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Göllheim


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: DonnersbergkreisVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Verbandsgemeinde: Göllheim
Höhe: 244 m ü. NHN
Fläche: 18,02 km²
Einwohner: 3764 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 209 Einwohner je km²
Postleitzahl: 67307
Vorwahl: 06351
Kfz-Kennzeichen: KIB, ROK
Gemeindeschlüssel: 07 3 33 026
Adresse der Verbandsverwaltung: Freiherr-vom-Stein-Straße 1 - 3
67307 Göllheim
Webpräsenz: www.goellheim.de
Ortsbürgermeister: Dieter Hartmüller (CDU)
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Göllheim ist eine Ortsgemeinde im Donnersbergkreis in Rheinland-Pfalz. Sie ist Verwaltungssitz der gleichnamigen Verbandsgemeinde, der sie auch angehört. Göllheim ist ein staatlich anerkannter Fremdenverkehrsort und gemäß Landesplanung als Grundzentrum ausgewiesen.[2]

Geographie

Lage

Göllheim liegt in der Pfalz zwischen dem Göllheimer Hügelland und der Kaiserstraßensenke.

Zu Göllheim gehören auch die Wohnplätze Am Ruhweg, Auf der Füllenweide, Esper und Gundheimerhof.[3]

Klima

Der Jahresniederschlag beträgt im langjährigen Mittel ca. 556 mm. Die Niederschläge sind niedrig. Sie liegen im unteren Viertel der in Deutschland erfassten Werte. An 12 % der Messstationen des Deutschen Wetterdienstes werden niedrigere Werte registriert. Der trockenste Monate ist der Januar, die meisten Niederschläge fallen im Juli. Im Juli fallen 1,6 mal mehr Niederschläge als im Januar. Die Niederschläge variieren nur minimal und sind gleichmäßig übers Jahr verteilt. An nur 4 % der Messstationen werden niedrigere jahreszeitliche Schwankungen registriert.

Die Fa. Meteomedia betreibt eine Wetterstation vor Ort. An der Finanzierung beteiligten sich die Gemeinde und die Ortsgruppe Donnersberg des Vereins Pollichia. Die Daten der Station werden auf einer elektronischen Schautafel in der Nähe des Rathauses angezeigt. Sie gehen auch in den Wetterbericht ein, der von der Fa. im Fernsehprogramm der ARD und des SWR3 täglich präsentiert wird.

Geschichte

Frühgeschichte und Antike[4]

Der Ort wurde erstmals im Jahr 819 als Gylnheim urkundlich erwähnt, jedoch siedelten hier schon seit mehreren tausend Jahren Menschen, wie Funde innerhalb des Ortes und der ganzen Gemarkung belegen. So fanden sich z.B. Pfeilspitzen, Messer und Schaber aus der Jungsteinzeit. Im Bereich der Siedlung Füllenweide befinden sich zwei große Grabhügelfelder, die auf die Zeit um 700 v. Chr. geschätzt werden.
Aus römischer Zeit sind verschiedene Siedlungen am Südhang des Mohrbaches bekannt. 1924 fand sich ein mächtiger Steinsarg mit einem Skelett. Anhand der Beigaben wird er auf den Übergang vom 3. zum 4. Jahrhundert datiert. Auch eine römische Villa ist durch weiterer Artefakte nachgewiesen. Wiederum im Bereich der Füllenweide liegen Kupfer- und Eisenerzminen, die von römischen Siedlern ausgebeutet worden sind. 1916 wurden einzelne Schächte wiederentdeckt und erforscht.

Mittelalter [5]

In fränkischer Zeit war der Ort ebenfalls besiedelt, wie ein ausgedehntes Gräberfeld mit zahlreichen Grabbeigaben des 6. bis 7. Jh. n.Chr. im Süd-Osten des Ortes belegt. Auf die Franken, genauer auf einen Franken namens Gilo, bezieht sich der Ortsname Göllheim: Göll - Heim, Gyln - Heim, Gilo = Heim, also Heim des Gilo.
Kaiser Ludwig der Fromme soll sich am 1. April 828 in einem hiesigen Königshof aufgehalten und eine Urkunde gesiegelt haben. Anhand erhaltenen Akten und Fundstücke ist ein kaiserlicher Aufenthalt, sowie der Königshof nur schwer nachweisbar; für das nahe Albisheim jedoch definitiv bezeugt.

