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George Grenville


George Grenville (* 14. Oktober 1712 in London; † 24. November 1770 ebenda) war ein britischer Politiker und Staatsmann.

Leben

The Hon. George Grenville war der zweite Sohn Richard Grenvilles und Hester Temples, der späteren Countess Temple. Er erhielt seine Ausbildung in Eton und am Christ Church College, Oxford. 1735 wurde er als Anwalt zugelassen. Er trat 1741 für Buckingham ins britische Unterhaus ein und vertrat diesen Wahlkreis bis zu seinem Tod.

Als Parlamentsmitglied glänzte er unter den besten Rednern der Torypartei, wurde 1744 als Nachfolger von George Montagu-Dunk Marineminister (Erster Lord der Admiralität), 1747 Lord des Schatzes (Lord of the Treasury), 1754 Schatzmeister der Marine (Treasurer of the Navy) und 1761 Mehrheitsführer des Unterhauses (Leader of the House of Commons).

1762 gehörte er dem Ministerium Bute an und wurde 1763 nach Butes Rücktritt Premierminister und Schatzkanzler. In dieser Stellung setzte er 1765 die berüchtigte Stempelsteuer durch, die den ersten Widerstand der nordamerikanischen Kolonien hervorrief.

Beim König in Ungnade gefallen, musste Grenville im Juli 1765 den Whigs weichen, brachte aber noch 1770 als Führer der Opposition das Gesetz über das Verfahren bei streitigen Wahlen (Grenville act) zustande. Er starb am 24. November 1770.

Familie und Nachkommen

Sein Bruder war Richard Grenville, Earl Temple (1771–1779), Marineminister und Lordsiegelbewahrer. Seine Schwester war die Ehefrau des Earls of Chatham, William Pitts des Älteren. Er heiratete 1749 Elizabeth Wyndham, eine Tochter von William Wyndham. Ihr Bruder Charles Wyndham, 2. Earl of Egremont war 1763 unter Grenville als Premierminister Secretary of State for the Southern Department, doch er starb bereits im August des Jahres. Aus Grenvilles Ehe mit Elizabeth gingen vier Söhne und fünf Töchter hervor. Sein drittältester Sohn William Wyndham Grenville wurde 1806 ebenfalls Premierminister, sein zweitältester Sohn Thomas Grenville wurde 1806 Erster Lord der Admiralität. Sein ältester Sohn George Grenville wurde 1784 zum ersten Marquess of Buckingham erhoben.

Werke

Grenville verteidigte seine Regierung in der Schrift Considerations on the commerce and finances of England (London 1765). Seine hinterlassenen Papiere gab W. J. Smith heraus (The Grenville Papers, 4 Bände 1852–53, Nachdruck 1970).

Literatur

Weblinks


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