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Georg von Eucken-Addenhausen


Georg Udo Victor von Eucken-Addenhausen (* 29. Juli 1855 in Aurich; † 1. Mai 1942 auf Gut Addenhausen bei Neuharlingersiel) war ein deutscher Jurist und Politiker.

Leben

Georg Eucken wurde 1855 als Sohn des königlich hannoverschen Rittmeisters Carl Eucken und seiner Frau Caroline von Frese geboren. Den Namenszusatz Addenhausen verlieh ihm König Georg V. von Hannover nach dem Namen des Familiengutes in Ostfriesland.

Er besuchte das Gymnasium seiner Heimatstadt, studierte Rechts- und Staatswissenschaften an den Universitäten in Marburg, München, Tübingen und Straßburg und war von 1877 bis 1881 Rechtsreferendar in Aurich, Isenhagen, Göttingen, Wiesbaden, Hannover und Merseburg. Im Jahre 1884 legte er sein Assessorexamen ab.

Georg von Eucken-Addenhausen war verheiratet und hatte vier Kinder.

Wirken

Seine erste Stellung als Kommunalpolitiker hatte er ab 1881 als Erster Bürgermeister von Jena inne. Am 1. April 1885 wurde er in das Amt des Oberbürgermeisters der thüringischen Stadt Eisenach eingeführt, welches er bis zu seiner Ernennung zum Bezirksdirektor des Verwaltungsbezirkes Eisenach im Mai 1893 innehatte. 1902 folgte die Berufung als Geheimer Regierungsrat ins Reichsamt des Innern. Großherzog Friedrich August II. von Oldenburg ernannte ihn 1905 zum außerordentlichen Gesandten und bevollmächtigten Minister in Berlin, dort vertrat Eucken als Bundesratsbevollmächtigter neben dem Großherzogtum Oldenburg auch das Herzogtum Anhalt und die Fürstentümer Lippe-Detmold und Schaumburg-Lippe. 1906 wurde ihm der Adelstitel verliehen.

Nach dem mit mehreren Auszeichnungen versehenen Kriegseinsatz nahm er 1918 am Tage des Rücktritts des oldenburgischen Großherzogs ebenfalls seinen Abschied und zog sich auf sein Gut Addenhausen in Ostfriesland zurück. Dort widmete er sich bis zu seinem Tod kirchlichen und heimatkulturellen Aufgaben.

1932 wurde er Präsident der Stände Ostfrieslands, von 1934 bis 1942 war er Präsident der Ostfriesischen Landschaft. Außerdem war er Mitglied des Centralausschusses für die Innere Mission der Deutschen Evangelischen Kirche, Schirmherr der Ostfriesischen Bauernhochschule und - bereits seit 1908 - Mitglied der Ostfriesischen Ritterschaft. Seit 1874 war er Mitglied des Corps Borussia Tübingen.[1]

Literatur

  • Eucken-Addenhausen, Georg, in: Dirk Hainbuch; Florian Tennstedt (Bearb.): Biographisches Lexikon zur Geschichte der deutschen Sozialpolitik 1871 bis 1945. Band 1: Sozialpolitiker im Deutschen Kaiserreich 1871 bis 1918. Kassel University Press, Kassel, 2010, S. 43 f. ISBN 978-3-86219-038-6 (print), ISBN 978-3-86219-039-3 (Digitalisat) (Volltext , PDF; 2,2 MB)

Einzelnachweise

  1. Kösener Corpslisten 1930, 127, 48

Weblinks

Quellen


Kategorien: Person (Aurich) | Bürgermeister (Eisenach) | Politiker (Sachsen-Weimar-Eisenach) | Bürgermeister (Jena) | Gestorben 1942 | Geboren 1855 | Jurist im auswärtigen Dienst | Jurist in der Kommunalverwaltung | Corpsstudent (19. Jahrhundert) | Ostfriese | Deutscher | Mann

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Georg von Eucken-Addenhausen (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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