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Geschichte der Verwaltungsgliederung Thüringens


Dieser Artikel beschreibt die Entwicklung der Verwaltungsgliederung auf dem Gebiet des heutigen deutschen Landes Thüringen vom 19. Jahrhundert bis in die heutige Zeit. Vor 1920 war das Gebiet in verschiedene Kleinstaaten zersplittert. Im Jahr 1922 wurden im neu gegründeten Land Thüringen erstmals Landkreise gebildet. 1945 kamen die preußischen Gebiete im Norden des Landes zu Thüringen, bevor es 1952 aufgelöst und die drei Bezirke Erfurt, Gera und Suhl gebildet wurden. 1990 gründete man das Land Thüringen wieder, 1994 folgte eine Kreisreform, bei der die 17 Landkreise in ihrem heutigen Zuschnitt gebildet wurden.

Vor 1920

Vor der Gründung des Landes Thüringen im Jahr 1920 bestanden die Kleinstaaten Sachsen-Weimar-Eisenach, Sachsen-Coburg und Gotha, Sachsen-Meiningen, Sachsen-Altenburg, Schwarzburg-Rudolstadt, Schwarzburg-Sondershausen, Reuß jüngerer Linie und Reuß älterer Linie auf thüringischem Gebiet. Daneben gehörten auch größere Teile des heutigen Thüringens zu Preußen, vor allem der ehemalige Regierungsbezirk Erfurt. Kleinere Gebiete gehörten zu dn Regierungsbezirken Merseburg, Kassel und Hildesheim. In Ostthüringen lagen einige sächsische Exklaven, ebenso gab es in Westsachsen und Unterfranken Exklaven thüringischer Staaten.

Die Kreise in ihrer nachfolgenden Aufstellung bestanden in Preußen und Sachsen-Weimar-Eisenach seit 1815, in den drei anderen ernestinischen Herzogtümern seit 1826, in Reuß seit 1848 und in Schwarzburg bereits seit dem Stadtilmer Vertrag von 1599.

Kreis Verwaltungssitz Fläche
1910
(km²)
Einwohner
1885
Einwohner
1910
Gemeinden
1910
Bev.-Dichte
1910
Sachsen-Weimar-Eisenach
Weimar1 Weimar 972 174.451 111.694 157 115
Apolda Apolda, bis 1868 Weimar 796 125.138 149 157
Eisenach Eisenach 571 89.802 77.112 70 135
Dermbach Dermbach 642 42.459 81 66
Neustadt Neustadt an der Orla 629 49.693 60.746 166 97
Sachsen-Coburg und Gotha
Landesteil Coburg2 Coburg 562 57.383 74.818 146 133
Residenzstadt Coburg3 Coburg 16 23.789 1 1500
Stadtkreis Königsberg3 Königsberg in Franken 12 891 1 73
Stadtkreis Neustadt3 Neustadt 9 7.977 1 855
Stadtkreis Rodach3 Rodach bei Coburg 20 2.812 1 138
Coburg Coburg 504 39.349 142 78
Landesteil Gotha Gotha 1394 141.446 182.359 157 131
Residenzstadt Gotha3 Gotha 36 39.553 1 1109
Stadtkreis Ohrdruf3 Ohrdruf 40 6.504 1 163
Stadtkreis Waltershausen3 Waltershausen 14 7.536 1 553
Gotha Gotha 502 45.201 63 90
Ohrdruf Ohrdruf 413 44.964 34 109
Waltershausen Waltershausen 410 38.601 57 94
Sachsen-Meiningen
Meiningen Meiningen 736 58.715 73.822 124 100
Hildburghausen Hildburghausen 786 52.436 61.495 127 78
Sonneberg Sonneberg 347 47.870 72.222 78 208
Saalfeld Saalfeld 599 55.863 71.223 143 119
Sachsen-Altenburg
Stadt Altenburg4 Altenburg 12 - 39.976 1 3312
Altenburg Altenburg 360 111.403 61.950 169 172
Roda Roda 666 50.057 63.696 158 96
Ronneburg4 Ronneburg 285 - 50.506 110 177
Schwarzburg-Rudolstadt
Oberherrschaft Rudolstadt 734 66.230 80.758 147 128
Stadtkreis Rudolstadt5 Rudolstadt 70 - 12.937 1 185
Königsee Königsee 201 34.308 52 127
Rudolstadt Rudolstadt 463 33.513 94 100
Unterherrschaft Frankenhausen 207 17.606 19.944 16 96
Frankenhausen Frankenhausen 207 17.606 19.944 16 96
Schwarzburg-Sondershausen
Oberherrschaft Arnstadt 343 35.625 48.537 43 142
Arnstadt6 Arnstadt 172 28.628 26 167
Gehren6 Gehren 171 19.909 17 116
Unterherrschaft Sondershausen 519 37.981 41.380 50 80
Ebeleben7 Ebeleben 253 37.981 14.512 26 57
Sondershausen7 Sondershausen 266 26.868 24 101
Reuß jüngerer Linie
Gera Gera 283 110.598 110.578 88 391
Schleiz8 Schleiz 544 42.174 85 78
Reuß älterer Linie
Greiz Greiz 316 55.904 72.769 75 230
Preußen
Regierungsbezirk Erfurt
Stadtkreis Erfurt Erfurt 44 58.385 111.463 1 2533
Landkreis Erfurt Erfurt 281 26.244 38.169 43 136
Landkreis Grafschaft Hohenstein Nordhausen 476 42.478 50.012 79 105
Landkreis Heiligenstadt Heiligenstadt 434 38.321 42.502 89 98
Landkreis Langensalza Bad Langensalza 418 36.778 38.930 73 93
Stadtkreis Mühlhausen9 Mühlhausen 64 25.141 35.091 1 548
Landkreis Mühlhausen Mühlhausen 396 32.842 37.553 51 95
Stadtkreis Nordhausen10 Nordhausen 22 26.960 32.564 1 1480
Landkreis Schleusingen Schleusingen 458 41.816 55.189 58 121
Landkreis Weißensee Weißensee 292 25.438 25.199 55 86
Landkreis Worbis Worbis 445 41.190 44.775 80 101
Landkreis Ziegenrück Ranis 201 15.623 19.328 49 96
Regierungsbezirk Merseburg
Landkreis Eckartsberga11 Kölleda 561 40.039 40.720 130 73
Landkreis Sangerhausen11 Sangerhausen 773 70.702 73.116 111 95
Regierungsbezirk Kassel
Landkreis Herrschaft Schmalkalden Schmalkalden 280 31.114 44.561 38 159
Regierungsbezirk Hildesheim
Landkreis Ilfeld Ilfeld 273 15.179 16.656 28 61
Total 17.706 1.781.313 2.291.184 3226 129

