Gesetze zur Homosexualität - LinkFang.de





Gesetze zur Homosexualität


Es gibt weltweit viele unterschiedliche Gesetze, welche die Beziehungen zwischen Menschen des gleichen Geschlechts zu regeln versuchen. Viele dieser Gesetze formulieren Verbote, wobei häufig nur das gleichgeschlechtliche Sexualverhalten unter Männern behandelt wird. Eine weitere häufige Ausprägung von Gesetzen zum Thema Homosexualität behandelt Alltagsaspekte, zum Beispiel den Güterstand, von gleichgeschlechtlichen Paaren. Dabei werden zum Beispiel eingetragene Partnerschaften geregelt oder Diskriminierungsverbote erlassen. Die Ausprägung der verschiedenen Gesetzgebungen variiert sehr stark. Während in manchen Ländern auch die zivilrechtliche Ehe für gleichgeschlechtliche Paare offensteht, sind in anderen Ländern sexuelle Handlungen zwischen Männern unter Androhung der Todesstrafe verboten.

Geschichte

Im § 20 des mittelassyrischen Gesetzes ca. aus dem Jahre 1100 v. Chr. wird männliche Homosexualität unter Strafe gestellt: „Wenn ein Mann seinem Genossen beiwohnt, man es ihm beweist und ihn überführt, so soll man ihm beiwohnen und ihn zu einem Verschnittenen machen.“[1]

Das erste bekannte gesetzliche Verbot sexueller Beziehungen zwischen Männern unter Androhung der Todesstrafe bei Zuwiderhandlung stammt etwa aus dem Jahr 550 v. Chr. und wurde wohl während des jüdischen Babylonischen Exils im Buch Levitikus niedergeschrieben. Es ist umstritten, ob dieses Strafmaß je verhängt wurde. Jedenfalls sollte dadurch die Abgrenzung des Judentums vom Heidentum verstärkt werden, das man vor allem wegen seines Götzendienstes ablehnte.

Gleichgeschlechtliche Beziehungen waren in einigen heidnischen Religionen erlaubt oder sogar geschätzt.

Frühe Gesetze mit einer positiven gesellschaftlichen Wertung von Homosexualität gab es wohl um 600 v. Chr. im alten Kreta und Sparta, die jedem Mann eine päderastielle homoerotische Freundschaft auferlegten.

In der römisch-vorchristlichen Gesetzgebung konnte sich der griechische Brauch nicht durchsetzen: Beischlaf zwischen Männern wurde moralisch nicht gutgeheißen, weil er – im Gegensatz zur Ansicht der Griechen – mit dem Männlichkeitsideal als nicht vereinbar angesehen wurde. Er war nur mit Sklaven erlaubt und ansonsten strafbar (Geldstrafe, im römischen Heer Prügelstrafe).

Im 1. Jahrhundert nach Christus berichtet Tacitus im Kapitel 12 seines Buches Germania von der angeblichen Todesstrafe gegenüber sich sexuell passiv verhaltenden Männern (latein.: corpore infames) bei den Germanen: Sie „versenkt man in Kot und Sumpf, wobei noch Flechtwerk über sie gelegt wird.“[2][3] Aufgrund der innerhalb der historischen Forschung allerdings kontrovers diskutierten Frage nach der Glaubwürdigkeit der diesbezüglichen Aussage des Tacitus sowie aufgrund der Angaben anderer antiker Autoren zum Sexualleben der Germanen, denenzufolge bei manchen germanischen Völkerschaften gleichgeschlechtes Sexualverhalten auch akzeptiert worden sei, wird aktuell eher angenommen, Homosexualität habe zumindest bei einigen germanischsprachigen Völkern die Funktion eines Initiationsritus der Jungmannschaft gehabt und sei durchaus auch toleriert worden.[4][5]

Nachdem das Christentum als Staatsreligion des römischen Reiches eingeführt war, bestand die Strafandrohung nach dem Codex des oströmischen Kaisers Theodosius I. in öffentlicher Verbrennung. Diese Strafe wurde jedoch selten angewendet, und Beischlaf zwischen Männern wurde ungeniert betrieben.[6] Der oströmische Kaiser Justinian I. hat in zweien der von ihm erlassenen Gesetze (justinianische Novellen von 538 und 559) die Sodom-Geschichte umgedeutet und als Strafe für den Beischlaf zwischen Männern die Enthauptung vorgesehen. Das diente nach Gisela Bleibtreu-Ehrenberg dazu, der Bevölkerung Gotteslästerer und Sodomiter als Sündenböcke zu präsentieren, die man für die damals häufigen Erdbeben und Pestwellen verantwortlich machen konnte. Insofern seien die Todesstrafen nicht durch das Christentum motiviert gewesen, sondern weltlich-politisch zu erklären [6].

In der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts wandelte sich der Beischlaf zwischen Männern, der unter dem Begriff Sodomie gefasst wurde, von einer zwar sündigen, aber meist völlig legalen Praxis zu einem Verbrechen, das fast überall in Europa mit der Todesstrafe bedroht wurde.

Im Zuge der Aufklärung, verstärkt durch die Französische Revolution, kam es zu einer Reihe von Reformen, die entweder die komplette Abschaffung der Sodomie-Gesetze wie in Frankreich oder zumindest die Umwandlung in eine Gefängnisstrafe zur Folge hatten.

Mit dem Kolonialismus verbreiteten sich diese Verbote vor allem in britischen Kolonien, begleitet von der repressiven Sexualmoral der Viktorianischen Zeit.

Im 19. Jahrhundert war der wissenschaftlich-medizinische Versuch, Homosexualität als Krankheit und nicht als moralisches Verbrechen zu beschreiben, paradoxerweise ein erster emanzipatorischer Schritt, weil die Homosexualität als Krankheit straffrei bleiben konnte.

In den Anfangsjahren der Sowjetunion war im Rahmen einer allgemeinen Reform der Sexualgesetze Homosexualität nicht mehr strafbar. Unter Stalin wurde 1934 die Strafbarkeit wieder eingeführt[7], und diese Einstellung galt für Jahrzehnte in fast allen kommunistischen Ländern.

Gegen Ende des 20. Jahrhunderts erfolgte dann in vielen Ländern der Welt die Entkriminalisierung der Homosexualität. Für Europa sehr maßgeblich waren hierbei die höchstgerichtlichen Urteile des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat mehrmals festgestellt, dass eine strafrechtliche Verfolgung homosexueller Handlungen menschenrechtswidrig sei.[8]

Seit Anfang des 21. Jahrhunderts wird in verschiedenen Ländern weltweit die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare geöffnet.

Deutschland

Die seit der Constitutio Criminalis Carolina geltende Strafdrohung gegen „widernatürliche Unzucht“ wurde nach der Reichsgründung in der konservativsten deutschen Version – der preußischen – als § 175 reichsweit übernommen und setzte damit liberalere Regelungen wie etwa die bayerische von 1813 außer Kraft. Die Nazis strichen 1935 das Wort „widernatürlich“ und führten einen weiteren Paragrafen (175a RStGB) ein. Der so erheblich verschärfte § 175 StGB („Unzucht zwischen Männern“) wurde 1957 in der DDR faktisch außer Kraft gesetzt durch die mit der Strafrechtsänderungsgesetz von 1957 geschaffene Möglichkeit, von einer Strafverfolgung abzusehen, wenn eine gesetzwidrige Handlung mangels schädigender Folgen keine Gefahr für die sozialistische Gesellschaft darstellt; in der Bundesrepublik wurde er 1971 auf sexuelle Handlungen mit Jugendlichen unter 21 Jahren beschränkt. Dieses so genannte Schutzalter wurde 1968 (Ost) bzw. 1978 (West) auf 18 Jahre herabgesetzt.

1988 strich die Volkskammer der DDR ihre gegen Homosexualität gerichtete Sondergesetzgebung (§ 151 StGB) ersatzlos, das Schutzalter lag also wie bei Heterosexuellen bei 14 Jahren. Dieses Schutzalter war in den neuen Bundesländern bis zum 9. März 1994 rechtswirksam, zeitgleich existierte in den alten Bundesländern ein Schutzalter von 18 Jahren nach § 175.

Der Deutsche Bundestag vereinheitlichte 1994 durch Aufhebung des § 175 das Schutzalter für Homo- und Heterosexuelle auf 14/16 Jahre im Zuge der Rechtsangleichung nach der deutschen Wiedervereinigung. Dadurch sank mit Wirkung zum 10. März 1994 das Schutzalter für Homosexuelle in Westdeutschland, während es in Ostdeutschland für Homo- und Heterosexuelle in Teilbereichen stieg.

