Fußball-Weltmeisterschaft 2014 - LinkFang.de





Fußball-Weltmeisterschaft 2014


Fußball-Weltmeisterschaft 2014
Copa do Mundo FIFA de 2014
Anzahl Nationen 32 (von 204 Bewerbern)
Weltmeister Deutschland Deutschland (4. Titel)
Austragungsort Brasilien Brasilien
Eröffnungsspiel 12. Juni 2014 (São Paulo)
Endspiel 13. Juli 2014 (Rio de Janeiro)
Spiele 64
Tore 171 (⌀: 2,67 pro Spiel)
Zuschauer 3.429.873 (⌀: 53.592 pro Spiel)
Torschützenkönig Kolumbien James Rodríguez (6 Tore)
Bester Spieler Argentinien Lionel Messi
Bester Torhüter Deutschland Manuel Neuer
Gelbe Karten 181 (⌀: 2,83 pro Spiel)
Gelb-Rote Karten (⌀: 0,05 pro Spiel)
Rote Karten (⌀: 0,11 pro Spiel)

Die Endrunde der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 der Männer (englisch FIFA World Cup, portugiesisch Copa do Mundo FIFA ) war die 20. Austragung des bedeutendsten Turniers für Fußball-Nationalmannschaften und fand vom 12. Juni bis zum 13. Juli 2014 zum zweiten Mal – nach 1950 – in Brasilien statt.

Weltmeister wurde zum vierten Mal Deutschland, das im Endspiel Argentinien besiegte und nun am Konföderationen-Pokal 2017 teilnehmen wird. Mit dem Sieg der Deutschen Nationalmannschaft ging der WM-Titel zum dritten Mal in Folge an eine europäische Mannschaft; zum ersten Mal gewann eine europäische Mannschaft auf dem amerikanischen Doppelkontinent. Gastgeber Brasilien verlor im Halbfinale hoch gegen die deutsche Mannschaft und belegte nach dem „kleinen Finale“ gegen die Niederlande den vierten Platz. Titelverteidiger Spanien schied bereits nach der Gruppenphase aus. Die Schweiz schied im Achtelfinale aus; Österreich scheiterte bereits in der Qualifikation.

Mit 171 Toren wurde bei dieser WM der Torrekord bei Endrunden mit 32 Mannschaften aus dem Jahr 1998 eingestellt. Die meisten Tore erzielte Deutschland (18).[1]

Vergabe

Die südamerikanische Fußball-Konföderation CONMEBOL hatte sich auf Brasilien als einzigen Bewerber um die WM 2014 verständigt, u. a. weil in diesem Jahr der brasilianische Fußballverband Confederação Brasileira de Futebol (CBF) sein 100-jähriges Bestehen feierte. Zwar erklärte im Dezember 2006 zunächst auch Kolumbien seine Absicht, eine Bewerbung abzugeben,[2] zog sie aber am 11. April 2007 zurück.[3]

Brasilien übergab schließlich am 13. April 2007 in der FIFA-Zentrale in Zürich als einziger Kandidat die so genannte Bewerbungsvereinbarung. Am 31. Juli 2007 wurde fristgerecht das vollständige, 900-seitige Kandidaturdossier vom Präsidenten der CBF, Ricardo Teixeira, an Sepp Blatter übergeben, das alle notwendigen Regierungsgarantien umfasste. Damit erhielt Brasilien den Zuschlag jedoch nicht automatisch.[4] Das weitere Verfahren sah nun eine Prüfung der Kandidatur durch die FIFA vor, die auch einen Inspektionsbesuch in Brasilien im August 2007 beinhaltete. Dabei wurden fünf der 18 möglichen Spielorte besucht, in Rio de Janeiro präsentierten sich zudem die übrigen möglichen Austragungsorte.[5] Nach der Abschlusspräsentation des brasilianischen Fußballverbandes am 29. Oktober wurde Brasilien am 30. Oktober 2007 in Zürich endgültig als Gastgeber durch das FIFA-Exekutivkomitee bestätigt. Das letzte große Fußballturnier in Brasilien vor der Vergabe war die Copa América 1989. Mit dem Zuschlag für die WM wurde Brasilien auch Austragungsland des als Generalprobe für das WM-Turnier geltenden Konföderationen-Pokals 2013.

Spielorte

Am 31. Mai 2009 gab die FIFA die zwölf Städte bekannt, die aus insgesamt 17 Bewerbern für die Austragung der Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 ausgewählt wurden.[6] Das Eröffnungsspiel fand in São Paulo statt, das Finale wurde in Rio de Janeiro ausgetragen. Nicht berücksichtigt wurden die Kandidaturen der Städte Belém, Campo Grande, Florianópolis, Goiânia und Rio Branco.

Die folgenden Angaben zur Kapazität beziehen sich auf die Angaben der FIFA,[7] die durch die strengeren Auflagen bei einer WM unter der maximalen Kapazität der Stadien liegen können.

Belo Horizonte Brasília Cuiabá Curitiba
Mineirão Estádio Nacional Arena Pantanal Arena da Baixada
Kapazität: 58.170
(Umbau)
Kapazität: 69.349
(Neubau)
Kapazität: 41.112
(Neubau)
Kapazität: 39.631
(Umbau)
Spiele: 6 Spiele: 7 Spiele: 4 Spiele: 4
Gesamtzuschauerzahl: 345.350 Gesamtzuschauerzahl: 478.218 Gesamtzuschauerzahl: 158.717 Gesamtzuschauerzahl: 156.991
Schnitt: 57.558 Schnitt: 68.317 Schnitt: 39.679 Schnitt: 39.248
Fortaleza Manaus
Castelão Arena da Amazônia
Kapazität: 60.342
(Umbau)
Kapazität: 40.549
(Neubau)
Spiele: 6 Spiele: 4
Gesamtzuschauerzahl: 356.896 Gesamtzuschauerzahl: 160.227
Schnitt: 59.483 Schnitt: 40.057
Natal Porto Alegre
Arena das Dunas Estádio Beira-Rio
Kapazität: 39.971
(Neubau)
Kapazität: 43.394
(Umbau)
Spiele: 4 Spiele: 5
Gesamtzuschauerzahl: 158.167 Gesamtzuschauerzahl: 214.969
Schnitt: 39.542 Schnitt: 42.994
Recife[A 1] Rio de Janeiro Salvador São Paulo
Arena Pernambuco Maracanã Arena Fonte Nova Arena de São Paulo
Kapazität: 42.610
(Neubau)
Kapazität: 74.738
(Umbau)
Kapazität: 51.900
(Neubau)
Kapazität: 62.601
(Neubau)
Spiele: 5 Spiele: 7 Spiele: 6 Spiele: 6
Gesamtzuschauerzahl: 204.882 Gesamtzuschauerzahl: 519.189 Gesamtzuschauerzahl: 300.674 Gesamtzuschauerzahl: 375.593
Schnitt: 40.976 Schnitt: 74.170 Schnitt: 50.112 Schnitt: 62.559

Anmerkungen

  1. Das Stadion befindet sich im Vorort São Lourenço da Mata.

Qualifikation

Die Verteilung der Startplätze wurde auf der Sitzung des FIFA-Exekutivkomitees[8] am 2. und 3. März 2011 in Zürich festgelegt. Die Auslosung der Qualifikationsgruppen erfolgte am 30. Juli 2011 in Rio de Janeiro.[9]

Die Plätze für die Endrunde wurden wie folgt vergeben:

Zwei der Teilnehmer wurden in interkontinentalen Play-offs zwischen einem Asienvertreter und einem Südamerikavertreter sowie zwischen Vertretern aus Ozeanien und des CONCACAF bestimmt.

Teilnehmer

Das Gastgeberland Brasilien war als Teilnehmer gesetzt. Die Mannschaft aus Bosnien und Herzegowina nahm zum ersten Mal an der Endrunde einer Fußball-WM teil. Folgende 32 Nationalmannschaften waren qualifiziert:

13 UEFA (Europa) Belgien Belgien Bosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina Deutschland Deutschland England England Frankreich Frankreich
Griechenland Griechenland Italien Italien Kroatien Kroatien Niederlande Niederlande Portugal Portugal
Russland Russland Schweiz Schweiz Spanien Spanien
6 CONMEBOL (Südamerika)
inklusive Gastgeber:
Argentinien Argentinien Chile Chile Ecuador Ecuador Kolumbien Kolumbien Uruguay Uruguay
Brasilien Brasilien
5 CAF (Afrika) Algerien Algerien Elfenbeinküste Elfenbeinküste Ghana Ghana Kamerun Kamerun Nigeria Nigeria
4 CONCACAF (Nord-, Mittelamerika und Karibik) Costa Rica Costa Rica Honduras Honduras Mexiko Mexiko Vereinigte Staaten USA
4 AFC (Asien) Australien Australien Iran Iran Japan Japan Korea Sud Südkorea
0 OFC (Ozeanien)

Auslosung

Die Auslosung der Gruppenphase der Endrunde fand am 6. Dezember 2013 um 17:00 Uhr (MEZ) in Costa do Sauípe statt. [10] Die Organisationskommission hatte drei Tage zuvor die Lostöpfe festgelegt. Als Köpfe der acht Gruppen wurden der Gastgeber und die sieben Führenden der FIFA-Weltrangliste vom Oktober 2013 gesetzt. Sie bildeten Lostopf 1, die Töpfe 2 bis 4 wurden nach regionalen Kriterien besetzt.[11]

Topf 1 (gesetzte Mannschaften): Brasilien, Spanien, Deutschland, Argentinien, Kolumbien, Belgien, Uruguay, Schweiz

Topf 2 (Afrika und Südamerika): Algerien, Elfenbeinküste, Ghana, Kamerun, Nigeria, Chile, Ecuador

Topf 3 (Asien, Nord- und Mittelamerika): Australien, Iran, Japan, Südkorea, Costa Rica, Honduras, Mexiko, USA

Topf 4 (Europa): Bosnien-Herzegowina, England, Frankreich, Griechenland, Italien (per Los in Topf 2 verschoben), Kroatien, Niederlande, Portugal, Russland

Brasilien war als Kopf der Gruppe A gesetzt, die anderen gesetzten Mannschaften wurden als Köpfe der Gruppen B bis H gelost. Die Mannschaften aus den Töpfen 2, 3 und 4 wurden nun der Reihe nach den Gruppen zugelost, aufsteigend von Gruppe A bis H. Damit in jede Gruppe höchstens zwei europäische Mannschaften kamen, wurde eine der neun europäischen Mannschaften aus Topf 4 vorher per Losverfahren in Topf 2 verschoben und dann einer der vier südamerikanischen Mannschaften aus Topf 1 zugelost. Italien wurde so in Topf 2 und dann in die Gruppe von Uruguay gelost. Außerdem wurde berücksichtigt, dass die beiden südamerikanischen Mannschaften in Topf 2 keinem südamerikanischen Gruppenkopf zugeordnet werden sollten. Im Ergebnis kamen mit Uruguay, Italien und England erstmals drei ehemalige Weltmeister in eine Gruppe.

Gruppe A Gruppe B Gruppe C Gruppe D
Brasilien Brasilien Spanien Spanien Kolumbien Kolumbien Uruguay Uruguay
Kroatien Kroatien Niederlande Niederlande Griechenland Griechenland Costa Rica Costa Rica
Mexiko Mexiko Chile Chile Elfenbeinküste Elfenbeinküste England England
Kamerun Kamerun Australien Australien Japan Japan Italien Italien
Gruppe E Gruppe F Gruppe G Gruppe H
Schweiz Schweiz Argentinien Argentinien Deutschland Deutschland Belgien Belgien
Ecuador Ecuador Bosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina Portugal Portugal Algerien Algerien
Frankreich Frankreich Iran Iran Ghana Ghana Russland Russland
Honduras Honduras Nigeria Nigeria Vereinigte Staaten USA Korea Sud Südkorea

Informationen zu den einzelnen WM-Gruppen und Mannschaften bei Klick auf den jeweiligen Link.

Von den acht gesetzten Mannschaften der Gruppenphase erreichten schließlich sieben die Finalrunde, davon fünf als Gruppenerste.

