Geiselberg - LinkFang.de





Geiselberg


Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Geiselberg (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: SüdwestpfalzVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Verbandsgemeinde: Waldfischbach-Burgalben
Höhe: 420 m ü. NHN
Fläche: 6,33 km²
Einwohner: 834 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 132 Einwohner je km²
Postleitzahl: 67715
Vorwahl: 06307
Kfz-Kennzeichen: PS, ZW
Gemeindeschlüssel: 07 3 40 012
Adresse der Verbandsverwaltung: Friedhofstraße 3
67714 Waldfischbach-Burgalben
Webpräsenz: www.geiselberg.de
Ortsbürgermeister: Georg Spieß
}

Geiselberg ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Südwestpfalz in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Waldfischbach-Burgalben an.

Geographie

Geiselberg liegt im Holzland, im Westen des Naturparks Pfälzerwald. Zu Geiselberg gehören auch die Wohnplätze Neuhof und Tiefenthalerhof.[2]

Nachbargemeinden sind Schmalenberg, Heltersberg, Waldfischbach-Burgalben, Steinalben, Horbach, und Schopp.

Geschichte

Der Ort unterstand dem Kloster Hornbach. Mit der Säkularisation des Klosters kam Geiselberg an das Kurfürstentum Pfalz, deren weiteres Schicksal es teilte.

Bei Geiselberg lag das Dorf Tiefenthal, welches den Herren von Flersheim auf der nahen Burg Wilenstein zinsbar war und im 17. Jahrhundert unterging.[3]

Ende des 18. Jahrhunderts gelangte Geiselberg zum französischen Département Donnersberg und gehörte zum Kanton Waldfischbach. Ab 1816 gehörte die Gemeinde, wie die gesamte Pfalz, zum Königreich Bayern und war im Rheinkreis dem Landkommissariat Pirmasens (seit 1862 Bezirksamt, seit 1938 Landkreis) zugeordnet. 1828 hatte das Dorf mit der Hirschalber Mühle 352 protestantische und 72 katholische Einwohner.[3] Nach dem Zweiten Weltkrieg kam der Ort zum damals neu gebildeten Land Rheinland-Pfalz.

Statistik zur Einwohnerentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Geiselberg, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[4][1]

Jahr Einwohner
1815 350
1835 460
1871 503
1905 533
1939 555
1950 597
Jahr Einwohner
1961 627
1970 713
1987 712
1997 840
2005 907
2014 834

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Geiselberg besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.

Die Sitzverteilung im Gemeinderat:[5]

Wahl SPD WGR Gesamt
2014 4 8 12 Sitze
2009 4 8 12 Sitze
2004 4 8 12 Sitze

Bürgermeister von Geiselberg

  • 1890–1900: Peter Schaaf II.
  • 1900–1904: Johann Rutz
  • 1904–1920: Daniel Hauck
  • 1920–1921: Gustav Jochum
  • 1921–1924: Jakob Rutz
  • 1925–1945: Wilhelm Stichler
  • 1945–1945: Edmund Utzinger
  • 1946–1948: August Weißmann
  • 1949–1974: Kurt Utzinger
  • 1974–1989: Heinz Hauck
  • seit 1989: Georg Spieß

Wappen

Das Wappen wurde 1982 von der Bezirksregierung Rheinhessen–Pfalz verliehen. Die Farben Gold und Schwarz verweisen auf die Kurpfalz, der Geiselberg früher angehörte. Buche und Ähren symbolisieren die früher landwirtschaftlich geprägte Struktur, der Grünberg die Höhenlage des Ortes. Der Buchstabe „T“ steht für Tiefenthal, einer nahegelegenen Wüstung. Es wird vermutet, dass sich aus ihr Geiselberg entwickelt hat.

Die Flagge ist Grün-Gelb.

Wirtschaft und Infrastruktur

Durch den Ort führt die K 31. Am westlichen Rande des Gemeindegebietes verläuft die Bundesstraße 270. Über die nahegelegene Auffahrt Weselberg der A 62 besteht Anschluss an den Fernverkehr.

Geiselberg liegt im Gebiet des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar. Der nächste Bahnhof ist Steinalben an der Biebermühlbahn, etwa vier Kilometer westlich von Geiselberg. Mit der Buslinie 150 und dem Ruftaxi 2581 besteht außerdem eine Verbindung zum Bahnhof Waldfischbach an derselben Strecke.

Siehe auch

Weblinks

 Commons: Geiselberg  – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2014 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile , Seite 109 (PDF; 2,3 MB)
  3. 3,0 3,1 Geographisch-statistisches Handbuch von Rheinbaiern, Zweibrücken, 1828, S. 139 (Google Books )
  4. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  5. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen

Kategorien: Ort im Landkreis Südwestpfalz | Geiselberg | Gemeinde in Rheinland-Pfalz

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Geiselberg (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

Änderungen: Alle Bilder mit den meisten Bildunterschriften wurden entfernt. Ebenso alle zu nicht-existierenden Artikeln/Kategorien gehenden internen Wikipedia-Links (Bsp. Portal-Links, Redlinks, Bearbeiten-Links). Entfernung von Navigationsframes, Geo & Normdaten, Mediadateien, gesprochene Versionen, z.T. ID&Class-Namen, Style von Div-Containern, Metadaten, Vorlagen, wie lesenwerte Artikel. Ansonsten sind keine Inhaltsänderungen vorgenommen worden. Weiterhin kann es durch die maschinelle Bearbeitung des Inhalts zu Fehlern gerade in der Darstellung kommen. Darum würden wir jeden Besucher unserer Seite darum bitten uns diese Fehler über den Support mittels einer Nachricht mit Link zu melden. Vielen Dank!

Stand der Informationen: August 201& - Wichtiger Hinweis: Da die Inhalte maschinell von Wikipedia übernommen wurden, ist eine manuelle Überprüfung nicht möglich. Somit garantiert LinkFang.de nicht die Richtigkeit und Aktualität der übernommenen Inhalte. Sollten die Informationen mittlerweile fehlerhaft sein, bitten wir Sie darum uns per Support oder E-Mail zu kontaktieren. Wir werden uns dann innerhalb von spätestens 10 Tagen um Ihr Anliegen kümmern. Auch ohne Anliegen erfolgt mindestens alle drei Monate ein Update der gesamten Inhalte.