Seit Ende der 1990er bestimmt in Deutschland die staatliche Anerkennung von gleichgeschlechtlichen Paaren die rechtliche und gesellschaftliche Diskussion.

Schweiz

In der Schweiz wurde 1942 die Strafbarkeit unter erwachsenen Männern abgeschafft und mit Art. 194 ein Schutzalter von 20 Jahren eingeführt, im Gegensatz zu 16 Jahren bei verschiedengeschlechtlichen Handlungen. Mit der Strafrechtsreform von Dezember 1990 wurde das unterschiedliche Schutzalter aufgehoben. Es gilt nun 16 Jahre als Schutzalter, wobei auch keine Strafbarkeit unter 16 Jahren besteht, wenn die Alter der Sexualpartner nicht höher als drei Jahren auseinander liegen. Seit dem 1. Januar 2007 sind landesweit staatlicherseits gleichgeschlechtliche Paare infolge des Partnerschaftsgesetzes rechtlich anerkannt.

Artikel 8 der Schweizerischen Bundesverfassung verbietet Diskriminierung aufgrund der Lebensform. Dies gilt aber nur in der Beziehung Bürger/Staat und nicht Bürger/Bürger.

Österreich

Vom 15. bis zum 17. Jahrhundert galten in den österreichischen Ländern verschiedene Halsgerichtsordnungen (Landgerichtsordnungen), welche der Constitutio Criminalis Carolina sehr ähnlich waren.

1768 führte Maria Theresia mit der Constitutio Criminalis Theresiana ein einheitliches Strafrecht für die österreichischen und böhmischen Lande ein, welches stark an die Carolina angelehnt war und auch noch die Todesstrafe für Sodomie (darunter extra homosexuelle Handlungen beiderlei Geschlechts) vorsah.

1787 wurde sie vom großen Reformer Joseph II. durch sein Josephinisches Strafgesetz abgelöst, welches eine Todesstrafe nur mehr im Standrecht vorsah. Im Gegensatz zu anderen Delikten blieb das im Falle der Sodomie auch 1795, 1803 und 1933 so. Damit war Österreich das erste Land Europas, welches die Todesstrafe für Sodomie abschaffte. Stattdessen gab es öffentliche Züchtigung, zeitliche öffentliche Arbeit, strenges Gefängnis und Verbannung. Außerdem erwähnte es heterosexuelle „Unzucht wider die Natur“ nicht.

Im Strafgesetzbuch von 1803 wurde in den §§ 113-114 mit dem Ausdruck „Unzucht wider die Natur“ wieder alles summiert und als Strafe Kerker zwischen 6 Monaten und einem Jahr eingeführt.

Nach den §§ 129 I b (Tat) und 130 (Strafmaß) des Strafgesetzes (StG) von 1852 waren sexuelle Beziehungen zwischen Frauen und solche zwischen Männern als „Unzucht wider die Natur mit Personen desselben Geschlechts“ zur Gänze verboten und wurden mit schwerem Kerker von einem bis zu 5 Jahren bestraft. Zwischen 1920 und 1938 war Österreich, auf die Gesamtbevölkerung bezogen, bei der Anzahl der Verurteilungen europaweit führend. Im „Dritten Reich“ wurde das Strafgesetz nie angepasst, aber die Rechtsprechung im Oberlandesgericht wurde mit der Zeit angepasst, sodass sie in etwa dem verschärften § 175 im Altreich entsprach und die Verurteilungen erreichten einen neuen Höhepunkt. Nach 1945 wurde wie vor 1938 weitergemacht.

Die kleine Strafrechtsreform 1971 ersetzte dieses Totalverbot durch vier neue Bestimmungen des StG: (in Klammer die §-Nummer des Strafgesetzbuches (StGB) nach der großen Strafrechtsreform am 1. Jänner 1975)

  • § 129 I StG (§ 209 StGB): „[männliche] Gleichgeschlechtliche Unzucht mit Personen unter 18 Jahren“ (6 Monate – 5 Jahre)
  • § 500 StG (§ 210 StGB): „gewerbsmäßige [männliche] gleichgeschlechtliche Unzucht“ (Prostitution)
  • § 517 StG (§ 220 StGB): „Werbung für Unzucht mit Personen des gleichen Geschlechts“ (= Gutheißung)
  • § 518 StG (§ 221 StGB): „Verbindungen zur Begünstigung gleichgeschlechtlicher Unzucht“

Das Werbeverbot wurde auch zur Begründung herangezogen, dass gleichgeschlechtliche Pornografie absolut unzüchtig und damit (auch in Sex-Shops) verboten ist.[9] 1988 wurde das Mindestalter des Täters auf 19 Jahre angehoben und somit ein Übergangsbereich geschaffen. 1989 wurde § 210 aufgehoben und 1997 die §§ 220 und 221. Es gab mehrere parlamentarische Anläufe auch § 209 abzuschaffen, von denen die knappste 1996 mit Stimmengleichheit ausging. Erst mit Erkenntnis (Sachentscheidung) vom 21. Juni 2002 hob der VfGH diese Bestimmung auf. Grund war die sich ändernde Strafbarkeit des älteren Partners im Laufe der Jahre bei ein und demselben Paar mit zwei Jahren Altersunterschied. Der VfGH gewährte aber der Regierung eine Schonfrist von 6 Monaten um die Schutzbestimmungen im Sexualstrafrecht anzupassen.

Am 14. August 2002 trat der § 209 außer und die Ersatzlösung § 207 b in Kraft. Dieser ist zwar geschlechtsneutral formuliert, aber verfolgt und abgeurteilt werden noch überwiegend männliche gleichgeschlechtliche Beziehungen. Es gab kein Amnestiegesetz wie in Deutschland und die Vorstrafen wegen der alten §§ sind, unter Beachtung der Verjährungsfristen, oft bis heute evident (Stichtag 12. Juli 2005 insgesamt 1434 Personen, davon 558 wegen § 129 I b vor 1971). In den Fällen, in denen sich Betroffene an den EGMR gewandt haben, wurde bis jetzt in jedem Fall einer Verurteilung nach § 209 die Republik Österreich zur Aufhebung des Urteils und Schadensersatz verurteilt.

Am 1. Jänner 2010 wurde das Institut der eingetragenen Partnerschaft für gleichgeschlechtliche Paare eingeführt.

Es wurde eine Gleichstellung der Ehe ab 1. Jänner 2016 angekündigt.

Heutige Situation

Viele Länder dieser Welt haben heute noch Gesetze gegen gleichgeschlechtliche sexuelle Handlungen. In manchen Ländern wird es gerichtlich als eine Beleidigung der Ehre einer Person angesehen, jemanden öffentlich als homosexuell zu bezeichnen. Zum Beispiel verklagten Jason Donovan und Liberace eine Zeitung, die ihnen unterstellte schwul zu sein, mit gerichtlichem Erfolg.[10] 2003 wurde Tony Halme, Mitglied des finnischen Parlamentes, mit rechtlichen Schritten gedroht, da er die Präsidentin Tarja Halonen als Lesbe bezeichnet haben soll – obwohl in beiden Ländern Homosexualität gesetzlich erlaubt ist.

Heute sind homosexuelle Handlungen in allen westlichen Industrieländern straffrei. Strafgesetze existieren weiterhin in Teilen der so genannten Dritten Welt. Teilweise handelt es sich dabei um ein Erbe der europäischen Kolonialgeschichte, manchmal auch, wie in verschiedenen islamischen Staaten, um die Wiederbelebung religiöser Gesetze, die in früheren Zeiten nur selten angewandt worden waren. Auf der Ebene der UNO wurde 2008 eine UNO-Deklaration gegen die Diskriminierung von Homosexuellen und gegen die Strafbarkeit von Homosexualität in der Dritten Welt gestartet. Zu den Unterzeichnern gehören alle 27 EU-Staaten, alle südamerikanischen Staaten der Mercosur sowie unter anderem Kanada, Israel, Australien, Neuseeland und Japan. Im März 2009 erklärten die Vereinigten Staaten diese UNO-Deklaration zu unterzeichnen.[11]

Öffnung der Ehe für homosexuelle Paare

In einigen Ländern bzw. Jurisdiktionen ist die Ehe bisher für gleichgeschlechtliche Paare geöffnet worden:

Diese ist jedoch nicht überall mit den gleichen Rechten verbunden. So ist in Portugal zwar die Stiefkindadoption leiblicher Kinder erlaubt, aber die gemeinsame Adoption nichtleiblicher Kinder durch gleichgeschlechtliche Paare ist verboten.[12] Die Zivilehen in den US-Bundesstaaten werden von der US-Bundesregierung für Zwecke, die dem Bund zustehen (Besteuerung, Einwanderung, etc), seit 2013 anerkannt, seit 2015 auch in jeder anderen Hinsicht. Ehen des Coquille-Stammes verleihen bestimmte Stammesrechte an das eingeheiratete Mitglied des Stamms.