Regelwerk und Modus

Turnierform

In der Gruppenphase gab es acht Gruppen mit je vier Teilnehmern. Innerhalb der Gruppen spielte jede Mannschaft gegen jede, also sechs Partien pro Gruppe. Der Sieger jeder Begegnung erhielt drei Punkte, der Verlierer keinen, bei einem Unentschieden erhielt jeder einen Punkt. Die Rangfolge wurde danach nach folgenden Kriterien bestimmt:[12]

  1. Punkte aus allen Gruppenspielen
  2. Tordifferenz aus allen Gruppenspielen
  3. Anzahl der in allen Gruppenspielen erzielten Tore
  4. Anzahl Punkte aus den Direktbegegnungen der punktgleichen Mannschaften in den Gruppenspielen
  5. Tordifferenz in den Direktbegegnungen der punktgleichen Mannschaften in den Gruppenspielen
  6. Anzahl der in den Direktbegegnungen der punktgleichen Mannschaften in den Gruppenspielen erzielten Tore
  7. Losentscheid

Erster und zweiter jeder Gruppe waren für das Achtelfinale qualifiziert, die anderen schieden aus. Achtel-, Viertel-, Halbfinale und Finale wurden im K.-o.-System gespielt, d. h. der Verlierer der Partie schied aus dem Turnier aus. (Ausnahme: Die Verlierer der Halbfinalspiele spielten noch um Platz 3.) Stand ein Spiel nach 90 Minuten unentschieden, wurden 2 × 15 Minuten Verlängerung gespielt. Stand danach noch kein Sieger fest, entschied ein Elfmeterschießen die Partie.

Die für das Achtelfinale qualifizierten Mannschaften aus den Gruppen A, B, C, D konnten frühestens im Halbfinale auf Mannschaften der Gruppen E, F, G, H treffen. Mannschaften aus derselben Gruppe hätten frühestens im Finale oder im Spiel um Platz 3 erneut aufeinandertreffen können.

Technische Hilfsmittel

Am 19. Februar 2013 gab die FIFA bekannt, bei der Endrunde 2014 in Brasilien erstmals eine Torlinientechnologie einzusetzen.[13] Die Entscheidung fiel auf die kamerabasierte Torlinientechnologie GoalControl-4-D. Das in Deutschland entwickelte System besteht aus sieben Hochgeschwindigkeitskameras pro Tor und sendet, wenn ein Tor gefallen ist, ein Signal auf die Uhr des Schiedsrichters, welche durch Vibration und optisches Signal anzeigt, ob ein Tor erzielt wurde.[14] Mit dieser Torlinientechnologie sollen die Schiedsrichter in der Entscheidung unterstützt werden, ob der Ball die Torlinie vollständig überquert hat, damit Fehlentscheidungen vermieden werden.

Die erste umstrittene Szene, bei der die neue Torlinientechnik ausschlaggebend war, war der Treffer zum 2:0 für Frankreich gegen Honduras, bei dem der honduranische Torhüter Noel Valladares den Ball nach einem Schuss von Karim Benzema über die Torlinie lenkte.[15]

Bei Freistößen wurde erstmals ein Spray eingesetzt, um Positionsgrenzen für Spielball und Abwehrmauer auf dem Rasen zu markieren. Damit sollte verhindert werden, dass die verteidigenden Spieler sich unbemerkt näher zum Ball aufstellen als erlaubt, oder dass der Freistoß von einer günstigeren Position ausgeführt wird als vorgesehen. Da sich das Spray während der WM als hilfreich erwiesen hat, kommt es seitdem auch in zahlreichen europäischen Ligen wie auch der Bundesliga zum Einsatz.

Trinkpausen

Erstmals wurden bei einer Weltmeisterschaft, aufgrund einer Entscheidung eines brasilianischen Arbeitsgerichts[16], Trinkpausen eingeführt. Nach jeweils 30 Minuten konnte der Schiedsrichter das Spiel für 3 Minuten unterbrechen, wenn die Temperatur 32 °C überschritt.

Die erste Trinkpause wurde von Schiedsrichter Pedro Proença aus Portugal im Achtelfinale zwischen den Niederlanden und Mexiko in Fortaleza in der 32. und 76. Minute bei 34 °C angeordnet.[16]

Gruppenphase

Zeitangaben in Ortszeit UTC−3, für Manaus und Cuiabá UTC−4, dahinter in Klammern die Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ) (UTC+2). Sieger einer Begegnung sowie in den Gruppentabellen die Mannschaften, die das Achtelfinale erreicht haben, sind fett geschrieben.

Gruppe A

Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. Brasilien Brasilien  3  2  1  0 007:200  +5 07
 2. Mexiko Mexiko  3  2  1  0 004:100  +3 07
 3. Kroatien Kroatien  3  1  0  2 006:600  ±0 03
 4. Kamerun Kamerun  3  0  0  3 001:900  −8 00
Do., 12. Juni 2014, 17:00 Uhr (22:00 Uhr MESZ) in São Paulo
Brasilien Kroatien 3:1 (1:1)
Fr., 13. Juni 2014, 13:00 Uhr (18:00 Uhr MESZ) in Natal
Mexiko Kamerun 1:0 (0:0)
Di., 17. Juni 2014, 16:00 Uhr (21:00 Uhr MESZ) in Fortaleza
Brasilien Mexiko 0:0
Mi., 18. Juni 2014, 18:00 Uhr (Do., 00:00 Uhr MESZ) in Manaus
Kamerun Kroatien 0:4 (0:1)
Mo., 23. Juni 2014, 17:00 Uhr (22:00 Uhr MESZ) in Brasília
Kamerun Brasilien 1:4 (1:2)
Mo., 23. Juni 2014, 17:00 Uhr (22:00 Uhr MESZ) in Recife
Kroatien Mexiko 1:3 (0:0)

Im Eröffnungsspiel Brasilien – Kroatien fiel in der 11. Minute das erste Eigentor einer brasilianischen Mannschaft bei einer WM. Damit war erstmals bei einer Weltmeisterschaft das erste Tor ein Eigentor.[17] Ein Weitschusstor von Neymar in der 29. Minute und ein umstrittener Strafstoß in der 70. Minute brachten schließlich Brasilien 2:1 in Führung. In der ersten Minute der Nachspielzeit erhöhte Oscar zum Endstand 3:1.[18]

Auch Mexiko begann die Gruppenphase mit einem Sieg, 1:0 gegen Kamerun. Mexiko wurden zwei Tore wegen Abseits aberkannt, beides waren jedoch Fehlentscheidungen. Der verantwortliche Linienrichter wurde später von der Schiedsrichter-Abteilung der FIFA nicht mehr eingesetzt.[19] Auch Kamerun wurde ein regelkonformes Tor aberkannt.[20]

Die dritte Partie, das Spiel zwischen Brasilien und Mexiko, endete torlos.[21] Für Kamerun bedeutete die 0:4-Niederlage gegen Kroatien im zweiten Spiel das vorzeitige Aus, ähnlich wie 2010.[22]

Mit einem 4:1 über Kamerun sicherte sich Brasilien den Gruppensieg vor den punktgleichen Mexikanern, die 3:1 gegen Kroatien gewannen.

Gruppe B

Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. Niederlande Niederlande  3  3  0  0 010:300  +7 09
 2. Chile Chile  3  2  0  1 005:300  +2 06
 3. Spanien Spanien  3  1  0  2 004:700  −3 03
 4. Australien Australien  3  0  0  3 003:900  −6 00
Fr., 13. Juni 2014, 16:00 Uhr (21:00 Uhr MESZ) in Salvador
Spanien Niederlande 1:5 (1:1)
Fr., 13. Juni 2014, 18:00 Uhr (Sa., 00:00 Uhr MESZ) in Cuiabá
Chile Australien 3:1 (2:1)
Mi., 18. Juni 2014, 13:00 Uhr (18:00 Uhr MESZ) in Porto Alegre
Australien Niederlande 2:3 (1:1)
Mi., 18. Juni 2014, 16:00 Uhr (21:00 Uhr MESZ) in Rio de Janeiro
Spanien Chile 0:2 (0:2)
Mo., 23. Juni 2014, 13:00 Uhr (18:00 Uhr MESZ) in Curitiba
Australien Spanien 0:3 (0:1)
Mo., 23. Juni 2014, 13:00 Uhr (18:00 Uhr MESZ) in São Paulo
Niederlande Chile 2:0 (0:0)

Im ersten Spiel der Gruppe B trafen mit Spanien und den Niederlanden Weltmeister und Vizeweltmeister von 2010 aufeinander. Die Spanier gingen in der 27. Minute durch einen Foulelfmeter, geschossen von Xabi Alonso, in Führung. Kurz vor der Halbzeit erzielte Robin van Persie den Ausgleich. In der zweiten Hälfte erzielten die Niederländer ein umstrittenes Tor von Stefan de Vrij (64. Minute), ein Tor von van Persie (72. Minute) und zwei Tore von Arjen Robben (53., 80. Minute) zum 5:1-Sieg.[23] Die zweite Partie des ersten Spieltages der Gruppe B endete mit einem 3:1-Sieg für die Chilenen gegen die „Socceroos“ aus Australien.[24]

Die Begegnung gegen Australien sicherte den Niederländern den Achtelfinaleinzug. Zunächst erzielte Robben in der 20. Minute die Führung, welche eine Minute später von Tim Cahill egalisiert wurde. Anfang der zweiten Hälfte lagen die Australier zwischenzeitlich durch einen von Jedinak verwandelten Handelfmeter vorne. Van Persie und Memphis Depay erzielten jedoch mit Treffern für die Niederlande den 3:2-Endstand.[25] Im darauffolgenden Spiel nutzten die Spanier ihre Chancen zur Führung nicht, und die Chilenen Vargas und Aranguiz erzielten den 2:0-Halbzeitstand, der auch in der zweiten Spielhälfte Bestand behielt. Damit schied der Titelverteidiger bereits in der Gruppenphase aus.[26]

Während die Niederländer gegen die Chilenen den Gruppensieg perfekt machten, verabschiedeten sich die Spanier mit einem Sieg gegen Australien von dieser WM.

Gruppe C

Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. Kolumbien Kolumbien  3  3  0  0 009:200  +7 09
 2. Griechenland Griechenland  3  1  1  1 002:400  −2 04
 3. Elfenbeinküste Elfenbeinküste  3  1  0  2 004:500  −1 03
 4. Japan Japan  3  0  1  2 002:600  −4 01
Sa., 14. Juni 2014, 13:00 Uhr (18:00 Uhr MESZ) in Belo Horizonte
Kolumbien Griechenland 3:0 (1:0)
Sa., 14. Juni 2014, 22:00 Uhr (So., 03:00 Uhr MESZ) in Recife
Elfenbeinküste Japan 2:1 (0:1)
Do., 19. Juni 2014, 13:00 Uhr (18:00 Uhr MESZ) in Brasília
Kolumbien Elfenbeinküste 2:1 (0:0)
Do., 19. Juni 2014, 19:00 Uhr (Fr., 00:00 Uhr MESZ) in Natal
Japan Griechenland 0:0
Di., 24. Juni 2014, 16:00 Uhr (22:00 Uhr MESZ) in Cuiabá
Japan Kolumbien 1:4 (1:1)
Di., 24. Juni 2014, 17:00 Uhr (22:00 Uhr MESZ) in Fortaleza
Griechenland Elfenbeinküste 2:1 (1:0)

Kolumbien ging gegen Griechenland früh durch Armero in Führung. In der zweiten Spielhälfte erhöhten Gutiérrez und Rodríguez auf 3:0 gegen die Südeuropäer.[27] In der Partie Elfenbeinküste gegen Japan schoss Keisuke Honda in der 16. Minute den Führungstreffer. Die ivorische Mannschaft erzielte nach der Einwechslung von Didier Drogba in der 62. Minute durch Bony und Gervinho innerhalb von zwei Minuten die Siegtreffer.[28]

Schon gegen die Elfenbeinküste machte Kolumbien den vorzeitigen Einzug ins Achtelfinale klar. Kolumbien traf in der 64. und der 70. Minute, ehe die Elfenbeinküste drei Minuten später den Anschlusstreffer durch Gervinho erzielte. Die Kolumbianer sicherten sich den 2:1-Sieg und das Achtelfinale, das sie zuletzt bei der Weltmeisterschaft 1990 erreichten.[29] Japan setzte sich nicht gegen die Abwehr von Griechenland durch, obwohl die Japaner ab der 36. Minute in Überzahl spielten. Katsouranis sah die Gelb-Rote Karte, dennoch endete die Partie torlos.[30] Am letzten Spieltag entschied sich der Kampf um den zweiten Platz in der Gruppe. Während die Japaner der kolumbianischen Vertretung deutlich unterlagen, hielt die Elfenbeinküste bis zur 93. Minute ein 1:1-Unentschieden, welches das Erreichen des Achtelfinales bedeutet hätte. Das Spiel wurde dann aber durch einen Strafstoß in der Nachspielzeit entschieden, so dass die Griechen mit einem Sieg in die nächste Runde einzogen.

