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Gnarrenburg


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Rotenburg (Wümme)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Höhe: 10 m ü. NHN
Fläche: 122,91 km²
Einwohner: 9137 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 74 Einwohner je km²
Postleitzahl: 27442
Vorwahlen: 04763, 04764
Kfz-Kennzeichen: ROW, BRV
Gemeindeschlüssel: 03 3 57 016
Gemeindegliederung: 12 Ortschaften
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Bahnhofstraße 1
27442 Gnarrenburg
Webpräsenz: www.gnarrenburg.de
Bürgermeister: Axel Renken (SPD)
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Gnarrenburg ist eine Gemeinde im Landkreis Rotenburg (Wümme) in Niedersachsen. Sie liegt am Oste-Hamme-Kanal zwischen Zeven, Bremervörde und Osterholz-Scharmbeck und hat rund 9300 Einwohner, wovon 3000 auf den Hauptort Gnarrenburg entfallen.

Geografie

Geografische Lage

Gnarrenburg ist Schwerpunktgemeinde des Fremdenverkehrs im Teufelsmoor. Der Ort ist Haltepunkt an der überwiegend touristischen Zwecken dienenden Eisenbahnstrecke zwischen Osterholz-Scharmbeck und Bremervörde, dem sogenannten Moorexpress. Das Gebiet der Gemeinde wird vom Hamme-Oste-Kanal durchzogen, der die beiden Flüsse Hamme und Oste miteinander verbindet und früher der Torfbelieferung nach Bremen und Hamburg zugedacht war.

Gemeindegliederung

Die Gemeinde Gnarrenburg besteht aus den folgenden zwölf Ortschaften (Einwohnerzahlen Stand: 31. Dezember 2011):

Zum Kernort Gnarrenburg gehören des Weiteren der 1904 eingemeindete ehemalige Ortsteil „Geestdorf“ und die 1782 gegründete Moorkolonie „Dahldorf“, die im Jahr 1932 nach Gnarrenburg eingemeindet wurde.[2]

Nachbargemeinden

Gnarrenburg grenzt an die Gemeinden Basdahl, Oerel, Bremervörde, Sandbostel, Selsingen, Ostereistedt, Rhade und Breddorf im Landkreis Rotenburg (Wümme), Worpswede, Vollersode und Holste im Landkreis Osterholz sowie Kirchwistedt im Landkreis Cuxhaven.

Geschichte

Der Name Gnarrenburg geht zurück auf eine vergessene Burg, welche einst am Südende des Ortes im Moore lag. Genau lag diese Burg an der nördlichen Geestzunge zwischen Gnarrenburg und Karlshöfen. Diese Geestzunge war der einzige Überweg durch das Teufelsmoor bzw. dem Gnarrenburger Moor. Es wurde dort Zoll eingetrieben. Auch war diese Geestzunge oft ein hart umkämpfter Bereich, wie zum Beispiel im Dreißigjährigen Krieg. Auch am Ende des Zweiten Weltkriegs war diese Geestzunge für die Gnarrenburger Gegend von Bedeutung. Hier hatten Bürgermeister Garms und Bürger Faktor durch die berühmte weiße Flagge den Englischen Besatzungstruppen den Ort Gnarrenburg ohne Kämpfe und Zerstörung übergeben.

Wirtschaftshof der Burg war der alte Gnarrenburger Hof, auch Rüschhof genannt. Dessen letztes Wohngebäude, die alte Amtsvogtei, wurde 1937 abgebrochen. Die Burg bestand nach Bodenfunden bereits um 1250. Gegen Ende des 16. Jahrhunderts erhob sich zwischen Segebade Clüver zu Wellen und der Familie von Issendorff ein Rechtsstreit um die Gnarrenburg, welcher im Jahre 1605 beendet wurde. Der Gnarrenburger Hof mit der Stätte der Burg und mehreren hundert Morgen Ländereien ging in den Besitz der Fam. von Issendorff über. Die Burg war wahrscheinlich schon im 15. Jahrhundert verfallen und auch der Hof war mehr als 100 Jahre wüst.