Weltweite Übersicht

Dies ist eine Liste mit Gesetzen aus aller Welt, die sich mit Homosexualität befassen. Sie ist alphabetisch nach Kontinenten geordnet. Diese Liste kann jedoch nicht aussagen, wie Homosexualität generell in einem Land gesehen wird. Viele Nationen, die negative Gesetze dazu hatten oder noch haben, können auch Gesellschaftsformen sein, die Homosexualität nicht aktiv verfolgen, z. B. Thailand. Wiederum gibt es Länder, in denen keine/kaum Gesetze gegen Homosexualität existieren, Homosexuelle aber gesellschaftlich geächtet oder sogar verfolgt werden. Schutz davor, z. B. in Form von Antidiskriminierungsgesetzen, ist nicht immer gewährleistet.

Da es Staaten mit (teil-)autonomen Gebieten gibt, die abweichende gesetzliche Regelungen haben, sind diese extra aufgelistet.

Afrika

Zu Ländern, die mit einem Stern (*) gekennzeichnet sind, gibt es einen gesonderten Artikel über Homosexualität in diesem Lande.

Land Homosexuelle Handlungen Höchststrafe Mindeststrafe Gleichgeschl. Partnerschaft oder Ehe Antidiskriminierungsgesetz Bemerkung
* Agypten Ägypten  Illegal 3 Jahre - - Nein Bestraft als „gewohnheitsmäßige Unzucht“; Siehe auch Homosexualität in Ägypten
* Algerien Algerien  Illegal 3 Jahre Bußgeld - Nein Siehe Homosexualität in Algerien
* Angola Angola  Illegal  ?  ? - Nein Siehe Homosexualität in Angola
* Äquatorialguinea Äquatorialguinea  Legal - - - Nein Siehe Homosexualität in Äquatorialguinea
* Athiopien Äthiopien  Illegal 3 Jahre 10 Tage - Nein Siehe Homosexualität in Äthiopien
* Benin Benin  Legal - - Nein Siehe Homosexualität in Benin
* Botswana Botswana  Illegal 7 Jahre Bußgeld - Nein Siehe Homosexualität in Botswana
* Burkina Faso Burkina Faso  Legal - - - Nein Siehe Homosexualität in Burkina Faso
Burundi Burundi  Illegal 2 Jahre Bußgeld - Nein Im April 2009 wurde Homosexualität illegalisiert.[13]
Dschibuti Dschibuti  Legal - - - Nein Zwar bestehen keine Verbote, dafür muss aber mit ablehnenden Reaktionen der Bevölkerung und der Behörden gerechnet werden. Es ist ein Land mit mehrheitlich islamischer Bevölkerung.[14][15][16]
* Elfenbeinküste Elfenbeinküste  Legal - - - Nein Siehe Homosexualität in der Elfenbeinküste
Eritrea Eritrea  Illegal 3 Jahre 10 Tage - Nein  
* Gabun Gabun  Legal - - - Nein Siehe Homosexualität in Gabun
* Gambia Gambia  Illegal 14 Jahre Bußgeld - Nein Siehe Homosexualität in Gambia
* Ghana Ghana  Illegal (Männer)
 Legal (Frauen)
 ?  ? - Nein Siehe Homosexualität in Ghana
* Guinea Guinea  Illegal 3 Jahre 6 Monate - Nein Siehe Homosexualität in Guinea
* Guinea-Bissau Guinea-Bissau  Legal - - - Nein Siehe Homosexualität in Guinea-Bissau
* Kamerun Kamerun  Illegal 5 Jahre Bußgeld - Nein Siehe Homosexualität in Kamerun
Kap Verde Kap Verde  Legal - - - Nein Siehe Homosexualität in Kap Verde
* Kenia Kenia  Illegal (Männer)
 Legal (Frauen)
14 Jahre Bußgeld - Nein Siehe Homosexualität in Kenia
Komoren Komoren  Illegal 5 Jahre Bußgeld - Nein Siehe Homosexualität auf den Komoren
* Kongo Demokratische Republik Demokratische Republik Kongo  Legal - - - Nein Siehe Homosexualität in der Demokratischen Republik Kongo
*Kongo Republik Republik Kongo  Legal - - - Nein Siehe Homosexualität in der Republik Kongo
Lesotho Lesotho  Illegal (Männer)
 Legal (Frauen)
 ? ? - Nein  
* Liberia Liberia  Illegal Bußgeld Bußgeld - Nein Siehe Homosexualität in Liberia
* Libyen Libyen  Illegal 5 Jahre Bußgeld - Nein Siehe Homosexualität in Libyen
* Madagaskar Madagaskar  Legal - - - Nein Siehe Homosexualität in Madagaskar
* Malawi Malawi  Illegal 5 Jahre[17] - - Nein Siehe Homosexualität in Malawi
* Mali Mali  Legal - - - Nein Siehe Homosexualität in Mali
* Marokko Marokko  Illegal 3 Jahre 6 Monate - Nein Siehe Homosexualität in Marokko
* Mauretanien Mauretanien  Illegal Tod Tod - Nein Siehe Homosexualität in Mauretanien
Mauritius Mauritius  Illegal 5 Jahre Bußgeld - Nein  
* Mosambik Mosambik  Legal - - - Ja (seit 2007) Siehe Homosexualität in Mosambik
* Namibia Namibia  Legal - - Verboten[18] Nein Siehe Homosexualität in Namibia[19]
Niger Niger  Legal - - - Nein Siehe Homosexualität in Niger
* Nigeria Nigeria  Illegal (Männer)
 Legal (Frauen)
14 Jahre
bzw. Tod
Bußgeld - Nein Siehe Homosexualität in Nigeria „Geschlechtsverkehr unnatürlicher Art“, wobei der Kommentar zu den Strafrechtskapiteln als Terminus „unnatürliche Delikte“ beinhaltet: Sodomie, Analverkehr und Bestialität. Eine massive und weltweit[20] umstrittene[21] Verschärfung der Gesetze, welche dann auch soziale Beziehungen wie Restaurantbesuch sowie Medienkonsum einschränkt wird derzeit beraten.[22] In 12 nördlichen Bundesstaaten gilt die Sharia, in der als Maximalstrafe die Todesstrafe durch Steinigung[23] vorgesehen ist.[24]
Ruanda Ruanda  Legal - - - Nein  
* Sambia Sambia  Illegal (Männer)
 Legal (Frauen)
14 Jahre - - Nein Siehe Homosexualität in Sambia; Artikel 87 des Strafgesetzbuches beschreibt H. als „Vergehen gegen die Moral“ und Artikel XV, Paragraf 155 stellt „Geschlechtsverkehr gegen die Natur“ unter Strafe.[25][26][27]
* Sansibar Sansibar (halbautonomer Teilstaat Tansanias)  Illegal 25 Jahre Bußgeld - Nein Siehe Homosexualität in Tansania: Die Insel Sansibar gehört zum Staat Tansania, hat aber eine eigenständige Gesetzgebung welche seit 13. April 2004 für Männer 25 Jahre Gefängnis vorsieht (mit Mord gleichgesetzt) und für Frauen bis zu 7 Jahre.[28] Dies gilt auch bei Leben, Feiern oder Arrangieren von gleichgeschlechtlichen Heiraten oder Lebensgemeinschaften.[29]
Sao Tome und Principe São Tomé und Príncipe  Legal[30] - - - Nein Siehe Homosexualität in São Tomé und Príncipe
* Senegal Senegal  Illegal 5 Jahre 1 Jahr - Nein Homosexualität in Senegal[31][32]
Seychellen Seychellen  Legal - - - Nein Nicht strafbar, es gibt jedoch Verurteilungen aufgrund des „Sittenverbrechens“.
* Sierra Leone Sierra Leone  Illegal Lebenslänglich - - Ja? Siehe Homosexualität in Sierra Leone, Die Antikorruptionskommission ließ verlauten, dass qualifizierte Arbeitskräfte aus dem Ausland unter einem besonderen Schutz stehen, der sogar Diskriminierung aufgrund der Sexualität verbietet.
* Simbabwe Simbabwe  Illegal (Männer)
 Legal (Frauen)
3 Jahre Geldstrafe - Nein Siehe Homosexualität in Simbabwe; seit Juni 2006 gibt es ein Gesetz gegen „Sexuelle Abnormalitäten“. Damit ist Sodomie als „Handlung, die Kontakt zwischen zwei Männern beinhaltet und von einer vernünftigen Person als unanständige Handlung angesehen wird“ definiert und somit sogar Händchenhalten u. ä. strafbar.[33][34]
Somalia Somalia  Illegal 3 Jahre 3 Monate - Nein Gebiete unter der Schari'a bestrafen mit dem Tod.
* Sudafrika Südafrika  Legal - - Ehe Ja Weltweit fünftes Land und einziges in Afrika mit Ehe für Gleichgeschlechtliche. Siehe Homosexualität in Südafrika
* Sudan Sudan  Illegal Tod 5 Jahre - Nein Siehe Homosexualität im Sudan: Strafgesetz an die Schari'a angelehnt.
Sudan Sud Südsudan  Illegal 10 Jahre - Nein
Swasiland Swasiland  Illegal (Männer)
 Legal (Frauen)
Freiheitsstrafe Bußgeld - Nein  
* Tansania Tansania  Illegal 14 Jahre Bußgeld - Nein Siehe Homosexualität in Tansania: Auf dem Festland gilt das alte Kolonialgesetz, welches für Geschlechtsverkehr zwischen männlichen Homosexuellen bis zu 14 Jahre Haft vorsieht.[29] Wenn Minderjährige (<18) beteiligt sind, kann daraus bis lebenslang werden.[35][36]
Für die Insel Sansibar siehe den eigenständigen Eintrag.
* Togo Togo  Illegal 3 Jahre Bußgeld - Nein Siehe Homosexualität in Togo
Tschad Tschad  Legal[37] - - - Nein Siehe Homosexualität in Tschad
* Tunesien Tunesien  Illegal 3 Jahre Bußgeld - Nein Siehe Homosexualität in Tunesien
* Uganda Uganda  Illegal 20 Jahre Bußgeld Verboten Nein Siehe Homosexualität in Uganda: Seit 2000 stehen männliche wie weibliche Homosexualität unter Strafe. Durch eine Verfassungsänderung wurde das Eingehen einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft (auch im Ausland, auch aus Asylgründen) unter Strafe gestellt.[38]
Zentralafrikanische Republik Zentralafrikanische Republik  Illegal 2 Jahre Geldstrafe - Nein Siehe Homosexualität in der Zentralafrikanischen Republik