Gruppe D

Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. Costa Rica Costa Rica  3  2  1  0 004:100  +3 07
 2. Uruguay Uruguay  3  2  0  1 004:400  ±0 06
 3. Italien Italien  3  1  0  2 002:300  −1 03
 4. England England  3  0  1  2 002:400  −2 01
Sa., 14. Juni 2014, 16:00 Uhr (21:00 Uhr MESZ) in Fortaleza
Uruguay Costa Rica 1:3 (1:0)
Sa., 14. Juni 2014, 18:00 Uhr (So., 00:00 Uhr MESZ) in Manaus
England Italien 1:2 (1:1)
Do., 19. Juni 2014, 16:00 Uhr (21:00 Uhr MESZ) in São Paulo
Uruguay England 2:1 (1:0)
Fr., 20. Juni 2014, 13:00 Uhr (18:00 Uhr MESZ) in Recife
Italien Costa Rica 0:1 (0:1)
Di., 24. Juni 2014, 13:00 Uhr (18:00 Uhr MESZ) in Natal
Italien Uruguay 0:1 (0:0)
Di., 24. Juni 2014, 13:00 Uhr (18:00 Uhr MESZ) in Belo Horizonte
Costa Rica England 0:0

Uruguay ging im ersten Spiel der Gruppe gegen Costa Rica zunächst in der 24. Minute durch einen Elfmeter von Cavani in Führung, musste aber in der 54. Minute durch Campbell den Ausgleichstreffer hinnehmen. Drei Minuten später ging Costa Rica durch Duarte in Führung und erhöhte später durch den gerade eingewechselten Ureña auf den 1:3-Endstand. In der letzten Minute der Nachspielzeit sah Pereira nach einem groben Foulspiel noch die Rote Karte.[31] Im zweiten Spiel des ersten Spieltags gewann Italien gegen England mit 2:1. In einem über weite Strecken defensiv eingestellten Spiel gingen die Italiener in der 35. Minute durch Marchisio in Führung, ehe Sturridge nach einer Flanke von Rooney zwei Minuten später zum Halbzeitstand von 1:1 ausglich. Den Siegtreffer erzielte Balotelli in der 50. Minute.[32]

Der zweite Spieltag begann mit der Partie Uruguay gegen England, die für den Verlierer bereits das Aus bedeuten konnte. In einem zunächst ausgeglichenen Spiel gingen die Südamerikaner in der 39. Minute durch einen Kopfball von Suárez in Führung. Nach der Halbzeitpause wurden die Zweikämpfe intensiver, die Torchancen allerdings seltener. Erst in der 75. Minute erzielte England mit Rooneys erstem WM-Tor den Ausgleich. Knapp zehn Minuten später schoss Suárez zum 2:1-Endstand.[33] Die Costa Ricaner besiegten die Italiener mit 1:0 und zogen somit vorzeitig ins Achtelfinale ein. Das einzige Tor des Spiels köpfte Ruiz kurz vor der Halbzeitpause nach einer Flanke von Díaz.[34] Damit schied England erstmals seit 1958 wieder in der Gruppenphase aus, wobei die Mannschaft 1974, 1978 und 1994 nicht für das Turnier qualifiziert war.

Am letzten Spieltag entschied die Partie Italien gegen Uruguay darüber, wer neben Costa Rica in das Achtelfinale einziehen würde. Italien spielte seit der 59. Minute nach einem umstrittenen Platzverweis von Marchisio nur noch mit 10 Spielern; in der 79. Minute sorgte Suárez mit einem Biss in die Schulter seines Gegenspielers Chiellini für einen Eklat. Uruguays Kapitän Godín sorgte mit seinem Treffer in der 81. Minute zugunsten der Südamerikaner für den 1:0-Endstand. Dadurch schied Italien bereits zum zweiten Mal in Folge nach den Gruppenspielen aus.[35]

Costa Rica konnte sich mit einem 0:0 gegen England den Gruppensieg sichern.

Gruppe E

Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. Frankreich Frankreich  3  2  1  0 008:200  +6 07
 2. Schweiz Schweiz  3  2  0  1 007:600  +1 06
 3. Ecuador Ecuador  3  1  1  1 003:300  ±0 04
 4. Honduras Honduras  3  0  0  3 001:800  −7 00
So., 15. Juni 2014, 13:00 Uhr (18:00 Uhr MESZ) in Brasília
Schweiz Ecuador 2:1 (0:1)
So., 15. Juni 2014, 16:00 Uhr (21:00 Uhr MESZ) in Porto Alegre
Frankreich Honduras 3:0 (1:0)
Fr., 20. Juni 2014, 16:00 Uhr (21:00 Uhr MESZ) in Salvador
Schweiz Frankreich 2:5 (0:3)
Fr., 20. Juni 2014, 19:00 Uhr (Sa., 00:00 Uhr MESZ) in Curitiba
Honduras Ecuador 1:2 (1:1)
Mi., 25. Juni 2014, 16:00 Uhr (22:00 Uhr MESZ) in Manaus
Honduras Schweiz 0:3 (0:2)
Mi., 25. Juni 2014, 17:00 Uhr (22:00 Uhr MESZ) in Rio de Janeiro
Ecuador Frankreich 0:0

Im Auftaktspiel dieser WM-Gruppe geriet die Schweiz gegen Ecuador zunächst mit 0:1 in Rückstand, drehte die Partie aber nach der Pause um und feierte durch einen Treffer in der 93. Minute durch Seferovic schließlich einen 2:1-Erfolg. Gleichzeitig setzte sich Frankreich in Porto Alegre gegen Honduras klar mit 3:0 durch, wobei Benzema an allen drei Treffern maßgeblich beteiligt war. Honduras agierte nach dem Ausschluss von Palacios ab der 43. Minute in Unterzahl.

Am zweiten Spieltag trafen mit der Schweiz und Frankreich die beiden Auftaktsieger aufeinander. Bereits zur Pause lagen die Franzosen durch Tore von Giroud, Matuidi und Valbuena mit 3:0 voran. Benzema scheiterte in der 32. Minute mit einem Elfmeter an Benaglio, erhöhte jedoch in der 67. Minute auf 4:0. Nach dem 5:0 durch Sissoko gelangen den Schweizern noch zwei Tore durch Džemaili und Granit Xhaka. Ein weiterer Treffer von Benzema wurde nicht anerkannt, da der Schiedsrichter das Spiel unmittelbar davor bereits abgepfiffen hatte. Im Duell der beiden Verlierer des ersten Spieltages setzte sich Ecuador gegen Honduras nach 0:1-Rückstand mit 2:1 durch. Damit hatte Ecuador noch die Chance, mit einem Sieg im letzten Spiel gegen Frankreich den Achtelfinaleinzug zu realisieren.

Es reichte aber nur zu einem 0:0, was den Franzosen den Gruppensieg sicherte. Zur gleichen Zeit fixierte die Schweiz mit einem 3:0-Sieg über Honduras Platz zwei und erreichte damit ebenfalls das Achtelfinale. Xherdan Shaqiri erzielte alle drei Tore für die Schweizer. Ecuador scheiterte als einzige Mannschaft Südamerikas in der Vorrunde. Honduras blieb punktelos und schied als einzige Mannschaft aus Nord- und Mittelamerika vorzeitig aus.[36]

Gruppe F

Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. Argentinien Argentinien  3  3  0  0 006:300  +3 09
 2. Nigeria Nigeria  3  1  1  1 003:300  ±0 04
 3. Bosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina  3  1  0  2 004:400  ±0 03
 4. Iran Iran  3  0  1  2 001:400  −3 01
So., 15. Juni 2014, 19:00 Uhr (Mo., 00:00 Uhr MESZ) in Rio de Janeiro
Argentinien Bosnien und Herzegowina 2:1 (1:0)
Mo., 16. Juni 2014, 16:00 Uhr (21:00 Uhr MESZ) in Curitiba
Iran Nigeria 0:0
Sa., 21. Juni 2014, 13:00 Uhr (18:00 Uhr MESZ) in Belo Horizonte
Argentinien Iran 1:0 (0:0)
Sa., 21. Juni 2014, 18:00 Uhr (So., 00:00 Uhr MESZ) in Cuiabá
Nigeria Bosnien und Herzegowina 1:0 (1:0)
Mi., 25. Juni 2014, 13:00 Uhr (18:00 Uhr MESZ) in Porto Alegre
Nigeria Argentinien 2:3 (1:2)
Mi., 25. Juni 2014, 13:00 Uhr (18:00 Uhr MESZ) in Salvador
Bosnien und Herzegowina Iran 3:1 (1:0)

Augenscheinlich eine klare Angelegenheit, erwies sich das erste Spiel der WM-Gruppe F zwischen Argentinien und Bosnien und Herzegowina als überraschend spannend. Maßgebliche Hilfe zum 2:1-Sieg für Argentinien leistete dabei Kolasinac bereits in der 3. Minute durch ein unglückliches Eigentor. Nach der Pause bestimmten dann die Südamerikaner das Spiel und in der 65. Minute erhöhte Weltfußballer Lionel Messi schließlich zum 2:0. Brenzlig wurde es nochmal in der 85. Minute, als Ibisevic mit einem Linksschuss der Anschlusstreffer gelang.

In einem der schwächsten Spiele der gesamten Weltmeisterschaft konnten weder der Iran, noch Nigeria überzeugen. Die defensive Ausrichtung beider Teams und kaum nennenswerte Akzente, führten am Ende zu einem torlosen Unentschieden und einem Pfeifkonzert der enttäuschten Zuschauer.

Auch am 2. Spieltag tat sich Gruppenfavorit Argentinien sichtlich schwer. Erst kurz vor Schluss gelang es Messi, das Bollwerk der Iraner zu durchbrechen und bescherte seinem Team einen knappen 1:0-Sieg. Gegen Bosnien-Herzegowina zeigten sich die Nigerianer indes als überlegene Mannschaft und so gelang es Peter Odemwingie in der 29. Minute, den Ball durch die Beine des Torhüters hindurch zum 1:0-Siegtreffer zu schieben.

Dank des 3:1 zwischen Bosnien-Herzegowina und dem Iran konnte sich am 3. Spieltag neben dem Gruppensieger Argentinien auch dessen Gegner Nigeria über den Einzug ins Achtelfinale freuen, trotz einer knappen 2:3-Niederlage.[37]

Gruppe G

Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. Deutschland Deutschland  3  2  1  0 007:200  +5 07
 2. Vereinigte Staaten USA  3  1  1  1 004:400  ±0 04
 3. Portugal Portugal  3  1  1  1 004:700  −3 04
 4. Ghana Ghana  3  0  1  2 004:600  −2 01
Mo., 16. Juni 2014, 13:00 Uhr (18:00 Uhr MESZ) in Salvador
Deutschland Portugal 4:0 (3:0)
Mo., 16. Juni 2014, 19:00 Uhr (Di., 00:00 Uhr MESZ) in Natal
Ghana USA 1:2 (0:1)
Sa., 21. Juni 2014, 16:00 Uhr (21:00 Uhr MESZ) in Fortaleza
Deutschland Ghana 2:2 (0:0)
So., 22. Juni 2014, 18:00 Uhr (Mo., 00:00 Uhr MESZ) in Manaus
USA Portugal 2:2 (0:1)
Do., 26. Juni 2014, 13:00 Uhr (18:00 Uhr MESZ) in Recife
USA Deutschland 0:1 (0:0)
Do., 26. Juni 2014, 13:00 Uhr (18:00 Uhr MESZ) in Brasília
Portugal Ghana 2:1 (1:0)

Deutschland setzte sich im ersten Spiel der Gruppe G klar gegen Portugal durch. In der 37. Minute erhielt Pepe einen Platzverweis nach einem Kopfstoß gegen Thomas Müller, der drei Tore erzielte, davon eines durch Elfmeter. Das 2:0 schoss Mats Hummels. Die USA besiegten währenddessen Ghana mit 2:1. Die Nordamerikaner gingen bereits in der ersten Minute durch ein Tor von Clint Dempsey in Führung. Kurz vor Schluss glichen die Ghanaer durch André Ayew aus. Lediglich vier Minuten später erzielte John Brooks den Siegtreffer für die USA.