Im Mittelalter gehörte Göllheim zur Herrschaft Stauf. Nach dem Aussterben der Staufer um 1200 gelangten die Grafen von Eberstein über Heirat an deren Besitz. In die Zeit des 13. Jh. fällt auch die Schenkung der Göllheimer Kirche 1247 an das Kloster Rosenthal durch Eberhard IV. von Eberstein und dessen Frau Adelheid. An diese Schenkung und die Zugehörigkeit zum Kloster erinnert noch heute die steinerne Wappenrose der Ebersteiner bzw. des Klosters Rosenthal über einem gotischen Fenster im Turmuntergeschoß der protestantischen Kirche. Wieder durch Heirat gelangte die gesamte Herrschaft an die Grafen von Zweibrücken.
Am 2. Juli 1298 fand mit der Ritterschlacht bei Göllheim (auch „Schlacht auf dem Hasenbühl“ genannt) ein bedeutendes Ereignis der mittelalterlichen Reichsgeschichte statt, in der der römisch-deutsche König Adolf von Nassau fiel. Die Schlacht war der Endpunkt des Kampfes zwischen Adolf von Nassau und Albrecht I. von Österreich um die Königswürde des Heiligen Römischen Reiches. An Adolfs Todesort (heute im Ortsbereich) steht das Königskreuz. Es ist das älteste Flurkreuz der Pfalz und wurde im 19. Jahrhundert mit einer Schutzkapelle nach Plänen Augusts von Voit überbaut.
Im gleichen Jahr 1298 nach der Schlacht übergaben die Grafenbrüder Eberhard I. und Walram I. von Zweibrücken Dorf und Gericht Göllheim dem Wormser Bischoff Emich. Die Zugehörigkeit zum Hochstift Worms währte nicht einmal 100 Jahre, denn zwischen 1378 und 1388 kaufte Graf Heinrich II. von Sponheim-Dannenfels die Herrschaft Stauf nach und nach auf.
Doch schon 1393 gelangte sie - abermals durch Heirat - in den Besitz von Philipp I. von Nassau-Saarbrücken.

Neuzeit

In die erste Hälfte des 15. Jh. fällt die Befestigung des Ortes. Ob nur mit Wall und Graben oder doch sogar einer Mauer ist nicht restlos geklärt. Auf jeden Fall besaß der Ort mehrere Tore und Wachtürme; von denen heute das Kerzenheimer und das Dreisener Tor, sowie der Ullrichsturm übrig geblieben sind. Der Verlauf der mittelalterlichen Befestigungsanlage ist immer noch auf Luftaufnahmen um den alten Ortskern gut zu erkennen. Bis zu den Umbrüchen im Nachgang der französischen Revolution Ende des 18. Jh. blieb Göllheim bei den Nassauern; zunächst von beiden Linien (Nassau-Saarbrücken und Nassau Weilburg) gemeinsam beherrscht, nach dem Aussterben der Linie Nassau-Saarbrücken 1574 alleine von Nassau-Weilburg. Durch eben diesen Umstand der Herrschaftsteilung wurde die Einführung der Reformation zu Beginn des 16. Jh. erschwert bzw. zog sich über mehrere Jahrzehnte hinaus: denn Saarbrücken blieb katholisch, Weilburg wechselte zum Protestantismus.