Asien

Zu Ländern, die mit einem Stern (*) gekennzeichnet sind, gibt es einen gesonderten Artikel über Homosexualität in diesem Lande.

Land Homosexuelle Handlungen Höchststrafe Mindeststrafe Gleichgeschlechtliche Partnerschaft oder Ehe Antidiskri- minierungs- gesetz Bemerkung
Afghanistan Afghanistan  Illegal 15 Jahre 5 Jahre - Nein H. Handlungen gelten noch immer als Verbrechen, aber die Todesstrafe (wie unter den Taliban) wird nicht weiter verhängt. Das Gesetz von 1976 sieht jedoch immer noch die Freiheitsstrafe vor.[39]
Armenien Armenien  Legal - - - Nein Siehe Homosexualität in Armenien
Aserbaidschan Aserbaidschan  Legal - - - Nein Siehe Homosexualität in Aserbaidschan
Bahrain Bahrain  Illegal (Männer)
 Legal (Frauen)
10 Jahre Bußgeld - Nein Siehe Homosexualität in Bahrain
Bangladesch Bangladesch  Illegal Lebenslängl. 10 Jahre - Nein  
Bhutan Bhutan  Illegal  ? ? - Nein  
Brunei Brunei  Illegal 10 Jahre / Todesstrafe Bußgeld - Nein Siehe Homosexualität in Brunei
* China Volksrepublik Volksrepublik China  Legal - - - Nein Ehegesetz wird überarbeitet. Siehe Homosexualität in China
Georgien Georgien  Legal - - - Ja Siehe Homosexualität in Georgien
Hongkong Hongkong (Sonderverwaltungszone der Volksrep. China)  Legal - - - In Erwägung Ehe noch unter Erwägung. 2005 stellte das Parlament das Mindestalter für den Beischlaf mit dem für Heterosexuelle gleich.
* Indien Indien  Illegal - - - Nein Im Juli 2009 erklärte der Delhi High Court das Verbot h. Handlungen für verfassungswidrig.[40] Am 11. Dezember 2013 hob der Supreme Court diese Entscheidung auf und erklärte den Paragraphen 377 für verfassungsgemäß, Bestrafung von Homosexualität sei kein Verfassungsbruch. Das Urteil stellt es der Politik aber frei, den Paragraphen 377 durch ein Gesetz abzuschaffen.[41] Siehe Homosexualität in Indien
* Indonesien Indonesien  Legal - - - Nein Ein Antrag aus 2003, h. Handlungen zu verbieten, ist gescheitert. Siehe Homosexualität in Indonesien
Irak Irak  Illegal  ? ? - Nein Todesstrafe sollte 2001 eingesetzt werden. Die US-Besatzung setzte ein Gesetz von 1969 wieder in Kraft. Nach diesem wird gem. § 393 I bestraft, wer mit einem Mann oder einer Frau mit oder ohne deren Zustimmung Analverkehr hat.
* Iran Iran  Illegal Tod; Bei Frauen 100 Peitschenhiebe Männer und Frauen: 100 Peitschenhiebe - Nein Geschlechtsanpassende Operation wird vom Staat unterstützt, um Geschlechtsidentität zu heilen. Hinrichtungen von H. werden jedoch fortgesetzt. Im Jahre 2005 wurden die Jugendlichen Mahmoud Asgari und Ayaz Marhoni gehängt, offiziell wegen der Vergewaltigung eines 13-jährigen Jungen. Während einige westliche Medien und Organisationen der Ansicht waren, das Urteil wäre allein wegen homosexueller Handlungen gefällt worden[42], sahen andere, wie Human Rights Watch, keinen Beweis für einvernehmliche homosexuelle Handlungen und hielten einen Übersetzungsfehler für möglich.[43] Siehe Homosexualität im Iran
* Israel Israel  Legal - - Anerkennung im Ausland geschlossener, gleichgeschlechtlicher Ehen. Einführung von Eingetragenen Partnerschaften sind in Beratung Ja Breite Unterstützung für Legalisierung der gleichgeschl. Ehe. Paaren stehen Adoptionsrecht und Steuerprivilegien zu. Siehe Homosexualität in Israel
* Japan Japan  Legal - - - Ja* *In Tokyo gibt es ein Antidiskriminierungsgesetz. Jedoch übermäßig starke Opposition zum Partnerschaftsgesetz. Siehe Homosexualität in Japan
Jemen Jemen  Illegal Tod Tod - Nein  
* Jordanien Jordanien  Legal - - - Nein siehe Homosexualität in Jordanien
* Kambodscha Kambodscha  Legal - - - Nein Siehe Homosexualität in Kambodscha
Kasachstan Kasachstan  Legal - - - Nein siehe Homosexualität in Kasachstan
* Katar Katar  Illegal 5 Jahre Bußgeld - Nein siehe Homosexualität in Katar
Kirgisistan Kirgisistan  Legal - - - Nein  
Kuwait Kuwait  Illegal 7 Jahre Bußgeld - Nein  
Laos Laos  Legal - - - Nein Das amerikanische Außenministerium berichtet, dass H. nicht diskriminiert werden. Dies wurde durch Interviews von H. in Laos von 1992 bestätigt.
* Libanon Libanon  Legal ? - Nein Siehe Homosexualität im Libanon
Macau Macau (Sonderverwaltungszone der Volksrep. China)  Legal - - - Nein  
* Malaysia Malaysia  Illegal 20 Jahre Bußgeld - Nein Siehe Homosexualität in Malaysia; der ehem. stellv. Ministerpräsident Anwar Ibrahim, der selbst wegen seiner angeblichen H. eingesperrt wurde, hat Einspruch erhoben. Die Tochter des Ministerpräsidenten Mahathir Mohamad, Marina Mahathir, rief im Oktober 1998 zu einem Ende der Diskriminierung auf Grund der Sexualität auf.[44] Doch ihr Vater warnte im Oktober 2001 schwule Minister anderer Länder sein Land zu besuchen.[45]
Malediven Malediven  Illegal (Männer)
 Legal (Frauen)
10 Jahre Bußgeld - Nein  
Mongolei Mongolei  Legal - - - Nein  
Myanmar Myanmar  Illegal Lebensl. 10 Jahre - Nein  
* Nepal Nepal  Legal - - In Beratung Ja* Siehe Homosexualität in Nepal. Schutz der sexuellen Orientierung in der Verfassung von 2010 verankert, seit Dezember 2007 Homosexualität nicht mehr strafbar
Korea Nord Nordkorea  Legal - - - Nein Öffentliche Erwähnung von H. ist gesellschaftlich tabu, wird aber rational behandelt und als natürlich (jedoch nicht dem Ideal entsprechend) betrachtet. Nordkoreaner haben kaum Bezug zu dem Term "Homosexualität" und sehen darin eine Veranschaulichung von westlichem Kapitalismus und einem vom Konsum gezeichneten "Dive-Lifestyle", als eine sexuelle Orientierung. In der Koreanischen Volksarmee kommen homosexuelle Partnerschaften, im Westen als "revolutionäre Genossenschaften" übersetzt, häufig vor und werden als natürlich betrachtet.
Oman Oman  Illegal 3 Jahre Bußgeld - Nein  
Osttimor Osttimor  Legal - - - Nein
* Pakistan Pakistan  Illegal (Männer)
 Legal (Frauen)
Lebensl. 2 Jahre - Nein Siehe Homosexualität in Pakistan
Palastina Autonomiegebiete Palästinensische Autonomiegebiete  Legal (Frauen)
 Legal (Männer, Westjordanland) /  Illegal (Männer, Gaza)
- - - Nein Ist nach dem britischen Mandatsgesetz in Gaza strafbar. Schwule Palästinenser fliehen häufig nach Israel, da sie mit Tod und Folter rechnen müssen.
* Philippinen Philippinen  Legal - - In Beratung Nein Siehe Homosexualität auf den Philippinen
* Taiwan Republik China (Taiwan)  Legal - - In Erwägung Ja Gesetz für gleichgeschlechtliche Ehen ist in Schwebe. Siehe Homosexualität in Taiwan
* Saudi-Arabien Saudi-Arabien  Illegal Tod Strafe - Nein Siehe Homosexualität in Saudi-Arabien
* Singapur Singapur  Illegal Lebensl. 2 Jahre - Nein Siehe Homosexualität in Singapur. Gesetz wird selten gebraucht, normalerweise nur dann, wenn die Verbreitung von AIDS befürchtet wird, wie z. B. bei Sexpartys. Regierung hat offiziell zur Tolerierung gegenüber Verschiedenartigkeit aufgerufen. Ehem. Ministerpräsident Goh Chok Tong gab an, dass offen Schwule ohne Probleme in der zivilen Arbeitswelt angestellt werden können.
Sri Lanka Sri Lanka  Illegal 10 Jahre Bußgeld - Nein  
* Korea Sud Südkorea  Legal - - - Ja Siehe Homosexualität in Südkorea (Artikel 31 der Nationalen Menschenrechtskommission besagt, dass „niemand aufgrund seiner sexuellen Orientierung diskriminiert werden darf“)
* Syrien Syrien  Illegal 3 Jahre Bußgeld - Nein H. gilt nach Artikel 520d des syrischen Strafgesetzes als „widernatürliche Praktiken“. Siehe Homosexualität in Syrien
Tadschikistan Tadschikistan  Legal - - - Nein  
* Thailand Thailand  Legal - - In Beratung Nein Siehe Homosexualität in Thailand
* Turkei Türkei  Legal - - - Nein Siehe Homosexualität in der Türkei
Turkmenistan Turkmenistan  Illegal (Männer)
 Legal (Frauen)
2 Jahre Bußgeld - Nein Siehe Homosexualität in Turkmenistan
Usbekistan Usbekistan  Illegal (Männer)
 Legal (Frauen)
3 Jahre Bußgeld - Nein  
Vereinigte Arabische Emirate Vereinigte Arabische Emirate  Illegal Freiheitsstrafe, Verhängung der Todesstrafe umstritten[46] keine - Nein Allgemein gilt die Schari'a, wird aber in den großen Emiraten durch spezielle Gesetze eingeschränkt (keine Todesstrafe). In Abu Dhabi liegt die Höchststrafe bei 14 Jahren Haft (Artikel 80 des StGB von Abu Dhabi), in Dubai bei 10 Jahren (Artikel 177 des StGB von Dubai). Genaue Rechtslage ist unklar und auch unter Experten umstritten. Üblich sind aber Verurteilungen zu ca. 5–6 Jahren Haft. Siehe Homosexualität in den Vereinigten Arabischen Emiraten
* Vietnam Vietnam  Legal - - Unregistrierte gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaft Nein Siehe Homosexualität in Vietnam

