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Fußball-Weltmeisterschaft


Dieser Artikel behandelt die Weltmeisterschaften der Männer. Siehe auch Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen und zu weiteren Wettbewerben Fußball-Weltmeisterschaft (Begriffsklärung).
Fußball-Weltmeisterschaft
FIFA Logo (2010).svgVorlage:InfoboxFußballwettbwerb/Wartung/Logoformat
Voller Name FIFA World Cup
Abkürzung WM
Verband FIFA
Erstaustragung 1930
Mannschaften 32 (seit 1998)
Spielmodus Rundenturnier (8 Gruppen à 4 Teams)
K.-o.-System (ab Achtelfinale)
Titelträger Deutschland Deutschland (4. Titel)
Rekordsieger Brasilien Brasilien (5 Titel)
Rekordspieler Deutscher Lothar Matthäus (25 Spiele)
Rekordtorschütze Deutscher Miroslav Klose (16 Tore)
Website fifa.com Vorlage:InfoboxFußballwettbwerb/Wartung/Webseite
Qualifizierender Wettbewerb Kontinentale Qualifikations­gruppen mit anschließender interkontinentaler Relegation.

Die Fußball-Weltmeisterschaft der Männer, offiziell FIFA World Cup oder FIFA Fussball-Weltmeisterschaft, ist ein Fußballturnier für Nationalmannschaften, bei dem alle vier Jahre der Fußball-Weltmeister ermittelt wird. Veranstalter ist der Weltfußballverband FIFA. Die Endrunde – eine ca. vierwöchige Veranstaltung – gilt nach den Olympischen Spielen als das bedeutendste Sportereignis der Welt. Die bislang letzte Endrunde fand 2014 in Brasilien statt, amtierender Weltmeister ist Deutschland. Die Endrunde der nächsten Fußball-Weltmeisterschaft wird 2018 in Russland ausgetragen.

Geschichte

Die Zeit des organisierten Fußballs begann 1863 mit der Gründung der englischen Football Association in London. Zu diesem Zeitpunkt war das britische Empire die einflussreichste Nation der Welt, es hatte auf der gesamten Welt seine Stützpunkte und britische Schiffe waren in jedem Hafen zu finden. Diese historische Besonderheit war die Grundlage für die weltweite Verbreitung der englischen Fußballregeln innerhalb einer Generation. Die ersten Spiele außerhalb der Britischen Inseln wurden in Seehäfen von britischen Matrosen organisiert.

Während des ausgehenden 19. Jahrhunderts wurden in Europa und Amerika viele Nationalverbände gegründet, was erstmals die Organisation internationaler Begegnungen ermöglichte. Das erste Spiel zwischen Vertretern nationaler Verbände fand am 30. November 1872 auf dem Hamilton Crescent, im heutigen Glasgower Stadtteil Partick zwischen Schottland und England statt, die Begegnung endete torlos.

Der 21. Mai 1904 war ein weiterer Meilenstein der Fußballgeschichte. An diesem Tag wurde im französischen Verbandshaus die FIFA gegründet und damit ein nationales Denken verhindert. Dennoch sollte es viele Jahrzehnte dauern, bis die amerikanischen Verbände einen bedeutenden Einfluss auf die von den europäischen Verbänden geprägte Politik der FIFA nehmen konnten.

Im Juli 1905 fand der zweite FIFA-Kongress statt, und der Niederländer Carl Anton Wilhelm Hirschmann machte den Vorschlag einer Weltmeisterschaft. Für diese rein europäische Veranstaltung hatte er bereits einen Spielplan erstellt, Austragungsland sollte die Schweiz sein. Die Kongressteilnehmer waren begeistert, aber vielen Worten folgten keine Taten.

Bis zur ersten Fußball-WM 1930 in Uruguay hatten die Olympia-Turniere quasi den Stellenwert einer Weltmeisterschaft. Aus Sicht der Olympia-Verantwortlichen war Fußball für die Spiele ungeeignet, da es sich nicht um eine Wettkampfsportart, sondern nur um ein Spiel handelte, und sie betrachteten diese Sportart als Showeinlage. 1896 war Fußball nicht im olympischen Programm, und vier Jahre später in Paris waren nur Frankreich, Belgien und England anwesend. 1904 in St. Louis traten drei nordamerikanische Mannschaften gegeneinander an.

Ein Glücksfall für die Zukunft des internationalen Fußballs war die Vergabe der Spiele an London 1908. Im Heimatland des Fußballs konnte man eine professionelle Organisation erwarten. Neben England stellten die Verbände aus Dänemark, Schweden und den Niederlanden eine Mannschaft auf. Frankreich schickte sogar zwei Teams in die britische Hauptstadt. Sieger wurden überzeugend die Engländer, die im Finale Dänemark, die damals stärkste Mannschaft Kontinentaleuropas, besiegten. 1912 nahmen bereits 11 Mannschaften am olympischen Fußballturnier teil. Die Finalbegegnung wiederholte sich, mit einem 4:2 konnten die Engländer erneut die Goldmedaille erringen.

1920 war Antwerpen der Mittelpunkt der Fußballwelt, und 14 Mannschaften kämpften um den Olympiasieg. Im Finale standen sich Belgien und die Tschechoslowakei gegenüber. Während des Spiels fühlten sich die Tschechoslowaken vom Schiedsrichter benachteiligt und verließen das Spielfeld, Belgien wurde zum Sieger erklärt.

Die Olympischen Spiele 1924 wurden zum ersten Weltturnier des Fußballs. Neben den Europäern schickte Ägypten ein Team. Ebenfalls dabei war eine US-amerikanische Auswahl, die allerdings zum Großteil aus europäischen Einwanderern bestand, sowie das Team aus Uruguay.

Die überzeugende Vorstellung südamerikanischen Fußballs vier Jahre zuvor führte dazu, dass vor dem olympischen Turnier von 1928 viele Mannschaften aus Südamerika zu Gastspielen in Europa eingeladen wurden. Die Olympiateilnehmer mussten Amateure sein, was zur Absage einiger wichtiger Länder führte. Der FIFA war zunehmend klar, dass die Amateurregel des IOC ein Problem darstellte. Deshalb entschied sie sich am 28. Mai 1929 für die Organisation einer eigenständigen Weltmeisterschaft. Neben Uruguay wollten auch einige europäische Länder diese Veranstaltung ermöglichen. Deren Gruppe wurde rasch kleiner und am Ende waren nur noch Italien, Ungarn und Uruguay übrig. Der argentinische Delegierte Adrian Beccar Varela hielt eine Rede für sein Nachbarland, was die beiden europäischen Mitbewerber überzeugte. Somit wurde Montevideo zum Austragungsort der ersten Fußball-Weltmeisterschaft bestimmt.

