Glödis - LinkFang.de





Glödis


Glödis

Glödis von Süden

Höhe 3206 m ü. A.
Lage Osttirol, Österreich
Gebirge Hohe Tauern, Schobergruppe
Dominanz 1,94 km → Roter Knopf (Südgrat)
Schartenhöhe 376 m ↓ Glödistörl
 
Erstbesteigung 13. Juli 1871 durch J. Pöschl mit Führern Gorgasser und Hutter
Normalweg Klettersteig über den Südostgrat (B)

Der Glödis (3206 m ü. A. ) gilt als der formschönste Gipfel der Schobergruppe in Osttirol und wird deshalb auch „Matterhorn der Schobergruppe“ genannt. Sowohl vom Debanttal als auch vom Kalser Lesachtal bietet er einen beeindruckenden Anblick.

Name

Franc Miklošič leitete den Namen vom slawischen Wort „gledna“ (= schauen) her.[1] Laut Heinz Pohl gibt es zwei mögliche Herleitungen des Namens, entweder von frühslowenisch „glodišće“ (= Ort, der vom Wasser zernagt ist, zu slowenisch „glodati“ nagen), doch ist diese Herleitung lautlich schwierig; oder die wahrscheinliche und wortbildungmäßig mögliche Herleitung von „glodež“ mit ähnlicher Bedeutung.[2]

Im Debanttal wurde der Berg lange „Großer Gößnitzkopf“ genannt. Daneben findet man auch noch die Bezeichnungen „Klöders“ und „Granatkogel“.[1]

Routen

Der beste Anstiegsmöglichkeit ist von der Lienzer Hütte (1977 m ü. A. ) über den Franz-Keil-Weg, dann in Richtung des Kalser Törls und schließlich über den Südostgrat. Im Herbst 2006 wurde am Südostgrat ein Klettersteig installiert, der moderate Schwierigkeiten aufweist (B). Weitere bekanntere Routen sind:

  • Südwestgrat vom Kalser Törl (II–III, eine Stelle III+), beliebt, häufiger begangen[3]
  • Nordostgrat vom Glödistörl (III-), grobblockig
  • Westgrat (IV–V), schwierigster Grat des Glödis
  • Südgrat (III+), fester Fels, selten begangen
vergrößern
Panorama vom Glödis von West nach Ost

Literatur und Karte

Weblinks

 Commons: Glödis  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Walter Mair: Alpenvereinsführer Schobergruppe. Bergverlag Rudolf Rother, München 1979. ISBN 3-7633-1222-6
  2. Bergnamen laut Heinz Pohl
  3. Zlöbl: Die Dreitausender Osttirols. Seite 22, siehe Literatur

Kategorien: Keine Kategorien vorhanden!

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Glödis (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

Änderungen: Alle Bilder mit den meisten Bildunterschriften wurden entfernt. Ebenso alle zu nicht-existierenden Artikeln/Kategorien gehenden internen Wikipedia-Links (Bsp. Portal-Links, Redlinks, Bearbeiten-Links). Entfernung von Navigationsframes, Geo & Normdaten, Mediadateien, gesprochene Versionen, z.T. ID&Class-Namen, Style von Div-Containern, Metadaten, Vorlagen, wie lesenwerte Artikel. Ansonsten sind keine Inhaltsänderungen vorgenommen worden. Weiterhin kann es durch die maschinelle Bearbeitung des Inhalts zu Fehlern gerade in der Darstellung kommen. Darum würden wir jeden Besucher unserer Seite darum bitten uns diese Fehler über den Support mittels einer Nachricht mit Link zu melden. Vielen Dank!

Stand der Informationen: August 201& - Wichtiger Hinweis: Da die Inhalte maschinell von Wikipedia übernommen wurden, ist eine manuelle Überprüfung nicht möglich. Somit garantiert LinkFang.de nicht die Richtigkeit und Aktualität der übernommenen Inhalte. Sollten die Informationen mittlerweile fehlerhaft sein, bitten wir Sie darum uns per Support oder E-Mail zu kontaktieren. Wir werden uns dann innerhalb von spätestens 10 Tagen um Ihr Anliegen kümmern. Auch ohne Anliegen erfolgt mindestens alle drei Monate ein Update der gesamten Inhalte.