Europa

Homosexuelle Handlungen sind in allen ganz oder teilweise in Europa gelegenen Ländern legal.

Zu Ländern, die mit einem Stern (*) gekennzeichnet sind, gibt es einen gesonderten Artikel über Homosexualität in diesem Lande.

Land Homosexuelle Handlungen Gleichgeschlechtliche Partnerschaft oder Ehe Antidiskri- minierungs- gesetz Bemerkung
* Albanien Albanien  Legal - (in Beratung) Ja Siehe Homosexualität in Albanien
* Andorra Andorra  Legal Eingetragene Partnerschaft Ja Siehe Homosexualität in Andorra
* Belgien Belgien  Legal Ehe Ja Belgien war weltweit das zweite Land, das nach den Niederlanden 2003 die gleichgeschlechtliche Ehe legalisierte. Siehe Homosexualität in Belgien
* Bosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina  Legal - Ja Gleichstellungsgesetz seit 2003; siehe Homosexualität in Bosnien und Herzegowina
* Bulgarien Bulgarien  Legal - Ja Siehe Homosexualität in Bulgarien
* Danemark Dänemark  Legal Ehe Ja Siehe Homosexualität in Dänemark
* Deutschland Deutschland  Legal Eingetragene Lebenspartnerschaft; (Einführung der Ehe in Beratung) Ja Siehe Homosexualität in Deutschland
* Estland Estland  Legal Eingetragene Partnerschaft[47] Ja Siehe Homosexualität in Estland
* Faroer Färöer (autonomes Gebiet des Königreichs Dänemark)  Legal - Ja Im Gegensatz zu Dänemark besteht auf den Färöern noch keine staatliche Anerkennung von Lebenspartnerschaften. Siehe Homosexualität auf den Färöern
* Finnland Finnland  Legal Eingetragene Partnerschaft; Ehe ab März 2017 Ja Siehe Homosexualität in Finnland
* Frankreich Frankreich  Legal Ehe (seit 2013) Ja Siehe Homosexualität in Frankreich
* Gibraltar Gibraltar (britisches Überseegebiet)  Legal Eingetragene Partnerschaft Siehe Homosexualität im Vereinigten Königreich
* Griechenland Griechenland  Legal Eingetragene Partnerschaft Ja Siehe Homosexualität in Griechenland
* Guernsey Guernsey (Kronbesitzung der britischen Krone)  Legal - Siehe Homosexualität im Vereinigten Königreich
* Irland Irland  Legal Ehe Ja Siehe Homosexualität in Irland; Am 22. Mai 2015 wurde per Volksabstimmung eine Verfassungsänderung und damit die Öffnung der Ehe für Lesben und Schwule beschlossen.[48]
* Island Island  Legal Ehe Ja Siehe Homosexualität in Island
* Isle of Man Isle of Man (Kronbesitzung der britischen Krone)  Legal Ehe Ja Siehe Homosexualität im Vereinigten Königreich
* Italien Italien  Legal Eingetragene Partnerschaft Ja Siehe Homosexualität in Italien; Partnerschaften werden anerkannt in der Toskana, Umbrien, der Emilia-Romagna, Kampanien, Marken, Venetien, Apulien und im Latium. Ein Gesetz zur landesweiten Einführung von Lebenspartnerschaften ist in Vorbereitung und wird seit 1. Februar 2007 parlamentarisch beraten.[49][50]
* Jersey Jersey (Kronbesitzung der britischen Krone)  Legal Eingetragene Partnerschaft Siehe Homosexualität im Vereinigten Königreich
* Kosovo Kosovo  Legal - Ja Siehe Homosexualität im Kosovo
* Kroatien Kroatien  Legal Eingetragene Partnerschaft[51] Ja Siehe Homosexualität in Kroatien
* Lettland Lettland  Legal - Ja Gleichgeschlechtliche Ehe in der Verfassung verboten. Siehe Homosexualität in Lettland
* Liechtenstein Liechtenstein  Legal Eingetragene Partnerschaft In Erwägung Siehe Homosexualität in Liechtenstein
* Litauen Litauen  Legal - (in Beratung) Ja* *Wird durch Gesetz gegen "Förderung der Homosexualität" unterlaufen. Siehe Homosexualität in Litauen
* Luxemburg Luxemburg  Legal Ehe Ja Siehe Homosexualität in Luxemburg
* Malta Malta  Legal Eingetragene Partnerschaft Ja Siehe Homosexualität in Malta
* Mazedonien Mazedonien  Legal - Nein Siehe Homosexualität in Mazedonien
* Moldawien Moldawien  Legal - Ja Siehe Homosexualität in Moldawien
* Monaco Monaco  Legal - Nein Siehe Homosexualität in Monaco
* Montenegro Montenegro  Legal - Ja Siehe Homosexualität in Montenegro
* Niederlande Niederlande  Legal Ehe Ja Die Niederlande waren weltweit das erste Land, das die gleichgeschlechtliche Ehe 2001 erlaubte. Siehe Homosexualität in den Niederlanden
* Norwegen Norwegen  Legal Ehe Ja Siehe Homosexualität in Norwegen
* Osterreich Österreich  Legal Eingetragene Partnerschaft; (Einführung der Ehe in Beratung) Ja (nur die Arbeitswelt betreffend) Siehe Homosexualität in Österreich
* Polen Polen  Legal - Ja Siehe Homosexualität in Polen
* Portugal Portugal  Legal Ehe Ja Portugal erlaubte als achtes Land weltweit 2010 die gleichgeschlechtliche Ehe. Siehe Homosexualität in Portugal
* Rumänien Rumänien  Legal - Ja Siehe Homosexualität in Rumänien
* Russland Russland  Legal - Nein „Homo-Propaganda“ steht seit 2013 wieder unter Strafe. Siehe Homosexualität in Russland
* San Marino San Marino  Legal Unregistrierte gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaft Nein Siehe Homosexualität in San Marino
* Schweden Schweden  Legal Ehe Ja Siehe Homosexualität in Schweden
* Schweiz Schweiz  Legal Eingetragene Partnerschaft; (Einführung der Ehe in Beratung) Ja* *in Art. 8 der Bundesverfassung[52]
Siehe auch Homosexualität in der Schweiz
* Serbien Serbien  Legal - (in Beratung) Ja Siehe Homosexualität in Serbien
* Slowakei Slowakei  Legal - Ja Siehe Homosexualität in der Slowakei
* Slowenien Slowenien  Legal Eingetragene Partnerschaft[53]; (demnächst) Ehe Ja Siehe Homosexualität in Slowenien
* Spanien Spanien  Legal Ehe Ja Spanien erlaubte als drittes Land weltweit 2005 aufgrund diverser Gesetzesinitiativen die gleichgeschlechtliche Ehe. Siehe Homosexualität in Spanien
* Tschechien Tschechien  Legal Eingetragene Partnerschaft Ja Eingetragene Partnerschaft gegen Veto des Präsidenten mit absoluter Mehrheit beschlossen.[54] Das Gesetz ist am 1. Juli 2006 in Kraft getreten.[55] Siehe Homosexualität in Tschechien
* Ukraine Ukraine  Legal - Ja Siehe Homosexualität in der Ukraine
* Ungarn Ungarn  Legal Eingetragene Partnerschaft; (Einführung der Ehe in Beratung) Ja Siehe Homosexualität in Ungarn
* Vatikanstadt Vatikanstadt  Legal - Nein H. ist gesetzlich legal, aber gegen die Lehre der Staatskirche. Siehe Homosexualität in der Vatikanstadt
* Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich  Legal Ehe in England, Wales[56] und Schottland[57];

