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Grünow (bei Prenzlau)


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: UckermarkVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Amt: Gramzow
Höhe: 63 m ü. NHN
Fläche: 34,92 km²
Einwohner: 941 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 27 Einwohner je km²
Postleitzahl: 17291
Vorwahl: 039857
Kfz-Kennzeichen: UM, ANG, PZ, SDT, TP
Gemeindeschlüssel: 12 0 73 261
Adresse der Amtsverwaltung: Poststraße 25
17291 Gramzow
Webpräsenz: www.amtgramzow.de
Bürgermeister: André Cunow
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Grünow ist eine amtsangehörige Gemeinde im Landkreis Uckermark im Nordosten Brandenburgs (Deutschland). Sie gehörte von 1992 bis zu dessen Auflösung 2001 zum Amt Prenzlau-Land und wechselte dann zum Amt Gramzow.[2]

Geografie

Die uckermärkische Gemeinde Grünow liegt unmittelbar östlich der Kreisstadt Prenzlau in einem Grundmoränengebiet, das sich zwischen den parallel verlaufenden Tälern der Ucker und Randow ausbreitet. Die hügelige Gegend (35 bis 87 m ü. NN) ist durch viele kleine Seen und Tümpel sowie durch eine intensive Landwirtschaft gekennzeichnet.

Das Dorf liegt am Grünower See (Bild). In der Nähe des Dorfes befinden sich in südwestlicher Richtung der Nord- und Südkoppelsee. Weiter in südwestlicher Richtung die Moosbruchseen in der Gemarkung Moosbruch.

In der Nähe des Ortsteils Dreesch liegt der Klare See (nördlich von Dreesch, an der Straße nach Grünow), sowie süd-östlich die Prähnsseen (Großer - und Kleiner Prähnssee) in der Nähe der Straße nach Bietikow.


Gemeindegliederung

Zur Gemeinde Grünow gehören die Ortsteile:

  • Damme
  • Dreesch
  • Drense
  • Grünow

sowie die Wohnplätze Mönchehof, Heises Hof und Ausbau Weidendamm.

Die Orte Damme und Drense wurden am 31. Dezember 1997 nach Grünow eingemeindet.[3]

Geschichte

Ortsteil Grünow

1287 das erste Mal urkundlich erwähnt, war Grünow eine Gründung deutscher Kolonisten mit engen Verbindungen zum Nonnenkloster in Seehausen. In der Mitte des 17. Jahrhunderts gehörte Grünow zum Amt Gramzow. Um 1900 gab es im Ort ein Gut, Halbbauern, Arbeiterfamilien und einige Handwerker.

Ortsteil Dreesch

Als Vorwerk Drösch 1792 angelegt, gehörte der Ort der Familie von Arnim auf Kröchlendorff. 1977 erfolgte der Wechsel aus der ehemaligen Gemeinde Bietikow (heute Uckerfelde) in die Gemeinde Grünow.

Ortsteil Drense

Noch heute ist der ukranische Burgwall in Drense zu erkennen, der aus dem 8. Jahrhundert stammt. In Urkunden der Jahre 1240 bis 1248 wird auf die Burg hingewiesen. In den 1980er Jahren wurden bei Ausgrabungen Handelswaren aus Polen, Mähren und der Kiewer Rus gefunden.

Ortsteil Damme

Der Ort Damme taucht 1354 erstmals in einer Urkunde auf. 1930 wurde das Gut aufgesiedelt: die neuen Häuser lagen nahe den dazugehörigen Äckern, so dass Damme heute mit vier Kilometern ein ausgesprochen langgezogenes Dorf ist.

Bevölkerungsentwicklung

Jahr Einwohner
1875 393
1890 439
1910 465
1925 532
1933 455
1939 462
1946 723
1950 717
1964 560
1971 532
Jahr Einwohner
1981 482
1985 471
1989 426
1990 419
1991 410
1992 400
1993 395
1994 437
1995 442
1996 475
Jahr Einwohner
1997 959
1998 983
1999 1 008
2000 1 017
2001 1 032
2002 1 025
2003 1 031
2004 1 021
2005 990
2006 982
Jahr Einwohner
2007 977
2008 957
2009 957
2010 923
2011 929
2012 923
2013 915
2014 951

Gebietsstand des jeweiligen Jahres[4][5], ab 2011 auf Basis des Zensus 2011

Politik

Gemeindevertretung

Die Gemeindevertretung von Grünow besteht aus 6 Gemeindevertretern und dem ehrenamtlichen Bürgermeister. Die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 ergab folgende Sitzverteilung:[6]

  • Einzelbewerber Jürgen Schirmer 1 Sitz
  • Einzelbewerberin Monika Borchert 1 Sitz
  • Einzelbewerber Eckhard Kittendorf 1 Sitz
  • Die Linke 1 Sitz
  • Einzelbewerber Ernst Trebbin 1 Sitz
  • Einzelbewerber Karl-Heinz Schwanke 1 Sitz

Bürgermeister

André Cunow wurde in der Bürgermeisterwahl am 25. Mai 2014 mit 77,5 % der gültigen Stimmen für eine Amtszeit von fünf Jahren[7] gewählt.[8]

Sehenswürdigkeiten

In der Liste der Baudenkmale in Grünow (bei Prenzlau) stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenen Denkmäler.

  • Schafstall mit Gaststätte und Gästezimmer am Grünower See
  • frühgotische Feldsteinkirche in Grünow

Wirtschaft und Infrastruktur

Neben der Agrarproduktion und einer Baumschule gibt es in der Gemeinde einige kleinere Handwerksbetriebe. Grünow konnte durch Zuzug junger Familien aus dem nahen Prenzlau eine günstigere Altersstruktur erreichen.

Verkehrsanbindung

Durch die Gemeinde Grünow führt der Autobahnzubringer von der A 20 nach Prenzlau; nahe dem Ortsteil Drense befindet sich die Anschlussstelle Prenzlau-Süd. Der nächste Bahnanschluss liegt im rund sechs Kilometer entfernten Prenzlau, nachdem die Nebenbahnlinien Prenzlau–Löcknitz und Damme–Gramzow am 30. Juni 1997 stillgelegt wurden.

Weblinks

 Commons: Grünow  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Bevölkerung im Land Brandenburg nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden 31. Dezember 2015 (XLS-Datei; 83 KB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. Änderung des Amtes Gramzow Bekanntmachung des Ministeriums des Innern vom 5. Oktober 2001. Amtsblatt für Brandenburg Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 12. Jahrgang, 2001, Nummer 43, Potsdam, den 24. Oktober 2001, S.672 PDF
  3. StBA: Änderungen bei den Gemeinden, siehe 1997
  4. Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Uckermark . S. 18–21
  5. Bevölkerung im Land Brandenburg nach kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden 1991 bis 2014
  6. Amtliches Ergebnis der Kommunalwahl am 25. Mai 2014
  7. § 73 des Brandenburgischen Kommunalwahlgesetzes
  8. Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 25. Mai 2014

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Grünow (bei Prenzlau) (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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