Im 18. Jahrhundert wurde der Hof von dem Issendorffschen Meier Dierck Dücker bewirtschaftet, später von Albert Schröder. 1746 verkaufte Landrat Jürgen Melchior von Issendorff „den alten adeligen Sitz, die Gnarrenburg“ mit allem Zubehör für 675 Reichstaler an den Forstsekretär Wilhelm von Mackphail. Von diesem erwarb 1752 der hannoversche Staat, die „Königlich Churfürstliche Cammer“, den vollfreien Hof zur Gnarrenburg. Die königliche Kammer richtete dort eine Vogtei, die Amts oder Moorvogtei Gnarrenburg ein. Dieser Vogtei wurden die damals und später entstehenden Moorkolonien unterstellt.

Auf dem Gelände des Gnarrenburger Hofes wurde die Gnarrenburger Kirche errichtet, die 1790 eingeweiht wurde. Auch der Ort Gnarrenburg liegt zur Hauptsache auf Grund und Boden des alten Hofes. Gnarrenburg begann sich 1803 zu entwickeln. 1848 hatte Gnarrenburg 18 Wohngebäude und 117 Einwohner. 1871 26 Wohngebäude und 178 Einwohner.

1846 gründete ein in Bremervörde gebildetes Konsortium im Ortsteil Geestdorf die Glasfabrik „Marienhütte“, benannt nach Marie, der Gemahlin des späteren Königs Georg V. von Hannover. Der Aufschwung der Ortschaft Gnarrenburg begann 1876 mit der Übernahme der Glasfabrik „Marienhütte“ durch den Kaufmann, Glasmacher und Ofenbauer Hermann Lamprecht und dem Ankauf der Erfindung des legendären Tropfenzählers im Jahr 1881 vom Bremer Kaufmann und Erfinder Georg Hirdes. Der Tropfenzähler wurde weltberühmt und der Name Gnarrenburg war weltweit bekannt. Gnarrenburg entwickelte sich zum größten Standort für Glaswaren mit Stöpseleinbohrung.[3][4]

Im staatlichen Gnarrenburger „Eichholz“ liegen ein urgeschichtliches Steingrab und mehrere Hügelgräber. Weitere vorgeschichtliche Funde wurden an der Geestzunge zwischen Gnarrenburg und Karlshöfen gefunden. Wahrscheinlich waren diese Geestzungen bereits in der Jungsteinzeit durch Bohlenwege verbunden gewesen. Funde wie Bohlen, Pfähle und natürlich das über 4000 Jahre alte Wagenrad zeugen von dieser Epoche. Die Fundstücke liegen im Kreismuseum Bremervörde, dem Bachmann Museum.

Eingemeindungen

Am 1. März 1974 wurden die Gemeinden Barkhausen und Findorf eingegliedert. Am 8. April 1974 kamen Brillit, Glinstedt, Karlshöfen, Kuhstedt (mit dem am 1. März 1974 eingemeindeten Kuhstedtermoor) und Langenhausen (mit den am 1. März 1974 eingemeindeten Orten Augustendorf, Fahrendorf und Klenkendorf) hinzu.[5]

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat der Gemeinde Gnarrenburg besteht aus 24 Ratsfrauen und Ratsherren. Dies ist die festgelegte Anzahl für eine Gemeinde mit einer Einwohnerzahl zwischen 9.001 und 10.000 Einwohnern.[6] Die 24 Ratsmitglieder werden durch eine Kommunalwahl für jeweils fünf Jahre gewählt. Die aktuelle Amtszeit begann am 1. November 2011 und endet am 31. Oktober 2016.

Stimmberechtigt im Rat der Gemeinde ist außerdem der hauptamtliche Bürgermeister Axel Renken (SPD).

Die letzte Kommunalwahl vom 11. September 2011 ergab das folgende Ergebnis:

Bürgermeister

Hauptamtlicher Bürgermeister der Gemeinde Gnarrenburg ist Axel Renken (SPD). Bei der letzten Bürgermeisterwahl am 25. Mai 2014 wurde er als Amtsinhaber ohne Gegenkandidaten mit 77,3 % der Stimmen wiedergewählt. Die Wahlbeteiligung lag bei 48,4 %.[7] Renken trat seine weitere Amtszeit am 1. November 2014 an.

Wappen

Blasonierung: In Silber über Wellen eine rote gezinnte Mauer mit einem Zinnenturm, darunter eine zwölfarmige Lilienhaspel.

