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Gandria


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Gandria
Quartier von Lugano
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Höhe Ø 292 m
Fläche 3,45 km²
Einwohner 279 (31. Dez. 2011)
Bevölkerungsdichte 81 Einwohner/km²
Eingemeindung 4. Apr. 2004
BFS-Nr. 519-2014
Postleitzahl 6978

Gandria ist ein Quartier der Stadt Lugano im Schweizer Kanton Tessin. Bis zur Eingemeindung in die Stadt Lugano bis am 4. April 2004 bildete es eine selbstständige politische Gemeinde. Der Ort hat etwa 200 Einwohner, neun Gaststätten, winzige Gassen, Treppen und alte Bauten.[1]

Geographie

Das früher von Fischern und Grenzwächtern geprägte Dorf ist an den steilen Hang des Monte Brè gebaut und seit über hundert Jahren kaum verändert.

Sehenswürdigkeiten

Sonstiges

Es gibt einen Marsch für Blasmusik, komponiert von Gian Battista Mantegazzi, der dem Dorf Gandria gewidmet ist und Gandria-Marsch (bzw. Marcia Gandria) heißt.

Persönlichkeiten

  • Domenico della Lobbia (* um 1470 in Gandria; † nach 1500 in Imola ?), Architekt[12]
  • Familie Verda: Architekten, Ingenieure und Stuckateure[13]
    • Giovanni Antonio Verda (* um 1520 in Gandria; † nach 1587 in Seckau), Bruder des Alessandro, Steinmetz, Baumeister, Architekt[14].
    • Alessandro Verda (* um 1525 in Gandria; † nach 1587 in Seckau), Bruder des Giovanni Antonio, Steinmetz, Baumeister, Architekt[15]
    • Vincenzo Verda de Olivetis (* um 1530 in Gandria; † nach 1582 in Graz), Sohn des Francesco, Architekt, Baumeister, Bauhandwerker arbeitete in der 2. Hälfte des 16. Jh. in der Steiermark und in Kärnten[16].
    • Giovanni Battista Verda (1582-1648), Reichshofkanzler in Österreich[17]
    • Giovanni Pietro (* um 1585 in Gandria; † 1655); Bruder von Giovanni Battista, erhielt er 1623 von Kaiser Ferdinand II. (HRR) den Titel Baron von Verdenberg (oder nur Verdenberg) und 1630 den Grafentitel
  • Künstlerfamilie Taddei
    • Marco Dionigi Taddei (* um 1520 in Gandria; † nach 1572 in Graz ?), Baumeister
    • Pietro Taddei (* um 1520 in Gandria; † nach 1572 in Graz ?), Baumeister
    • Filippo Taddei (* um 1520 in Gandria; † nach 1572 in Graz ?), Baumeister
    • Battista Taddei (* um 1520 in Gandria; † nach 1572 in Graz ?), Baumeister[18]
    • Alessandro Taddei (* um 1585 in Graz; † 1667 in Gandria ?), Komponist, Organist, Mönch[19][20]
    • Carlo Giuseppe Taddei (1702–1770) Stuckateur in Schleswig-Holstein, wo sich seine Nachfahren niederliessen.
    • Francesco Antonio Tadey, signierte selbst als Tadey junior (* 27. März 1767 in Gandria; † 10. Juni 1827 in Schleswig, Deutschland), Stuckateur.
  • Virgilio Bordoni (* um 1690 in Gandria; † nach 1731 in Madrid ?), Stuckateur[21]
  • Künstlerfamilie Rabaglio[22]
    • Vigilio Rabaglio (* 24. September 1711 in Gandria (heute Gem. Lugano); † 26. Mai 1800 ebenda), Architekt[23]
    • Pietro Rabaglio (* 18. September 1721 in Gandria; † 12. November 1799 ebenda), Stuckateur[24][25]
  • Raimondo Demarchi (* um 1700 in Gandria; † nach 1731 in Madrid ?), Stuckateur in Madrid mit Vigilio Rabaglio[26]
  • Carlo Jegher[27]
  • Remo Giambonini (1911–1997), Violinist und Mandolinist[28]
  • Fernando Bordoni (* 15. Juli 1937 in Mendrisio), Kunstmaler, Mosaikarbeiter[29]
  • Mauro Pacchin (* 1942), Komponist, Mandolinenspieler, Musiker, Dirigent[30]