1Weimar wurde als I. Verwaltungsbezirk, die folgenden als II. bis V. Verwaltungsbezirk bezeichnet.
2In einer Volksabstimmung votierten die Bürger des Landesteils Coburg am 30. November 1919 für den Anschluss an Bayern, der am 1. Juli 1920 vollzogen wurde.
3In Sachsen-Coburg und Gotha wurden die Stadtkreise als Immediatstädte bezeichnet. Sie sind seit 1858 kreisfrei.
4Altenburg wurde 1900 kreisfrei und das Landratsamt Ronneburg existierte ab 1900.
5Der Stadtkreis Rudolstadt schied 1893 aus dem Bezirk des Landratsamtes Rudolstadt aus.
6Der Verwaltungsbezirk Arnstadt wurde 1912 aufgelöst. Arnstadt wurde zum Stadtkreis ernannt. Alle anderen Gemeinden wurden in den Kreis Gehren umgegliedert.
7Der Verwaltungsbezirk Ebeleben existierte von 1850 bis 1882 und wieder von 1897 bis 1912, dann wurde sein Gebiet in den Kreis Sondershausen eingegliedert. Zugleich wurde 1912 der Stadtkreis Sondershausen gebildet, der bis 1922 existierte.
81880 wurde das damalige Landratsamt Ebersdorf in Landratsamt Schleiz umbenannt.
9Mühlhausen wurde 1892 aus dem Kreis Mühlhausen ausgegliedert.
10Nordhausen wurde 1882 aus dem Kreis Nordhausen ausgegliedert.
11Die Landkreise Eckartsberga (etwa 50 : 50) und Sangerhausen (etwa 30 : 70) wurden im Zuge der Länderbildung 1990 auf Thüringen und Sachsen-Anhalt aufgeteilt.

1920 bis 1945

Auf dem Gebiet des heutigen Freistaats Thüringen lagen bis 1945 sowohl das Land Thüringen als auch die oben genannten preußischen Gebiete.

Thüringischer Landesteil

Das Land Thüringen wurde 1920 durch die Vereinigung mehrerer Kleinstaaten gegründet. Nach der Kreisreform von 1922 bestand es mit der Kreisabteilung Camburg aus sechzehn Landkreisen und zunächst aus neun Stadtkreisen. 1926 stieg die Anzahl der Stadtkreise durch die erneute Kreisfreiheit der Stadt Zella-Mehlis auf zehn, verringerte sich aber nach deren Wiedereingliederung in den Landkreis Meiningen 1936 wiederum auf neun. Durch die Eingliederung der Kreisabteilung Camburg in den Landkreis Stadtroda verringerte sich 1939 die Anzahl der Landkreise auf 15.