Es wurde von dem Stader Synold Klein entworfen und am 24. April 1978 vom Gemeinderat akzeptiert. Die Genehmigung durch den Landkreis Rotenburg (Wümme) erfolgte am 23. Januar 1979.

Die gezinnte Mauer oberhalb der Wellenlinie ist ein Hinweis auf die Gnarrenburg. Diese lag an der Wasserscheide und verlieh dem Ort Gnarrenburg und später der Gemeinde ihren Namen.

Die zwölfarmige Lilienhaspel steht für die zwölf Gemeinden, aus denen sich die heutige Gemeinde bildete. Die Lilien werden oft verwendet in der Volkskunst der Landschaft, in der die Orte am Rande des Moors oder infolge der Moorkolonisation wie Inseln im alten Moor liegen.

Partnerschaften

Es besteht eine Partnerschaft mit der Gemeinde Baalberge in Sachsen-Anhalt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Museen

In Gnarrenburg gibt es zwei Museen:

  • das Glasmuseum im Bahnhofsgebäude[8]
  • das Kartoffelmuseum im Ortsteil Brillit[9]

Bauwerke

Das Steingrab im Eichholz ist eine neolithische Megalithanlage. Sie entstand zwischen 3500 und 2800 v. Chr. als Anlage der Trichterbecherkultur.

Die evangelische Pauluskirche von Gnarrenburg wurde 1784 vom Moorkommissar Jürgen Christian Findorff geplant und gebaut und fasste 1000 Plätze. Eingeweiht wurde die Kirche im Jahr 1790, sie war für die Moorkolonisten und das benachbarte Dorf Kuhstedt geplant. Auf Druck der Kuhstedter Bevölkerung erhielt der Ort jedoch ein eigenes Kirchspiel. Auffällig ist die Anlage der Kirche, die nicht der klassischen Bauweise folgt. Im Gegensatz zu den meisten anderen Kirchen steht der Turm hier an der langen Seite des Kirchenschiffs, in dessen Mitte sich der Altarraum mit der Kanzel befindet und die Gemeinde U-förmig um den Altar sitzt. Die Kirche liegt auf der höchsten Erhebung des Ortes Gnarrenburg. Bevor die Kirche dort gebaut wurde, stand auf dem Gelände der Gnarrenburger Hof.

Der Bahnhof an der Bahnlinie Stade–Bremen wurde im Jahre 1909 vom Worpsweder Architekten Heinrich Vogeler erbaut. Heute findet man das Glasmuseum Gnarrenburg im Bahnhofsgebäude.

Im Ortsteil Augustendorf kann ein historischer Moorhof besichtigt werden.

Das bedeutendste Bauwerk ist der Oste-Hamme-Kanal, welcher die Gemeinde Gnarrenburg in einer Länge von 16 km von Nord nach Süd durchzieht. Der Oste-Hamme-Kanal wurde 1769 bis 1790 durch Jürgen Christian Findorff gebaut und diente der Entwässerung des Teufelsmoors und des Gnarrenburger Moors, sowie dem Frachtverkehr mit Torf in die Metropolen Hamburg und Bremen. Im Norden beginnt der Kanal in Spreckens an der Oste und fließt im Süden der Gemeinde Gnarrenburg in die Hamme. Durch ein Schleusensystem fließt der Kanal in zwei Richtungen. Der höchste Punkt des Kanals liegt in der Ortschaft Langenhausen. Nach der Fertigstellung betrug die Sohlenbreite vier Meter und die Tiefe drei Meter. Heute hat der Kanal noch die Breite von ca. vier Meter, jedoch nur noch eine Tiefe von 1,50 Meter. Wander- und Fahrradwege liegen direkt am Oste-Hamme-Kanal.

Naturdenkmäler

Auf dem Gebiet der Gemeinde befindet sich mit dem Naturschutzgebiet Huvenhoopsmoor eines der wenigen noch intakten Hochmoore Niedersachsen. Im Huvenhoopsmoor befindet sich außerdem der Huvenhoopssee, einer der letzten Hochmoorseen in Niedersachsen. Das Naturschutzgebiet liegt zwischen den Ortsteilen Glinstedt und Augustendorf.

