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Osina

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Osina

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Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Westpommern
Powiat: Goleniów
Geographische Lage:
Einwohner: 960
Postleitzahl: 72-221
Telefonvorwahl: (+48) 91
Kfz-Kennzeichen: ZGL
Gmina
Gminatyp: Landgemeinde
Gminagliederung: 11 Ortsteile
Fläche: 101,92 km²
Einwohner: 3014
(30. Jun. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 30 Einw./km²
Gemeindenummer (GUS): 3204052
Verwaltung (Stand: 2010)
Gemeindevorsteher: Wiesław Tomkowski
Adresse: Osina
72-221 Osina
Webpräsenz: www.osina.pl

Osina [ɔ'ɕina] (deutsch Schönhagen) ist ein Ort im Powiat Goleniowski (Gollnower Kreis) der polnischen Woiwodschaft Westpommern mit knapp 1.000 Einwohnern.

Geographische Lage

Osina (Schönhagen) liegt in Hinterpommern, etwa 15 Kilometer nordöstlich der Stadt Gollnow (Goleniów) und 36 Kilometer nördlich der regionalen Metropole Stettin. Durch die Ortschaft fließt die Stepnitz (Stepnica).

Geschichte

Zu dem Pfarrkirchdorf Schönhagen gehörten im 19. Jahrhundert mehrere Bauernhöfe und ein Rittergut. In dem Dorf Schönhagen gab es eine Mutterkirche, eine Schule und eine Schmiede. Das Gut war 1795 von dem Oberstlieutenant Georg Ludwig von Döberitz durch Aufkauf eines Anteils in einer Hand vereinigt worden. Er verkaufte das Gut 1808 für 35.000 Taler an den Oberamtmann Johann Christian Schmidt. 1835 ging das Gut in den Besitz von Johann Georg Albert Schmidt über. Nachdem sich das Gut 60 Jahre lang im Besitz der Familie Schmidt befunden hatte, wurde es 1863 von Wilhelm Sauberzweig aufgekauft, der es 1867 an den Domänenrat Schultz veräußerte.

Schönhagen gehörte bis 1945 zum Landkreis Naugard in der preußischen Provinz Pommern. In den 1930er Jahren standen auf dem 9,5 km² großen Gemeindegebiet an den vier Wohnplätzen

  1. Augustenhof
  2. Bahnhof Schönhagen (Kr. Naugard)
  3. Schönhagen
  4. Ziegelei

insgesamt 40 bewohnte Wohnhäuser. Hauptwohnort war Schönhagen.

Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs besetzte im Frühjahr 1945 die Rote Armee die Region. Nach Kriegsende wurde Schönhagen zusammen mit ganz Hinterpommern unter polnische Verwaltung gestellt. Es begann nun die Zuwanderung polnischer Zivilisten, die sich der Behausungen und Anwesen der eingesessenen Dorfbewohner bemächtigten und die Einwohner daraus verdrängten. Das deutsche Dorf Schönhagen wurde in Osina umbenannt. Soweit sie nicht geflohen waren, wurden die Einwohner in der darauf folgenden Zeit von der örtlichen polnischen Verwaltungsbehörde in Richtung Westen über die Oder vertrieben.

Einwohnerzahlen

Jahr Anzahl Anmerkungen
1925 325 darunter 322 Evangelische und zwei Katholiken[2]
1933 261 [3]
1939 250 [3]
2014 960

Gemeinde

Die Landgemeinde Osina umfasst eine Fläche von etwa 100 km² und besteht neben dem gleichnamigen Hauptort aus den zehn Ortsteilen Bodzęcin (Basenthin), Kikorze (Kicker), Kościuszki (Hindenburg), Krzywice (Kriewitz), Przypólsko, Redło (Pflugrade), Redostowo (Retztow), Węgorza (Fanger), Węgorzyce (Wangeritz) und Kałużna.

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Population. Size and Structure by Territorial Division. As of June 30, 2015. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (ZIP-Ordner mit XLS-Dateien; 7,82 MiB), abgerufen am 28. Mai 2016.
  2. http://gemeinde.schoenhagen.kreis-naugard.de/
  3. 3,0 3,1 http://www.verwaltungsgeschichte.de/naugard.html#ew39naugschonh

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Osina (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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