1928 erfolgten ein Gebietsaustausch und eine Grenzbereinigung zwischen dem Freistaat Sachsen und dem Land Thüringen. Insgesamt kamen 1778 ha mit 2900 Einwohnern zu Thüringen und 1115 ha mit 4890 Einwohnern zu Sachsen.[1]

Thüringen erhielt insbesondere die sächsische Enklave Ziegenhierdsches Ländchen bei Gera mit den Gemeinden und Fluren Lengefeld, Liebschwitz, Lietzsch, Niebra, Pösneck und Taubenpreskeln sowie den benachbarten Gemeinden Hilbersdorf, Loitzsch, Rückersdorf, Thonhausen und Grobsdorf. Außerdem wurden dem Land eingliedert die Gemeinde Bocka bei Altenburg und Kauritz bei Gößnitz sowie Flur Frohnsdorf der Gemeinde Ziegelheim und Teile der Gemeinde und Fluren Obergrünberg. Bei Greiz kamen von Sachsen die Flur Stelzen (ein Teil der Gemeinde Reuth), ein Teil der Gemeinde und Flur Noßwitz, die Flur Sachswitz (ein Teil der Gemeinde Elsterberg) und teilweise die Flur Cunsdorf (ein Teil der Gemeinde Reichenbach). Im Austausch kamen nach Sachsen unter anderem die Exklaven des Herzogtum Sachsen-Altenburg Gemeinde Russdorf bei Limbach-Oberfrohna und Neukirchen bei Waldenburg, aber auch die Gemeinden Wickersdorf, Waldsachsen und ein Teil der Gemeinde Ponitz, die Flur Gosel. Bei Plauen wurden unter anderem teilweise die Flur Caselwitz, ein Teil der Gemeinde Greiz, die Gemeinde und die Flur Görschnitz sowie ein Teil der Gemeinde und Flur Schönbach dem Freistaat Sachsen zugeordnet.

Landkreis Verwaltungssitz Einwohner
1925
Einwohner
1939
Gemeinden
1939
Stadtkreis Altenburg Altenburg 42.5700 44.3380 1
Landkreis Altenburg Altenburg 95.5470 90.2070 174
Stadtkreis Apolda Apolda 25.7030 27.9360 1
Stadtkreis Arnstadt Arnstadt 21.6930 22.6190 1
Landkreis Arnstadt Arnstadt 88.2920 91.7410 96
Stadtkreis Eisenach Eisenach 43.3850 50.4640 1
Landkreis Eisenach Eisenach 96.5250 106.8750 157
Stadtkreis Gera Gera 81.4020 81.9310 1
Landkreis Gera Gera 88.3450 95.3010 213
Stadtkreis Gotha Gotha 45.7800 51.9950 1
Landkreis Gotha Gotha 104.1780 111.1010 103
Stadtkreis Greiz Greiz 37.4900 38.9330 1
Landkreis Greiz Greiz 50.8020 52.3990 84
Landkreis Hildburghausen Hildburghausen 60.2390 61.4240 107
Stadtkreis Jena Jena 52.6490 68.3770 1
Landkreis Meiningen Meiningen 84.7500 105.8621 94
Landkreis Rudolstadt Rudolstadt 65.6930 70.0230 105
Landkreis Saalfeld Saalfeld 73.6640 80.7730 116
Landkreis Schleiz Schleiz 48.4820 48.4840 97
Landkreis Sondershausen Sondershausen 72.1640 71.9180 71
Landkreis Sonneberg Sonneberg 79.8960 81.7520 60
Landkreis Stadtroda2 Stadtroda 86.8693 89.8460 239
Stadtkreis Weimar Weimar 45.9570 61.7310 1
Landkreis Weimar Weimar 102.8020 107.8190 207
Stadtkreis Zella-Mehlis Zella-Mehlis 14.4230 1 1
Thüringen Weimar 1.609.3000 1.743.6240 1.932

1Der Stadtkreis Zella-Mehlis wurde 1936 in den Landkreis Meiningen eingegliedert.
2Der Landkreis Stadtroda wurde im Oktober 1920 zunächst als Landkreis Jena-Roda gebildet, bereits im November 1920 in Landkreis Roda und schließlich 1925 in Landkreis Stadtroda umbenannt.
3Die Einwohnerzahl umfasst das Gebiet des Landkreises Stadtroda inklusive der 1939 in den Landkreis Stadtroda eingegliederten Kreisabteilung Camburg (1925: 9.771 Einwohner).

Preußischer Landesteil

Den übrigen Teil des heutigen Thüringen machte größtenteils der Regierungsbezirk Erfurt aus, der seit 1815 zur preußischen Provinz Sachsen gehörte. Er umfasste drei Stadt- und acht Landkreise. 1944 wurde der Regierungsbezirk Erfurt mit dem Landkreis Herrschaft Schmalkalden, bisher Regierungsbezirk Kassel, dem Reichsstatthalter von Thüringen unterstellt.

