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Glinzendorf


Glinzendorf
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Gänserndorf
Kfz-Kennzeichen: GF
Fläche: 10,43 km²
 :
Höhe: 152 m ü. A.
Einwohner: 273 (1. Jän. 2016)
Bevölkerungsdichte: 26 Einw. pro km²
Postleitzahl: 2282
Vorwahl: 02248
Gemeindekennziffer: 3 08 19
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Glinzendorf 70
2282 Glinzendorf
Politik
Bürgermeister: Andreas Iser (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(13 Mitglieder)
10
3
10 
Lage der Gemeinde Glinzendorf im Bezirk Gänserndorf
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Glinzendorf ist eine kleine Gemeinde mit 273 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2016 ) im Marchfeld (Bezirk Gänserndorf, Niederösterreich). Sie liegt in direkter Nachbarschaft zu Markgrafneusiedl. Sie ist als Angerdorf angelegt, in dessen Mitte eine kleine Kirche steht.

Geografie

Glinzendorf liegt im Weinviertel in Niederösterreich an der Marchegger Ostbahn knapp zehn Kilometer östlich der Wiener Stadtgrenze. Die Fläche der Gemeinde umfasst 10,44 Quadratkilometer. 0,83 Prozent der Fläche sind bewaldet.

Es existieren keine weiteren Katastralgemeinden außer Glinzendorf.

Einwohnerentwicklung

Nach dem Ergebnis der Volkszählung 2001 gab es 255 Einwohner. 1991 hatte die Gemeinde 239 Einwohner, 1981 240 und im Jahr 1971 282 Einwohner.

Geschichte

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Glinzendorf im Jahr 1380.

In der Schlacht bei Wagram wurde der Ort am 5. Juli 1809 von den Franzosen besetzt, die am Abend den Rußbach überquerten. Am folgenden Tag wurde der Ort kurz von den Österreichern unter Radetzky besetzt, die allerdings bald wieder weichen mussten.

Von 1938 bis 1945 war Glinzendorf als Teil des neu geschaffenen 22. Bezirks Groß-Enzersdorf ein Teil von Groß-Wien.

Politik

Bürgermeister der Gemeinde ist nach dem plötzlichen Tod seines Vorgängers Erich Iser der vorherige Vize-Bürgermeister Andreas Iser[1], Amtsleiterin ist Eva Neusiedler.

Im Gemeinderat gibt es nach der Gemeinderatswahl 2015 bei insgesamt 13 Sitzen folgende Mandatsverteilung:

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Die von einem Friedhof umgebene Filialkirche zur heiligen Katharina wurde in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts erbaut und ist im Kern romanisch. Ende des 17. Jahrhunderts erfolgte eine Umgestaltung im Stil des Barock. Der klassizistische Hochaltar wurde Anfang des 19. Jahrhunderts geschaffen.

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Glinzendorf

Wirtschaft und Infrastruktur

Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 8, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 32. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 120. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 48,23 Prozent.

Ein niederösterreichischer Landeskindergarten wurde für Glinzendorf und die umliegenden Gemeinden Großhofen, Markgrafneusiedl und Raasdorf im Oktober 2010 eröffnet.

Weblinks

 Commons: Glinzendorf  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Glinzendorfer Bürgermeister Erich Iser plötzlich verstorben - Gänserndorf - meinbezirk.at , zuletzt gesichtet am 5. März 2015

Kategorien: Ort im Bezirk Gänserndorf | Glinzendorf | Gemeinde in Niederösterreich

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Glinzendorf (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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