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Giershausen


Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Giershausen bezeichnet auch einen Ortsteil von Isselbach im Rhein-Lahn-Kreis in Rheinland-Pfalz
Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Altenkirchen (Westerwald)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Verbandsgemeinde: Flammersfeld
Höhe: 275 m ü. NHN
Fläche: 2,11 km²
Einwohner: 105 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 50 Einwohner je km²
Postleitzahl: 57632
Vorwahl: 02685
Kfz-Kennzeichen: AK
Gemeindeschlüssel: 07 1 32 041
Adresse der Verbandsverwaltung: Rheinstraße 17
57632 Flammersfeld
Webpräsenz: www.vgflammersfeld.de
Ortsbürgermeister: Jens Klöckner
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Giershausen ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Altenkirchen (Westerwald) in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Flammersfeld an.

Geographische Lage

Die Ortsgemeinde liegt im Westerwald an der Bundesstraße 256 - der Historischen Raiffeisenstraße - zwischen Weyerbusch und Flammersfeld; unmittelbare Nachbarorte sind Forstmehren im Norden, Walterschen im Osten, Obernau im Südosten, Schürdt im Süden und Ziegenhain im Südwesten.

Geschichte

Der Name deutet auf die Form des ersten Ansiedlungsplatzes, Häuser an der Gier oder Gehre, hin. Es wird angenommen, dass die Besiedelung der Gemeinde von einem festen Haus, dem Haus des Giersch, ausgegangen ist, einer frühkarolingischen Fliehburg (Motte), die um ca. 800 n. Chr. entstanden ist, worauf auch die Flurbezeichnung „In der Motschel“ hinweist. Alte und neue Wege laufen sternförmig auf eine runde Stelle in der Mitte zu, bei der bei Ausgrabungen Palisadenreste einer Motte und am Rande Teile einer alten Brunnenanlage gefunden wurden.

Erstmals gesichert erwähnt wird der Ort 1470 im Hachenburger Rentbuch. 1606 gibt es hier sieben Familien. 1744 werden 14 Häuser gezählt. 1801 leben 40 männliche und 46 weibliche Einwohner in 12 Häusern.

Giershausen gehörte bis zum Jahr 1806 zur Grafschaft Sayn-Altenkirchen und zum Kirchspiel Mehren. Die Grafschaft Sayn-Altenkirchen kam 1791 auf dem Erbweg zu Preußen und wurde 1803 im Reichsdeputationshauptschluss dem Fürstentum Nassau-Usingen zugesprochen. 1806 traten die beiden nassauischen Fürsten dem napoleonischen Rheinbund bei, sodass die Region von 1806 an zum Herzogtum Nassau gehörte. Aufgrund der auf dem Wiener Kongress (1815) getroffenen Vereinbarungen wurde das Gebiet der ehemaligen saynischen Grafschaften an das Königreich Preußen abgetreten.

Unter der preußischen Verwaltung wurde Giershausen der Bürgermeisterei Weyerbusch im neu errichten Kreis Altenkirchen zugeordnet, der von 1822 an zur Rheinprovinz gehörte.

1867 betrug die Einwohnerzahl 97, nahezu so viele wie heute. Es gab aber zu dieser Zeit nur 18 Häuser, während es heute etwa dreißig sind. 1877 schickte Giershausen 16 Kinder in die Schule nach Walterschen.

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Giershausen, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2]

Jahr Einwohner
1815 76
1835 77
1871 99
1905 94
1939 109
Jahr Einwohner
1950 122
1961 118
1970 113
1987 109
2005 103

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Giershausen besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[3]

Weblinks

 Commons: Giershausen  – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2014 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen

Kategorien: Ort im Landkreis Altenkirchen (Westerwald) | Giershausen | Gemeinde in Rheinland-Pfalz

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