Eingetragene Partnerschaft

Ja Siehe Homosexualität im Vereinigten Königreich
* Weissrussland Weißrussland  Legal - Nein Siehe Homosexualität in Weißrussland
* Zypern Republik Zypern  Legal Eingetragene Partnerschaft Ja Siehe Homosexualität in Zypern

Nord- und Mittelamerika

Zu Ländern, die mit einem Stern (*) gekennzeichnet sind, gibt es einen gesonderten Artikel über Homosexualität in diesem Lande.

Land Homosexuelle Handlungen Höchst- strafe Mindest- strafe Gleichgeschlechtliche Partnerschaft oder Ehe Antidiskrimi- nierungsgesetz Bemerkung
Jungferninseln Amerikanische Amerikanische Jungferninseln  Legal - - - - amerikanisches Hoheitsgebiet unter der Souveränität der Vereinigten Staaten
Antigua und Barbuda Antigua und Barbuda  Illegal 15 Jahre - - - Strafe für Männer und Frauen
Aruba Aruba (autonomes Gebiet des Königreichs der Niederlande)  Legal - - - Ja Nach Auffassung der Niederländischen Regierung muss das zum Niederl. Königreich gehörende Aruba gleichgeschl. Ehen anerkennen, wogegen sich aber die Regierung in Aruba stellt. Gegen eine Gerichtsentscheidung zugunsten der Niederl. Regierung hat Aruba Rechtsmittel eingelegt.
* Bahamas Bahamas  Legal - - - Nein Siehe Homosexualität auf den Bahamas
* Barbados Barbados  Illegal Lebensl. - - Nein Gesetze werden überprüft.

Siehe Homosexualität auf Barbados

* Belize Belize  Illegal 10 Jahre - - Nein Siehe Homosexualität in Belize
Bermuda Bermuda (britisches Überseegebiet)  Legal - - - In Erwägung  
Jungferninseln Britische Britische Jungferninseln (britisches Überseegebiet)  Legal - - - -  
* Costa Rica Costa Rica  Legal - - Eingetragene Partnerschaft Nein Siehe Homosexualität in Costa Rica
Dominica Dominica  Illegal 10 Jahre - - Nein Siehe Homosexualität auf Dominica
Dominikanische Republik Dominikanische Republik  Legal - - - Nein Siehe Homosexualität in der Dominikanischen Republik
El Salvador El Salvador  Legal - - - Nein Siehe Homosexualität in El Salvador
Grenada Grenada  Illegal (Männer)
 Legal (Frauen)
10 Jahre - - Nein Siehe Homosexualität in Grenada
Guadeloupe Guadeloupe (französisches Überseegebiet)  Legal - - Pacte Civil de Solidarité Ja  
Guatemala Guatemala  Legal - - - Ja Siehe Homosexualität in Guatemala
Haiti Haiti  Legal - - - Nein Siehe Homosexualität in Haiti
Honduras Honduras  Legal - - - Nein Siehe Homosexualität in Honduras; Verbot von gleichgeschlechtlicher Ehe und Adoption seit 2005 in Verfassung.
* Jamaika Jamaika  Illegal (Männer)[58]
 Legal (Frauen)
10 Jahre 2 Jahre - Nein §76 des Offenses against the Person Act (aus britischer Kolonialzeit) ahndet männlichen h. Verkehr als das abscheuliche Verbrechen der Sodomie mit bis zu 10 Jahren Freiheitsstrafe, verbunden mit schwerer Zwangsarbeit. Siehe Homosexualität in Jamaika
Cayman Islands Cayman Islands (britisches Überseegebiet)  Legal - - - Ja  
*Kanada Kanada  Legal - - Ehe Ja Siehe Homosexualität in Kanada
* Kuba Kuba  Legal - - - Nein Siehe Homosexualität in Kuba[59]
Martinique Martinique (französisches Überseegebiet)  Legal - - Pacte Civil de Solidarité Ja  
* Mexiko Mexiko  Legal - - unterschiedlich* Ja * Zivilgemeinschaften in Coahuila und Ehe in Mexiko-Stadt

Siehe Homosexualität in Mexiko

Niederlandische Antillen Niederländische Antillen (autonomes Gebiet des Königreichs der Niederlande)  Legal - - - Ja Nur Anerkennung von in den Niederlanden geschlossenen Ehen.
Nicaragua Nicaragua  Legal - - - Nein Siehe Homosexualität in Nicaragua; im Zuge einer Strafrechtsreform durch die sandinistische Regierung wurde die Strafbarkeit homosexueller Handlungen mit Wirkung zum März 2008 abgeschafft.[60]
Panama Panama  Legal - - - Nein Siehe Homosexualität in Panama[61]
Saint Kitts Nevis St. Kitts und Nevis  Illegal (Männer)
 Legal (Frauen)
10 Jahre - - Nein Siehe Homosexualität auf St. Kitts und Nevis
Saint Lucia St. Lucia  Illegal 10 Jahre Bußgeld - Nein Siehe Homosexualität auf St. Lucia
Saint Vincent Grenadinen St. Vincent und die Grenadinen  Illegal 10 Jahre  ? - Nein Siehe Homosexualität auf St. Vincent und den Grenadinen
* Trinidad und Tobago Trinidad und Tobago  Illegal 25 Jahre Bußgeld - Nein Siehe Homosexualität in Trinidad und Tobago
Turksinseln und Caicosinseln Turks- und Caicosinseln (britisches Überseegebiet)  Legal - - - Nein  
* Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten  Legal (landesweit seit 2003) - - Ehe (landesweit seit 2015) unterschiedlich1 1 Antidiskriminierungsgesetze nur teilweise auf kommunaler bzw. bundesstaatlicher Ebene. (Siehe auch Homosexualität in den Vereinigten Staaten)

Ozeanien

Zu Ländern, die mit einem Stern (*) gekennzeichnet sind, gibt es einen gesonderten Artikel über Homosexualität in diesem Lande.

