Gomaringen - LinkFang.de





Gomaringen


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Tübingen
Landkreis: TübingenVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Gemeindeverwal­tungsverband: Steinlach-Wiesaz
Höhe: 474 m ü. NHN
Fläche: 17,3 km²
Einwohner: 8747 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 506 Einwohner je km²
Postleitzahl: 72810
Vorwahl: 07072
Kfz-Kennzeichen:
Gemeindeschlüssel: 08 4 16 015
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Rathausstraße 4
72810 Gomaringen
Webpräsenz: www.gomaringen.de
Bürgermeister: Steffen Heß
}

Gomaringen ist eine Gemeinde im Landkreis Tübingen etwa zehn Kilometer südlich von Tübingen und etwa elf Kilometer südwestlich von Reutlingen.

Geographie

Geographische Lage

Gomaringen liegt im Tal der Wiesaz, eines rechten Nebenflusses der Steinlach, die in den Neckar mündet.

Nachbargemeinden

Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Gemeinde Gomaringen, sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Norden genannt und gehören zum Landkreis Tübingen beziehungsweise zum Landkreis Reutlingen.

Kusterdingen, Reutlingen, Mössingen, Nehren, Dußlingen und Tübingen

Gemeindegliederung

Die Gemeinde Gomaringen besteht aus den beiden Ortsteilen Gomaringen und Stockach. Die Ortsteile sind räumlich identisch mit den früheren Gemeinden gleichen Namens. In der Gemeinde Gomaringen wird der Gemeinderat nach dem System der Unechten Teilortswahl gewählt, dementsprechend bilden die beiden Ortsteile als Wohnbezirke bezeichnete Wahlkreise. Der Ortsteil Stockach bildet zudem eine Ortschaft im Sinne der baden-württembergischen Gemeindeordnung mit eigenem Ortschaftsrat und Ortsvorsteher als dessen Vorsitzender.[2]

Zum Ortsteil Gomaringen gehören das Dorf Gomaringen, der Weiler Hinterweiler, der baulich mit Gomaringen zusammengewachsen ist, und die Häuser Bahnhof Gomaringen, Hammerwerk, Pomosinwerke, Sägmühle und Schleifmühle. Zum Ortsteil Stockach gehört nur das Dorf Stockach.

Im Ortsteil Gomaringen lagen die abgegangenen Orte Unnothof und Ziegelhausen (oder Ziegelhäuser). Unnothof fiel vor 1893 und Ziegelhausen vor 1492 wüst.[3]

Geschichte

  • Die Namensendung auf „-ingen“ belegt die Besiedlung durch die Alemannen
  • Der Name „Gomaringen“ wurde 1191 erstmals urkundlich in der Chronik des Berthold von Zwiefalten erwähnt
  • Werner von Gomaringen (ca. 1356–1393) und Peter von Gomaringen (1393–1412) aus dem Hause der Herren von Gomaringen wurden Äbte von Bebenhausen, dem Hauskloster der Pfalzgrafen von Tübingen.
  • 1499: Gomaringen und seine heutigen Ortsteile Hinterweiler und Stockach wurden von Reutlingen erworben. 150 Jahre lang nahmen Vögte die reichsstädtischen Belange wahr.
  • 1648: Wegen hoher Kontributionen, die Reutlingen als Reichsstadt nach dem Dreißigjährigen Krieg zu entrichten hatte, musste es Gomaringen und Hinterweiler an Württemberg verkaufen.
  • 1807: Gomaringen wurde dem Oberamt, später dem Kreis Reutlingen zugeschlagen
  • 1837–1841: Der Schriftsteller Gustav Schwab (1792–1850) lebte als Pfarrer in Gomaringen. Dort verfasste er Sagen des klassischen Altertums und seine Schiller-Biografie.
  • 1973: Mit der Kreisreform von 1973 wechselte die Gemeinde vom Landkreis Reutlingen zum Landkreis Tübingen. Am 1. Dezember 1973 wurde Stockach eingemeindet.

Politik

Gomaringen ist der Sitz des Gemeindeverwaltungsverbandes „Steinlach-Wiesaz“. Weitere Mitgliedsgemeinden sind Dußlingen und Nehren.