Literatur

  • Johann Rudolf Rahn: I monumenti artistici del medio evo nel Cantone Ticino. Tipo-Litografia di Carlo Salvioni, Bellinzona 1894, S. 98.
  • Carlo Jegher: Die Strasse nach Gandria: Darstellung d. versch. Projekte und Unterlagen zu ihrer Beurteilung mit zahlreichen Bildern und Plänen nach amtlichen Quellen. Selbstverlag, Zürich 1928.
  • Harald Baumgarten: Das Fischermädel aus Gandria. Roman, Rothbarth, Leipzig 1936.
  • Virgilio Gilardoni: Il Romanico. Catalogo dei monumenti nella Repubblica e Cantone del Ticino. La Vesconta, Casagrande S.A., Bellinzona 1967, S. 329.
  • Plinio Grossi: Gandria. Edizioni San Giorgio, Lugano 1984.
  • Gandria – naturkundlich-historischer Pfad. / Fondo SNAG. EUSI-Verleger, Lugano 2000.
  • Simona Martinoli und andere: Guida d’arte della Svizzera italiana. Edizioni Casagrande, Bellinzona 2007, S. 295, 321, 322, 323.
  • Carlo Agliati (Hrsg.): Maestri d’arte del lago di Lugano alla corte dei Borboni. Il fondo dei Rabaglio di Gandria, sec. XVIII. Edizioni dello Stato del Cantone Ticino, Bellinzona 2010.
  • Antonio Gili: Gandria im Historischen Lexikon der Schweiz

Weblinks

 Commons: Gandria  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Gandria auf ticino.ch
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 Simona Martinoli und andere: Guida d’arte della Svizzera italiana. Hrsg. Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK, Edizioni Casagrande, Bellinzona 2007, ISBN 978-88-7713-482-0, S. 321–322.
  3. Pfarrkirche San Vigilio
  4. Pfarrkirche San Vigilio (Foto)
  5. Pfarrkirche San Vigilio
  6. Antonio Pini in Sikart , abgerufen 16. Januar 2016.
  7. Oratorium San Rocco (italienisch) auf lugano.ch
  8. Schweizerisches Zollmuseum
  9. Il sentiero dell'ulivo
  10. Sasso della Predescia (Foto)
  11. Pfad Da Caprino a Gandria lungo il Lago di Lugano auf ticino.ch
  12. Ursula Stevens: Domenico della Lobbia. In: tessinerkuenstler-ineuropa.ch. 2015, abgerufen am 25. März 2016.
  13. Francesca Luisoni: Familie Verda im Historischen Lexikon der Schweiz
  14. Giovanni Antonio Verda in uibk.ac.at/aia (abgerufen am: 14. April 2016.)
  15. Alessandro Verda in uibk.ac.at/aia (abgerufen am: 14. April 2016.)
  16. Vincenzo Verda in uibk.ac.at/aia (abgerufen am: 14. April 2016.)
  17. Francesca Luisoni: Familie Verda im Historischen Lexikon der Schweiz
  18. Marco Schnyder: Künstlerfamilie Taddei im Historischen Lexikon der Schweiz
  19. Carlo Piccardi: Alessandro Taddei im Historischen Lexikon der Schweiz
  20. Alessandro Taddei
  21. Ursula Stevens: Virgilio Bordoni. In: tessinerkuenstler-ineuropa.ch. 2013/2015, abgerufen am 3. März 2016.
  22. Künstlerfamilie Rabaglio
  23. Lucia Pedrini-Stanga: Vigilio Rabaglio im Historischen Lexikon der Schweiz
  24. Lucia Pedrini-Stanga: Pietro Rabaglio im Historischen Lexikon der Schweiz
  25. Pietro Rabaglio (italienisch) in viva-gandria.ch (abgerufen am: 8. April 2016.)
  26. Ursula Stevens: Raimondo Demarchi. In: tessinerkuenstler-ineuropa.ch. 2013/2015, abgerufen am 22. Februar 2016.
  27. Carlo Jegher
  28. Remo Giambonini auf ticinarte.ch
  29. Maddalena Disch: Fernando Bordoni in Sikart (Stand: 2005)
  30. Mauro Pacchin

Kategorien: Ortsbild von nationaler Bedeutung im Kanton Tessin | Ehemalige politische Gemeinde in der Schweiz | Ort im Kanton Tessin

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Gandria (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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