Land Homosexuelle Handlungen Höchst- strafe Mindest- strafe Gleichgeschl. Partnerschaft oder Ehe Antidiskrimi-nierungsgesetz Bemerkung
Amerikanisch-Samoa Amerikanisch-Samoa (Außengebiet der Vereinigten Staaten)  Legal - - - Nein [62]
* Australien Australien  Legal - - Eingetragene Partnerschaft in Tasmanien, South Australia, New South Wales, Victoria und ACT, unregistr. Zusammenleben in anderen Bundesstaaten*;

(Einführung der Ehe in Beratung)

Ja Siehe Homosexualität in Australien
Cookinseln Cookinseln  Illegal (Männer)
 Legal (Frauen)
14 Jahre Bußgeld - Nein  
Fidschi Fidschi  Legal - - - Ja Nach einer Gerichtsentscheidung wurde das Strafgesetz überarbeitet.[63]
Franzosisch-Polynesien Französisch-Polynesien (französisches Überseegebiet)  Legal - - - Nein  
Guam Guam (Außengebiet der Vereinigten Staaten)  Legal - - Ehe[64] Nein  
Kiribati Kiribati  Illegal (Männer)
 Legal (Frauen)
14 Jahre Bußgeld - Nein  
Marshallinseln Marshallinseln  Legal - - - Nein Entkriminalisierung bei Strafrechtsreform 2004[65]
Mikronesien Foderierte Staaten Mikronesien  Legal - - - Nein  
Nauru Nauru  Legal - - - Nein 2016 legalisiert[66]
Neukaledonien Neukaledonien (französisches Überseegebiet)  Legal - - Pacte Civil de Solidarité Nein  
* Neuseeland Neuseeland  Legal - - Ehe[67] Ja Siehe Homosexualität in Neuseeland
Niue Niue  Legal - - - Nein  
Palau Palau  Legal - - - Nein Die Legalisierung erfolgte 2014.[68]
Papua-Neuguinea Papua-Neuguinea  Illegal (Männer)
 Legal (Frauen)
14 Jahre Bußgeld - Nein  
Salomonen Salomonen  Illegal[69] 14 Jahre Bußgeld - Nein Legalisierung wird seit 2009 im Parlament diskutiert
Samoa Samoa  Illegal 7 Jahre Bußgeld - Nein  
Tokelau Tokelau (abhängiges Gebiet Neuseelands)  Legal - - - Nein  
Tonga Tonga  Illegal (Männer)
 Legal (Frauen)
10 Jahre Bußgeld - Nein  
Tuvalu Tuvalu  Illegal (Männer)
 Legal (Frauen)
14 Jahre Bußgeld - Nein  
Vanuatu Vanuatu  Legal - - - Nein  
Wallis Futuna Wallis und Futuna (französisches Überseegebiet)  Legal - - Pacte Civil de Solidarité  ?  

Südamerika

Homosexuelle Handlungen sind in allen südamerikanischen Ländern mit Ausnahme Guyanas legal.

Zu Ländern, die mit einem Stern (*) gekennzeichnet sind, gibt es einen gesonderten Artikel über Homosexualität in diesem Lande.

Land Homosexuelle Handlungen Höchst- strafe Mindest- strafe Gleichgeschlechtliche Partnerschaft oder Ehe Antidiskrimi-nierungsgesetz Bemerkung
* Argentinien Argentinien  Legal - - Ehe In einigen Städten Siehe Homosexualität in Argentinien
* Bolivien Bolivien  Legal - - - (in Beratung) Ja Siehe Homosexualität in Bolivien
* Brasilien Brasilien  Legal - - Ehe In einigen Städten und Regionen Nur einige Regionen schützen vor Diskriminierung. Andere haben keinerlei Gesetze dazu. Siehe Homosexualität in Brasilien
* Chile Chile  Legal - - Eingetragene Partnerschaft Ja Eingetragene Partnerschaft parlamentarisch Januar 2015 verabschiedet. Siehe Homosexualität in Chile
* Ecuador Ecuador  Legal - - Eingetragene Partnerschaft Ja Siehe Homosexualität in Ecuador
Falklandinseln Falklandinseln (britisches Überseegebiet)  Legal - - Ja Nein  
Franzosisch-Guayana Französisch-Guayana (französisches Überseegebiet)  Legal - - Ehe Ja  
* Guyana Guyana  Illegal (Männer)
 Legal (Frauen)
Lebensl. - - In Erwägung Legalisierung von Homosexuellen Handlungen wird derzeit diskutiert. Siehe Homosexualität in Guyana
* Kolumbien Kolumbien  Legal - - Ehe Ja Im Juli 2011 entschied das Verfassungsgericht, dass gleichgeschlechtliche Paare das Recht auf eine gleichgeschlechtliche Ehe haben. Das Parlament wurde durch das Urteil verpflichtet, bis 20. Juni 2013 ein Gesetz zur Eheöffnung zu verabschieden. Im April entschied das Verfassungsgericht mit sofortiger Wirkung die Ehe landesweit zu öffnen. Siehe Homosexualität in Kolumbien
* Paraguay Paraguay  Legal - - - Nein Siehe Homosexualität in Paraguay
* Peru Peru  Legal - - - (in Beratung) Ja Siehe Homosexualität in Peru
* Suriname Suriname  Legal - - - Nein Siehe Homosexualität in Suriname
* Uruguay Uruguay  Legal - - Ehe Ja Die Eheöffnung wurde im April 2013 verabschiedet.[70] Siehe Homosexualität in Uruguay
* Venezuela Venezuela  Legal - - - (in Beratung) In Beratung Siehe Homosexualität in Venezuela

Siehe auch

Literatur

  • Int. Bar Association, H. Graupner, Ph. Tahmindjis: Sexuality and Human Rights, Haworth Press, 2005, ISBN 1-56023-555-1.
  • Marc Schüffner: Eheschutz und Lebenspartnerschaft, Duncker & Humblot 2007, ISBN 3-428-12438-3.
  • Manfred Bruns / Rainer Kemper, LPartG – Handkommentar, Baden-Baden, 2. Auflage, 2005, ISBN 978-3-8329-1182-9.
  • Christian Schäfer: Widernatürliche Unzucht (§§ 175, 175a, 175b, 182 a.F. StGB). Reformdiskussion und Gesetzgebung seit 1945, Berlin: Berliner Wissenschafts-Verlag, 2006.
  • Kai Sommer: Die Strafbarkeit der Homosexualität von der Kaiserzeit bis zum Nationalsozialismus: Eine Analyse der Straftatbestände im Strafgesetzbuch und in den Reformentwürfen (1871–1945), Frankfurt am Main: Peter Lang, 1998.

