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Gottfried Böttger


Gottfried Böttger (* 21. Dezember 1949 in Hamburg) ist ein deutscher Boogie-Woogie- und Ragtime-Pianist.

Leben

Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Singles[1]
Der Clou
  DE 37 09.09.1974 (5 Wo.)
Hamburg '75 (als Gottfried & Lonzo)
  DE 50 10.03.1975 (1 Wo.)

Böttger erhielt ab 1955 eine klassische Klavierausbildung, 1957 hatte er sein erstes öffentliches Konzert. 1969 gründete er nach dem Abitur am Wilhelm-Gymnasium Hamburg mit Uli Salm und Ulf Krüger die Jazz-Pop-Gruppe Leinemann, 1971 veröffentlichte er die Solo-Schallplatte Gottfried goes happy, 1973 erfolgten die Gründung der Rentnerband und des Panikorchesters mit Udo Lindenberg. 1974 nahm er unter dem Pseudonym „Raggi Ragtime“ eine deutsche Version des Ragtime-Hits The Entertainer aus dem Film Der Clou auf. Ebenfalls 1974 nahm er mit seinem langjährigen Weggefährten Lonzo Westphal die Single Hamburg ’75 auf. In diesem bekannten Stück, das Hans Scheibner für sie getextet hat, blicken die beiden als Greise wehmütig zurück auf ihre große Zeit in der Hamburger Szene rund um das Onkel Pö, zu der sie damals gehörten.

Seither veröffentlichte er zahlreiche Plattenaufnahmen, unter anderem mit dem amerikanischen Blues-Pianisten Memphis Slim und schrieb Musik für Fernsehserien wie Tatort und Großstadtrevier. 1997 machte er auch eine Aufnahme mit dem südafrikanischen Spiritual-Interpreten Joe Curtis.

Seit 1997 ist er Dozent für Mediendidaktik in der Studienrichtung Medieninformatik im Fachbereich Informatik an der Fachhochschule Anhalt und wurde dort inzwischen zum Honorarprofessor für Digitale Audiotechnik berufen.[2]

In der Fernseh-TalkshowIII nach 9“ von Radio Bremen war Böttger seit der ersten Sendung am 19. November 1974 ständiger Pianist, teilweise auch im Duo mit Joe Pentzlin. Zum 40-jährigen Jubiläum der Talkshow mit der Ausgabe am 14. November 2014 nahm der Musiker seinen Abschied aus der Sendung.[3]

Auszeichnungen

  • NORD AWARD 2007

Weblinks

 Commons: Gottfried Böttger  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. HIT-BILANZ, deutsche Chart Singles 1956–2001. auf CD-ROM; TAURUS PRESS Verlag populärer Musik-Literatur, Norderstedt 2001.
  2. Internetseite der Hochschule Anhalt: Verzeichnis der Lehrbeauftragten; abgerufen am 8. September 2011
  3. shz.de: Gottfried Böttgers Abschied von Talkshow „3 nach 9“ Artikel vom 13. November 2014


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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Gottfried Böttger (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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