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Gospić


Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Zur bosnischen Sängerin siehe Jasna Gospić.
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Gospić
Basisdaten
Staat:  Kroatien
Gespanschaft:  Lika-Senj
Höhe: 656 m. i. J.
Fläche: 967 km²
Einwohner: 12.745 (2011)
Bevölkerungsdichte: 13 Einwohner je km²
Telefonvorwahl: (+385) 053
Postleitzahl: 53 000
Kfz-Kennzeichen: GS
Struktur und Verwaltung
(Stand: 2013, vgl. )
Gemeindeart: Stadt
Bürgermeister: Petar Krmpotić (HDZ)
Postanschrift: Budačka 55
53 000
Website:

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Gospić [ˈɡɔːspitɕ] (deutsch Gospitsch, italienisch veraltet Gospici oder auch Gospich, ungarisch Goszpics) ist eine Stadt in Kroatien. Sie ist die Hauptstadt der Gespanschaft Lika-Senj (Ličko-Senjska županija) in der Region Lika und hat 12.745 Einwohner (Stand 2011). Sie ist zugleich Sitz der katholischen Diözese Gospić-Senj. Die Mehrheit der Bevölkerung stellen mit 93,06 % die Kroaten.

Die zweitgrößte Stadt der Lika liegt am Ufer des Flusses Ličina in einer reizvollen Karstlandschaft. Die Stadt bildet das Kultur- und Bildungszentrum in der dünn besiedelten Region.

Geschichte

Der Ort wurde erstmals 1263 unter dem Namen Kaseg bzw. Kasezi erwähnt. Der Name Gospić wurde ab 1604 benutzt. Der Name stammt wahrscheinlich vom kroatischen Gospa (deutsch „Madonna, Mutter Gottes“) ab.

Gospić war zur Zeit des Königreichs Ungarn Sitz des Komitats Lika-Krbava, lag von 1583 bis 1882 im Bereich der Kroatische Militärgrenze, gehörte zum Königreich Kroatien und Slawonien und 1867 bis 1918, dem Ende des Ersten Weltkriegs zum ungarischen Teil der Monarchie Österreich-Ungarn.

Am 9. Mai 1937 wurden sieben kroatische Jugendliche aus der Stadt, die in Senj an einer Feier der Kroatischen Bauernpartei für den 1928 im jugoslawischen Parlament ermordeten kroatischen Bauernführer Stjepan Radić teilnehmen wollten, von königlich-jugoslawischen Gendarmen getötet. Für diese Opfer von Senj werden alljährlich in Senj und Gospić offizielle Gedenkveranstaltungen abgehalten. Zudem erhielt zur Erinnerung in Gospić eine Straße den Namen Ulica Senjskih žrtava (Straße der Opfer von Senj).

Während des Zweiten Weltkriegs (1939–1945) befanden sich in Gospić das von den Ustascha betriebene KZ Gospić.

Während des Kroatienkriegs wurde die Stadt schwer von Angriffen durch die Jugoslawische Volksarmee und serbischen Paramilitärs beschädigt.

In Gospić kam es im Jahre 1991 zum Massaker von Gospić, einem Kriegsverbrechen kroatischer Truppen gegen serbischstämmige Einwohner.

Stadtteile

Zu Gospić gehören 50 Siedlungen, diese sind: Aleksinica, Barlete, Bilaj, Brezik, Brušane, Budak, Bužim, Debelo Brdo I, Debelo Brdo II, Divoselo, Donje Pazarište, Drenovac Radučki, Gospić, Kalinovača, Kaniža Gospićka, Klanac, Kruščica, Kruškovac, Kukljić, Lički Čitluk, Lički Novi, Lički Osik, Lički Ribnik, Lipe, Mala Plana, Gospić, Mogorić, Mušaluk, Novoselo Bilajsko, Novoselo Trnovačko, Ornice, Ostrvica, Oteš, Pavlovac Vrebački, Počitelj, Podastrana, Podoštra, Popovača Pazariška, Rastoka, Rizvanuša, Smiljan, Smiljansko Polje, Široka Kula, Trnovac, Vaganac, Velika Plana, Veliki Žitnik, Vranovine, Vrebac, Zavođe i Žabica.

Infrastruktur und Tourismus

Gospić liegt an der Autobahn A1, die Zagreb mit der dalmatinischen Küste verbindet. Östlich des Stadtzentrums befindet sich an der Lika-Bahnstrecke der Bahnhof Gospić, von dem aus mehrmals täglich Direktverbindungen nach Zagreb Hauptbahnhof und Split bestehen. Zudem ist die Stadt über den Sportflugplatz in Otočac nordwestlich des Stadtgebiets sowie über den internationalen Flughafen Zadar zu erreichen.

Der Tourismus um Gospić konzentriert sich vornehmlich auf den alpinen Tourismus (Bergwanderungen, das Skifahren auf dem Velebit-Gebirge, Jagdtourismus und dem Tourismus auf dem Lande/Dorf). Bademöglichkeiten bieten sich im nahegelegenen Karlobag an der Adriaküste. Kleine Hotels, Pensionen und ein Campingplatz finden sich in Gospić-Stadtmitte sowie im benachbarten Brušane.

Persönlichkeiten

Gospić ist der Geburtsort von:

Weitere Persönlichkeiten:

Fotos

Weblinks

 Commons: Gospić  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Gospić (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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