Regelwerk

Offizielle Bezeichnung

Die offizielle deutschsprachige Schreibweise der Fußball-Weltmeisterschaft ist FIFA Fussball-Weltmeisterschaft. Dabei entspricht zwar die Schreibweise des Bestandteils Fussball der amtlichen Regelung der deutschen Rechtschreibung (§ 25 E2, der Weltfußballverband FIFA hat seinen Hauptsitz in Zürich, Schweiz), nicht aber das Leerzeichen hinter FIFA (s. § 44, Abs. 1).

Vergabeverfahren zum Austragungsort

Über den Austragungsort einer Fußball-Weltmeisterschaft entscheidet der Exekutiv-Ausschuss der FIFA. Bei Stimmengleichheit zählt die Stimme des FIFA-Präsidenten doppelt. Seit dem Jahr 1958 fanden alle Fußball-Weltmeisterschaften immer abwechselnd in Europa und einem anderen Kontinent statt.[1]

Im Jahr 2000 beschloss die FIFA ein so genanntes Rotationsverfahren, demzufolge Weltmeisterschaften ab 2010 im regelmäßigen Wechsel zwischen den sechs Kontinentalverbänden stattfinden werden. Dieses Verfahren wurde 2007 durch das Exekutivkomitee wieder abgeschafft. Ausgeschlossen sind nur die Kontinentalverbände, in welchen die letzten beiden Weltmeisterschaften stattgefunden haben. Für die Fußball-Weltmeisterschaft 2018 bedeutete dies, dass Länder aus dem Afrikanischen Fußballverband und dem Südamerikanischen Fußballverband als Gastgeber ausgeschlossen waren.[2] Am 19. Dezember 2008 beschloss das FIFA-Exekutivkomitee auf seiner Sitzung in Tokio, die WM 2018 und die WM 2022 gleichzeitig zu vergeben.[3]

Qualifikation

Um an der Endrunde der Fußball-Weltmeisterschaft teilnehmen zu dürfen, müssen sich die Mannschaften in der Regel in der Qualifikationsrunde durchsetzen. Nur das Gastgeberland ist automatisch bei der Endrunde startberechtigt. Bei den Endrunden von 1938 bis einschließlich 2002 war neben dem Gastgeberland auch der amtierende Weltmeister automatisch qualifiziert.

Die Qualifikation wird innerhalb der einzelnen Kontinentalverbände ausgetragen. Jedem Kontinentalverband steht eine festgelegte Zahl an Endrunden-Teilnehmern zu, wobei es auch „halbe“ Startplätze gibt, die sich in einer interkontinentalen Relegation durchsetzen müssen.

Der Modus in den Qualifikationsturnieren ist von Kontinent zu Kontinent unterschiedlich. So spielen in der südamerikanischen Zone alle zehn Nationalmannschaften in einer Gruppe. Die vier besten Teams der Gruppe sind für die Endrunde qualifiziert, während die fünftplatzierte Nationalmannschaft in Relegationsspielen gegen einen nordamerikanischen Vertreter um einen weiteren Startplatz spielt. In den anderen Kontinentalverbänden werden die Teilnehmer auch in Gruppenspielen oder im K.-o.-System ermittelt.

Endrunde

Die qualifizierten Mannschaften spielen mit dem vorher bestimmten Gastgeberland in einem ca. vier Wochen dauernden Wettstreit um den Titel des Weltmeisters, welcher alle vier Jahre vergeben wird. Der Modus der Endrunde wurde im Lauf der Geschichte mehrfach verändert. Frühere Modi sind weiter unten beschrieben. Der aktuell gültige Modus ist seit 1998 im Einsatz.

In der ersten Turnierphase (Gruppenphase) sind die Mannschaften nach dem Zufallsprinzip in mehrere Gruppen mit jeweils vier Mannschaften unterteilt, wobei einige Mannschaften nach gewissen Kriterien (Gastgeber, Weltmeister, FIFA-Rangliste) gesetzt und die anderen Mannschaften aus vorwiegend regional orientierten Lostöpfen gezogen werden. Dadurch soll verhindert werden, dass in der Gruppenphase bereits die Turnierfavoriten aufeinandertreffen oder eine Gruppe nur aus Nationalmannschaften eines Kontinents besteht.

Jedes Team hat in der Gruppenphase drei Spiele gegen seine Gruppengegner zu bestreiten. Wie im Fußball weltweit Standard, bringt ein Sieg drei Punkte (seit 1994, vorher zwei), ein Unentschieden einen Punkt und eine Niederlage keinen Punkt. Die beiden letztplatzierten Mannschaften jeder Gruppe scheiden nach den drei Spielen der Gruppenphase aus. Bei Punktgleichheit von zwei oder mehr Mannschaften wird die Rangfolge in der Gruppe gemäß Art. 42 Ziffer 5 der FIFA-Regeln für die WM 2014 folgendermaßen ermittelt:[4] Erstes Kriterium ist die Tordifferenz aus allen Gruppenspielen. Sollte diese gleich sein, zählt die höhere Zahl der in allen Gruppenspielen erzielten Tore. Sollten zwei oder mehr Mannschaften in allen diesen Kriterien übereinstimmen, entscheidet der direkte Vergleich dieser Mannschaften (wieder in der Reihenfolge Punkte, Tordifferenz und Anzahl der geschossenen Tore aus den Spielen dieser Mannschaften untereinander) und letztlich das Los.

In den kommenden Runden gilt das K.-o.-System, d. h. nur der Sieger kommt in die jeweils nächste Runde. Steht es nach Ablauf der regulären 90-minütigen Spielzeit unentschieden, geht das Spiel in die Verlängerung. Für die Entscheidung in der Verlängerung galt zwischenzeitlich die Golden-Goal-Regel. Seit der WM 2006 findet die Verlängerung wieder in klassischer Form statt: Nach einer Pause von fünf Minuten wird ohne weitere Pause (nur mit Seitenwechsel) zwei Mal 15 Minuten gespielt. Die Mannschaft, die in der Verlängerung mehr Tore erzielt, hat gewonnen. Sollte nach der Verlängerung immer noch kein Sieger feststehen, entscheidet ein Elfmeterschießen.

Nachdem in der Gruppenphase die Hälfte der Mannschaften ausgeschieden sind, verbleiben 16 Teams, die in den Achtelfinalspielen um ein Weiterkommen kämpfen. Dabei spielt jeder Gruppenerste gegen den Gruppenzweiten einer anderen Gruppe. Die Sieger der Achtelfinals bestreiten eines von vier Spielen, die als Viertelfinale bezeichnet werden. Die vier Sieger dieser Partien dürfen in eines von zwei Halbfinalen einziehen.

