste die Fernseh-Premiere von 20:15 Uhr auf 21:15 Uhr verschoben werden.
  • Im Buch zum Film erfährt man, dass der Mogwai (Gizmo) ursprünglich von einem pazifistischen Alien-Wissenschaftler geschaffen wurde, um das ideale Haustier für Kinder zu züchten. Die „Gremlins“ sind dem Buch zufolge ein unbeabsichtigter Nebeneffekt. Während der friedliche Mogwai (einer von 1000) unsterblich ist, ist die Lebensdauer eines Gremlins sehr kurz, da sie dazu neigen, sich gegenseitig auszustechen und sich Feinde zu schaffen. Woher Mr. Wing diese Informationen über Gizmo hat, erfährt man jedoch nicht.
  • Im Film sehen alle Mogwais Gizmo sehr ähnlich (weiß und braun gefleckt), in der Fortsetzung sind sie jedoch schwarz und weiß. Auch die Gremlins sind farblich nicht zu unterscheiden.
  • Der Film spielt in der Kleinstadt Kingston Falls, gedreht wurden die Szenen auf demselben Filmset von Zurück in die Zukunft, dem Courthouse Square in den Universal Studios in Hollywood.

Kritiken

  • „Eine boshaft-hintersinnige Horror-Farce über die Ambivalenz des Wunderbaren und die Kehrseite des technischen Fortschritts und der modernen Konsumgesellschaft; ätzend-karikierend, bisweilen auch trivial und krass in den Ausdrucksmitteln, aber insgesamt in ihrer Gesellschaftskritik treffend.“ – Lexikon des Internationalen Films (CD-ROM-Ausgabe), Systhema, München 1997

Weblinks


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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Gremlins – Kleine Monster (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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