Eine jüdische Gemeinde befand sich ebenfalls im Mittelalter in Göllheim. Von ihr zeugen heute noch die Judengasse im alten Ortskern, eine stark verwitterte Judensau an der nord-westlichen Ecke des protestantischen Kirchturms, die in Richtung der Judengasse zeigt, sowie zwei jüdische Friedhöfe. Der Ältere aufgelassene, nur noch durch seine quadratische, mit Bäumen bewachsene Grundfläche erkennbar, inmitten von Feldern gelegene und der Neuere, direkt an der Straße zum Göllheimer Wald in Richtung Göllheimer Häuschen und Ramsen. Die Synagoge der jüdischen Gemeinde wurde während der Novemberpogrome 1938 ebenso wie jüdische Geschäfte geschändet und verwüstet, dass Gebäude 1971 abgebrochen. Heute erinnert an dem einstigen Standort eine Gedenkplakette an die Synagoge.
Bis zur Französischen Revolution war Göllheim Sitz eines Amtes der Grafschaft Nassau-Weilburg. 1798 wurde Göllheim Hauptort (chef-lieu) eines Kantons im Département Donnersberg unter französischer Herrschaft. (siehe auch Kanton Göllheim) Aufgrund der auf dem Wiener Kongress (1815) getroffenen Vereinbarungen und einem Tauschvertrag mit Österreich kam die Region 1816 zum Königreich Bayern. Göllheim wurde dem Landkommissariat Kaiserslautern im Rheinkreis zugeordnet. 1939 wurde die Gemeinde Teil des Landkreises Kirchheimbolanden und 1969 des Donnersbergkreises. Seit 1972 ist Göllheim Verwaltungssitz der damals neugegründeten Verbandsgemeinde Göllheim.

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Göllheim besteht aus 20 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.

Die Sitzverteilung im Gemeinderat:[6]

Wahl SPD CDU GRÜNE FWG Gesamt
2014 11 3 6 20 Sitze
2009 3 8 1 8 20 Sitze
2004 4 7 1 8 20 Sitze
  • FWG = Freie Wähler Göllheim e.V.

Bürgermeister

  • seit 2009 Dieter Hartmüller (CDU)

Wappen

Blasonierung: In Blau eine silberne mit Gold umgürtete Lilie.

Gemeindepartnerschaften

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke[7]

Im alten Ortskern hat sich eine große Anzahl historischer Bauten, die in den letzten Jahren nach und nach restauriert wurden, erhalten. Die Gebäude stammen überwiegend aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Teile der alten Ortsbefestigung, wie zwei Torbauten und ein Wachturm, haben sich ebenso erhalten wie im Zentrum der gotische Turm der mittelalterlichen, heute evangelischen Kirche. Außerhalb des alten Ortskerns stammt die Bebauung aus dem 19. Jh.. Beispiele hierfür sind das historistische Königskreuz Denkmal, das Uhlsche Haus (ein großbürgerliches Wohnhaus im renaissance Stil), sowie eine Reihe klassizistischer Hofanlagen entlang den alten Ausfahrtsstraßen nach Dreisen und Kerzenheim. Auf einer Anhöhe im Nord-Osten sieht man die neugotische katholische Pfarrkirche. Auf dem Kriegsberg im Göllheimer Wald steht die Ludwigshalle. Die Halle in der Form eines griechischen Tempels wurde bis 1890 zu Ehren König Ludwigs von Bayer fertiggestellt.

Siehe auch:

Museen

Das „Uhlsche Haus“ von 1898 beherbergt seit 1978 das Heimatmuseum. Ein Schwerpunkt der Sammlung bildet die Schlacht auf den Hasenbühl. Außerdem gibt es auch Ausstellungsräume im Kerzenheimer Tor.

Parks

Seit 2010 ist in dem aufgelassenen Steinbruch Dachsberg, der zu dem ortsansässigen Zementwerk der Fa. Dyckerhoff gehörte, ein Geopark bzw. ein sog. Tertiärpark eingerichtet. Er liegt zwischen Göllheim und Marnheim und ist in der Nähe des Elbisheimerhofes von der Landesstraße L449 aus frei zugänglich. Mehrere Schautafeln erläutern Geologie, Flora und Fauna entlang eines ca. 1 km langen Rundwegs.