Die beiden Verlierer der Halbfinalspiele bestreiten das Spiel um den dritten Platz der WM, welches am Vorabend des Finalspiels stattfindet und auch als „Kleines Finale“ bezeichnet wird. Das Finale der Fußball-Weltmeisterschaft ist eines der prestigeträchtigsten und beliebtesten sportlichen Ereignisse, die ein Fußballspieler erleben kann. Das Siegerteam des Finalspiels bekommt den Pokal und darf sich für vier Jahre Weltmeister nennen.

Der Austragungsmodus im Wandel

Die Austragungsmodi im Überblick
Jahr Ausrichter Turnierform
Vorrunde Finalrunde
1930 Uruguay Uruguay 1 Gruppe à 4
3 Gruppen à 3
Halbfinale
Finale
1934 Italien 1861 Italien Achtelfinale
Viertelfinale
Halbfinale
Platz 3/Finale
1938 Dritte Französische Republik Frankreich
1950 Brasilien 1889 Brasilien 2 Gruppen à 4
1 Gruppe à 3
1 Gruppe à 2
1 Gruppe à 4
1954 Schweiz Schweiz 4 Gruppen à 4 Viertelfinale
Halbfinale
Platz 3/Finale
1958 Schweden Schweden
1962 Chile Chile
1966 England England
1970 Mexiko Mexiko
1974 Deutschland Bundesrepublik Deutschland 2 Gruppen à 4
Platz 3/Finale
1978 Argentinien Argentinien
1982 Spanien Spanien 6 Gruppen à 4 4 Gruppen à 3
Halbfinale
Platz 3/Finale
1986 Mexiko Mexiko Achtelfinale
Viertelfinale
Halbfinale
Platz 3/Finale
1990 Italien Italien
1994 Vereinigte Staaten USA
1998 Frankreich Frankreich 8 Gruppen à 4
2002 Korea Sud Südkorea
Japan Japan
2006 Deutschland Deutschland
2010 Sudafrika Südafrika
2014 Brasilien Brasilien

Der Austragungsmodus der Fußballweltmeisterschaften wurde mehrmals geändert. Das erste Turnier 1930 sollte eigentlich komplett im K.-o.-System durchgeführt werden. Da aber nur 13 Mannschaften angereist waren, entschloss man sich, vor dem Start zunächst eine Gruppenphase mit drei Gruppen à drei und einer Gruppe à vier Mannschaften durchzuführen. Dies sollte für die langwierig per Schiff angereisten vier europäischen Teams auch garantieren, dass sie nicht unmittelbar die Rückreise antreten mussten. Die Zusammensetzung der Gruppen wurde nach Ankunft aller Teilnehmer kurz vor dem Turnier gelost. Die Sieger der vier Gruppen spielten im Halbfinale gegeneinander, die beiden Sieger bestritten das Finale. Zum einzigen Mal in der WM-Geschichte wird das Spiel um Platz 3 noch nicht ausgetragen.

1934 und 1938 wurde das Turnier, beginnend mit einem Achtelfinale, komplett im K.-o.-System durchgeführt, wobei alle Partien einer Runde zeitgleich stattfanden. Bei einem Unentschieden nach Verlängerung gab es einen Tag (1934) bzw. zwei bis fünf Tage (1938) später ein Wiederholungsspiel. Danach hätte ggf. das Los entschieden. 1934 musste sich der Gastgeber Italien erst sportlich qualifizieren, der Titelverteidiger verzichtete aus Protest gegen ein Turnier in Europa; 1938 fällt durch den Anschluss Österreichs eine Mannschaft weg und wird stattdessen Teil der deutschen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg kehrte man 1950 zum Gruppenmodus in der Vorrunde zurück. Da drei qualifizierte Mannschaften auf die Teilnahme verzichteten, gab es zwei Gruppen mit vier, eine Gruppe mit drei und eine mit lediglich zwei Teams, also einer einzigen Partie. Dies stieß in der nächsten Runde auf Kritik, da die uruguayische Mannschaft damit nur ein Spiel absolviert hatte, während es bei der brasilianischen drei Spiele waren. Die vier Gruppensieger spielten anschließend in einer weiteren Gruppenrunde den Weltmeister aus, so dass es kein offizielles Endspiel gab. Jedoch ergab es sich, dass im dritten Spiel die beiden bestplatzierten Mannschaften aufeinandertrafen. Den bis heute einmaligen Modus hatte zur damaligen Zeit noch der Ausrichter des Turniers bestimmt.

1954 wurde die Vorrunde in einem sehr ungewöhnlichen Gruppenmodus mit vier Gruppen durchgeführt: Pro Gruppe waren zwei Teams gesetzt, die gar nicht gegeneinander spielen mussten. Endeten Spiele in der Gruppenphase remis, wurden sie um zweimal 15 Minuten verlängert, bevor das Endergebnis zählte. Bei Punktgleichheit des Zweiten und Dritten gab es ein Entscheidungsspiel, zwischen dem Ersten und Zweiten einen Losentscheid. Das Torverhältnis spielte keine Rolle. Der Versuch, favorisierte Mannschaften durch den Setzmodus in der Vorrunde zu schonen, führte jedoch nur zu geringen Punkteausbeuten, die insgesamt je zwei Entscheidungsspiele und Losentscheide notwendig machten. Anschließend fand eine K.-o.-Runde statt, bei der die teils gelosten Gruppensieger gegen die Zweiten spielten. Erstmals trugen die Mannschaften feste Rückennummern.

1958 wurde die Vorrunde ebenfalls im Gruppenmodus, aber ohne gesetzte Teams gespielt, bei Punktgleichheit gab es aber weiterhin direkt Entscheidungsspiele. Die K.-o.-Runde wurde wieder im Überkreuzvergleich (Erster gegen Zweiter einer anderen Gruppe) durchgeführt.

1962 bis 1970 wurde für die Ermittlung der Gruppensieger und -zweiten bei Punktgleichheit erstmals das Torverhältnis (Quotient) herangezogen, seit 1974 ist es die Tordifferenz, so wie heute noch üblich. 1970 wurden die Gelbe und die Rote Karte sowie die Möglichkeit zu zwei Auswechslungen eingeführt.

1974 und 1978 folgte nach der Vorrunde mit 16 Mannschaften eine Zwischenrunde, in der je zwei Gruppensieger und Gruppenzweite in zwei Gruppen wieder jeder gegen jeden die Endspielteilnehmer ausspielten. Die beiden Zwischenrundenzweiten spielten den dritten Platz aus. Es gab also keine Halbfinalspiele.

