Fujitsu - LinkFang.de





Fujitsu


Fujitsū
Fujitsu-Logo.svg
Rechtsform Kabushiki-gaisha (Aktiengesellschaft)
ISIN JP3818000006
Gründung 20. Juni 1935
Sitz Minato, Tokio, Japan
Leitung Masami Yamamoto, leitender Direktor und Präsident[1]
Mitarbeiter 168.733(2013)[2]
Umsatz 4,381.7 Bio. Yen (2013)[3]
Branche IT-Dienstleister, Computerhersteller, Elektrotechnik, Informationstechnik
Website www.fujitsu.com

Fujitsu K.K. (jap. 富士通株式会社, Fujitsū kabushiki-gaisha, engl. Fujitsu Limited) ist ein im Nikkei 225 gelisteter japanischer Technologiekonzern. Schwerpunkte der Produkte und Dienstleistungen sind Informationstechnologie, Telekommunikation, Halbleiter und Netzwerke.

Fujitsu-Gruppe in Europa

In Europa ist Fujitsu mit den folgenden Tochterunternehmen am Markt vertreten:

Als einziger Hersteller von Office- und Home-Computern betreibt Fujitsu die Endproduktion eines Teils der Geräte in Deutschland im Werk Augsburg.[4][5] Weitere Standorte und Produktionsstätten in Deutschland sind Berlin, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Karlsruhe (Entwicklung), Laatzen, München (Sitz), Nürnberg, Paderborn, Sömmerda, Stuttgart und Walldorf.[6]

Ursprung des Namens Fujitsu

1935 wurde das Unternehmen in Tokio als Hersteller für Telefonzubehör unter dem Namen Fuji Tsūshinki Seizō (富士通信機製造) gegründet. Sie entstand aus dem Kommunikationsbereich der Fuji Denki Seizō K.K. (富士電機製造株式会社, engl. Fuji Electric Company, heute: Fuji Denki Holdings), die wiederum ein Joint Venture zwischen Furukawa Denki Kōgyō (古河電気工業) und Siemens war. Der Name Fuji wurde dabei zusammengesetzt aus Furukawa und mensu (japanisch für die Aussprache von Siemens als [zi:mens]). 1967 wurde der Name Fuji Tsūshinki Seizō zu Fujitsū verkürzt. Bis 1961 bestand das Logo, das sich das Unternehmen mit seinem Mutterunternehmen teilte, auch aus einem eingekreisten, überlagerten „f“ und „S“ - als Symbol für die beiden Joint-Venture-Partner des Mutterunternehmens.[7]

Geschichte

  • 1935 gegründet als Fuji Tsūshinki Seizō
  • 1945 Herstellung von Telefonapparaten
  • 1952 Herstellung von Computern
  • 1952 Wiederaufnahme der Zusammenarbeit mit Siemens (nach dem Krieg)
  • 1960 Herstellung von Transistoren
  • 1966 Herstellung von ICs
  • 1967 umbenannt zu Fujitsu
  • 1989 Herstellung des Mikrocomputers FM Towns
  • 1999 Zusammenarbeit mit Siemens im IT-Bereich (Server, Notebooks, Desktop-PCs etc.): Fujitsu Siemens Computers (FSC)
  • 2009 Übernahme des 50-%-Anteils von Siemens an FSC und Umbenennung der Tochter in Fujitsu Technology Solutions.

Umweltschutz

Fujitsu hat im Bereich Green IT eine Vorreiter-Rolle inne. Im Greenpeace Cool IT Leaderboard belegt Fujitsu zusammen mit Ericsson Platz 3 von 21 (Stand Feb. 2012). Dieses Ranking bewertet die Bemühung der größten globalen IT Unternehmen im Kampf gegen den Klimawandel. Dabei werden saubere IT Produkte und Lösungen, der Energieverbrauch und Emissionen und die politische Einflussnahme der Unternehmen untersucht.[8]

Weblinks

 Commons: Fujitsu  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Fujitsū K.K.: 役員一覧
  2. fujitsu.com (PDF)
  3. fujitsu.com
  4. heise online: Fujitsu-Werk in Augsburg: PC-Produktion geht auch fair. In: heise online. Abgerufen am 16. Dezember 2015.
  5. Der Produktionsstandort Deutschland – Das Fujitsu-Werk in Augsburg – Fujitsu Deutschland. fujitsu.com, abgerufen am 16. Dezember 2015.
  6. Website Fujitsu in Deutschland
  7. jp.fujitsu.com
  8. Greenpeace: Cool IT Leaderboard (Memento vom 29. Februar 2012 im Internet Archive)

Kategorien: Bürogerätehersteller | Informationstechnikunternehmen | Festplatten-Hersteller | CPU-Hersteller | IT-Dienstleister (Japan) | Hardwarehersteller (Japan) | Unternehmen (Minato, Tokio) | Börsennotiertes Unternehmen

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Fujitsu (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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