Um dem Besucher Einblicke in die ursprüngliche Moorlandschaft, die Bedeutung von Mooren, Tier- und Pflanzenwelt, die Nutzung von Torf und die Zukunft der letzten Moore zu verschaffen, hat die Gemeinde Gnarrenburg in Zusammenarbeit mit verschiedenen Organisationen den Moorerlebnispfad geschaffen. Der rund 700 m lange Pfad führt die Besucher zu verschiedenen Stationen, an denen sie etwas sehen, lesen oder erleben können. Neben inhaltlich gestalteten Stationen gibt es auch drei Aktionsstationen, und zwar die Modderzone, in der man barfuss das Moor erleben kann, der historischen Vorbildern nachgebaute Knüppel- und Bohlendamm und einen Moorgraben, den man mit einem Stab überspringen kann. Zudem wurde ein Libellenteich angelegt.

Die Umgebung von Gnarrenburg ist im Herbst ein wichtiges Durchzugsgebiet für die nordeuropäischen Kraniche. Die großen Kranichschwärme auf den Wiesen und abgeernteten Felden ziehen zahlreiche Besucher an.

Regelmäßige Veranstaltungen

Jeweils Mitte Oktober findet an einem Wochenende der Herbstmarkt, ein Volksfest, statt. Im Frühjahr findet das Blütenfest entlang des Oste-Hamme-Kanals statt, zu dem jedes Jahr mehr als zehntausend Besucher kommen. In Augustendorf finden mehrere Karnevalsveranstaltungen statt. Gnarrenburg ist zudem der Ausgangspunkt für Wanderungen durch das Moorland, die Wege sind ausgeschildert. Außerdem sind das Schützenfest sowie das jährliche Campertreffen erwähnenswert.

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Gnarrenburg liegt zwischen Bremen (Entfernung ca. 45 km) und Hamburg (Entfernung ca. 90 km) inmitten des Elbe-Weser-Dreiecks. Die Infrastruktur ist gut ausgebaut. Die Gemeinde ist vor allem über die Bundesstraße 74 gut zu erreichen. Die Gemeinde verfügt im Ortsteil Karlshöfen auch über einen Flugplatz, auf welchem auch Nachtlandungen möglich sind. Eine Schnellbuslinie verbindet Gnarrenburg direkt mit dem Bremer Stadtzentrum. Die nächsten Bahnhöfe der Deutschen Bahn befinden sich in Bremervörde (Richtung Bremerhaven oder Hamburg) und Oldenbüttel (Richtung Bremen oder Bremerhaven). An den Wochenenden ist auch eine Zugverbindung mit dem traditionellen Moorexpress zwischen dem Bremer Hauptbahnhof und Stade nutzbar, welche durch traumhafte Landschaften (z. B. Teufelsmoor und Altes Land) führt. Auch der Schwerlastverkehr vom Hamburger Hafen nach Bremerhaven hat seine Route durch Gnarrenburg. Internationale Flughäfen befinden sich in Bremen und Hamburg.

Ansässige Unternehmen

In der Gemeinde Gnarrenburg befindet sich die Zentrale des zweitgrößten europäischen Leuchtenherstellers Brilliant AG.

Daneben existieren ein großes internationales Torfwerk (Compo) und eine Sandgrube.

Weiter ist der Mittelstand mit Einzelhandel, Dienstleistung und Handwerk stark vertreten. Die Volksbank Osterholz-Scharmbeck unterhält hier Geschäftsstellen, ebenso unterhält die Sparkasse Rotenburg-Bremervörde mit Sitz in Zeven hier Filialen.

Torfabbau

Die Moorflächen auf dem Gebiet der Gemeinde, vor allem zwischen den Ortsteilen Glinstedt und Augustendorf, halten torfhaltige Böden vor. Dies weckte seit jeher das Interesse an der wirtschaftlichen Ausbeutung des Gebietes durch den Torfabbau.

Im Landesnutzungsplan der Landesregierung McAllister (2011–2013) war die Region um Gnarrenburg als „Vorranggebiet“ für den Torfabbau ausgewiesen. Neben dem traditionellen Humuswerk trieb das Torfwerk Sandbostel GmbH seit 2011 im Gnarrenburger Moor den Flächenaufkauf voran und sicherte sich die Nutzungsrechte über Optionsverträge. Die Torfwerk Sandbostel GmbH ist ein Zusammenschluss der Firmen Gramoflor in Vechta und Meiners GmbH & Co. KG aus Borstel im Landkreis Diepholz. Das „Vorranggebiet Gnarrenburger Moor“ hat eine Größe von 1 400 Hektar, von denen sich im Jahr 2013 300 Hektar im Abbau befinden oder befanden.[10] Im nördlichen Bereich des Vorranggebietes will das Torfwerk Sandbostel auf einer Fläche von 200 Hektar Torf in den Gemeinden Gnarrenburg und Sandbostel abzubauen.