1982 wurde erstmals ein Turnier mit 24 Mannschaften durchgeführt. Nach der Vorrunde im nun üblichen Gruppenmodus erfolgte eine Zwischenrunde mit vier Gruppen à drei Mannschaften. Die Gruppensieger spielten im Halbfinale gegeneinander die beiden Finalisten aus. Bei diesem Turnier wurde auch erstmals ein Elfmeterschießen durchgeführt, wenn ein Spiel nach Verlängerung noch remis stand.

1986 bis 1994 qualifizierten sich neben den sechs Gruppensiegern und Gruppenzweiten noch die vier besten Gruppendritten für das erstmals seit 1938 ausgetragene Achtelfinale.

Seit 1998 wird das Turnier mit 32 Mannschaften durchgeführt. Für das Achtelfinale qualifizieren sich die acht Gruppensieger und -zweiten, wobei zwei Mannschaften aus derselben Gruppe erst wieder im Finale bzw. im Spiel um den dritten Platz aufeinandertreffen können. 2002 jedoch sollte verhindert werden, dass die beiden Veranstalter (Japan und Südkorea) zu früh aufeinandertreffen können, wodurch zwei Mannschaften aus der gleichen Gruppe (Brasilien und Türkei) im Halbfinale erneut gegeneinander spielten. Außerdem gab es 1998 und 2002 das Golden Goal, was bedeutete, dass eine Verlängerung durch das erste erzielte Tor automatisch vor Spielende entschieden wurde.

Seit 2006 ist der amtierende Weltmeister nicht mehr automatisch qualifiziert, sondern nur der Gastgeber. 2014 wurde nach längerem Widerstand und unter dem Eindruck mehrerer kontroverser Tore bei WM und EM in den vorangegangenen Jahren die Torlinientechnik zur sicheren Erkennung eines Tores eingeführt. Außerdem wird seitdem auch das Freistoßspray, bekannt aus Südamerika, bei den Schiedsrichtern eingesetzt.

Trophäen

Bei der ersten Fußball-Weltmeisterschaft 1930 wurde bekannt gegeben, dass derjenige Verband, dessen Auswahl den Weltpokal dreimal gewinnt, diesen behalten dürfe. Durch den dritten WM-Gewinn der brasilianischen Nationalmannschaft 1970 ging die Trophäe, welche 1946 nach dem FIFA-Präsidenten Coupe Jules Rimet benannt worden war, in den Besitz des Brasilianischen Fußballverbandes über. Das Original wurde 1983 gestohlen und vermutlich eingeschmolzen.[5]

Aus 53 Entwürfen wurde der von dem Italiener Silvio Gazzaniga entworfene FIFA-WM-Pokal ausgewählt, der seit 1974 an den Turniersieger vergeben wird. Der Wanderpokal ist 36,8 cm hoch, wiegt 6175 g und besteht aus 18-karätigem Gold sowie zwei Ringen aus Malachit. Zunächst durfte der amtierende Fußball-Weltmeister den Pokal bis zur nächsten WM behalten.[6] Nun muss der Original-Pokal auf Verlangen der FIFA spätestens bei der Abreise aus dem Gastgeberland der Endrunde der FIFA zurückgegeben werden. Der Weltmeister erhält eine vergoldete Replik. Auch die Replik bleibt Eigentum der FIFA und muss dieser auf Verlangen zurückgegeben werden.[7] Seit 2006 wird der Pokal vor jeder Endrunde im Rahmen der „FIFA World Cup Trophy Tour“ auf eine mehrmonatige Weltreise geschickt und anschließend im Gastgeberland präsentiert.[8][9]

Die Mannschaften auf dem ersten, zweiten und dritten Platz bekommen Medaillen aus Gold, Silber oder Bronze.

Erstteilnahmen

Insgesamt sind in der FIFA 209 nationale Fußballverbände registriert.[10] (Stand: November 2013.) Bis einschließlich der WM 2014 waren 77 dieser Verbände bei einer Weltmeisterschafts-Endrunde mit einer eigenen Auswahl vertreten. Die folgende Liste gibt einen Überblick der WM-Premieren aller bisherigen Teilnehmer einschließlich der zum jeweiligen Zeitpunkt gültigen Bezeichnung ihres Staates bzw. Teilstaates.