Das zweite Spiel der deutschen Mannschaft gegen konditionell starke Ghanaer war von einer großen Zahl von Torchancen auf beiden Seiten sowie einigen Abwehrfehlern der deutschen Mannschaft geprägt und endete 2:2. Mario Götze brachte Deutschland nach der Halbzeitpause in Führung. Ghana drehte das Spiel jedoch im weiteren Verlauf des Spiels durch Tore von André Ayew und Asamoah Gyan. Miroslav Klose rettete durch sein Tor in der 71. Spielminute noch einen Punkt für die DFB-Auswahl. Mit seinem 15. WM-Tor zog er dabei mit dem bisherigen Rekordtorschützen Ronaldo (Brasilien) gleich. Das Spiel zwischen den USA und Portugal endete ebenfalls 2:2. Durch ein Tor von Nani gingen die Südeuropäer früh in Führung. In der zweiten Halbzeit gelang es den USA jedoch, das Spiel zu drehen. Jermaine Jones und Clint Dempsey schossen die beiden Tore. In der letzten Minute der Nachspielzeit erzielte Silvestre Varela dann allerdings noch das 2:2 für Portugal.

Im letzten deutschen Gruppenspiel gegen die USA kam es zum Duell zwischen Joachim Löw und seinem Vorgänger Jürgen Klinsmann. Ein Unentschieden hätte Deutschland zum Gruppensieg gereicht, für die USA hätte es den sicheren zweiten Platz bedeutet. In einigen Medien wurde diese Situation mit dem Nichtangriffspakt von Gijón verglichen. Deutschland gewann schließlich 1:0 gegen die USA, die dennoch als Gruppenzweiter das Achtelfinale erreichten. Den Siegtreffer erzielte Thomas Müller. Im letzten Spiel der Gruppe G gelang Portugal ein letztlich wertloser 2:1-Sieg gegen Ghana. Die Auswahlmannschaft des portugiesischen Verbandes profitierte dabei von einem Eigentor durch John Boye in der ersten Halbzeit. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich von Asamoah Gyan schoss Weltfußballer Cristiano Ronaldo in der Schlussphase das Tor zum 2:1-Endstand. Aufgrund der schlechteren Tordifferenz im Vergleich zur US-amerikanischen Mannschaft schied Portugal aus.

Gruppe H

Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. Belgien Belgien  3  3  0  0 004:100  +3 09
 2. Algerien Algerien  3  1  1  1 006:500  +1 04
 3. Russland Russland  3  0  2  1 002:300  −1 02
 4. Korea Sud Südkorea  3  0  1  2 003:600  −3 01
Di., 17. Juni 2014, 13:00 Uhr (18:00 Uhr MESZ) in Belo Horizonte
Belgien Algerien 2:1 (0:1)
Di., 17. Juni 2014, 18:00 Uhr (Mi., 00:00 Uhr MESZ) in Cuiabá
Russland Südkorea 1:1 (0:0)
So., 22. Juni 2014, 13:00 Uhr (18:00 Uhr MESZ) in Rio de Janeiro
Belgien Russland 1:0 (0:0)
So., 22. Juni 2014, 16:00 Uhr (21:00 Uhr MESZ) in Porto Alegre
Südkorea Algerien 2:4 (0:3)
Do., 26. Juni 2014, 17:00 Uhr (22:00 Uhr MESZ) in São Paulo
Südkorea Belgien 0:1 (0:0)
Do., 26. Juni 2014, 17:00 Uhr (22:00 Uhr MESZ) in Curitiba
Algerien Russland 1:1 (0:1)

Lange Zeit sah es im Auftaktspiel der WM Gruppe H zwischen Belgien und Algerien nach einer Überraschung aus. Dank eines durch Feghouli verwandelten Foulelfmeters lag Algerien gegen den Favoriten Belgien nach 25 Minuten in Führung. Erst in der 70. Minute brachte der frisch eingewechselte Marouane Fellaini sein Team durch einen Kopfball zurück ins Spiel. Davon beflügelt erhöhten die Belgier nun weiter den Druck. Nur 10 Minuten nach dem Ausgleich gelang Mertens schließlich das entscheidende 2:1. In der zweiten Partie setzten sowohl Russland, als auch Südkorea auf eine defensive Taktik. Entsprechend ereignislos verlief das Spiel und endete durch den Treffer von Keun-Ho Lee in der 68. und das Gegentor von Kerzhakov in der 74. Minute 1:1 unentschieden.

Auch gegen Russland konnte Belgiens Trainer Marc Wilmots sein Gespür für Impulse gebende Auswechselungen unter Beweis stellen. Nach einer schwachen 1. Halbzeit wurde in der 57. Minute Stürmer Divock Origi eingewechselt, der in der 88. Minute den 1:0-Siegtreffer erzielte. Südkorea zeigte sich gegen Underdog Algerien chancenlos. Der 3:0-Rückstand zur Halbzeit war nicht mehr aufzuholen und am Ende trennten sich beide Teams 4:2.

Im letzten Spiel der Vorrunde sicherte sich Belgien im Schongang mit einem 0:1 gegen Südkorea den Gruppensieg, während Algerien dank eines 1:1 gegen Russland zum ersten Mal der Einzug ins Achtelfinale gelang.[38]

Finalrunde

Überblick

Die erste Zeitangabe ist jeweils brasilianische Ortszeit UTC−3. In Klammern ist die MESZ angegeben.

Achtelfinale Viertelfinale Halbfinale Finale
                           
           
  A1: Brasilien Brasilien   21 (3)2
  B2: Chile Chile   1 (2)  
  Brasilien Brasilien   2
    Kolumbien Kolumbien   1  
  C1: Kolumbien Kolumbien   2
  D2: Uruguay Uruguay   0  
  Brasilien Brasilien   1
    Deutschland Deutschland   7  
  E1: Frankreich Frankreich   2
  F2: Nigeria Nigeria   0  
  Frankreich Frankreich   0
    Deutschland Deutschland   1  
  G1: Deutschland Deutschland   121
  H2: Algerien Algerien   1  
  Deutschland Deutschland   111
    Argentinien Argentinien   0
  B1: Niederlande Niederlande   2
  A2: Mexiko Mexiko   1  
  Niederlande Niederlande   20 (4)2
    Costa Rica Costa Rica   0 (3)  
  D1: Costa Rica Costa Rica   21 (5)2
  C2: Griechenland Griechenland   1 (3)  
  Niederlande Niederlande   0 (2)
    Argentinien Argentinien   20 (4)2   Spiel um Platz drei
  F1: Argentinien Argentinien   111
  E2: Schweiz Schweiz   0  
  Argentinien Argentinien   1   Brasilien Brasilien   0
    Belgien Belgien   0     Niederlande Niederlande   3
  H1: Belgien Belgien   121
  G2: Vereinigte Staaten USA   1  

1 Sieg nach Verlängerung
2 Sieg im Elfmeterschießen

Achtelfinale

Sa., 28. Juni 2014, 13:00 Uhr (18:00 Uhr MESZ) in Belo Horizonte (Mineirão)
Brasilien Brasilien Chile Chile 1:1 n. V. (1:1, 1:1), 3:2 i. E.
Sa., 28. Juni 2014, 17:00 Uhr (22:00 Uhr MESZ) in Rio de Janeiro (Maracanã)
Kolumbien Kolumbien Uruguay Uruguay 2:0 (1:0)
So., 29. Juni 2014, 13:00 Uhr (18:00 Uhr MESZ) in Fortaleza (Castelão)
Niederlande Niederlande Mexiko Mexiko 2:1 (0:0)
So., 29. Juni 2014, 17:00 Uhr (22:00 Uhr MESZ) in Recife (Arena Pernambuco)
Costa Rica Costa Rica Griechenland Griechenland 1:1 n. V. (1:1, 0:0), 5:3 i. E.
Mo., 30. Juni 2014, 13:00 Uhr (18:00 Uhr MESZ) in Brasília (Estádio Nacional)
Frankreich Frankreich Nigeria Nigeria 2:0 (0:0)
Mo., 30. Juni 2014, 17:00 Uhr (22:00 Uhr MESZ) in Porto Alegre (Estádio Beira-Rio)
Deutschland Deutschland Algerien Algerien 2:1 n. V. (0:0, 0:0)
Di., 1. Juli 2014, 13:00 Uhr (18:00 Uhr MESZ) in São Paulo (Arena de São Paulo)
Argentinien Argentinien Schweiz Schweiz 1:0 n. V. (0:0, 0:0)
Di., 1. Juli 2014, 17:00 Uhr (22:00 Uhr MESZ) in Salvador (Arena Fonte Nova)
Belgien Belgien Vereinigte Staaten USA 2:1 n. V. (0:0, 0:0)

Verlauf der Spiele:

1. Spiel: Brasilien und Chile spielten eine bis zum Schluss ausgeglichene Partie. Der erste Treffer von David Luiz in der 18. Minute war eigentlich ein Eigentor des Chilenen Gonzalo Jara. In der 32. Minute erzielte Sánchez den Ausgleichstreffer für Chile. Zweite Halbzeit und Verlängerung blieben torlos, Brasilien gewann im Elfmeterschießen.[39]

2. Spiel: Kolumbien besiegte die uruguayische Mannschaft, die ohne ihren gesperrten Stürmer Luis Suárez auftrat, durch zwei Tore von James Rodríguez. Damit erreichte Kolumbien zum ersten Mal das Viertelfinale einer Weltmeisterschaft.[40]

3. Spiel: Die Niederländer taten sich schwer gegen stark auftretende Mexikaner, die in der 48. Minute durch Giovani dos Santos in Führung gingen. Erst in der 88. Minute erzielte Wesley Sneijder den Ausgleich. In der Nachspielzeit wurde Robben im Strafraum zu Fall gebracht. Den Elfmeter zum 2:1-Endstand verwandelte Huntelaar.[41] Im Stadion von Fortaleza war es so heiß, dass in der 32. und in der 76. Spielminute erstmals bei einer Fußball-Weltmeisterschaft Abkühlpausen eingelegt wurden.[42]

4. Spiel: Nach der 1:0-Führung durch Bryan Ruiz (52.) und einer Gelb-Roten Karte gegen Óscar Duarte in der 66. Minute stand Costa Rica defensiv gegen Griechenland. In der Nachspielzeit gelang Sokratis der Ausgleich. In der Verlängerung dominierte weiter Griechenland, aber es fiel kein Tor. Im Elfmeterschießen hielt Keylor Navas den Schuss von Theofanis Gekas. Costa Rica zog erstmals in ein WM-Viertelfinale ein.

5. Spiel: Der Torwart Nigerias Vincent Enyeama zeigte wie in den Gruppenspielen tolle Paraden. Paul Pogba erzielte in der 79. Minute das 1:0 für Frankreich nach einem Eckball. In der Nachspielzeit schoss Joseph Yobo noch ein Eigentor zum 2:0.

6. Spiel: Anfangs dominierte Algerien das Spiel, scheiterte aber mehrfach am starken deutschen Torwart Manuel Neuer. Später setzte Deutschland die Algerier zunehmend unter Druck, erzielte jedoch gegen die kompakt stehende Abwehr und dank einer guten Leistung von Torwart Raïs M’Bolhi kein Tor, so dass das Spiel in die Verlängerung ging. Hier erzielte der eingewechselte André Schürrle in der 92. Minute das 1:0, Mesut Özil traf in der letzten regulären Spielminute zum 2:0. Eine Minute später gelang Abdelmoumene Djabou noch der Anschlusstreffer zum Endstand 2:1.

7. Spiel: Die Schweiz und Argentinien neutralisierten sich über weite Strecken. Erst kurz vor Ende der Verlängerung (118. Minute) gelang Ángel di María der Treffer zum 1:0. Der darauf folgende Ansturm der Schweizer blieb ohne Tor. Es war das letzte Spiel der Schweizer mit Trainer Ottmar Hitzfeld.

8. Spiel: Auch Belgien und die USA gingen 0:0 in die Verlängerung. Bei den Belgiern wurde für Divock Origi nun Romelu Lukaku eingewechselt, der kurz darauf in der 92. Minute das 1:0 durch Kevin De Bruyne vorbereitete. In der 105. Minute erzielte Lukaku das 2:0. Für die USA gelang dem ebenfalls kurz vorher eingewechselten Julian Green in einer starken Schlussphase der Anschlusstreffer zum Endstand 2:1.

Erstmals seit der Einführung des Achtelfinales 1986 setzten sich alle Gruppensieger durch. Damit setzte sich eine Tendenz seit der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 fort: Damals gewannen sechs der acht Gruppensieger im Achtelfinale, 2010 waren es sieben von acht. Erstmals gingen fünf der acht Spiele in die Verlängerung.

Viertelfinale

Fr., 4. Juli 2014, 13:00 Uhr (18:00 Uhr MESZ) in Rio de Janeiro (Maracanã)
Frankreich Frankreich Deutschland Deutschland 0:1 (0:1)
Fr., 4. Juli 2014, 17:00 Uhr (22:00 Uhr MESZ) in Fortaleza (Castelão)
Brasilien Brasilien Kolumbien Kolumbien 2:1 (1:0)
Sa., 5. Juli 2014, 13:00 Uhr (18:00 Uhr MESZ) in Brasília (Estádio Nacional)
Argentinien Argentinien Belgien Belgien 1:0 (1:0)
Sa., 5. Juli 2014, 17:00 Uhr (22:00 Uhr MESZ) in Salvador (Arena Fonte Nova)
Niederlande Niederlande Costa Rica Costa Rica 0:0 n. V., 4:3 i. E.