Das Landvolk Bremervörde hatte nach ersten Flächenaufkäufen steigende Pachtpreise beklagt. Bürger in Gnarrenburg gründeten die Bürgerinitiative zum Erhalt unserer Moore. Sie fordert vom Landrat in Gnarrenburg und Umgebung ein Moratorium um den Torfabbau zu stoppen. Die Landesregierung Weil (ab 2013) legte in ihrem Regierungsprogramm ein umfangreiches Moorschutz-Konzept vor welches die Torfabbaugenehmigungen in Niedersachsen untersagt.[11]

Film und Fernsehen

Das Teufelsmoor rund um Gnarrenburg ist beliebter Drehort für zahlreiche Film- und Fernsehproduktionen. So wurde u. a. ein Tatort mit Maria Furtwängler in dieser Region gedreht. Weitere TV-Produktionen in der Gemeinde Gnarrenburg sind u. a. Die Landpartie, Land und Liebe, "Die Flucht" und Mein Nachmittag. Gnarrenburg war auch Drehort für die ZDF Kinderserie Löwenzahn.

Öffentliche Einrichtungen

Im Ort gibt es eine Bibliothek mit zahlreichen Werken.

Bildung und Jugend

Die Gemeinde Gnarrenburg hat sieben Kindertagesstätten (davon eine Krippe) und vier Schulen. Die Jugend- und Begegnungsstätte Oase befindet sich im Ortszentrum. Sie verfügt über ein Internetcafé und hält verschiedene Angebote bereit.

Kindertagesstätten

  • Kindertagesstätte „Kinderburg“ in Gnarrenburg
  • Natur- und Waldkindergarten Gnarrenburg
  • Kinderkrippe „Mäusehöhle“ in Gnarrenburg
  • Kindertagesstätte Brillit
  • Kindertagesstätte „Sprungschanze“ in Karlshöfen
  • Kindertagesstätte Kuhstedt
  • Kindertagesstätte „Wildfang“ in Glinstedt

Schulen

  • Grundschule Karlshöfen
  • Grundschule Klenkendorfer Mühle (Brillit)
  • Grundschule Kuhstedt
  • Oste-Hamme-Schule Gnarrenburg, Oberschule

Persönlichkeiten

Weblinks

 Commons: Gnarrenburg  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, 100 Bevölkerungsfortschreibung – Basis Zensus 2011, Stand 31. Dezember 2014  (Hilfe dazu).
  2. http://www.gnarrenburg.de/default.cfm?mid=32755
  3. Im Glasmuseum kann man die Entwicklung der Marienhütte und den Aufschwung nach Erfindung des Tropfenzählers nachverfolgen .
  4. Tim Wöbbeking: Wie Gnarrenburger Glas einst die Welt eroberte. In: Heimat-Rundblick. Geschichte, Kultur, Natur. Nr. 98, 3/2011 (Herbst 2011). Druckerpresse-Verlag, ISSN 2191-4257 , S. 24–25.
  5. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 242.
  6. Niedersächsisches Kommunalverfassungsgesetz (NKomVG) in der Fassung vom 17. Dezember 2010; § 46 – Zahl der Abgeordneten , abgerufen am 24. November 2014
  7. Einzelergebnisse der Direktwahlen am 25. Mai 2014 in Niedersachsen , abgerufen am 14. November 2014
  8. Artikel im Weser-Kurier über das Glasmuseum in Gnarrenburg.
  9. In einer früheren Kartoffelvorratsscheune hat der Kultur- und Heimatverein Brillit ein Kartoffelmuseum eingerichtet.
  10. http://www.brv-zeitung.de/lokales/lokale-nachrichten_artikel,-Phantom-im-Moor-hat-ein-Gesicht-_arid,739873.html
  11. http://www.radiobremen.de/nachrichten/land_und_leute/torfabbau-gnarrenburg128.html

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