Landkreis Verwaltungssitz Einwohner
1925
Einwohner
1939
Gemeinden
1939
Regierungsbezirk Erfurt
Stadtkreis Erfurt Erfurt 135.579 159.201 1
Landkreis Erfurt Erfurt 29.071 1 1
Landkreis Grafschaft Hohenstein Nordhausen 51.679 67.7402 84
Landkreis Heiligenstadt Heiligenstadt 45.719 48.175 67
Landkreis Langensalza Bad Langensalza 39.632 40.073 41
Stadtkreis Mühlhausen Mühlhausen 36.755 41.493 1
Landkreis Mühlhausen Mühlhausen 40.511 42.169 43
Stadtkreis Nordhausen Nordhausen 35.056 40.673 1
Landkreis Schleusingen Schleusingen/Suhl3 58.833 64.711 53
Landkreis Weißensee Weißensee 29.856 63.9681 68
Landkreis Worbis Worbis 48.120 46.978 49
Landkreis Ziegenrück Ranis 19.457 21.414 38
Regierungsbezirk Kassel
Landkreis Herrschaft Schmalkalden4 Schmalkalden 48.694 51.666 36
Regierungsbezirk Hildesheim
Landkreis Ilfeld Ilfeld 17.141 2 2
Regierungsbezirk Merseburg
Landkreis Eckartsberga Kölleda 42.182 43.428 75
Landkreis Sangerhausen Sangerhausen 75.192 74.295 71
Preußische Landesteile (Erfurt) 734.020 805.984 628

1) Der Landkreis Erfurt wurde 1932 in den Landkreis Weißensee eingegliedert.
2) Der Landkreis Ilfeld wurde 1932 zwischen den Landkreisen Grafschaft Hohenstein und Wernigerode aufgeteilt.
3) Das Landratsamt wurde 1929 von Schleusingen nach Suhl verlegt.
4) Der Landkreis Herrschaft Schmalkalden gehörte ab 1944 zum Regierungsbezirk Erfurt

1945 bis 1952

Nach 1945 kam es zu einigen Grenzänderungen zwischen den Besatzungszonen. Im Rahmen des Wanfrieder Abkommens, eines Gebietsaustausches an der wichtigen Nord-Süd-Eisenbahnstrecke Göttingen–Bebra, kamen die hessischen Dörfer Sickenberg, Asbach, Vatterode und Weidenbach/Hennigerode zum Landkreis Heiligenstadt und dafür die thüringischen Dörfer Neuseesen und Werleshausen zum Landkreis Witzenhausen in Hessen. Als Austausch für den östlichen Teil des Kreises Blankenburg im Harz wurden die Gemeinden Bad Sachsa und Tettenborn aus dem ehemaligen Regierungsbezirk Erfurt in den Landkreis Osterode am Harz (Niedersachsen) eingegliedert. Außerdem wurden Besenhausen bei Kirchgandern in den Landkreis Göttingen (Niedersachsen) eingegliedert und die Exklave Ostheim dem Freistaat Bayern zugeordnet.

Im Übrigen erfolgte 1945 die Bildung des vergrößerten Landes Thüringen innerhalb der Sowjetischen Besatzungszone, bestehend aus dem Land Thüringen von 1920, jedoch ohne die Exklave Allstedt des Landkreises Weimar, die dem neuen Land Sachsen-Anhalt eingegliedert wurde, ferner aus dem Gebiet des früheren preußischen Regierungsbezirkes Erfurt einschließlich des Landkreises Herrschaft Schmalkalden. Außerdem wurde im Zuge einer Neugliederung am 1. Juli 1950 aus Teilen der Landkreise Eisenach (im Westen) und Meiningen (im Osten) der Landkreis Bad Salzungen gebildet.

1952 bis 1990

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1952 wurde das Land Thüringen aufgelöst. Es wurden die drei Bezirke Erfurt, Gera und Suhl gebildet. Die Stadt- und Landkreise wurden neu aufgeteilt. Die Zahl der Stadtkreise wurde von zwölf auf vier reduziert, die Zahl der Landkreise hingegen von 23 auf 35 erhöht. Dabei kamen der Kreis Altenburg und der Kreis Schmölln zum Bezirk Leipzig sowie der neue Kreis Artern, bestehend aus Gebieten des Landes Thüringen und des Landes Sachsen-Anhalt, zum Bezirk Halle.

Es erfolgten Grenzbereinigungen, bei denen einzelne Städte und Gemeinden an Nachbarkreise angegliedert wurden, wodurch sich auch die Bezirksgrenzen gegenüber den ehemaligen Landesgrenzen verschoben.

Im Bezirk Erfurt gab der Landkreis Nordhausen die Gemeinden Benneckenstein und Sorge an den Kreis Wernigerode und die Gemeinde Bösenrode an den Kreis Sangerhausen ab. Aus dem Landkreis Sangerhausen wurden die Stadt Heringen/Helme sowie die Gemeinden Auleben, Bielen, Görsbach, Hain, Hamma, Herrmannsacker, Rodishain, Steinbrücken, Stempeda, Sundhausen, Uthleben und Windehausen übernommen. Für den Landkreis Sondershausen ergab sich, dass die Orte Bad Frankenhausen, Borxleben, Esperstedt, Göllingen, Günserode, Ichstedt, Oldisleben, Ringleben, Rottleben, Seega, Seehausen, Steinthaleben und Udersleben des ehemaligen Fürstentums Schwarzburg-Rudolstadt an den neuen Kreis Artern des Bezirks Halle abgegeben wurden.

