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Günselsdorf


Günselsdorf
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Baden
Kfz-Kennzeichen: BN
Fläche: 6,61 km²
 :
Höhe: 243 m ü. A.
Einwohner: 1.744 (1. Jän. 2016)
Bevölkerungsdichte: 264 Einw. pro km²
Postleitzahl: 2525
Vorwahl: 02256
Gemeindekennziffer: 3 06 12
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Wr. Neustädter Straße 2
2525 Günselsdorf
Website: www.guenselsdorf.at
Politik
Bürgermeister: Alfred Artmäuer (SPÖ)
Gemeinderat: (2015)
(19 Mitglieder)
16
3
16 
Lage der Marktgemeinde Günselsdorf im Bezirk Baden
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Günselsdorf ist eine Marktgemeinde in Niederösterreich im Bezirk Baden.

Geografie

In der Marktgemeinde leben 1744 Einwohner (Stand 1. Jänner 2016 ) auf einer Fläche von 6,61 km². Der Ort liegt östlich von Leobersdorf im Wiener Becken an der Triesting. Der Großteil der Gemeindefläche, nämlich 500 Hektar, sind landwirtschaftlich genutzte Fläche. Auch einen kleinen Teil Weinbau findet man hier.

Nachbargemeinden

Verkehr

Die Straßenverkehrsschlagader ist die Wiener Neustädter Straße (B 17). Die Hainfelder Straße (B 18) beginnt hier. Über diese ist nach Durchquerung von Leobersdorf die Südautobahn A2 zu erreichen und ebenso der Bahnhof Leobersdorf der Südbahn, also die beiden hochrangigen Verkehrsadern sowohl des Individual- als auch des öffentlichen Personennahverkehrs. Im östlichen Nachbarort Teesdorf und dem benachbarten Tattendorf befinden sich überdies Zusteigemöglichkeiten zur Aspangbahn.

Bevölkerungsentwicklung

Volkszählung Einwohner
2011 1.758
2001 1.768
1991 1.458
1981 1.426
1971 1.210

Quelle: Statistik Austria, Bevölkerungsentwicklung von Günselsdorf

Geschichte

Der Ortsname leitet sich von Guncinesdor her und wurde 1130 das erste Mal im Saalbuch des Stiftes Klosterneuburg erwähnt. Der Ort wurde von den Babenbergern im 11. und 12. Jh. besiedelt. Der Ort litt immer wieder unter den einfallenden Ungarn und später unter den Türkenkriegen.

Bei der heutigen Kreuzung der B17 und B18 bestand bis 1848 eine Mautstelle. Auch eine Poststation zum Wechsel der Pferde gab es dort bis 1847.

Im Zuge der Industrialisierung entstand 1847 an einem eigens angelegten Kanal eine große Baumwollspinnerei, die 1848 an den Cousin von Nikolaus Dumba, Theodor Dumba (1818–1880), kam, dem 1849 von der Amtsverwaltung Schönau ein einfaches Fabriksbefugnis zur Erzeugung von Baumwoll-Gespinsten für Günselsdorf verliehen wurde. Nach mehreren Eigentümerwechseln bestand das Werk bis ca. 1965. [1]

Politik

Bürgermeister von Günselsdorf ist Alfred Artmäuer, Vizebürgermeisterin ist Elisabeth Roggenland, Amtsleiter Karl Joszt.

Wappen

Anlässlich der Erhebung zur Marktgemeinde am 25. Juni 1968 wurde das Gemeindewappen verliehen.

Blasonierung: In einem blauen Schild ein silberner Schräglinksbalken, überdeckt mit einem goldenen (gelben) Horn mit rot - silberner (weißer) Quaste.

Das Horn ist auf die alte Poststation zurückzuführen. Aus den Farben leiten sich die Marktfahnenfarben blau-weiß-gelb ab.

Rettung

  • Arbeiter Samariter Bund Österreichs, Gruppe Steinfelden-Schönau-Leobersdorf

Sportvereine in Günselsdorf

Seit 1911 gibt es den SC Günselsdorf, der es trotz geringer Einwohnerzahl (damals ca. 800 Einwohner) im Jahr 1962/63 bis in die Regionalliga Ost schaffte.

Seit über 20 Jahren gibt es den 1. TC Günselsdorf. Zahlreiche Damen und Herren gehen dem Hobby auch teilweise in den Meisterschaftsbewerben des Kreise Süd/Ost des NÖTVs nach. Die Jugendarbeit steht unter der Zusammenarbeit mit dem TC Steinfeld (reiner Jugendverein) ebenfalls auf erfolgreichen Beinen und hat schon einige Jugendranglistenspieler hervorgebracht.

Persönlichkeiten

Literatur

  • Heimatkunde des Bezirkes Baden. Herausgegeben vom Ausschuss für Heimatkunde des Bezirksschulrates Baden. Österreichischer Bundesverlag, Wien 1928, S. 249–251.

Siehe auch

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Günselsdorf

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Manfred Hösch: Lagetypologie der Industriebetriebe im Viertel unter dem Wienerwald bis 1850. Wien, Techn. Universität, Diss., 1984, Permalink Österreichischer Bibliothekenverbund , Textband, S. 416 f.

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Günselsdorf (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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