In den ersten drei Viertelfinalspielen ging der spätere Sieger früh in Führung. Deutschland (Tor in der 13. Minute durch Mats Hummels) und Argentinien (Tor in der 8. Minute durch Gonzalo Higuaín) brachten ihre 1:0-Führung jeweils über die Zeit und kamen eine Runde weiter. Deutschland stand damit zum vierten Mal in Folge im Halbfinale, Argentinien erstmals wieder seit 24 Jahren.

Brasilien führte 1:0 nach einem Tor durch Thiago Silva in der 7. Minute und erhöhte in der zweiten Halbzeit durch einen direkt verwandelten Freistoß von David Luiz auf 2:0. Zum 2:1-Anschlusstreffer traf James Rodríguez, der damit sein sechstes Turniertor erzielte. Brasiliens Mannschaftskapitän Thiago Silva sah seine zweite gelbe Karte im Turnier, nachdem er Kolumbiens Torhüter David Ospina beim Abschlag behindert hatte, und war damit für das Halbfinale gesperrt. Brasiliens Stürmer Neymar erlitt kurz vor Schluss durch ein nicht geahndetes Foul von Juan Zúñiga eine Lendenwirbelfraktur und fiel für den Rest des Turniers aus.[43][44]

Das letzte Viertelfinalspiel zwischen den Niederlanden und Costa Rica blieb 120 Minuten lang torlos. Trainer Louis van Gaal ersetzte vor dem Elfmeterschießen den niederländischen Torhüter Jasper Cillessen durch Tim Krul. Krul hielt zwei Elfmeter (von Bryan Ruiz und Michael Umaña), während vier Niederländer verwandelten und so den Einzug ins Halbfinale sicherten.[45]

Halbfinale

Di., 8. Juli 2014, 17:00 Uhr (22:00 Uhr MESZ) in Belo Horizonte (Mineirão)
Brasilien Brasilien Deutschland Deutschland 1:7 (0:5)
Mi., 9. Juli 2014, 17:00 Uhr (22:00 Uhr MESZ) in São Paulo (Arena de São Paulo)
Niederlande Niederlande Argentinien Argentinien 0:0 n. V., 2:4 i. E.

Im ersten der beiden Halbfinalspiele ging Deutschland nach elf Minuten gegen Brasilien durch Thomas Müller nach einem Eckball von Toni Kroos in Führung. Zwischen der 23. und der 29. Minute erzielte die deutsche Mannschaft vier weitere Tore gegen eine nun desolate brasilianische Abwehr. Nach der Halbzeitpause wurde Brasilien in der Offensive gefährlicher, scheiterte jedoch immer wieder an der deutschen Abwehr mit Torwart Manuel Neuer. Nachdem André Schürrle noch zwei weitere Tore für Deutschland erzielt hatte, überwand Brasilien die deutsche Verteidigung erst in der 90. Minute mit dem Ehrentreffer durch Oscar. Der Endstand von 1:7 ist das höchste Ergebnis, das es jemals in der Runde der letzten vier einer Fußball-Weltmeisterschaft gab, zusammen mit dem 7:1 von Brasilien gegen Schweden bei der Weltmeisterschaft 1950, das allerdings kein Halbfinal-, sondern ein Finalrundenspiel war. Es ist auch die höchste Niederlage eines Gastgebers. Miroslav Klose überholte mit seinem 16. WM-Tor den Brasilianer Ronaldo als erfolgreichsten Torschützen bei Fußball-Weltmeisterschaften, und Deutschland überholte mit nun 223 Treffern bei Weltmeisterschaften den bisherigen Rekordhalter Brasilien.[46]

Im zweiten Halbfinale spielten sowohl die Niederlande als auch Argentinien das gesamte Spiel über defensiv und verteidigten erfolgreich. Keine der beiden Mannschaften dominierte das Spiel, und 120 Minuten lang fiel kein Tor. Im Elfmeterschießen wehrte der argentinische Torhüter Romero zwei Schüsse ab.

Spiel um Platz 3

Sa., 12. Juli 2014, 17:00 Uhr (22:00 Uhr MESZ) in Brasília (Estádio Nacional)
Brasilien Brasilien Niederlande Niederlande 0:3 (0:2)

Nach dem 1:7 im Halbfinale waren die Brasilianer um Wiedergutmachung bemüht. Doch bereits in der 2. Spielminute stoppte der im Halbfinale gesperrte Kapitän Thiago Silva den Niederländer Robben an der Strafraumgrenze. Obwohl das Foul knapp vor dem Strafraum begangen wurde, entschied der algerische Schiedsrichter Djamel Haimoudi auf Strafstoß. Robin van Persie führte aus und brachte die Niederlande mit 1:0 in Führung. Bei einer regelkonformen Entscheidung hätte der Schiedsrichter Thiago Silva wegen der regelwidrigen Vereitelung einer klaren Torgelegenheit vom Platz stellen und auf Freistoß außerhalb des Strafraumes entscheiden müssen. In der 17. Minute erhöhten die Niederländer durch Daley Blind nach einer abseitsverdächtigen Position seines Zuspielers Jonathan de Guzmán auf 2:0. Die Brasilianer erhielten über das gesamte Spiel hin ihren Druck aufrecht, fanden aber nicht ins Spiel und mussten in der 91. Minute sogar das 0:3 durch Georginio Wijnaldum hinnehmen.

Finale

Deutschland Argentinien Aufstellung
Deutschland
Finale
13. Juli 2014 um 16:00 Uhr (21:00 Uhr MESZ) in Rio de Janeiro (Maracanã)
Ergebnis: 1:0 n.V.
Zuschauer: 74.738
Schiedsrichter: Nicola Rizzoli (Italien Italien)
Spielbericht
Argentinien
Manuel NeuerPhilipp Lahm (C), Jérôme Boateng, Mats Hummels, Benedikt HöwedesChristoph Kramer (31. André Schürrle), Bastian SchweinsteigerThomas Müller, Toni Kroos, Mesut Özil (120. Per Mertesacker) − Miroslav Klose (88. Mario Götze)
Trainer: Joachim Löw
Sergio RomeroPablo Zabaleta, Martín Demichelis, Ezequiel Garay, Marcos RojoEnzo Pérez (86. Fernando Gago), Javier Mascherano, Lucas Biglia, Ezequiel Lavezzi (46. Sergio Agüero) − Lionel Messi (C), Gonzalo Higuaín (78. Rodrigo Palacio)
Trainer: Alejandro Sabella
1:0 Götze (113.)
Schweinsteiger (29.), Höwedes (34.) Mascherano (64.), Agüero (65.)
Man of the Match: Götze (Deutschland)

Deutschland und Argentinien trafen zum dritten Mal in einem WM-Finale aufeinander (nach 1986 und 1990). Diesmal galt die deutsche Mannschaft vielen als Favorit.[47] In einem umkämpften Spiel war Deutschland von Anfang an leicht überlegen, hatte mehr Ballbesitz und mehr Torchancen. Aber Argentinien verteidigte stark und konterte immer wieder gefährlich. Eine große Möglichkeit vergab Gonzalo Higuaín in der 20. Spielminute nach einem Rückpassfehler von Toni Kroos, zehn Minuten später wurde Higuaín ein Treffer aus Abseitsposition zu Recht aberkannt. In der 40. Minute klärte Boateng nach einer Hereingabe von Messi für den geschlagenen Neuer vor der eigenen Torlinie, bevor Benedikt Höwedes unmittelbar vor der Halbzeitpause nach einem Eckball per Kopf nur den Pfosten des argentinischen Tores traf. Nach einer halben Stunde wurde André Schürrle für den angeschlagenen Christoph Kramer eingewechselt und in der 88. Minute kam Mario Götze für Miroslav Klose ins Spiel. In der 97. Minute scheiterte Rodrigo Palacio mit einem Lupfer frei vor dem Torwart. In der zweiten Hälfte der Verlängerung ließen die Kräfte der argentinischen Verteidigung nach. Sieben Minuten vor dem Ende der Verlängerung stoppte Götze im freien Lauf eine von links kommende Flanke von Schürrle mit der Brust und erzielte mit dem linken Fuß das Siegtor.

Beste Torschützen

Die Reihenfolge der Einzelspieler richtet sich nach den Kriterien der FIFA für den „Goldenen Schuh“.[48] Dabei zählen zuerst die erzielten Treffer. Sind diese gleich, entscheidet die Anzahl der Vorlagen. Ist auch diese gleich, wird der Spieler mit den geringeren Einsatzminuten höher bewertet.

Rang Spieler Tore (davon Elfm.) Vorlagen Spielzeit
1 Kolumbien James Rodríguez
„Goldener Schuh“
6 (1) 2 399
2 Deutschland Thomas Müller
„Silberner Schuh“
5 (1) 3 682
3 Brasilien Neymar
„Bronzener Schuh“
4 (1) 1 457
4 Argentinien Lionel Messi 4 (0) 1 693
5 Niederlande Robin van Persie 4 (1) 0 548
6 Frankreich Karim Benzema 3 (1) 2 450
7 Deutschland André Schürrle 3 (0) 1 244
8 Niederlande Arjen Robben 3 (0) 1 690
9 Ecuador Enner Valencia 3 (0) 0 270
10 Schweiz Xherdan Shaqiri 3 (0) 0 387
11 Deutschland Toni Kroos 2 (0) 4 690
12 Algerien Abdelmoumene Djabou 2 (0) 1 170
13 Niederlande Memphis Depay 2 (0) 1 173
14 Kroatien Ivan Perišić 2 (0) 1 258
15 Elfenbeinküste Gervinho 2 (0) 1 263
16 Ghana Asamoah Gyan 2 (0) 1 270
17 Algerien Islam Slimani 2 (0) 1 324
18 Chile Alexis Sánchez 2 (0) 1 390
19 Brasilien Oscar 2 (0) 1 640
20 Brasilien David Luiz 2 (0) 1 660
21 Australien Tim Cahill 2 (0) 0 159
22 Elfenbeinküste Wilfried Bony 2 (0) 0 167
23 Uruguay Luis Suárez 2 (0) 0 178
24 Kroatien Mario Mandžukić 2 (0) 0 180
25 Kolumbien Jackson Martínez 2 (0) 0 194
26 Deutschland Mario Götze 2 (0) 0 258
27 Ghana André Ayew 2 (0) 0 261
28 Deutschland Miroslav Klose 2 (0) 0 280
29 Nigeria Ahmed Musa 2 (0) 0 335
30 Vereinigte Staaten Clint Dempsey 2 (0) 0 387
31 Costa Rica Bryan Ruiz 2 (0) 0 494
32 Deutschland Mats Hummels 2 (0) 0 509
53 Deutschland Sami Khedira 1 (0) 1 376
59 Deutschland Mesut Özil 1 (0) 1 655
65 Schweiz Blerim Džemaili 1 (0) 0 54
75 Schweiz Haris Seferović 1 (0) 0 139
100 Schweiz Granit Xhaka 1 (0) 0 323
103 Schweiz Admir Mehmedi 1 (0) 0 337

Hinzu kommen fünf Eigentore und weitere 78 Spieler mit je einem Treffer.

Torschützenkönig des gesamten Wettbewerbs wurde der Niederländer Robin van Persie mit insgesamt 15 Toren in Qualifikation und Endrunde.

Auszeichnungen

Goldener Ball

Lionel Messi wurde von der „technischen Studiengruppe“ der FIFA zum besten Spieler der WM-Endrunde gewählt[49] und erhielt den Goldenen Ball, gefolgt von Thomas Müller (Silberner Ball) und Arjen Robben (Bronzener Ball).[50]

Goldener Handschuh

Der deutsche Torwart Manuel Neuer wurde von der FIFA zum besten Torhüter des Turniers gewählt.[49]

Fairplay-Trophäe

Kolumbien wurde in der Fairplay-Wertung des Turniers am besten bewertet und erhielt die Fairplay-Trophäe der FIFA.[49]

Bester junger Spieler

Der französische Spieler Paul Pogba wurde von der FIFA zum besten Nachwuchsspieler bestimmt.[49]

Man of the Match

Zum besten Spieler des Endspiels wurde der deutsche Siegtorschütze Mario Götze gewählt. Schon zuvor bei einem Vorrundenspiel wurde Götze zum Man of the Match gewählt. Am meisten (viermal) erhielt Lionel Messi (Argentinien) diese Auszeichnung. Drei Auszeichnungen erhielten James Rodríguez (Kolumbien), Arjen Robben (Niederlande) und Keylor Navas (Costa Rica). Aus dem deutschsprachigen Raum wurden weiterhin Thomas Müller (Deutschland) und Xherdan Shaqiri (Schweiz) jeweils zweimal sowie Mats Hummels und Toni Kroos (beide Deutschland) ausgezeichnet.[51]

Tor des Turniers

Das 1:0 von James Rodríguez im Achtelfinalspiel Kolumbien gegen Uruguay wurde in einer Internetabstimmung zum schönsten Tor des Turniers gewählt.[1]

All-Star-Team

Eine offizielle Auswahl und Auszeichnung der FIFA gab es 2014 nicht.

