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Garigliano


Garigliano

Entstehung des Garigliano

Daten
Lage Italien
Flusssystem Garigliano
Flussgebietseinheit Appennino Meridionale
Quelle bei Sant’Apollinare, Zusammenfluss
von Gari und Liri
Mündung Tyrrhenisches Meer
Mündungshöhe m
Höhenunterschied 130 m
Länge 38 km (158 km Liri-Garigliano[1])
Einzugsgebiet 5020 km²[1]

Abfluss MQ
120 m³/s
Linke Nebenflüsse Liri
Rechte Nebenflüsse Gari

Der Garigliano an der Mündung an der Grenze von Kampanien zu Latium

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Der Garigliano ist ein Fluss in Mittelitalien, der nahe der Stadt Minturno ins Tyrrhenische Meer bzw. ins Mittelmeer mündet.

Geografie

Der Garigliano entsteht durch die Vereinigung der Flüsse Gari und Liri bei Giunture, einem Ortsteil von Sant’Apollinare.

An seiner Mündung liegen die Ruinen der antiken Stadt Minturnae. Der Fluss bildet seit 1927 die Grenze zwischen den italienischen Regionen Kampanien (Provinz Caserta) und Latium (Provinz Latina).

Geschichte

Im Mittelalter hatten arabische Muslime an der Mündung ein Emirat errichtet, verbündet mit dem benachbarten Wahlherzogtum Gaeta (siehe: Islam in Italien). 915 fand an den Ufern die Schlacht am Garigliano, zwischen einem christlichen Heer und den islamischen Invasoren statt.

1266 wurde der sizilianische König Manfred, Sohn des Stauferkaisers Friedrich II., nach seiner Niederlage bei der Schlacht bei Benevent zunächst an der Calore-Brücke in Benevento verscharrt. Später wurde er wieder ausgegraben und in der Nähe von Sant’Ambrogio sul Garigliano an einer heute nicht mehr bekannten Stelle am Ufer des Garigliano begraben.[2]

Zu Beginn des 16. Jahrhunderts war der Garigliano 1503 zwischen Franzosen und Spaniern heftig umkämpft, im Zweiten Weltkrieg 1943–1944 zwischen Deutschen und Alliierten (Schlacht um Monte Cassino an der Gustav-Linie).

Bilder

Literatur

  • Goffredo Coppola, Carmelo Colamonico, Cesare Cesari: GARIGLIANO. In: Enciclopedia Italiana (1932).
  • Carmelo Colamonico: LIRI. In: Enciclopedia Italiana (1934).

Weblinks

 Commons: Garigliano (river)  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Enciclopedie on line
  2. Peter Koblank: Staufergräber. Nur wenige der prominentesten Staufer sind in Deutschland bestattet. auf stauferstelen.net. Abgerufen am 8. Juli 2014.

Kategorien: Gewässersystem Tyrrhenisches Meer | Fluss in Kampanien | Fluss in Latium | Fluss in Molise | Fluss in Europa

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Garigliano (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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