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Gau-Weinheim


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Alzey-WormsVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Verbandsgemeinde: Wörrstadt
Höhe: 157 m ü. NHN
Fläche: 3,91 km²
Einwohner: 597 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 153 Einwohner je km²
Postleitzahl: 55578
Vorwahl: 06732
Kfz-Kennzeichen: AZ
Gemeindeschlüssel: 07 3 31 033
Adresse der Verbandsverwaltung: Zum Römergrund 2 - 6
55286 Wörrstadt
Webpräsenz: www.gau-weinheim.de
Ortsbürgermeister: Hans-Bernhard Krämer
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Gau-Weinheim ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Alzey-Worms in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Wörrstadt an.

Geographie

Die Gemeinde ist ein Weinort im rheinhessischen Hügelland an den Ausläufern des Wißberges.

Geschichte

Erstmals wurde der Ort 767 urkundlich mit Wigenheim erwähnt, als Adalgart zwei Weingärten dem Kloster Lorsch schenkte. [2] Bis 1869 lautete der Name Nieder-Weinheim. [3]

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Gau-Weinheim besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[4]

Wappen

Das Wappen der Ortsgemeinde Gau-Weinheim wird wie folgt beschrieben:

In Silber eine gehenkelte blaue Weinkanne zwischen zwei roten Weinleitern. Das Gau-Weinheimer Wappen wurde 1982 durch Beschluss des Ortsgemeinderats Gau-Weinheim eingeführt. Es geht auf überlieferte Gerichtssiegel von 1536 und 1596 zurück. Schon damals war die Weinkanne in Form eines Weinkrugs als ein heraldisch selten vorkommendes Motiv vorhanden, während die Weinleitern im heutigen Wappen durch zwei Weinbäume ersetzt waren. Beide Sinnbilder weisen auf den Weinbau als Hauptwirtschaftszweig hin und sind gleichzeitig redendes Symbol für den Ortsnamen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

  • Im sogenannten Gemeindeturm, ein aus dem Mittelalter stammender Wehrturm, besitzt der Ort noch einen alten Eckturm des ehemals die Kirche umschließenden Wehrfriedhofs. Im Jahre 1749 wurde er zum Glockenturm umgebaut. Er diente früher beiden Konfessionen als Glockenturm, während er heute nur noch die Gemeindeglocke beherbergt. Das Besondere an ihm ist, dass er sich allmählich zur Seite neigt - und in Anlehnung an den in Pisa - heute der "schiefe Turm" genannt wird. 1991 wurde der Gemeindeturm saniert. Die Maurer-, Beton- und Sicherungsarbeiten kosteten 96.278 DM. Das "Bürgerliche Läuten" wurde wieder eingeführt. Seit dem 1. August 1991 läuten die Kirchenglocken des Gemeindeturms außer an Sonn- und Feiertagen um 11, 13 und 18 Uhr.

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Gau-Weinheim

Naturdenkmäler

Gau-Weinheim und der Wißberg gehören zu den rheinhessischen Fundorten etwa zehn Millionen Jahre alter Säugetierreste aus den Dinotheriensanden des Ur-Rheins. Dinotheriensande sind Ablagerungen, die häufig Zähne und Knochenreste des Rüsseltieres Dinotherium enthalten.

Regelmäßige Veranstaltungen

Die alljährige Kerb findet immer am 2. Wochenende im September statt.

Literatur

Weblinks

 Commons: Gau-Weinheim  – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2014 (Hilfe dazu).
  2. Lorscher Codex III, 1970: Urkunde 1324 vom 5. Mai 767
  3. Darmstädter Archivschriften 2, "Historisches Ortsverzeichnis für das Gebiet des ehemaligen Großherzogtums und Volksstaats Hessen", Darmstadt 1976; Seite 94
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen

Kategorien: Ort im Landkreis Alzey-Worms | Gau-Weinheim | Weinort in Rheinland-Pfalz | Gemeinde in Rheinland-Pfalz

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Gau-Weinheim (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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