Weblinks

Deutsch

Englisch

Einzelnachweise

  1. Texte aus der Umwelt des Alten Testaments. Neue Folge. Band 1: Texte und Dokumente zum Rechts- und Wirtschaftsleben, S.83; siehe auch: Nissinen,M./Stjerna,K.: Homoeroticism in the Biblical World: A Historical Perspective, 2004, S. 25.
  2. Bleibtreu-Ehrenberg,Gisela: Tabu Homosexualität. Die Geschichte eines Vorurteils, 1983 (=Bleibtreu-Ehrenberg), S. 17.
  3. Alfons Städele (Hrsg.): Tacitus. In: Cornelius Tacitus. Agricola. Germania. (Sammlung Tusculum). München; Zürich 1991, S. 334.
  4. Vgl. z. B.: Reinhard, Wolfgang: Lebensformen Europas. Eine historische Kulturanthropologie, 2. Auflage, München 2006.
  5. Greenberg, David: The Construction of Homosexuality, Chicago, London 1988, S. 242-255.
  6. 6,0 6,1 Bleibtreu-Ehrenberg.
  7. Vgl. zur Entwicklung in den Anfangsjahren der Sowjetunion: Reich,Wilhelm: Die sexuelle Revolution, Frankfurt 1971, S. 211–214.
  8. [EGMR, NJW 1984, 541 (Fall Dugeon gegen Vereinigtes Königreich); EUGRZ 1992, 477 (Fall Norris gegen Irland); ÖJZ 1993, 821 (Fall Modinos gegen Zypern)]
  9. beispielsweise Entscheidungstext OGH 11Os76/88, 22. November 1988 , im Rechtsinformationssystem des Bundes.
  10. novo-magazin.de : Verleumdungsklagen und Maulkörbe: ITN gegen den Rest der Welt, Novo Nr.27, März/April 1997, S. 28.
  11. Der Standard:USA gegen Diskriminierung von Homosexuellen
  12. taz.de : Portugal führt Homoehe ein, 8. Januar 2010.
  13. Amnesty International: Burundi abolishes the death penalty but bans homosexuality (englisch)
  14. auswaertiges-amt.de : Dschibuti / Reise- und Sicherheitshinweise / Besondere Strafrechtliche Vorschriften, Stand 1. Dezember 2006.
  15. unhcr.org : Djibouti: Situation of homosexuals in Djibouti; treatment by the public and by the authorities; state protection available (2002-2004) December 2004.
  16. talesmag.com : Real Answers to Real Questions – Djibouti, August 2005.
  17. auswaertiges-amt.de : Malawi – Besondere strafrechtliche Vorschriften, Stand 9. Mai 2006.
  18. Keine Chance für Homo-Ehe, Allgemeine Zeitung, 3. März 2011.
  19. washingtonpost.com : Emily Wax: Namibia Chips Away at African Taboos on Homosexuality, 24. Oktober 2005.
  20. BBC-Report: Die UNO befürchtet bei Verabschiedung des Gesetzes eine Weiterverbreitung von AIDS/HIV
  21. queer:EU:Resolution gegen Nigeria
  22. queer.de : Nigeria geht härter gegen Schwule vor, 11. Dezember 2006.
  23. Pressemitteilung der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen vom 21. März 2007: Schwere Zeiten für Homosexuelle in Nigeria (Memento vom 28. Juli 2012 im Internet Archive)
  24. auswaertiges-amt.de : Nigeria – Reise- und Sicherheitshinweise – Besondere Strafrechtliche Bestimmungen, Stand vom 8. Dezember 2006.
  25. auswaertiges-amt.de : Sambia -Besondere strafrechtliche Vorschriften, Stand: 29. Juni 2006.
  26. ilga.info : WORLD LEGAL SURVEY – Zambia, Stand 1998.
  27. ai-lgbt.org (DOC) : Sexual Minorities and the Law: A World Survey, Update Juli 2001.
  28. derstandard.at : Günter Spreitzhofer: Sansibar: Schatten im Paradies, 31. Januar 2005, aus: SÜDWIND-Magazin 02/2005.
  29. 29,0 29,1 amnesty.de : Jahresbericht 2005 – Tansania.
  30. ilga.info : WORLD LEGAL SURVEY – Sao Tome and Principe, Stand 1998.
  31. ilga.info : WORLD LEGAL SURVEY – Senegal Stand 1998.
  32. Gay Community Plays It Quietly in Face of Social Taboos (Memento vom 23. Februar 2009 im Internet Archive): Gay Community Plays It Quietly in Face of Social Taboos aus IRIN , 21. Januar 2005.
  33. dbna.de : Verbot – Simbabwe stellt Händchen-Halten zwischen Schwulen unter Strafe, 18. Juli 2006.
  34. allheadlinenews.com : Joanna Wypior: Public Displays Of Affection For Same-Sex Couples Now A Crime In Zimbabwe, 16. Juli 2006.
  35. auswaertiges-amt.de : Tansania – Besondere strafrechtliche Vorschriften, Stand: 8. Juni 2006.
  36. kirchenserver.org: NAD – Netzwerk Afrika Deutschland : Pädophiler Priester verurteilt, 12. August 2006.
  37. mask.org.za : Africa By Country: Chad (Stand 13. August 2006).
  38. queer.de : nb: Uganda: Homo-Ehe unter Strafe, 8. Juli 2005.
  39. Michael Kirschner, Stefan Piller: Afghanistan: Homosexualität Gesetze, Rechts- und Alltagspraxis . Auskunft der SFH-Länderanalyse. Bern, 2006.
  40. queer.de: Indien legalisiert Homosexualität
  41. tagesschau.de: Homosexualität in Indien wieder illegal. 11. Dezember 2013, abgerufen am 11. Dezember 2013.
  42. Queer.de: Iran: Jugendliche gehängt, 21. Juli 2005 mit Auszug aus dem iranischen Strafrecht auf Deutsch in den Kommentaren.
  43. http://www.thenation.com/article/witnesses-execution?page=0,2 Richard Kim, Mitglied von Human Rights Watch's LGBT advisory committee in TheNation.com: „Based on evidence collected from lawyers and human rights activists and from Iranian news sources, Scott Long, director of the Lesbian, Gay, Bisexual and Transgender Rights Project at Human Rights Watch, concludes, ‚There is no evidence that this was a consensual act. The only reason to think this is what appears to be a mistranslation of the ISNA article. A whole tissue of speculation has been woven around mistranslations and omissions and this has been solidified into a narrative that this is a gay rights case.‘“
  44. BBC News : World: Asia-Pacific PM's daughter slams Malaysian anti-gay group, 23. Oktober 1998.
  45. BBC News :Gay ministers barred, Malaysia tells UK, 1. November 2001.
  46. United Arab Emirates (Memento vom 25. Juni 2009 im Internet Archive)
  47. Queer.de:Estnisches Parlament stimmt für Eingetragene Partnerschaft
  48. Referendum: Irland stimmt für gleichgeschlechtliche Ehe auf zeit.de.
  49. http://www.focus.de/politik/papst/italien_nid_40788.html
  50. http://www.wiesbadener-kurier.de/politik/objekt.php3?artikel_id=2697603
  51. http://www.tportal.hr/vijesti/hrvatska/342766/Povijesna-odluka-Hrvatska-ima-Zakon-o-zivotnom-partnerstvu.html
  52. tages-anzeiger.ch : „Homo-Ehe“ ab 2007 möglich, 1. Mai 2006.
  53. queer.de : dk: Slowenien führt Homo-Ehe ein, 25. Juli 2006.
  54. gay-industries.com: Tschechien führt Homo-Ehe ein, kein Datum
  55. Gesetz Nr. 115/2006 Sb. über die eingetragene Partnerschaft
  56. Abstimmung im Unterhaus: Britisches Parlament erlaubt Homo-Ehe , Spiegel online, 17. Juli 2013.
  57. [1]
  58. auswaertiges-amt.de Länderinformationen des Deutschen Auswärtigen Amtes über Jamaika.
  59. Queer:Homo-Ehe auf Kuba?
  60. queer.de: Nicaragua legalisiert Homosexualität
  61. Queer:Panama legalisiert Homosexualität
  62. American Samoa (Memento vom 22. April 2009 im Internet Archive)
  63. queer.de : dk: Fidschi stoppt Homo-Verhaftungen, 12. Juli 2006.
  64. Guam Just Recognized Gay Marriage & It's The First US Territory To Do So — But Won't Be The Last
  65. [2]
  66. Nauru legalisiert Homosexualität, queer.de vom 27. Mai 2016
  67. queer.de:Neuseeland öffnet die Ehe
  68. Queer.de:Palau legalisiert Homosexualität
  69. auswaertiges-amt.de : Länderinformationen des Deutschen Auswärtigen Amtes über Salomonen.
  70. spiegel.de:Neues Gesetz in Uruguay: Ja zur Homo-Ehe
Beachten Sie unsere <a href="/wiki/Rechtshinweise">Rechtshinweise</a>

Kategorien: Keine Kategorien vorhanden!

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Gesetze zur Homosexualität (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

Änderungen: Alle Bilder mit den meisten Bildunterschriften wurden entfernt. Ebenso alle zu nicht-existierenden Artikeln/Kategorien gehenden internen Wikipedia-Links (Bsp. Portal-Links, Redlinks, Bearbeiten-Links). Entfernung von Navigationsframes, Geo & Normdaten, Mediadateien, gesprochene Versionen, z.T. ID&Class-Namen, Style von Div-Containern, Metadaten, Vorlagen, wie lesenwerte Artikel. Ansonsten sind keine Inhaltsänderungen vorgenommen worden. Weiterhin kann es durch die maschinelle Bearbeitung des Inhalts zu Fehlern gerade in der Darstellung kommen. Darum würden wir jeden Besucher unserer Seite darum bitten uns diese Fehler über den Support mittels einer Nachricht mit Link zu melden. Vielen Dank!

Stand der Informationen: August 201& - Wichtiger Hinweis: Da die Inhalte maschinell von Wikipedia übernommen wurden, ist eine manuelle Überprüfung nicht möglich. Somit garantiert LinkFang.de nicht die Richtigkeit und Aktualität der übernommenen Inhalte. Sollten die Informationen mittlerweile fehlerhaft sein, bitten wir Sie darum uns per Support oder E-Mail zu kontaktieren. Wir werden uns dann innerhalb von spätestens 10 Tagen um Ihr Anliegen kümmern. Auch ohne Anliegen erfolgt mindestens alle drei Monate ein Update der gesamten Inhalte.