Am 14. Juli 2014 veröffentlichte die FIFA die „Index Top 11“ der Weltmeisterschaft 2014. In diesem Index werden die Spieler aufgrund statistischer Daten zu Zweikämpfen, Passgenauigkeit u. a. bewertet.[52]

Index Top 11
Torhüter Abwehr Mittelfeld Stürmer

Deutschland Manuel Neuer

Argentinien Marcos Rojo
Brasilien Thiago Silva
Deutschland Mats Hummels
Niederlande Stefan de Vrij

Kolumbien James Rodríguez
Deutschland Philipp Lahm
Brasilien Oscar
Deutschland Toni Kroos

Deutschland Thomas Müller
Niederlande Arjen Robben

Durch eine Internet-Abstimmung auf der Internetseite der FIFA bis kurz vor dem Endspiel wurde das sogenannte „Dream Team“ ermittelt.[53]

Dream Team
Torhüter Abwehr Mittelfeld Stürmer Trainer

Deutschland Manuel Neuer

Brasilien David Luiz
Brasilien Thiago Silva
Deutschland Mats Hummels
Brasilien Marcelo

Kolumbien James Rodríguez
Argentinien Ángel Di María
Deutschland Toni Kroos

Deutschland Thomas Müller
Brasilien Neymar
Argentinien Lionel Messi

Deutschland Joachim Löw

Auswirkungen auf die Weltrangliste

Deutschland wurde durch die Siege bei der WM-Endrunde (unter anderen gegen die Länder auf Platz 3 bis 5 der Weltrangliste) erstmals seit 1994 wieder alleiniger Weltranglistenführender, während Spanien durch sein schlechtes Abschneiden von Platz 1 auf Platz 8 abrutschte. Nach der WM belegten Teilnehmer der Endrunde die ersten 21 Plätze der Weltrangliste. Mit der Ukraine, die in den Playoffs knapp an Frankreich gescheitert war und im Juni noch auf Platz 16 lag, folgt auf Platz 22 die erste Mannschaft, die sich nicht für die Endrunde qualifiziert hatte.[54]

Sechzehn weitere Endrundenteilnehmer verbesserten sich in der Weltrangliste: Argentinien (+3 auf Platz 2), Niederlande (mit dem größten Punktgewinn von 515 Punkten: +12 auf Platz 3), Kolumbien (+4 auf Platz 4), Belgien (+6 auf Platz 5), Uruguay (+1 auf Platz 6), Frankreich (+7 auf Platz 10), Chile (+2 auf Platz 12), Costa Rica (+12 auf Platz 16, die beste Platzierung seit Bestehen der Weltrangliste), Kroatien (trotz verpassten Achtelfinaleinzugs +1 auf Platz 17), Mexiko (+2 auf Platz 18), Bosnien-Herzegowina (trotz verpassten Achtelfinaleinzugs +2 auf Platz 19), Ecuador (trotz verpassten Achtelfinaleinzugs +5 auf Platz 21), Nigeria (+10 auf Platz 34), Japan (trotz verpassten Achtelfinaleinzugs +1 auf Platz 45, damit zu dem Zeitpunkt bestes asiatisches Team), Kamerun (trotz dreier Niederlagen +3 auf Platz 53) und Südkorea (trotz verpassten Achtelfinaleinzugs +1 auf Platz 56).

Fünfzehn Endrundenteilnehmer haben Plätze verloren: Gastgeber Brasilien (-4 auf Platz 7), Titelverteidiger und Weltranglistenführender Spanien (-7 auf Platz 8), die Schweiz (trotz Achtelfinaleinzugs -3 auf Platz 9), Portugal (-7 auf Platz 11), Griechenland (trotz Achtelfinaleinzugs -1 auf Platz 13), Italien (-5 auf Platz 14), USA (trotz Achtelfinaleinzugs -2 auf Platz 15), England (-10 auf Platz 20), Russland (-4 auf Platz 23), Algerien (trotz Achtelfinaleinzugs -2 auf Platz 24), die Elfenbeinküste (-2 auf Platz 25), Ghana (-1 auf Platz 38), Honduras (-7 auf Platz 40), Iran (-6 auf Platz 49) und Australien (-14 auf Platz 76).

Nach der WM wurden auch die Konföderationsgewichtungen geändert. Die neuen Werte sind nun UEFA (vorher 1,00) 0,99; AFC (vorher 0,86), CAF (vorher 0,86) und CONCACAF (vorher 0,88) 0,85. Unverändert blieben CONMEBOL 1,00 und OFC 0,85. Die neuen Werte wurden erstmals bei der Berechnung im August 2014 verwendet.[55]

Siehe auch: Fußball-Weltmeisterschaft 2014/Statistik: Auswirkungen auf die FIFA-Weltrangliste

Schiedsrichter

Am 25. Januar 2014 nominierte die FIFA 25 Schiedsrichter plus jeweils zwei Schiedsrichterassistenten. Acht weitere unterstützende Schiedsrichtergespanne (beispielsweise als Vierte Offizielle) ergaben die Gesamtzahl von 99 Unparteiischen aus 43 Ländern, die die Spiele leiteten.[56] Felix Brych war der einzige Schiedsrichter aus einem deutschsprachigen Land. Als Assistenten begleiteten ihn Mark Borsch und Stefan Lupp.[57] Ravshan Ermatov wurde durch seine vier Einsätze der erste Schiedsrichter, der neun WM-Spiele leitete.

Verband Schiedsrichter Land Assistent 1 Assistent 2 Spiele Anmerkungen
AFC Ermatov, Ravshan Ravshan Ermatov Usbekistan Usbekistan Rasulov, Abduhamidullo Abduhamidullo Rasulov Kotschkarow, Bachadyr Bachadyr Kotschkarow 4 14 0 1 WM-Rekordschiedsrichter
Nishimura, Yūichi Yūichi Nishimura Japan Japan Sagara, Toru Toru Sagara Nagi, Toshiyuki Toshiyuki Nagi 1 4 0 0 Eröffnungsspiel
Shukralla, Nawaf Nawaf Shukralla Bahrain Bahrain Tulefat, Yaser Yaser Tulefat Saleh, Ebrahim Ebrahim Saleh 2 7 0 0
Williams, Ben Ben Williams Australien Australien Cream, Matthew Matthew Cream Anaz, Hakan Hakan Anaz 3 13 1 1
CAF Doué, Noumandiez Noumandiez Doué Elfenbeinküste Elfenbeinküste Yeo, Songuifolo Songuifolo Yeo Birumushahu, Jean-Claude Jean-Claude Birumushahu 2 5 0 1
Gassama, Bakary Bakary Gassama Gambia Gambia Menkouande, Evarist Evarist Menkouande Kabanda, Félicien Félicien Kabanda 1 2 0 0
Haimoudi, Djamel Djamel Haimoudi Algerien Algerien Etchiali, Abdelhalk Abdelhalk Etchiali Achik, Redouane Redouane Achik 4 12 0 0 Spiel um Platz 3
CONCACAF Aguilar, Joel Joel Aguilar El Salvador El Salvador Torres, William William Torres Zumba, Juan Juan Zumba 2 5 1 0
Geiger, Mark Mark Geiger Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten Hurd, Mark Mark Hurd Fletcher, Joe Joe Fletcher 3 7 0 0
Rodríguez, Marco Marco Rodríguez Mexiko Mexiko Torrentera, Marvin Marvin Torrentera Quintero, Marcos Marcos Quintero 3 7 0 1 Halbfinale
CONMEBOL Pitana, Néstor Néstor Pitana Argentinien Argentinien Maidana, Hernán Hernán Maidana Belatti, Juan Pablo Juan Pablo Belatti 4 8 0 0
Ricci, Sandro Sandro Ricci Brasilien Brasilien De Carvalho, Emerson Emerson De Carvalho Van Gasse, Marcelo Marcelo Van Gasse 3 8 1 0
Osses, Enrique Enrique Osses Chile Chile Astroza, Carlos Carlos Astroza Román, Sergio Sergio Román 2 6 0 0
Roldán, Wilmar Wilmar Roldán Kolumbien Kolumbien Clavijo, Humberto Humberto Clavijo Díaz, Eduardo Eduardo Díaz 2 5 0 0
Vera, Carlos Carlos Vera Ecuador Ecuador Lescano, Christian Christian Lescano Romero, Byron Byron Romero 2 4 0 0
OFC O’Leary, Peter Peter O’Leary Neuseeland Neuseeland Hintz, Jan-Hendrik Jan-Hendrik Hintz Rule, Mark Mark Rule 1 2 0 0
UEFA Brych, Felix Felix Brych Deutschland Deutschland Lupp, Stefan Stefan Lupp Borsch, Mark Mark Borsch 2 6 0 1
Çakır, Cüneyt Cüneyt Çakır Turkei Türkei Duran, Bahattin Bahattin Duran Ongun, Tarık Tarık Ongun 3 12 0 0 Halbfinale
Eriksson, Jonas Jonas Eriksson Schweden Schweden Klasenius, Mathias Mathias Klasenius Wärnmark, Daniel Daniel Wärnmark 3 10 0 0
Kuipers, Björn Björn Kuipers Niederlande Niederlande van Roekel, Sander Sander van Roekel Zeinstra, Erwin Erwin Zeinstra 3 5 0 0
Mažić, Milorad Milorad Mažić Serbien Serbien Ristić, Milovan Milovan Ristić Đurđević, Dalibor Dalibor Đurđević 2 3 0 1
Proença, Pedro Pedro Proença Portugal Portugal Miranda, Bertino Bertino Miranda Trigo, Tiago Tiago Trigo 3 6 0 1
Rizzoli, Nicola Nicola Rizzoli Italien Italien Faverani, Renato Renato Faverani Stefani, Andrea Andrea Stefani 4 13 0 0 Finale
Velasco Carballo, Carlos Carlos Velasco Carballo Spanien Spanien Alonso Fernández, Roberto Roberto Alonso Fernández Yuste Jiménez, Juan Carlos Juan Carlos Yuste Jiménez 3 8 0 0
Webb, Howard Howard Webb England England Mullarkey, Michael Michael Mullarkey Cann, Darren Darren Cann 2 9 0 0

Folgende Schiedsrichter wurden unterstützend eingesetzt:

Organisation und Umfeld

Eintrittskarten

Der Verkauf der rund drei Millionen Eintrittskarten für die Spiele verlief in drei Phasen ab dem 20. August 2013. Die meisten Karten verkaufte die FIFA über ihre Internetplattform. Die zweite Phase begann am 8. Dezember 2013 nach der Auslosung der Gruppen zwei Tage zuvor. Restkarten waren in einer dritten Phase ab 15. April 2014 auch in Kartenverkaufszentren in den zwölf Spielorten erhältlich. Die Karten der billigsten Kategorie 4, mindestens 400.000 Tickets, waren den Einwohnern Brasiliens vorbehalten, für die es weitere Vergünstigungen gab.[58][59]

Preisgelder

Jeder teilnehmende Verband erhält mindestens 8 Millionen US-Dollar. Der Weltmeister erhält ein Preisgeld von 35 Millionen US-Dollar (25,6 Millionen Euro), der unterlegene Finalist 25 Millionen US-Dollar. Die unterlegenen Halbfinalisten bekommen 20,5 Millionen US-Dollar (15 Millionen Euro),[60] die unterlegenen Viertelfinalisten 14 Millionen US-Dollar. Wer im Achtelfinale ausscheidet, erhält 9 Millionen US-Dollar. Insgesamt 70 Millionen US-Dollar erhalten die Vereine, die Spieler abstellen.[61]

Jeder Nationalspieler der deutschen Nationalmannschaft erhielt vom DFB die Rekordprämie von 300.000 Euro für den Titelgewinn.[62]

Anstoßzeiten der Spiele und Zeitverschiebung

Fast alle Spiele waren so terminiert, dass die europäischen Fernsehzuschauer die Live-Übertragungen am Abend ansehen konnten. Bei fünf bis sechs Stunden Zeitverschiebung zwischen der Ortszeit in den Spielstätten und der mitteleuropäischen Sommerzeit bedeutete dies, dass viele Spiele trotz der brasilianischen Mittagshitze am frühen Nachmittag oder Vorabend stattfanden. Anstoßzeiten (MESZ):

  • Gruppenphase: 18:00 Uhr (18 Spiele), 21:00 Uhr (10 Spiele), 22:00 Uhr (9 Spiele), 00:00 Uhr (10 Spiele), 03:00 Uhr (1 Spiel)
  • Achtelfinale: 18:00 Uhr (4 Spiele), 22:00 Uhr (4 Spiele)
  • Viertelfinale: 18:00 Uhr (2 Spiele), 22:00 Uhr (2 Spiele)
  • Halbfinale und Spiel um Platz 3: 22:00 Uhr (3 Spiele)
  • Finale: 21:00 Uhr

Erweiterung der Stadien und der Infrastruktur

Zum Zeitpunkt der Vergabe der WM an Brasilien entsprach keines der Stadien den FIFA-Anforderungen für Fußball-Weltmeisterschaften und anderen Sicherheitsstandards. Mehrere Stadien wurden daraufhin neu gebaut oder modernisiert. Die Kosten dafür beliefen sich auf mindestens 2,53 Milliarden Euro.[63] Da erst im Juli 2010 mit den Arbeiten an sechs Stadien begonnen wurde, gab es Bedenken hinsichtlich einer rechtzeitigen Fertigstellung.[64]

Ähnliche Bedenken wurden hinsichtlich der Infrastrukturerweiterungen geäußert,[65] die für die erwarteten Besuchermassen erforderlich waren, insbesondere die Kapazitäten der Flughäfen.