  • Fett geschriebene Mannschaften wurden bei ihrer ersten Teilnahme Weltmeister.
  • mit einem * gekennzeichnete Mannschaften waren bei ihrer ersten Teilnahme gleichzeitig Ausrichter
  • Kursiv geschriebene Mannschaften gehörten zum Rechtsnachfolger aufgelöster Staaten bzw. Verbände und hatten in der offiziellen FIFA-Statistik die vollständigen Ergebnisse und Titel ihrer Vorgänger übernommen. (siehe auch Fußnoten)
Jahr Erstteilnehmer
1930 Argentinien Argentinien Belgien Belgien Bolivien Bolivien Brasilien 1889 Brasilien
Chile Chile Dritte Französische Republik Frankreich Jugoslawien Konigreich 1918 Jugoslawien[B 1] Mexiko 1918 Mexiko
Paraguay 1842 Paraguay Peru 1825 Peru Rumänien Konigreich Rumänien Uruguay Uruguay *
Vereinigte Staaten 48 USA
1934 Agypten 1922 Ägypten Deutsches Reich NS Deutschland[B 2] Italien 1861 Italien * Niederlande Niederlande
Osterreich Österreich Schweden Schweden Schweiz Schweiz Spanien Zweite Republik Spanien
Tschechoslowakei 1920 Tschechoslowakei[B 3] Ungarn 1918 Ungarn
1938 Kuba Kuba Niederlande Niederländisch-Indien[B 4] Norwegen Norwegen Polen Polen
1950 England England
1954 Schottland Schottland Korea Sud Südkorea Turkei Türkei Deutschland Bundesrepublik BR Deutschland[B 2]
1958 Nordirland Nordirland Sowjetunion 1955 Sowjetunion[B 5] Wales 1953 Wales
1962 Bulgarien 1948 Bulgarien Kolumbien Kolumbien
1966 Korea Nord Nordkorea Portugal Portugal
1970 El Salvador El Salvador Israel Israel Marokko Marokko
1974 Australien Australien Deutschland Demokratische Republik 1949 DDR[B 2] Haiti 1964 Haiti Zaire Zaire[B 6]
1978 Iran 1964 Iran Tunesien Tunesien
1982 Algerien Algerien Honduras Honduras Kamerun Kamerun Kuwait Kuwait
Neuseeland Neuseeland
1986 Danemark Dänemark Irak 1963 Irak Kanada Kanada
1990 Costa Rica Costa Rica Irland Irland Vereinigte Arabische Emirate VA Emirate
1994 Griechenland Griechenland Nigeria Nigeria Russland Russland[B 5] Saudi-Arabien Saudi-Arabien
1998 Jamaika Jamaika Japan Japan Kroatien Kroatien Sudafrika Südafrika
Jugoslawien Bundesrepublik 1992 BR Jugoslawien[B 1]
2002 China Volksrepublik China Ecuador Ecuador Senegal Senegal Slowenien Slowenien
2006 Angola Angola Elfenbeinküste Elfenbeinküste Ghana Ghana Togo Togo
Trinidad und Tobago Trinidad und Tobago Ukraine Ukraine[B 7] Tschechien Tschechien[B 3] Serbien und Montenegro Serbien und Montenegro[B 1]
2010 Slowakei Slowakei[B 3] Serbien Serbien[B 1]    
2014 Bosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina      
  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 Serbien wird bei der FIFA als Nachfolger von folgenden „drei Ländern“ gewertet: 1.) Jugoslawien (Debüt 1930), 2.) Bundesrepublik Jugoslawien oder Rest-Jugoslawien („Debüt“ 1998 unter dem Namen Jugoslawien) und 3.) Serbien und Montenegro (Name der Bundesrepublik Jugoslawien ab Februar 2003 bis zur Abspaltung von Montenegro, „Debüt“ 2006 unter dem Namen Serbien und Montenegro). Die Ergebnisse all dieser Mannschaften werden in der FIFA-Statistik Serbien zugeordnet. Als Debüt Serbiens gilt somit das Jahr 1930. Siehe dazu Länderstatistik Serbiens bei der FIFA . Unter eigenem Namen trat Serbien das erste Mal erst 2010 bei einer WM auf.
  2. 2,0 2,1 2,2 Der Deutsche Fußball-Bund DFB ist Gründungsmitglied der FIFA und repräsentiert von 1904 bis zum Zweiten Weltkrieg und seit 1990 Deutschland im internationalen Fußball. Die erste WM-Teilnahme erfolgte 1934. Nach dem Krieg wurde im westlichen Deutschland wieder ein DFB gegründet und unter dem vollständigen Staatsnamen „Bundesrepublik Deutschland“ in die FIFA aufgenommen, rechtzeitig vor der WM 1954, bei der die BRD Platz 1 erreichte. Im östlichen Deutschland wurde der DFV gegründet und von der FIFA als Vertreter eines eigenen Staates aufgenommen (einzige Teilnahme an einer WM-Endrunde war 1974). Nach der deutschen Wiedervereinigung vereinigten sich auch die nationalen Fussballverbände und liefen ab 1994 wieder unter dem Namen „Deutschland“ in der FIFA. 1990 war hingegen die „Bundesrepublik Deutschland“ Weltmeister geworden. Siehe dazu Länderstatistik Deutschland bei der FIFA .
  3. 3,0 3,1 3,2 Sowohl Tschechien („Debüt“ unter diesem Namen 2006) als auch die Slowakei („Debüt“ 2010 unter diesem Namen) galten bei der FIFA zunächst beide als Nachfolger der Tschechoslowakei (Debüt 1934). Dies führte dazu, dass die Ergebnisse der Tschechoslowakei sowohl Tschechien als auch der Slowakei zugerechnet wurden. Daher galt für beide Länder das Jahr 1934 als Debüt bei einer WM. Siehe dazu die Länderstatistik Tschechiens bei der FIFA. Mittlerweile wird 2010 von der FIFA als Jahr der ersten Teilnahme der Slowakei betrachtet. Dennoch werden dabei die Statistiken slowakischer Spieler, die für die Tschechoslowakei aufgelaufen sind, der slowakischen Mannschaft zugeordnet.(FIFA-Statistik der Slowakei )
  4. Heute Indonesien Indonesien
  5. 5,0 5,1 Russland gilt bei der FIFA als Nachfolger der UdSSR. Die Ergebnisse der sowjetischen Mannschaft werden in der FIFA-Statistik Russland zugeordnet. Als Debüt Russlands gilt somit das Jahr 1958. Unter eigenem Namen trat Russland erstmals 1994 bei einer WM auf. Siehe dazu Länderstatistik Russlands bei der FIFA .
  6. Heute Kongo Demokratische Republik Demokratische Republik Kongo
  7. Die Ukraine nahm als Teil der UdSSR an den Turnieren 1958 bis 1990 teil. Ukrainische Spieler waren in dieser Zeit wichtige Spieler der sowjetischen Nationalmannschaft, z.B. Oleh Blochin, der mit der UdSSR 1982 und 1986 an der WM teilnahm. 1994 spielten mit Sergei Juran, Juri Nikiforow, Wladislaw Ternawski und Ilja Zymbalar noch in der Ukraine geborene Spieler für Russland bei der WM. Die Ergebnisse der UdSSR werden aber allein Russland zugerechnet und als erste WM-Teilnahme der Ukraine gilt 2006.