Regelmäßige Veranstaltungen

  • Königskreuzrennen, jedes Frühjahr seit 1988 (Ausnahmen: 2010–2012 u. a. wegen Austragung der Rheinland-Pfalz-Meisterschaften)
  • Frühjahrsmarkt, am 1. Wochenende im Mai
  • Zusätzlich findet jedes Jahr Anfang Mai ein Motorradtreffen statt, welches sich über ein ganzes Wochenende hinzieht
  • Jährlich findet das Göllheimer Torbogenfest statt, das inzwischen eine regionale Bedeutung erlangt hat
  • Herbstmarkt, am 3. Wochenende im Oktober
  • Göllheimer Vorweihnacht, meistens am 1. Wochenende im Dezember

Skulpturen

1986 wurden die Göllheimer Symbolfiguren aufgestellt. Die drei Skulpturen von Theo Rörig stellen den Nachtwächter, den Gemeindediener und den örtlichen Gänsehirten dar. Das Bildhauersymposium 2007 stand unter dem Motto „Blickachsen“. Dabei wurden Skulpturen im alten Ortskern so positioniert, dass sie miteinander im Dialog stehen. Hier aufgeführt sind auch Skulpturen, die nicht Teil des Symposiums waren.

Sport

Stoppomat

Seit Mai 2014 ist Göllheim Teil der Stoppomat-Serie. Der Stoppomat ist eine Einrichtung für Breiten- und Freizeitsportler und ist für verschiedene Sportliche Aktivitäten gedacht. (z. B. Radfahren oder Laufen)

Königskreuzrennen

Das Königskreuzrennen ist ein Radrennen in Göllheim. Erstmals wurde das Königskreuzrennen am 10. April 1988 ausgetragen. Veranstalter war damals die Radsportabteilung des TUS Göllheim. Seit der 11. Austragung im Jahr 1998 wird das Rennen vom RV Falke Donnersberg e. V. Göllheim 1998 organisiert. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts existierten in Göllheim drei Radsportvereine: All Heil Donnersberg 1898, Germania 1911 und RV Falke 1927. In dieser Zeit wurden bereits regelmäßig Radrennen in der nordpfälzischen Gemeinde ausgetragen. Damals wurden bereits Wettkämpfe am Königskreuzdenkmal gestartet, doch es wurden auch Straßenrennen veranstaltet. Ende der 1980er Jahre wurde der Rennbetrieb in Göllheim wieder aufgenommen. Heute, mehr als ein viertel Jahrhundert danach, ist das Rennen am Königskreuz eine feste Größe im Rennkalender und führt die über 100-jährige Geschichte des Radsports in Göllheim fort.

Meist ist das Königskreuzrennen der Auftakt zur pfälzischen Rennsaison, die für ihre zahlreichen Kriterien bekannt ist.

Der 1,2 km lange Rundkurs verläuft über die Königkreuzstraße, Gutenbergstraße und die Dreisenerstraße. Hierher stammt auch der Name des Rennens, denn Start und Ziel der Runde ist direkt vor dem Königskreuzdenkmal in der Königskreuzstraße. Diese Streckenführung ist seit der zweiten Austragung 1989 unverändert. Der Dreieckskurs bietet beste Voraussetzungen für hohe Geschwindigkeiten. Im Hauptrennen der Männerklasse werden Durchschnittsgeschwindigkeiten von bis zu 45 km/h erreicht und in der Spitze sind Geschwindigkeiten jenseits der 60 km/h möglich. Der Sieger wird traditionell im Kriteriumsmodus ermittelt. Das heißt, dass in regelmäßigen Abständen Wertungssprints ausgefahren werden. (z. B. alle 5 Runden) Die ersten vier Rennfahrer erhalten hierbei Wertungspunkte. Punkteschema: 5, 3, 2 und 1 Punkt. In der Schlussrunde wird um die doppelte Punktzahl gesprintet. Der Fahrer mit den meisten Punkten gewinnt.

Im Jahr 1989 konnte man am Renntag die Rekordteilnehmerzahl von 730 Rennfahrern verzeichnen.