Im Rahmen der WM investierte Brasilien für den Um- und Neubau der zwölf Stadien, den Neubau des Flughafen Natal, sowie die Erweiterung der Flughäfen, die innerstädtische Infrastruktur und die Telekommunikation sowie für Hotels und den Sicherheitsbereich rund 10,5 Milliarden Euro.[63]

Kritik an Organisation und Umfeld

Spielorte und Stadien

Anlässlich der Probleme und Verzögerungen beim Ausbau der Stadien und der Infrastruktur kritisierte der FIFA-Generalsekretär Jérôme Valcke im März 2012, dass Brasilien mehr daran interessiert sei, die Weltmeisterschaft zu gewinnen als sie vorzubereiten. In einem offiziellen Interview sprach er von einem „Tritt in den Hintern“ der Verantwortlichen, um die geforderten Auflagen durch die FIFA noch rechtzeitig erfüllen zu können.[65]

Kritik wurde auch an den Arbeitsbedingungen auf den Stadionbaustellen geäußert, nachdem mehrere Bauarbeiter ums Leben gekommen waren.[66]

Nach immer neuen Verzugsmeldungen bei der Fertigstellung einzelner WM-Stadien kritisierte der Fifa-Präsident Sepp Blatter noch im April 2014 den Gastgeber Brasilien und warf ihm jahrelange Untätigkeit nach der WM-Vergabe vor. Blatter bemängelte zudem die schlechte Arbeitsorganisation und sah in diesem Zusammenhang auch ein Versagen der beteiligten ausländischen Unternehmen, insbesondere der deutschen und französischen.[67]

Curitiba

Die Arbeiten in der Arena da Baixada in Curitiba mussten aufgrund eines richterlichen Beschlusses gestoppt werden.[68] Grund hierfür waren gravierende Sicherheitsrisiken bei den Bauarbeiten. Die zuständige Richterin Lorena Colnago begründete ihre Entscheidung mit unzähligen Verstößen während der verschiedenen Bauphasen. Eine Wiederaufnahme der Bauarbeiten setzte die Beseitigung der bemängelten Sicherheitsrisiken und eine ordnungsgemäße Inspizierung der Baustelle voraus. Wegen des enormen Zeitdrucks verzichteten die Bauherren im August 2013 auf die Errichtung eines ausfahrbaren Daches.

Manaus

Die Wahl der Stadt Manaus als Austragungsort war umstritten.[69] Vor allem der Neubau des Stadions stand wegen fehlender Nutzungsmöglichkeiten nach der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 in der Kritik, da mit dem São Raimundo Esporte Clube der höchstklassige Fußballverein von Manaus in der Série C, der dritten brasilianischen Liga, spielt. Der Daily Mirror bezeichnete die Stadt im Dschungel zudem als „Höllenloch“, in dem die Kriminalitätsrate außer Kontrolle sei.[70]

Bis Anfang Februar 2014 starben bei den Bauarbeiten an der Arena da Amazônia in Manaus vier Arbeiter, weswegen Beschäftigte die Arbeit niederlegten. Dadurch konnte die Fertigstellung bis Mitte Februar nicht eingehalten werden.[71][72]

São Paulo

Mangels finanzieller Garantien für das Projekt Morumbi-Stadion durch die Stadt São Paulo zum Stichtag 14. Mai 2010 gegenüber dem lokalen Organisationskomitee (LOK) der FIFA und wegen versäumter Fristen für ein weiteres Projekt wurde das bisher Cicero-Pompeu-Toledo genannte Stadion nicht weiter als Austragungsstätte berücksichtigt.[73] Im August 2010 war São Paulo als Austragungsort gesichert, nachdem Pläne für den Neubau eines Stadions im Osten der Stadt durch den Verein Corinthians São Paulo bekannt geworden waren. Dort fand später das Eröffnungsspiel statt. Bei einem schweren Unfall auf der Baustelle der fast fertigen Arena Corinthians am 27. November 2013 kamen durch den Umsturz eines Krans der Kranführer und der Fahrer eines Lastwagens ums Leben, mindestens zwei weitere Personen wurden verletzt, Tribüne, Dach und Großbildschirme wurden beschädigt.[74][75]

Sicherheit

2007 wurde die FIFA wegen ihres Umgangs mit warnenden Stimmen zum Thema Sicherheit kritisiert. Ihre Kommunikationspolitik ebenso wie die des WM-Veranstalters wurden bemängelt.[76]

Zwangsumsiedlungen

Ende 2011 beklagte UN-Berichterstatterin Raquel Rolnik, dass in den WM-Städten zehntausende Familien zwangsumgesiedelt wurden. Anstatt einer partizipativen Planung gebe es so mehr Obdachlose. Die WM-Städte würden „in Spielwiesen für das Großkapital verwandelt.“[77]

Korruption

Der brasilianische Sportminister, Orlando Silva de Jesus Júnior, trat am 26. Oktober 2011 zurück, nachdem ihm die Annahme von Bestechungsgeld im Zusammenhang mit der Fußball-Weltmeisterschaft vorgeworfen worden war.[78]

Während der Weltmeisterschaft wurde der illegale Verkauf von WM-Tickets in größerem Ausmaß aufgedeckt.[79]

Proteste rund um die WM

Hauptartikel: Proteste in Brasilien 2013

Bürger, die von Zwangsumsiedlungen und Entrechtung infolge der Auflagen der FIFA betroffen waren bzw. die sich dagegen wehrten, dass der Staat zu Lasten von Ausgaben für Bildung und Gesundheitsvorsorge die WM finanzierte, fanden sich an den Spielorten in WM-Volkskomitees (Comitês Populares da Copa) zusammen. Landesweit sind diese im Netzwerk Articulação Nacional dos Comitês Populares da Copa verbunden, das Menschenrechtsverletzungen bei den WM-Vorbereitungen und Verschwendung öffentlicher Gelder dokumentiert.[80]

Während der Austragung des Konföderationencups im Juni 2013 begannen Proteste gegen hohe Geldausgaben für die WM und die Olympischen Sommerspiele 2016.[81] 200.000 Menschen kamen hierzu am 17. Juni in mehreren Städten zusammen. Die Demonstrationen weiteten sich am 20. Juni auf mehr als hundert Städte aus. Einige berühmte brasilianische Fußballspieler wie Dante und Neymar solidarisierten sich mit den Demonstranten. Später äußerte auch FIFA-Präsident Sepp Blatter ein gewisses Verständnis für die Proteste.[82][83][84]

Im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung ließen drei Kinder, die die verschiedenen Bevölkerungsgruppen des Landes repräsentierten, kurz vor Anpfiff des Eröffnungsspiels weiße Tauben als Symbol für das friedliche Zusammenleben in die Luft steigen. Gleich danach zog eines der Kinder, Werá vom Volk der Guaraní, ein Protestbanner hervor, um für die Rechte der indigenen Bevölkerung in Brasilien zu protestieren. Davon war in der offiziellen Fernsehübertragung nichts zu sehen. Ein Bild hiervon verbreitete sich aber rasch in sozialen Netzwerken.[85][86][87]

Aufhebung des Alkoholverbots

Enttäuscht war man in Teilen der Gesellschaft, dass die Behörden auf Drängen der FIFA das Alkoholverbot in brasilianischen Stadien für die Zeit der Weltmeisterschaft aussetzten.[88] Der brasilianische Fußballverband hatte 2008 ein Alkoholverbot in Fußballstadien ausgesprochen, um gewalttätige Ausschreitungen zu verhindern.[89]

Umweltschutz

„Die Bedeutung der Natur und des Umweltschutzes in den Blickpunkt zu rücken“, wird auf der Internetseite des WM-Maskottchens Fuleco als „eines der Hauptanliegen der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft Brasilien 2014“ beschrieben.[90] Die FIFA steht hier allerdings in der Kritik, da aus beispielsweise dem Erlös der Vermarktung des Maskottchens kein Geld in Maßnahmen zum Erhalt des vom Aussterben bedrohten Brasilianischen Dreibindengürteltiers fließen soll.[91] Um zumindest ein Schutzgebiet von 1.000 ha Größe für Fulecos echte Artgenossen einzurichten, wurde von brasilianischen Wissenschaftlern der Vorschlag gemacht, für jedes während des Turniers geschossene Tor einen bestimmten Geldbetrag von Seiten der FIFA und der brasilianischen Regierung hierfür zur Verfügung zu stellen.[92]

Vermarktung

Spielball, Logo, Slogan und Maskottchen

Der offizielle Spielball der WM 2014 hieß „Brazuca“. Der Name wurde erstmals in einer öffentlichen Internetabstimmung unter drei Vorschlägen gewählt. 70 % der Teilnehmer entschieden sich für diesen Namen, der für das „brasilianische Lebensgefühl“ und für „Emotionen, Stolz und Herzlichkeit“ stehen soll.[93]

Vertreter Brasiliens und der FIFA stellten am 8. Juli 2010 in Johannesburg das offizielle Emblem für die WM vor.[94] Es zeigt drei stilisierte Arme, einen gelben und zwei grüne, die umeinander verschlungen sind, und deren Hände eine Kugel bilden, so dass insgesamt der FIFA-WM-Pokal imitiert wird. Durch blaue und grüne Schrift ergänzt ist das Logo überwiegend in den Farben der brasilianischen Nationalflagge gehalten, nur die rote Jahreszahl sticht hervor.