Turniere im Überblick

Jahr Gastgeber Finale Spiel um Platz drei
Sieger Ergebnis 2. Platz 3. Platz Ergebnis 4. Platz
1930
Details
Uruguay Uruguay
Uruguay
4:2 Argentinien
Argentinien
Vereinigte Staaten 48
USA
nicht ausgetragen1 Jugoslawien Konigreich 1918
Jugoslawien
1934
Details
Italien Italien 1861
Italien
2:1 n. V. Tschechoslowakei 1920
Tschechoslowakei
Deutsches Reich NS
Deutschland
3:2 Osterreich
Österreich
1938
Details
Frankreich Italien 1861
Italien
4:2 Ungarn 1918
Ungarn
Brasilien 1889
Brasilien
4:2 Schweden
Schweden
1950
Details 2
Brasilien Uruguay
Uruguay
3Finalrunde3 Brasilien 1889
Brasilien
Schweden
Schweden
Finalrunde3 Spanien 1945
Spanien
1954
Details
Schweiz Deutschland Bundesrepublik
BR Deutschland
3:2 Ungarn 1949
Ungarn
Osterreich
Österreich
3:1 Uruguay
Uruguay
1958
Details
Schweden Brasilien 1889
Brasilien
5:2 Schweden
Schweden
Frankreich 1946
Frankreich
6:3 Deutschland Bundesrepublik
BR Deutschland
1962
Details
Chile Brasilien 1960
Brasilien
3:1 Tschechoslowakei
Tschechoslowakei
Chile
Chile
1:0 Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik
Jugoslawien
1966
Details
England England
England
4:2 n. V. Deutschland Bundesrepublik
BR Deutschland
Portugal
Portugal
2:1 Sowjetunion 1955
UdSSR
1970
Details
Mexiko Brasilien 1968
Brasilien
4:1 Italien
Italien
Deutschland Bundesrepublik
BR Deutschland
1:0 Uruguay
Uruguay
1974
Details
BR Deutschland Deutschland Bundesrepublik
BR Deutschland
2:1 Niederlande
Niederlande
Polen
Polen
1:0 Brasilien 1968
Brasilien
1978
Details
Argentinien Argentinien
Argentinien
3:1 n. V. Niederlande
Niederlande
Brasilien 1968
Brasilien
2:1 Italien
Italien
1982
Details
Spanien Italien
Italien
3:1 Deutschland Bundesrepublik
BR Deutschland
Polen
Polen
3:2 Frankreich
Frankreich
1986
Details
4 Mexiko 4 Argentinien
Argentinien
3:2 Deutschland Bundesrepublik
BR Deutschland
Frankreich
Frankreich
4:2 n. V. Belgien
Belgien
1990
Details
Italien Deutschland Bundesrepublik
BR Deutschland
1:0 Argentinien
Argentinien
Italien
Italien
2:1 England
England
1994
Details
USA Brasilien
Brasilien
0:0 n. V.
3:2 i. E.
Italien
Italien
Schweden
Schweden
4:0 Bulgarien
Bulgarien
1998
Details
Frankreich Frankreich
Frankreich
3:0 Brasilien
Brasilien
Kroatien
Kroatien
2:1 Niederlande
Niederlande
2002
Details
Japan und Südkorea Brasilien
Brasilien
2:0 Deutschland
Deutschland
Turkei
Türkei
3:2 Korea Sud
Südkorea
2006
Details
Deutschland Italien
Italien
1:1 n. V.
5:3 i. E.
Frankreich
Frankreich
Deutschland
Deutschland
3:1 Portugal
Portugal
2010
Details
Südafrika Spanien
Spanien
1:0 n. V. Niederlande
Niederlande
Deutschland
Deutschland
3:2 Uruguay
Uruguay
2014
Details
Brasilien Deutschland
Deutschland
1:0 n. V. Argentinien
Argentinien
Niederlande
Niederlande
3:0 Brasilien
Brasilien
2018
Details
Russland
2022
Details
Katar
2026
Details
noch nicht vergeben
1 1930 wurde das Spiel um Platz 3 zwischen den Unterlegenen der Halbfinalspiele USA und Jugoslawien nicht ausgetragen. Die FIFA führt die USA jedoch als Drittplatzierten, da die Mannschaft über das Turnier gesehen besser abschnitt.
2 Die FIFA konnte sich auf ihrem Kongress im Jahre 1939 nicht zwischen Brasilien und Deutschland als Gastgeber für die WM 1942 einigen und vertagte die Entscheidung. Kurze Zeit später brach der Zweite Weltkrieg aus und machte alle Planungen zunichte. Wegen des andauernden Krieges verschob die FIFA die nächste WM zunächst auf unbestimmte Zeit.
3 Die entscheidenden Spiele am letzten Spieltag der Endrunde gewannen Uruguay (2:1 gegen Gastgeber Brasilien) und Schweden (3:1 gegen Spanien).
4 Als Gastgeber für die WM 1986 war ursprünglich Kolumbien vorgesehen. Aus finanziellen Gründen sagte Kolumbien die Ausrichtung des Turniers am 5. November 1982 endgültig ab. Am 20. Mai 1983 wurde Mexiko von der FIFA zum Ersatzausrichter der WM 1986 ernannt.

Ranglisten

nach Ländern
Rang Land Titel Jahr(e) 2. Platz 3. Platz 4. Platz Finale Halbfinale
1 Brasilien Brasilien 5 1958, 1962, 1970, 1994, 2002 2 2 2 6 (7 5 ) 8 (11 6 7 8 )
2 Deutsches Reich NS / Deutschland Deutschland 4 1954, 1974, 1990, 2014 4 4 1 8 12 (13 7 )
3 Italien 1861 / Italien Italien 4 1934, 1938, 1982, 2006 2 1 1 6 7 (8 8 )
4 Argentinien Argentinien 2 1978, 1986 3 5 4 (5 8 )
5 Uruguay Uruguay 2 1930, 1950 3 1 (2 5 ) 4 (5 6 )
6 Frankreich Frankreich 1 1998 1 2 1 2 5
7 England England 1 1966 1 1 2
Spanien 1945 / Spanien Spanien 1 2010 1 1 1 (2 6 )
9 Niederlande Niederlande 3 1 1 3 3 (5 7 8 )
10 Tschechoslowakei Tschechoslowakei 2 2 2
Ungarn 1918 / Ungarn 1949 Ungarn 2 2 2
12 Schweden Schweden 1 2 1 1 3 (4 6 )
13 Polen Polen 2 1 (2 7 )
14 Osterreich Österreich 1 1 2
Portugal Portugal 1 1 2
16 Chile Chile 1 1
Kroatien Kroatien 1 1
Turkei Türkei 1 1
Vereinigte Staaten USA 9 1 9 1
20 Jugoslawien Konigreich 1918 / Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik Jugoslawien 9 2 9 2
21 Belgien Belgien 1 1
Bulgarien Bulgarien 1 1
Sowjetunion Sowjetunion 1 1
Korea Sud Südkorea 1 1
Jeweilige Rekordmarke
5 Bei der WM 1950 gab es kein eigentliches Finale, das letzte Endrundenspiel zwischen Brasilien und Uruguay entschied aber über den Weltmeistertitel und wird vielfach als Finalspiel angesehen.
6 Bei der WM 1950 gab es kein eigentliches Halbfinale, die Runde der letzten Vier mit Brasilien, Schweden, Spanien und Uruguay wird vielfach als Halbfinale angesehen.
7 Bei der WM 1974 gab es kein eigentliches Halbfinale, die abschließenden Zwischenrundenspiele zwischen Deutschland und Polen sowie Brasilien und den Niederlanden entschieden aber über den Einzug ins Finale und werden vielfach als Halbfinalspiele angesehen.
8 Bei der WM 1978 gab es kein eigentliches Halbfinale, das abschließende Zwischenrundenspiel zwischen Italien und den Niederlanden entschied aber über den Einzug ins Finale ebenso wie das zweite Spiel der anderen Zwischenrundengruppe zwischen Argentinien und Brasilien. Sie werden vielfach als Halbfinalspiele angesehen.
9 Bei der ersten WM 1930 wurde das Spiel um den dritten Platz nicht ausgetragen. Die FIFA führt die USA jedoch als Drittplatzierten, da die Mannschaft im Turnierverlauf ein Gegentor weniger als Jugoslawien kassierte.