Der neue Kreis Sömmerda erhielt vom aufgelösten Landkreis Kölleda (ehem. Eckartsberga) aus dem Regierungsbezirk Merseburg die Gemeinden Altenbeichlingen, Bachra, Backleben, Battgendorf, Beichlingen, Burgwenden, Frohndorf, Griefstedt, Großmonra, Kölleda, Leubingen, Ostramondra, Roldisleben, Rothenberga, Schafau und Schillingstedt sowie der Kreis Apolda den Ort Auerstedt.

Im Bezirk Gera gab es die folgenden Gebietsänderungen:

Vom Landkreis Weißenfels (Bezirk Halle) wurden die Gemeinden Böhlitz, Großhelmsdorf, Kischlitz, Launewitz, Lindau, Nautschütz, Rudelsdorf, Willschütz und die Stadt Schkölen dem Kreis Stadtroda neu zugeordnet sowie die Gemeinden Aue, Casekirchen, Cauerwitz, Crauschwitz, Crölpa-Löbschütz, Freiroda, Heiligenkreuz, Janisroda, Kaatschen, Kleingestewitz, Köckenitzsch, Leislau, Molau, Neidschütz, Prießnitz, Schieben, Seidewitz, Seiselitz, Sieglitz, Tultewitz und Utenbach zum Kreis Weißenfels ausgegliedert.

Aus dem Landkreis Zeitz (Bezirk Halle) wurden dem Kreis Eisenberg die Gemeinden Nickelsdorf und Silbitz sowie die Stadt Crossen an der Elster neu zugeordnet.

Dem Kreis Gera-Land wurden aus dem Landkreis Zwickau (Bezirk Chemnitz) die Gemeinden Seelingstädt und Zwirtzschen neu zugeordnet sowie die Gemeinden Großpillingsdorf und Mannichswalde zum Kreis Werdau (Bezirk Chemnitz) ausgegliedert.

Aus dem Landkreis Greiz wurde die Gemeinde Fraureuth an den Kreis Werdau (Bezirk Chemnitz) sowie die Gemeinde Fröbersgrün an den Kreis Plauen-Land (Bezirk Chemnitz) ausgegliedert.

Aus dem Landkreis Plauen (Bezirk Chemnitz) wurden dem Kreis Schleiz die Gemeinden Langenbach, Langenbuch, Dröswein und Mühltroff, dem Landkreis Zeulenroda die Gemeinden Ebersgrün, Ranspach, Thierbach, Unterreichenau und die Stadt Pausa/Vogtl. (mit Bad Linda, Oberreichenau, Wallengrün) sowie dem Kreis Greiz die Gemeinden Cunsdorf, Görschnitz, Noßwitz, Pansdorf, Tremnitz und die Stadt Elsterberg (mit Gippe) neu zugeordnet.

Landkreis Verwaltungssitz Fläche
(1985)
Einwohner
1955
Einwohner
1985
Bezirk Erfurt
Kreis Apolda Apolda 243 58.300 49.236
Kreis Arnstadt Arnstadt 502 71.000 66.581
Kreis Eisenach Eisenach 708 123.500 115.642
Stadt Erfurt Erfurt 106 188.100 216.046
Kreis Erfurt-Land Erfurt 535 60.700 47.573
Kreis Gotha Gotha 768 161.700 144.561
Kreis Heiligenstadt Heiligenstadt 385 45.600 43.009
Kreis Langensalza Bad Langensalza 507 54.700 46.355
Kreis Mühlhausen Mühlhausen 574 104.000 92.193
Kreis Nordhausen Nordhausen 714 117.800 109.758
Kreis Sömmerda Sömmerda 556 69.900 66.812
Kreis Sondershausen Sondershausen 598 61.400 54.491
Stadt Weimar Weimar 51 66.700 63.373
Kreis Weimar-Land Weimar 543 49.300 44.823
Kreis Worbis Worbis 558 70.100 75.093
Bezirk Gera
Kreis Eisenberg Eisenberg 242 38.700 34.056
Stadt Gera Gera 78 98.000 131.843
Kreis Gera-Land Gera 470 74.700 59.419
Kreis Greiz Greiz 228 69.500 57.304
Stadt Jena Jena 59 83.100 107.401
Kreis Jena-Land Jena 367 41.200 34.736
Kreis Lobenstein Lobenstein 356 30.300 28.544
Kreis Pößneck Pößneck 411 63.400 54.031
Kreis Rudolstadt Rudolstadt 469 68.100 69.421
Kreis Saalfeld Saalfeld 337 59.500 58.817
Kreis Schleiz Schleiz 455 39.400 32.341
Kreis Stadtroda Stadtroda 272 29.400 33.962
Kreis Zeulenroda Zeulenroda 263 45.300 39.445
Bezirk Suhl
Kreis Bad Salzungen Bad Salzungen 622 86.000 89.755
Kreis Hildburghausen Hildburghausen 697 63.700 59.471
Kreis Ilmenau Ilmenau 347 68.300 69.099
Kreis Meiningen Meiningen 705 72.900 69.745
Kreis Neuhaus Neuhaus am Rennweg 321 43.600 37.470
Kreis Schmalkalden Schmalkalden 406 67.900 64.929
Kreis Sonneberg Sonneberg 306 66.400 59.736
Stadt Suhl Suhl 66 1 54.392
Kreis Suhl-Land Zella-Mehlis 387 79.8001 45.001
Bezirk Leipzig
Kreis Altenburg Altenburg 345 118.600 107.274
Kreis Schmölln Schmölln 224 43.900 32.351
Bezirk Halle
Kreis Artern Artern 473 65.100 55.450
Gesamt 16.247 2.819.000 2.721.537