Das offizielle Maskottchen der WM 2014 hieß „Fuleco“ und stellte ein Brasilianisches Dreibindengürteltier (Tolypeutes tricinctus) mit gelbem Fell und blauem Panzer dar. Die Tierart ist endemisch in Brasilien verbreitet und als gefährdet eingestuft. Bei einer Online-Abstimmung votierten 1,7 Millionen Brasilianer für den Namen, der eine Verschmelzung von „futebol“ (Fußball) und „ecologia“ (Umweltschutz) ist. Eine Million Stoff-Maskottchen ließ die FIFA herstellen.[91][95] Offizielles Lied des Maskottchens war „Tatu bom de bola“ („Gürteltier gut am Ball“) von Arlindo Cruz.[96] Der Slogan für die WM lautete „All in one rhythm“ (port.: „Juntos num só ritmo“; deutsch: „Alle im gleichen Rhythmus“).[97]

Fernsehübertragung

Die Fernsehrechte für Deutschland für die WM 2014 verkaufte die FIFA den beiden öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten ARD und ZDF.[98] Laut einem Medienbericht zahlte die ARD für die Übertragungsrechte 150 Millionen Euro. Der Sender selbst machte dazu keine Angaben.[99] Die Rechte für Österreich hat sich der ORF gesichert.[100] Die Fernseh-Rechte für die Schweiz hat die SRG SSR.[100]

ARD und ZDF zeigten damit erstmals seit 1998 wieder alle Spiele der WM live im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Von den gleichzeitig stattfindenden letzten Spielen der Gruppenphase wurde in den Hauptsendern das wichtigere Spiel oder eine Konferenzschaltung aus beiden Spielen gesendet, das Parallelspiel wurde auf EinsFestival bzw. ZDFinfo gezeigt. Mit Ausnahme des Endspiels wurde die Berichterstattung nicht wie früher aus den Stadien moderiert, sondern sowohl an ARD- wie auch ZDF-Sendetagen von der gemeinsamen Dachterrasse eines Penthouses in Rio de Janeiro mit Blick auf die Copacabana. Die Haupt-Moderationspaare Matthias Opdenhövel und Mehmet Scholl (ARD) sowie Oliver Welke und Oliver Kahn (ZDF) wechselten sich in den Nachtspielen der Gruppenphase jeweils mit Reinhold Beckmann und Giovane Élber (ARD) sowie Rudi Cerne (ZDF) ab, ab dem Achtelfinale berichteten sie alleine.[101][102][103] Als weitere Experten in den Stadien traten u. a. Élber nach der Gruppenphase (ARD), Cacau und Lutz Pfannenstiel (ZDF) auf. Das ZDF ließ strittige Spielsituationen zusätzlich durch den ehemaligen Schiedsrichter Urs Meier bewerten. Die Moderatoren Gerhard Delling (ARD) und Katrin Müller-Hohenstein (ZDF) waren außerdem als Reporter aus dem Camp der deutschen Mannschaft im Einsatz. Für die ARD kommentierten Tom Bartels, Gerd Gottlob und Steffen Simon die Spiele, für das ZDF Wolf-Dieter Poschmann, Béla Réthy, Oliver Schmidt und Thomas Wark.[104] Das Finale kommentierte Tom Bartels.

Unerwünschte Zwischenfälle, beispielsweise „Flitzer“ auf dem Spielfeld, das Zurschaustellen von Demonstrationsbannern oder das Einschreiten von Polizei in den Zuschauerrängen, wurden in der Übertragung nicht gezeigt. Stattdessen wurden Wiederholungen von Spielszenen oder jubelnde Zuschauer gezeigt. Die notwendige Spielunterbrechung musste von den Kommentatoren teilweise begründet werden. Dieses Vorgehen wurde von Beobachtern als Zensur kritisiert.[105]

Wie schon bei anderen Sportereignissen wurde die Berichterstattung von ARD und ZDF vielfach kritisiert. Den Journalisten wurden Distanzlosigkeit und mangelnde Fachkenntnis vorgeworfen, den Sendern der Versuch, sich mit dem populären Ereignis zu schmücken. „Sie reden und reden ohne Inhalt wie Gerhard Delling. Sie quälen uns wie Steffen Simon oder Béla Réthy“, schrieb die FAZ.[106] Dessen ungeachtet erreichte die Übertragung des Halbfinalspiels Brasilien-Deutschland im ZDF mit 32,6 Millionen Zuschauern mehr als je zuvor im deutschen Fernsehen,[107] und die Übertragung des Endspiels setzte mit 34,65 Millionen Zuschauern einen neuen Reichweitenrekord.[108]

Sponsoren und Trikotausrüster

Neben den ständigen „Partnern“ Adidas, Coca-Cola, Emirates, Hyundai/Kia, Sony und Visa treten acht „WM-Sponsoren“ (Budweiser, Castrol, Continental, Johnson & Johnson, McDonald’s, Moy Park, Oi und Yingli) und sechs „nationale Förderer“ auf (Apex Brasil, Centauro, Garoto, Itaú, Liberty Seguros und Wise Up).[109]

Wenngleich Adidas Vertragspartner ist, tragen nur neun der 32 WM-Mannschaften Trikots dieser Marke (Argentinien, Bosnien und Herzegowina, Deutschland, Japan, Kolumbien, Mexiko, Nigeria, Spanien, Russland). Sieben weitere Trikotausrüster sind: Nike (für Australien, Brasilien, England, Frankreich, Griechenland, Kroatien, Niederlande, Portugal, Südkorea, USA), Puma (für Algerien, Chile, Elfenbeinküste, Ghana, Italien, Kamerun, Schweiz, Uruguay), Burrda (für Belgien), Joma (für Honduras), Lotto (für Costa Rica), Marathon (für Ecuador) und Uhlsport (für den Iran).[110]

Ehrungen, Reaktionen und Nachwirkungen

Gratulationen

Nach dem Endspiel gratulierten auch die im Estádio do Maracanã anwesenden Politiker den Finalteilnehmern, unter anderen Bundespräsident Joachim Gauck, Bundeskanzlerin Angela Merkel, die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff und der Präsident des nächsten WM-Gastgeberlandes Russland, Wladimir Putin.[111] Grüße kamen auch vom ESA-Astronauten Alexander Gerst an Bord der Internationalen Raumstation.

Deutsche Siegesfeier in Berlin

Die Siegesfeier der deutschen Mannschaft fand am 15. Juli 2014 in Berlin statt.

Deutsches Fußballmuseum

Das Deutsche Fußballmuseum wurde im Oktober 2015 als offizielles nationales Fußballmuseum des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) in Dortmund eröffnet. Mario Götze stiftete dafür den Schuh, mit dem er im WM-Finale gegen Argentinien das entscheidende Tor schoss.[112]

Ansehen der Deutschen in Brasilien

Die Weltmeisterschaft hatte zu einem positiven Bild der Deutschen im Ausland, insbesondere in Brasilien geführt. Zum einen durch das positive Auftreten der Nationalspieler und zum anderen aufgrund von Aktionen wie dem Besuch der Pataxó-Indianer.[113] Auch das Tragen von brasilianischen Vereinstrikots oder das zusätzliche Übersetzen der eigenen Kurzmitteilungen ins Portugiesische führte dazu, dass sich das Bild Deutschlands in Brasilien verbesserte. So wurde Lukas Podolski von der Zeitung O Dia zum „O mais querido“ (der Beliebteste) gekürt.[114] Mesut Özil soll einen Teil seiner WM-Prämie für soziale Projekte in Brasilien gespendet haben.[115][116]

Filme

Der Dokumentarfilm Die Mannschaft zeigt den Weg zum vierten Titelgewinn aus Sicht der deutschen Mannschaft.[117]

Soziale Netzwerke

Die Weltmeisterschaft hat neben klassischem TV auch den sozialen Netzwerken zu einem neuen Allzeithoch verholfen. Auch Dank zahlreicher Tweets der Deutschen Nationalspieler hat Twitter in Deutschland einen neuen Boom erfahren.[118]

Das Halbfinale Brasilien gegen Deutschland war zudem mit 35,6 Millionen abgesetzter Tweets weltweit das meistkommentierte Sportereignis seit Bestehen des Kurznachrichtendienstes.[119]

Sonstiges

  • Der uruguayische Spieler Luis Suárez biss im Spiel gegen Italien seinem Gegenspieler Giorgio Chiellini bei einem Zweikampf in die Schulter. Die FIFA verhängte dafür vier Monate Fußballverbot und eine Sperre von neun Pflichtspielen.[120] Suárez war zuvor bereits zwei Mal wegen Beißens bestraft worden.

Siehe auch

Weblinks

 Commons: FIFA World Cup 2014  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 James' Knaller das schönste Tor. In: fifa.com. FIFA, 21. Juli 2014, abgerufen am 22. Juli 2014.
  2. Brasilien und Kolumbien erklären ihr Interesse an der Ausrichtung der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2014. In: fifa.com. FIFA, 19. Dezember 2006, abgerufen am 14. Juni 2014.
  3. WM 2014: Kolumbien zieht Bewerbung zurück. In: spiegel.de. Spiegel Online, 11. April 2007, abgerufen am 26. Juli 2013.
  4. Brasilien bewirbt sich offiziell. In: kicker.de. Kicker-Sportmagazin, 31. Juli 2007, abgerufen am 26. Juli 2013.
  5. Brasilien 2014 – Die Entscheidung naht. In: fifa.com. FIFA, 24. Oktober 2007, abgerufen am 26. Juli 2013.
  6. WM-Spielorte stehen fest. In: fifa.com. FIFA, 31. Mai 2009, abgerufen am 4. August 2013.
  7. Die Stadien der FIFA WM 2014. In: fifa.com. FIFA, abgerufen am 4. August 2013.
  8. Beschlüsse des FIFA-Exekutivkomitees. In: fifa.com. FIFA, 3. März 2011, abgerufen am 4. März 2011.
  9. Große Namen bei der Auslosung. In: fifa.com. FIFA, 13. Juli 2011, abgerufen am 12. Oktober 2012.
  10. FIFA: Ort der Auslosung - Die Fussballwelt blickt auf Costa do Sauípe. (Memento vom 1. Dezember 2014 im Internet Archive)
  11. FIFA: Auslosung - Verfahren für die Endrundenauslosung genehmigt, 3. Dezember 2013. (Memento vom 20. Oktober 2014 im Internet Archive)
  12. Reglement. In: fifa.com. FIFA, 30. Mai 2011, S. 50 f., abgerufen am 31. Juli 2013 (PDF; 431 kB).
  13. FIFA lanciert GLT-Ausschreibung für Brasilien 2013/2014. In: fifa.com. FIFA, 19. Februar 2013, abgerufen am 19. Februar 2013.
  14. GoalControl als Torlinientechnologie-Lieferant für Brasilien 2014 bestätigt. In: fifa.com. FIFA, 10. Oktober 2013, abgerufen am 26. November 2013.
  15. Sport-Informations-Dienst: Premiere für die Technik: Ball beim 2:0 für Frankreich knapp hinter der Linie. In: welt.de. Die Welt, 15. Juni 2014, abgerufen am 9. Juli 2014.
  16. 16,0 16,1 dpa: Trinkpause – Fifa beugt sich dem Hitze-Urteil. In: handelsblatt.com. Handelsblatt, 29. Juni 2014, abgerufen am 6. September 2015.
  17. Auftaktsieg nach Eigentor. In: orf.at. Österreichischer Rundfunk, abgerufen am 21. Juni 2014.
  18. Neymar macht Marcelos Eigentor vergessen. In: kicker.de. Kicker-Sportmagazin, 12. Juni 2014, abgerufen am 21. Juni 2014.
  19. Fifa tauscht umstrittenen Linienrichter aus. In: sueddeutsche.de. Süddeutsche Zeitung, 20. Juni 2014, abgerufen am 21. Juni 2014.
  20. Erst der dritte Treffer zählt. In: orf.at. Österreichischer Rundfunk, abgerufen am 21. Juni 2014.
  21. Umkämpftes Remis. In: orf.at. Österreichischer Rundfunk, abgerufen am 21. Juni 2014.
  22. „Unzähmbare Löwen“ dezimiert und erlegt. In: orf.at. Österreichischer Rundfunk, abgerufen am 21. Juni 2014.
  23. Wachablösung? Robben und Co. sezieren Spanien. In: kicker.de. Kicker-Sportmagazin, 13. Juni 2014, abgerufen am 21. Juni 2014.
  24. Chile legt stark los, zittert dann aber lange. In: kicker.de. Kicker-Sportmagazin, 14. Juni 2014, abgerufen am 21. Juni 2014.
  25. Erst Jedinak weckt die Niederlande auf. In: kicker.de. Kicker-Sportmagazin, 18. Juni 2014, abgerufen am 21. Juni 2014.
  26. Mit der Pike: Chile schießt den Weltmeister raus. In: kicker.de. Kicker-Sportmagazin, 18. Juni 2014, abgerufen am 21. Juni 2014.
  27. Griechenland geknickt: Gutierrez zeigt's Gekas. In: kicker.de. Kicker-Sportmagazin, 14. Juni 2014, abgerufen am 22. Juni 2014.
  28. Drogbas Auftritt verleiht Flügel. In: kicker.de. Kicker-Sportmagazin, 15. Juni 2014, abgerufen am 22. Juni 2014.
  29. Ein Kopfball von James als Dosenöffner. In: kicker.de. Kicker-Sportmagazin, 19. Juni 2014, abgerufen am 22. Juni 2014.
  30. Japan bestraft Katsouranis' Platzverweis nicht. In: kicker.de. Kicker-Sportmagazin, 20. Juni 2014, abgerufen am 22. Juni 2014.
  31. Campbell versetzt die "Celeste" in Schockstarre. In: kicker.de. Kicker-Sportmagazin, 14. Juni 2014, abgerufen am 22. Juni 2014.
  32. Balotelli lässt es im Dschungel krachen. In: kicker.de. Kicker-Sportmagazin, 15. Juni 2014, abgerufen am 22. Juni 2014.
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