Seit einigen Jahren wird die Anzahl der bisher erworbenen Weltmeistertitel durch Sterne dargestellt, die meist oberhalb der Logos des Fußballverbands auf dem Trikot der Nationalmannschaften angebracht sind. Als erste Mannschaft trug Brasilien 1971 drei Sterne, heute sind es fünf (siehe auch Meisterstern).

nach Konföderationen
Rang Konföderation Titel 2. 3. 4.
1 UEFA 11 15 16 14
2 CONMEBOL 9 5 3 5
3 CONCACAF 1
4 AFC 1
5 CAF
OFC

Rekordspieler

Endrunden-Teilnahmen
Rang Spieler Teilnahmen
(mit Einsatz)
Turniere
1 Mexiko 1934 Antonio Carbajal 5 (5) 1950, 1954, 1958, 1962, 1966
Deutschland Bundesrepublik Lothar Matthäus 1982, 1986, 1990, 1994, 1998
3 Italien Gianluigi Buffon 5 (4) 1998, 2002, 2006, 2010, 2014
4 Brasilien 1960 Djalma Santos 4 (4) 1954, 1958, 1962, 1966
Brasilien 1968 Pelé 1958, 1962, 1966, 1970
Deutschland Bundesrepublik Karl-Heinz Schnellinger 1958, 1962, 1966, 1970
Deutschland Bundesrepublik Uwe Seeler 1958, 1962, 1966, 1970
Italien Gianni Rivera 1962, 1966, 1970, 1974
Uruguay Pedro Rocha 1962, 1966, 1970, 1974
Polen Władysław Żmuda 1974, 1978, 1982, 1986
Argentinien Diego Maradona 1982, 1986, 1990, 1994
Italien Giuseppe Bergomi 1982, 1986, 1990, 1998
Belgien Enzo Scifo 1986, 1990, 1994, 1998
Belgien Franky Van Der Elst 1986, 1990, 1994, 1998
Spanien Andoni Zubizarreta 1986, 1990, 1994, 1998
Italien Paolo Maldini 1990, 1994, 1998, 2002
Brasilien 1968 Cafu 1994, 1998, 2002, 2006
Italien Fabio Cannavaro 1998, 2002, 2006, 2010
Frankreich Thierry Henry 1998, 2002, 2006, 2010
Paraguay Denis Caniza 1998, 2002, 2006, 2010
Kamerun Rigobert Song 1994, 1998, 2002, 2010
Kamerun Samuel Eto’o 1998, 2002, 2010, 2014
Deutschland Miroslav Klose 2002, 2006, 2010, 2014
Mexiko Rafael Márquez 2002, 2006, 2010, 2014
Spanien Iker Casillas 2002, 2006, 2010, 2014
Spanien Xavi 2002, 2006, 2010, 2014
Vereinigte Staaten DaMarcus Beasley 2002, 2006, 2010, 2014
28 England Bobby Charlton 4 (3) 1958, 1962, 1966, 1970
Sowjetunion 1955 Lew Jaschin 1958, 1962, 1966, 1970
Bulgarien 1971 Dobromir Schetschew 1962, 1966, 1970, 1974
Deutschland Bundesrepublik Sepp Maier 1966, 1970, 1974, 1978
Italien Dino Zoff 1970, 1974, 1978, 1982
Belgien Marc Wilmots 1990, 1994, 1998, 2002
Vereinigte Staaten Kasey Keller 1990, 1998, 2002, 2006
Brasilien Ronaldo 1994, 1998, 2002, 2006
Saudi-Arabien Mohammad ad-Daʿayyaʿ 1994, 1998, 2002, 2006
Korea Sud Lee Woon-jae 1994, 2002, 2006, 2010
38 Deutschland Oliver Kahn 4 (2) 1994, 1998, 2002, 2006
Japan Yoshikatsu Kawaguchi 1998, 2002, 2006, 2010
40 Brasilien 1960 Carlos José Castilho 4 (1) 1950, 1954, 1958, 1962
Japan Seigō Narazaki 1998, 2002, 2006, 2010

Kursiv gesetzte Jahreszahlen bezeichnen die Turniere ohne Spieleinsatz.

Endrunden-Spiele
Rang Spieler Spiele Turniere
1 Deutschland Bundesrepublik Lothar Matthäus 25 1982, 1986, 1990, 1994, 1998
2 Deutschland Miroslav Klose 24 2002, 2006, 2010, 2014
3 Italien Paolo Maldini 23 1990, 1994, 1998, 2002
4 Deutschland Bundesrepublik Uwe Seeler 21 1958, 1962, 1966, 1970
Polen Władysław Żmuda 1974, 1978, 1982, 1986
Argentinien Diego Maradona 1982, 1986, 1990, 1994
7 Polen Grzegorz Lato 20 1974, 1978, 1982
Brasilien Cafu 1994, 1998, 2002, 2006
Deutschland Bastian Schweinsteiger 2006, 2010, 2014
Deutschland Philipp Lahm 2006, 2010, 2014
11 Deutschland Bundesrepublik Wolfgang Overath 19 1966, 1970, 1974
Deutschland Bundesrepublik Berti Vogts 1970, 1974, 1978
Deutschland Bundesrepublik Karl-Heinz Rummenigge 1978, 1982, 1986
Brasilien Ronaldo 1994, 1998, 2002, 2006
Deutschland Per Mertesacker 2006, 2010, 2014

Endrunden-Tore
Rang Spieler Tore Turniere
1 Deutschland Miroslav Klose 16 2002 (5), 2006 (5), 2010 (4), 2014 (2)
2 Brasilien Ronaldo 15 1998 (4), 2002 (8), 2006 (3)
3 Deutschland Bundesrepublik Gerd Müller 14 1970 (10), 1974 (4)
4 Frankreich 1946 Just Fontaine 13 1958 (13)
5 Brasilien 1968 Pelé 12 1958 (6), 1962 (1), 1966 (1), 1970 (4)
6 Ungarn 1949 Sándor Kocsis 11 1954 (11)
Deutschland Bundesrepublik Jürgen Klinsmann 1990 (3), 1994 (5), 1998 (3)
8 Deutschland Bundesrepublik Helmut Rahn 10 1954 (4), 1958 (6)
Peru Teófilo Cubillas 1970 (5), 1978 (5)
Polen Grzegorz Lato 1974 (7), 1978 (2), 1982 (1)
England Gary Lineker 1986 (6), 1990 (4)
Argentinien Gabriel Batistuta 1994 (4), 1998 (5), 2002 (1)
Deutschland Thomas Müller 2010 (5), 2014 (5)

