Gerda Gmelin - LinkFang.de





Gerda Gmelin


Gerda Gmelin (* 23. Juni 1919 in Braunschweig; † 14. April 2003 in Hamburg) war eine deutsche Schauspielerin und Theaterintendantin.

Biografie

Gmelin war die Tochter des Schauspielers und Theatergründers Helmuth Gmelin und die Nichte des Schriftstellers Otto Gmelin. Nach der Mittleren Reife besuchte sie von 1937 bis 1939 die Schauspielschule im Hamburger Schauspielhaus. Ihr erstes Engagement erhielt sie am Theater Koblenz, an das sie nach einer kriegsbedingten Unterbrechung 1950 zurückkehrte.

1955 ging sie an das Hamburger Theater im Zimmer, das ihr Vater 1947 gegründet hatte. Nach ihres Vaters Tod im Oktober 1959 übernahm sie die Leitung der Bühne. Bis zur Schließung 1999 leitete sie das Theater als Direktorin.[1]

Neben der Schauspielerei war sie Regisseurin, Dramaturgin und Lehrerin. Bekannt wurde Gmelin auch durch zahlreiche Produktionen im Fernsehen, wie in Die Unverbesserlichen, in insgesamt neun Filmen der Tatortreihe, Pappa ante Portas und dem bekannten Sketch Kosakenzipfel von und mit Loriot. Eine prägnante Rolle hatte sie 1988 in Die Bertinis, einer Romanverfilmung nach Ralph Giordano und die längste Serienrolle war Berta Rogalla in der Vorabendserie Der Landarzt.

Sie wurde für ihre künstlerischen Verdienste um die Stadt Hamburg vom Senat der Freien und Hansestadt mit der Biermann-Ratjen-Medaille geehrt. 1988 erhielt sie den Ehrenpreis Silberne Maske der Hamburger Volksbühne. Über ihr Privatleben ist nur bekannt, dass sie alleinerziehende Mutter zweier Söhne war.[2]

Ihr Grab befindet sich im Garten der Frauen auf dem Friedhof Ohlsdorf in Hamburg.[3]

Filmografie (Auswahl)

Theaterrollen

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Hamburger Theater-Legende: Schauspielerin Gerda Gmelin gestorben Biografische Daten bei spiegel.de, abgerufen am 15. Februar 2015.
  2. Gerda Gmelin: Prinzipalin, Schauspielerin Kurzbiografie bei garten-der-frauen.de, abgerufen am 15. Februar 2015.
  3. Gerda Gmelin Biografie bei steffi-line.de, abgerufen am 15. Februar 2015.


Kategorien: Gmelin | Schauspieler | Gestorben 2003 | Geboren 1919 | Darstellender Künstler (Hamburg) | Deutscher | Frau | Theaterregisseur

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Gerda Gmelin (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

Änderungen: Alle Bilder mit den meisten Bildunterschriften wurden entfernt. Ebenso alle zu nicht-existierenden Artikeln/Kategorien gehenden internen Wikipedia-Links (Bsp. Portal-Links, Redlinks, Bearbeiten-Links). Entfernung von Navigationsframes, Geo & Normdaten, Mediadateien, gesprochene Versionen, z.T. ID&Class-Namen, Style von Div-Containern, Metadaten, Vorlagen, wie lesenwerte Artikel. Ansonsten sind keine Inhaltsänderungen vorgenommen worden. Weiterhin kann es durch die maschinelle Bearbeitung des Inhalts zu Fehlern gerade in der Darstellung kommen. Darum würden wir jeden Besucher unserer Seite darum bitten uns diese Fehler über den Support mittels einer Nachricht mit Link zu melden. Vielen Dank!

Stand der Informationen: August 201& - Wichtiger Hinweis: Da die Inhalte maschinell von Wikipedia übernommen wurden, ist eine manuelle Überprüfung nicht möglich. Somit garantiert LinkFang.de nicht die Richtigkeit und Aktualität der übernommenen Inhalte. Sollten die Informationen mittlerweile fehlerhaft sein, bitten wir Sie darum uns per Support oder E-Mail zu kontaktieren. Wir werden uns dann innerhalb von spätestens 10 Tagen um Ihr Anliegen kümmern. Auch ohne Anliegen erfolgt mindestens alle drei Monate ein Update der gesamten Inhalte.