1) Die Stadt Suhl wurde 1968 aus dem Kreis Suhl ausgegliedert und kreisfreie Stadt.

1990 bis 1994

1990 wurde der Freistaat Thüringen aus den drei Bezirken Erfurt, Gera und Suhl sowie den Landkreisen Altenburg und Schmölln des Bezirkes Leipzig sowie dem Landkreis Artern des Bezirkes Halle neu gebildet. Aufgrund der ehemaligen Bezirksgrenzen wurde das neue Land ungefähr 600 km² größer als es 1952 war. Die Landkreise der ehemaligen DDR bestanden noch bis 1994 fort.

Die nachfolgend aufgeführten ehemals sächsischen Gemeinden, welche 1952 dem Bezirk Gera zugeordnet wurden, kamen 1992 nach Bürgerentscheid gemäß einem Staatsvertrag von Thüringen in den damaligen Landkreis Plauen des Freistaates Sachsen: Die Gemeinden Stadt Elsterberg mit Noßwitz und Görschnitz aus dem Landkreis Greiz, die Gemeinden Langenbach, Stadt Mühltroff und Thierbach aus dem Landkreis Schleiz sowie die Gemeinden Ebersgrün, Stadt Pausa/Vogtl., Ranspach und Unterreichenau aus dem Landkreis Zeulenroda. 1994 folgte die Gemeinde Cunsdorf (Landkreis Greiz), die vorher ein Ortsteil von Schönbach war.

Durch Kommunalreformen verringerte sich die Anzahl der Gemeinden in Thüringen von 1708 Ende des Jahres 1991 auf 992 im Jahr 2006.

Seit 1994

Seit der Kreisreform vom 1. Juli 1994 besteht Thüringen aus 17 Landkreisen und fünf kreisfreien Städten. Am 1. Januar 1998 kam Eisenach als sechste kreisfreie Stadt hinzu. Die Anzahl der Gemeinden reduziert sich seit 1994 fast jedes Jahr, da die Landesregierung freiwillige Gemeindezusammenschlüsse unterstützt.

Landkreis Verwaltungssitz Fläche
(2005)
Einwohner
1994
Einwohner
30. Sept. 2006
Gemeinden
1994
Gemeinden
2008
Landkreis Altenburger LandA Altenburg 569 121.559 105.131 50 42
Landkreis Eichsfeld Heiligenstadt 940 117.790 109.327 101 90
Stadt Eisenach1 Eisenach 104 46.008 43.761 1
Stadt Erfurt Erfurt 269 213.472 202.352 1 1
Stadt Gera Gera 152 126.035 103.226 1 1
Landkreis Gotha Gotha 936 148.437 142.833 74 63
Landkreis Greiz Greiz 843 127.861 115.025 79 62
Landkreis Hildburghausen Hildburghausen 937 75.478 70.428 51 43
Ilm-Kreis Arnstadt 843 123.834 116.015 50 44
Stadt Jena Jena 114 102.204 102.005 1 1
Kyffhäuserkreis Sondershausen 1.035 98.785 87.491 74 50
Landkreis Nordhausen Nordhausen 711 102.405 92.899 55 33
Saale-Holzland-KreisB Eisenberg 817 91.793 90.058 103 95
Saale-Orla-Kreis Schleiz 1.148 102.875 92.403 116 76
Landkreis Saalfeld-RudolstadtC Saalfeld 1.035 140.112 124.008 93 41
Landkreis Schmalkalden-Meiningen Meiningen 1.210 147.860 136.261 83 67
Landkreis Sömmerda Sömmerda 804 82.667 76.364 55 55
Landkreis Sonneberg Sonneberg 433 71.454 63.337 19 16
Stadt Suhl Suhl 103 54.379 42.131 1 1
Unstrut-Hainich-Kreis Mühlhausen 975 122.713 113.019 62 47
Wartburgkreis Bad Salzungen2 1.305 149.4723 137.118 82 62
Stadt Weimar Weimar 84 62.233 64.532 1 1
Landkreis Weimarer LandD Apolda 803 88.350 87.464 89 76

1Eisenach ist seit dem 1. Januar 1998 kreisfreie Stadt.
2Der alleinige Kreissitz wurde zum 1. Januar 1998 nach Bad Salzungen verlegt. Vorher waren Bad Salzungen und Eisenach Kreisstädte.
3Die Einwohnerzahl Eisenachs wird hier nicht berücksichtigt.