Bürgermeister

  • bis 1946: Karl Beck (kommissarisch)
  • 1946 bis 1948: Heinrich Rapp
  • 1948 bis 1951: Emil Hartung
  • 1951 bis 1981: Heinz Raff
  • 1981 bis 2012: Manfred Schmiderer
  • seit 2. Juli 2012: Steffen Heß

Gemeinderat

Gemeinderatswahl 2009[4]
Wahlbeteiligung: 52,5 % (2004: 52,8 %)
 %
40
30
20
10
0
37,5 %
24,4 %
21,8 %
16,3 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2004
 %p
   2
   0
  -2
  -4
-1,0 %p
-0,2 %p
-0,6 %p
+1,7 %p
Expression-Fehler: Unerwartete schließende eckige Klammer

Die Gemeinderatswahl am 7. Juni 2009 führte zu folgender Verteilung der 18 Sitze (–2) im Gemeinderat:

  • FW: 7 Sitze (–1)
  • SPD: 4 Sitze (–1)
  • CDU: 4 Sitze (±0)
  • Grüne Liste: 3 Sitze (±0)

Städtepartnerschaften

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Museen

Bauwerke

  • Gomaringer Schloss, von 1837 bis 1841 Pfarrsitz von Gustav Schwab.

Grabhügel

Veranstaltungen

Das christliche Festival Rock Without Limits fand von 2008 bis 2010 in Gomaringen statt.

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Die Landesstraße 230 verbindet die Gemeinde mit der Bundesstraße 27 und damit mit Tübingen und Stuttgart. Die L 384 führt östlich nach Reutlingen.

Der Öffentliche Personennahverkehr wird durch den Verkehrsverbund Neckar-Alb-Donau (NALDO) gewährleistet. Die Gemeinde befindet sich in der Wabe 113. Die Gönninger Bahn zwischen Reutlingen und Gönningen war 1982 endgültig eingestellt worden.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Gemeinde

Weblinks

 Commons: Gomaringen  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Gomaringen – in der Beschreibung des Oberamts Reutlingen von 1824

Einzelnachweise

  1. Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden Baden-Württembergs 2014 (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. Hauptsatzung der Gemeinde Gomaringen vom 10. Oktober 1990, zuletzt geändert am 28. Juni 2006 (PDF; 89 kB) abgerufen am 21. März 2009
  3. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band VII: Regierungsbezirk Tübingen. Kohlhammer, Stuttgart 1978, ISBN 3-17-004807-4. S. 124–125
  4. http://www.statistik.baden-wuerttemberg.de/Wahlen/Kommunalwahlen_2009/GTabelle.asp?G=GE416015

Kategorien: Ort im Landkreis Tübingen | Gomaringen | Gemeinde in Baden-Württemberg

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Gomaringen (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

Änderungen: Alle Bilder mit den meisten Bildunterschriften wurden entfernt. Ebenso alle zu nicht-existierenden Artikeln/Kategorien gehenden internen Wikipedia-Links (Bsp. Portal-Links, Redlinks, Bearbeiten-Links). Entfernung von Navigationsframes, Geo & Normdaten, Mediadateien, gesprochene Versionen, z.T. ID&Class-Namen, Style von Div-Containern, Metadaten, Vorlagen, wie lesenwerte Artikel. Ansonsten sind keine Inhaltsänderungen vorgenommen worden. Weiterhin kann es durch die maschinelle Bearbeitung des Inhalts zu Fehlern gerade in der Darstellung kommen. Darum würden wir jeden Besucher unserer Seite darum bitten uns diese Fehler über den Support mittels einer Nachricht mit Link zu melden. Vielen Dank!

Stand der Informationen: August 201& - Wichtiger Hinweis: Da die Inhalte maschinell von Wikipedia übernommen wurden, ist eine manuelle Überprüfung nicht möglich. Somit garantiert LinkFang.de nicht die Richtigkeit und Aktualität der übernommenen Inhalte. Sollten die Informationen mittlerweile fehlerhaft sein, bitten wir Sie darum uns per Support oder E-Mail zu kontaktieren. Wir werden uns dann innerhalb von spätestens 10 Tagen um Ihr Anliegen kümmern. Auch ohne Anliegen erfolgt mindestens alle drei Monate ein Update der gesamten Inhalte.