Gölsen (Fluss) - LinkFang.de





Gölsen (Fluss)


Gölsen

Schotterbänke der Gölsen

Daten
Lage Niederösterreich
Flusssystem Donau
Abfluss über Traisen → Donau → Schwarzes Meer
Ursprung Zusammenfluss von Fliederbach und Ramsaubach (=Innere Gölsen) in Hainfeld
Quellhöhe ca. 440 m ü. A.
Mündung bei Traisen in die Traisen
Mündungshöhe 346 m ü. A.
Höhenunterschied ca. 94 m
Länge 15 km

Abfluss am Pegel St. Veit an der Gölsen[1]
AEo: 211,1 km²
Lage: 7,63 km oberhalb der Mündung
NNQ (29.11.1982)
MNQ 1981–2011
MQ 1981–2011
Mq 1981–2011
MHQ 1981–2011
HHQ (07.07.1997)
300 l/s
1,21 m³/s
3,5 m³/s
16,6 l/(s km²)
78,4 m³/s
300 m³/s
Linke Nebenflüsse Halbach, Pfennigbach, Wobach, Wiesenbach
Rechte Nebenflüsse Durlasbach, Kerschenbach, Schwarzenbach
Kleinstädte Hainfeld
Gemeinden Rohrbach an der Gölsen, Sankt Veit an der Gölsen, Traisen

}}

Die Gölsen durchfließt das gleichnamige Gölsental und ist ein rechter Nebenfluss der Traisen im Bezirk Lilienfeld im Mostviertel Niederösterreichs.

Name

Wie die Gölsen zu Zeiten der Kelten und Römer genannt wurde ist nicht bekannt. Der Name Gölsen stammt aus dem Mittelalter und leitet sich vom slowenischen Golcana ab, was (Die) Glucksende bedeutet und ein sicherer Hinweis auf eine zeitweilige slawische Besiedlung des Gölsentals ist.

Geografie

Die Gölsen entsteht in Hainfeld aus dem Zusammenfluss des aus dem Wienerwald kommenden Fliedersbach und des Ramsaubaches (auch bekannt als Innere Gölsen). Sie fließt ca. 15km westwärts und mündet beim Markt Traisen in die Traisen. Dabei überwindet der Fluss eine Höhendifferenz von 90 Meter.

Der Talboden der Gölsen ist mit 400 bis 500 m Breite im Verhältnis zur Flussbreite relativ breit, es bildet sich eine deutliche Bruchkante zwischen den nahezu senkrechten Prallhangböschungen und dem horizontalen Talboden aus. An den Innenbögen der Mäander befinden sich flache Böschungen, die in breite Schotterbänke übergehen. Das Profil ist bereichsweise bis zu einige Meter in den Talboden eingeschnitten und der Niveauunterschied zwischen Flussbett und Umland groß.

Auf ihrem Weg durchfließt die Gölsen die Ortschaften Hainfeld, Rohrbach an der Gölsen, Rainfeld, Sankt Veit an der Gölsen und Wiesenfeld.

Nebenflüsse

Die Gölsen besitzt folgende Nebenflüße (in jener Reihenfolge in der sie in die Gölsen fließen):

Der erste Nebenfluss der Gölsen ist der im Wiener Wald entspringende Durlasbach, der von Norden kommend bei Rohrbach in die Gölsen mündet. Weiter flussab folgt der größere Halbach, der im Bereich der Kalten Kuchl in den Kalkdecken entspringt und an Kleinzell vorbei nach Rainfeld fließt, wo er in die Gölsen einmündet. Im Bereich von St. Veit folgen der in der Flyschzone entspringende Kerschenbach sowie die beiden aus den Kalkalpen entspringenden Bäche Wobach und Pfennigbach. Die letzten erwähnenswerten Zuflüsse der Gölsen sind die in Wiesenfeld einmündenden Flüsse Wiesenbach und Schwarzenbach. Der Schwarzenbach entspringt in der Flyschzone. Der Wiesenbach entspringt in den Kalkdecken östlich von Freiland und führt bis zu einem Viertel des Gölsenwassers. Der in diesem Bereich bis zu einige 100 Meter breite Talboden führt zu mit Totholz strukturierten Prallufern und Schotterbänken am Gleitufer. Das Gefälle beträgt 4 ‰, der Abfluss 3,21 m³/s.

Allgemeines

Der Fluss ist aufgrund seiner immer wiederkehrenden Hochwässer sehr stark verbaut (Gölsendamm, Sohlstufen), ein den Fluss begleitender Auwald ist nicht vorhanden. Innerhalb des breit angelegten Flussbettes kann der Fluss jedoch Schotterbänke bilden.

Parallel zum Fluss wurde der sogenannte Gölsentalradweg angelegt, der durchgehend asphaltiert vom Traisentalradweg bis Hainfeld führt und dann weiter über den Gerichtsberg ins Triestingtal zum Triestingtalradweg.

Galerie

Weblinks

 Commons: Gölsen  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (Hrsg.): Hydrographisches Jahrbuch von Österreich 2011. 119. Band, Wien 2013, S. OG 230 (PDF; 14,5 MB )

Kategorien: Keine Kategorien vorhanden!

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Gölsen (Fluss) (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

Änderungen: Alle Bilder mit den meisten Bildunterschriften wurden entfernt. Ebenso alle zu nicht-existierenden Artikeln/Kategorien gehenden internen Wikipedia-Links (Bsp. Portal-Links, Redlinks, Bearbeiten-Links). Entfernung von Navigationsframes, Geo & Normdaten, Mediadateien, gesprochene Versionen, z.T. ID&Class-Namen, Style von Div-Containern, Metadaten, Vorlagen, wie lesenwerte Artikel. Ansonsten sind keine Inhaltsänderungen vorgenommen worden. Weiterhin kann es durch die maschinelle Bearbeitung des Inhalts zu Fehlern gerade in der Darstellung kommen. Darum würden wir jeden Besucher unserer Seite darum bitten uns diese Fehler über den Support mittels einer Nachricht mit Link zu melden. Vielen Dank!

Stand der Informationen: August 201& - Wichtiger Hinweis: Da die Inhalte maschinell von Wikipedia übernommen wurden, ist eine manuelle Überprüfung nicht möglich. Somit garantiert LinkFang.de nicht die Richtigkeit und Aktualität der übernommenen Inhalte. Sollten die Informationen mittlerweile fehlerhaft sein, bitten wir Sie darum uns per Support oder E-Mail zu kontaktieren. Wir werden uns dann innerhalb von spätestens 10 Tagen um Ihr Anliegen kümmern. Auch ohne Anliegen erfolgt mindestens alle drei Monate ein Update der gesamten Inhalte.