ABis zum 10. August 1994 hieß der Landkreis Altenburger Land Landkreis Altenburg.
BBis zum 28. September 1994 hieß der Saale-Holzland-Kreis Holzlandkreis.
CBis zum 28. September 1994 hieß der Landkreis Saalfeld-Rudolstadt Schwarza-Kreis.
DBis zum 4. November 1994 hieß der Landkreis Weimarer Land Landkreis Weimar-Land.

Diskussion einer neuen Kreisreform

Für die Legislaturperiode 2009–2014 waren vor allem durch die Parteien Die Linke[2] und SPD[3] weitgehende Kreisgebietsreformen vorgesehen. In der schwarz-roten Koalition aus CDU und SPD sollen weiterhin Veränderungen in der Verwaltungsgliederung Thüringens, wenn auch in geringerem Ausmaß auf der Ebene der Gemeinden, stattfinden.[4][5] Konkrete Planungen für eine Kreisreform sah der Koalitionsvertrag nicht vor.

Immer wieder auftauchende Vorschläge sind:

  • Die kleineren kreisfreien Städte Eisenach, Suhl und Weimar sollen ihre Kreisfreiheit verlieren, während Geras Kreisfreiheit durch weitere Eingemeindungen gesichert werden könnte.
  • Da der besonders hoch verschuldete Unstrut-Hainich-Kreis eine zu hohe Einzellast darstellt, könnte er auf andere zu bildende Kreise aufgeteilt werden.
  • Der wirtschaftlich stärkere Kreis Eichsfeld könnte mit Teilen des Unstrut-Hainich-Kreises oder auch mit dem schwächeren Kreis Nordhausen zusammengeschlossen werden.
  • Die bevölkerungsschwachen Kreise Kyffhäuserkreis und Sömmerda im Norden sowie Sonneberg und Hildburghausen im Süden könnten zu größeren Einheiten vereinigt werden.
  • Generell soll die durchschnittliche Einwohnerzahl möglicher neuer Kreise „wirtschaftlich“ sein und mit der der Kreise Sachsen-Anhalts und Sachsens nach ihren jeweiligen Gebietsreformen vergleichbar sein.

Der nach der Landtagswahl 2009 zwischen CDU und SPD geschlossene Koalitionsvertrag sah vor, durch eine Expertenkommission eine mittel- bis langfristige Funktional- und Gebietsreform (mit einer möglichen Kreisgebietsreform) zu prüfen, die allerdings nicht in der Legislatur bis 2014 beschlossen werden sollte. Im Januar 2013 legte die Kommission einen Vorschlag vor, der die Reduzierung von 17 auf acht Landkreise sowie den Erhalt lediglich Erfurts und Jenas als kreisfreie Städte vorsieht, wobei sich der Zuschnitt der Kreise an den bereits existierenden Planungsregionen orientiert und diese in jeweils zwei Kreise aufgeteilt werden. Angenommen wurde eine Mindestkreisgröße von 150.000 Einwohnern, die auch im Jahr 2050 nicht unterschritten werden sollte. Der Landkreis Schmalkalden-Meiningen soll im Modell als einziger Kreis auf zwei Nachfolgekreise aufgeteilt werden.[6] Eine weitere Kommission, bestehend aus sechs Kabinettsmitgliedern der Landesregierung, sollte die Vorschläge der Expertenkommission prüfen und das weitere Vorgehen eruieren.[7] Es wurde in der Diskussion auch die Berücksichtigung historischer Bezüge in der künftigen Kreisstruktur gefordert.[8]

Im neuen Koalitionsvertrag 2014 zwischen den drei Parteien Die Linke, SPD und Bündnis 90/Die Grünen findet sich folgende Formulierung: „Die Verwaltungs-, Funktional- und Gebietsreform soll so vorangetrieben werden, dass sie spätestens zu den kommenden Kreistags- und Gemeinderatswahlen wirksam werden kann.“[9]

Liste der kreisfreien Städte

  1. Altenburg (1900 bis 1950)
  2. Apolda (1922 bis 1950)
  3. Arnstadt (1912 bis 1950)
  4. Coburg (1858 bis 1920, dann in Bayern)
  5. Eisenach (1922 bis 1950; seit 1998)
  6. Erfurt (1816 bis 1818; seit 1872)
  7. Gera (seit 1922)
  8. Gotha (1858 bis 1950)
  9. Greiz (1922 bis 1950)
  10. Jena (seit 1922)
  11. Königsberg in Franken (1858 bis 1920, dann in Bayern)
  12. Meiningen (bis 1868)
  13. Mühlhausen (1892 bis 1950)
  14. Neustadt (1858 bis 1920, dann in Bayern)
  15. Nordhausen (1882 bis 1950)
  16. Ohrdruf (1858 bis 1922)
  17. Rodach (1858 bis 1920, dann in Bayern)
  18. Rudolstadt (1893 bis 1922)
  19. Sondershausen (1912 bis 1922)
  20. Suhl (seit 1968)
  21. Waltershausen (1858 bis 1922)
  22. Weimar (seit 1922)
  23. Zella-Mehlis (1920 bis 1922, 1926 bis 1936)