Siegerliste

  • 1988 Georg Weigenand RSC Bad Dürkheim
  • 1989 Stefan Steinweg RC Olympia Dortmund
  • 1990 Christian Mathes RC Silber Pils Bellheim,
  • 1991 Stefan Steinweg RSC Opel Berlin
  • 1992 Stefan Steinweg RSC Opel Berlin
  • 1993 Oliver Roth VC Frankfurt
  • 1994 Stefan Steinweg TSC Berlin
  • 1995 Torsten Burkhard Sigma-Sport Neustadt a. d. W.
  • 1996 Stefan Steinweg Böhl-Iggelheim
  • 1997 Andreas Walzer Schauff-Öschelbron
  • 1998 Hansrüdi Weiss Sigma-Sport Neustadt a. d. W.
  • 1999 Stefan Schwarz RSC Viktoria Kempten
  • 2000 Stefan Steinweg RC Friesenheim
  • 2001 Andreas Walzer Agro-Adler Brandenburg
  • 2002 Ernst Hesselschwert RC Silber Pils Bellheim
  • 2003 Kai Schrödter Team Merida
  • 2004 Sven Bauer VC Frankfurt
  • 2005 Sven Bauer Vorwärts Orient Mainz
  • 2006 Thorsten Kalbrunner RSC Frankfurt
  • 2007 Stefan Steinweg RSC Bad Dürkheim
  • 2008 Ernst Hesselschwert RC Silber Pils Bellheim
  • 2009 Michael Gannopolskij RV Rodenbach
  • 2013 Patrick Nuber RV Edelweiß Roschbach
  • 2014 Robert Müller RSV Concordia Forchheim

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Die Gemeinde Göllheim ist über die A 63 (MainzKaiserslautern) und die Bundesstraße 47 (WormsMichelstadt, auch „Nibelungenstraße“ genannt) sowie die ehemalige B 40 an den überregionalen Verkehr angebunden.

Ansässige Unternehmen

Größte Arbeitgeber im Ort sind die Strack Tiefbau GmbH, die Zementfabrik Dyckerhoff (gehört zur Dyckerhoff AG, die im MDAX gelistet ist) und die Firma Linde Gas Deutschland. Früher war in Göllheim auch die Feuerwerksfabrik Feistel ansässig, die durch zwei größere Unglücksfälle (Brand des Fabrikationsgebäudes an einem Silvesterabend, Explosion eines unterirdischen Bunkers) in die Schlagzeilen kam.

Öffentliche Einrichtungen

Göllheim beherbergt als Sitz der gleichnamigen Verbandsgemeinde deren Verwaltung. Außerdem gibt es ein therapeutisches Kinderzentrum im Ort.

Bildung

Göllheim verfügt über eine Realschule plus mit angegliederter Fachoberschule, sowie eine Grundschule, die von Schülern der ganzen Region besucht werden. Außerdem gibt es einen Gemeinde- sowie einen evangelischen Kindergarten. Die öffentliche Gemeindebücherei ist an den südwestdeutschen Bibliotheksverbund angeschlossen.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Gemeinde

  • Heinrich Ullmann (1872–1953), Architekt, Landschaftsmaler und Photograph
  • Emil Straus (1899–1985), Pädagoge, Diplomat und Politiker (CVP)

Personen, die vor Ort gewirkt haben

Literatur

  • Karl Scherer (Hrsg.): Göllheim – Beiträger zur Ortsgeschichte I, Göllheim, 2006
  • Alexander Thon: Göllheim. In: Jürgen Keddigkeit (Hrsg.): Pfälzisches Burgenlexikon. (= Beiträge zur pfälzischen Geschichte, Band 12/2.) Institut für Pfälzische Geschichte und Volkskunde, Kaiserslautern 2002, ISBN 3-927754-48-X, S. 196 f.

Weblinks

 Commons: Göllheim  – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2014 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile , Seite 89 (PDF; 2,3 MB)
  4. Helmut Bernhard: Archäologische Funde und Befunde zur Vor- und Frühgeschichte des Göllheimer Raumes in: Göllheim - Beiträger zur Ortsgeschichte I, Scherer, K. (Hrsg.), 2006
  5. Michael Münch: Zur Geschichte Göllheims im Mittelalter in: Göllheim - Beiträger zur Ortsgeschichte I, Scherer, K. (Hrsg.), 2006
  6. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  7. Markus Hoffmann: Die Verbandsgemeinde Göllheim – Ein kulturhistorischer Reiseführer, Göllheim 1997

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