Liste der Kreisstädte

  1. Altenburg
  2. Apolda (1868 bis 1922 und seit 1952)
  3. Arnstadt (bis 1912 und seit 1922)
  4. Artern (1952 bis 1994)
  5. Bad Frankenhausen (bis 1922)
  6. Bad Langensalza (1956 bis 1994, vorher Langensalza)
  7. Bad Salzungen (seit 1952, s. a. Salzungen)
  8. Camburg (1829 bis 1868 und 1922 bis 1939)
  9. Coburg (bis 1920, dann in Bayern)
  10. Dermbach, Kreishauptort (1850 bis 1922)
  11. Ebeleben (1850 bis 1882 und 1897 bis 1912)
  12. Ebersdorf (bis 1824 und 1852 bis 1880)
  13. Eisenach (1815 bis 1997)
  14. Eisenberg (seit 1952)
  15. Eisfeld (1829 bis 1868)
  16. Erfurt (1816 bis 1932 und 1952 bis 1994)
  17. Gehren (1850 bis 1922)
  18. Gera (bis 1994)
  19. Gotha
  20. Gräfenthal (1829 bis 1868)
  21. Greiz
  22. Greußen (1850 bis 1858)
  23. Heiligenstadt (seit 1816)
  24. Heldburg (1829 bis 1842)
  25. Hildburghausen
  26. Ilfeld (1866 bis 1932)
  27. Ilmenau (1952 bis 1994)
  28. Jena (1952 bis 1994)
  29. Kölleda (1824 bis 1952)
  30. Königsee (1850 bis 1922)
  31. Kranichfeld (1829 bis 1867)
  32. Langensalza (1816 bis 1956, dann Bad Langensalza)
  33. Lobenstein (bis 1848 und 1952 bis 1994, jetzt Bad Lobenstein)
  34. Meiningen (seit 1826)
  35. Mühlhausen (seit 1816)
  36. Neuhaus am Rennweg (1952 bis 1994)
  37. Neustadt an der Orla (1815 bis 1922)
  38. Nordhausen (seit 1816)
  39. Ohrdruf (1858 bis 1922)
  40. Pößneck (1952 bis 1994)
  41. Ranis (1816 bis 1952)
  42. Roda (1876 bis 1925, dann Stadtroda)
  43. Römhild (1829 bis 1868)
  44. Ronneburg (1900 bis 1922)
  45. Rudolstadt (bis 1858 und 1868 bis 1994)
  46. Saalfeld
  47. Salzungen (1829 bis 1868, s. a. Bad Salzungen)
  48. Schleiz (bis 1871 und ab 1880)
  49. Schleusingen (1816 bis 1929)
  50. Schmalkalden (1866 bis 1950 und 1952 bis 1994)
  51. Schmölln (1876 bis 1881 und 1952 bis 1994)
  52. Sömmerda (seit 1952)
  53. Sondershausen
  54. Sonneberg (seit 1826)
  55. Stadtroda (1925 bis 1994, vorher Roda)
  56. Straußfurt (1816 bis 1841)
  57. Suhl (1929 bis 1968)
  58. Waltershausen (1858 bis 1922)
  59. Wasungen (1829 bis 1868)
  60. Weimar (1815 bis 1994)
  61. Weißensee (1841 bis 1952)
  62. Worbis (1816 bis 1994)
  63. Zella-Mehlis (1968 bis 1994)
  64. Zeulenroda (1952 bis 1994)

Literatur

Thüringen-Handbuch. Territorium, Verfassung, Parlament, Regierung und Verwaltung in Thüringen 1920 bis 1995 (Veröffentlichungen aus Thüringischen Staatsarchiven; 1). Herausgegeben von Bernhard Post und Volker Wahl. Weimar 1999. ISBN 3-7400-0962-4

Einzelnachweise

  1. Karte mit den Austauschgebieten
  2. http://www.pds-fraktion-thueringen.de/presse/pm2009/pm141009c.html
  3. http://l4.spd-thl.de/dokumente/dok/20050919-grundsaetze-verwaltungsreform-thueringen.pdf
  4. http://www.mdr.de/thueringen/6779394.html
  5. Gebietsreform in Thüringen bleibt strittiges Thema (Memento vom 20. Oktober 2009 im Internet Archive)
  6. Thüringer Gebietsreform , aufgerufen am 5. Februar 2013
  7. Regierung setzt neue Kommission für Verwaltungsreform ein , aufgerufen am 5. Februar 2013
  8. Steffen Raßloff: Kreisreform und Landesgeschichte . In Thüringer Allgemeine vom 26. Februar 2013
  9. Koalitionsvertrag für die 6. Wahlperiode des Thüringer Landtags (Memento vom 15. April 2015 im Internet Archive)

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