Auszeichnungen

Am Ende einer jeden Fußball-Weltmeisterschaft werden mehrere Auszeichnungen an die besten Spieler und das fairste Team verliehen. Bis zur WM 1966 wurden keine offiziellen Auszeichnungen vergeben. Aktuell gibt es fünf verschiedene Auszeichnungen:

  • FIFA Fairplay Award für das fairste Team
  • adidas Goldener Schuh für den erfolgreichsten Torschützen
  • adidas Goldener Ball für den besten Spieler
  • adidas Goldener Handschuh (bis 2006 Lev-Yashin-Preis) für den besten Torhüter[11]
  • Hyundai „Bester junger Spieler“ für den besten Spieler unter 21 Jahren[C 1]
Ein nominierter Spieler darf nicht älter als 21 Jahre sein und muss seine erste Weltmeisterschaft bestreiten. Bewertungskriterien der dafür zuständigen Technischen Studien-Gruppe der FIFA sind technische Fertigkeiten, aber auch Fairplay. Die vergebene Trophäe ist ein 30 cm hoher und 4,2 kg schwerer Pokal aus einer Kupfer-Zink-Legierung.
Jahr FIFA Fair Play Award Goldener Schuh (Tore)[11][12] Goldener Ball Goldener Handschuh
(bis 2006 Lev-Yashin-Preis)
Bester junger Spieler
1970 Peru Peru nicht vergeben nicht vergeben nicht vergeben nicht vergeben
1974 Deutschland Bundesrepublik BR Deutschland
1978 Argentinien Argentinien Argentinien Mario Kempes (6)
1982 Brasilien 1968 Brasilien Italien Paolo Rossi (6) Italien Paolo Rossi
1986 Brasilien 1968 Brasilien England Gary Lineker (6) Argentinien Diego Maradona
1990 England England Italien Salvatore Schillaci (6) Italien Salvatore Schillaci
1994 Brasilien Brasilien Russland Oleg Salenko /
Bulgarien Christo Stoitschkow (je 6)
Brasilien Romário Belgien Michel Preud’homme
1998 England England / Frankreich Frankreich Kroatien Davor Šuker (6) Brasilien Ronaldo Frankreich Fabien Barthez
2002 Belgien Belgien Brasilien Ronaldo (8) Deutschland Oliver Kahn Deutschland Oliver Kahn
2006 Brasilien Brasilien / Spanien Spanien Deutschland Miroslav Klose (5) Frankreich Zinédine Zidane Italien Gianluigi Buffon Deutschland Lukas Podolski
2010 Spanien Spanien Deutschland Thomas Müller (5)[C 2] Uruguay Diego Forlán Spanien Iker Casillas Deutschland Thomas Müller
2014 Kolumbien Kolumbien Kolumbien James Rodríguez (6) Argentinien Lionel Messi Deutschland Manuel Neuer Frankreich Paul Pogba
  1. 2006 von Gillette gesponserte Auszeichnung.
  2. Rangfolge wurde aufgrund der Anzahl an Torvorlagen/Spielminuten bestimmt. Neben Müller hatten auch David Villa (Spanien), Wesley Sneijder (Niederlande) sowie Diego Forlán (Uruguay) fünf Treffer erzielt.

Darüber hinaus werden per Internet-Abstimmung gewählt:

  • Die unterhaltsamste Mannschaft
  • Man of the Match für den besten Spieler jeder Endrundenpartie
Jahr Unterhaltsamste Mannschaft Man of the Match (Finale)
1994 Brasilien Brasilien nicht vergeben
1998 Frankreich Frankreich
2002 Korea Sud Südkorea
2006 Portugal Portugal Italien Andrea Pirlo[13]
2010 1 Spanien Andrés Iniesta[14]
2014 Deutschland Mario Götze[15]

1 Für 2010 wurde von der FIFA ebenfalls eine Internetabstimmung[16] gestartet, in der Deutschland vor Uruguay führte, die aber nicht offiziell beendet und ausgewertet wurde.

Bester Junger Spieler 1958 bis 2002

Nachträglich ermittelte die FIFA, per Internet-Abstimmung, auch den Besten Jungen Spieler für die Weltmeisterschaften 1958 bis 2002.

Turnier Bester Junger Spieler
1958 Schweden Brasilien 1889 Pelé
1962 Chile Ungarn 1957 Flórián Albert
1966 England Deutschland Bundesrepublik Franz Beckenbauer
1970 Mexico Peru Teófilo Cubillas
1974 Deutschland Polen Władysław Żmuda
1978 Argentinien Italien Antonio Cabrini
1982 Spanien Frankreich Manuel Amoros
1986 Mexico Belgien Enzo Scifo
1990 Italien Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik Robert Prosinečki
1994 USA Niederlande Marc Overmars
1998 Frankreich England Michael Owen
2002 Japan und Südkorea Vereinigte Staaten Landon Donovan

Varia

Turnier Orte Stadien Meldungen10 Teams Spiele Zuschauer Zuschauer
1930 1 3 13 13 18 70 3,89 590.549 32.808 1 0,05
1934 8 8 32 16 17 70 4,12 363.000 21.353 1 0,06
1938 10 10 36 15 18 84 4,67 375.700 20.872 4 0,22
1950 6 6 34 13 22 88 4,00 1.045.246 47.511 0 0,00
1954 6 6 38 16 26 140 5,38 768.607 29.562 3 0,11
1958 12 12 52 16 35 126 3,60 819.810 23.423 3 0,09
1962 4 4 54 16 32 89 2,78 893.172 27.912 6 0,18
1966 7 8 71 16 32 89 2,78 1.563.135 48.848 5 0,16
1970 5 5 71 16 32 95 2,97 1.603.975 50.124 33 1,03 0 0,00
1974 9 9 99 16 38 97 2,55 1.865.753 49.099 87 2,29 5 0,13
1978 5 6 106 16 38 102 2,68 1.545.791 40.679 58 1,53 3 0,08
1982 14 17 107 24 52 146 2,81 2.109.723 40.572 98 1,88 5 0,10
1986 9 12 121 24 52 132 2,54 2.394.031 46.039 133 2,55 8 0,15
1990 12 12 112 24 52 115 2,21 2.516.215 48.389 163 3,75 16 0,31
1994 9 9 143 24 52 141 2,71 3.587.538 68.991 228 4,38 7 0,13 8 0,15
1998 10 10 166 32 64 171 2,67 2.785.100 43.517 250 3,91 4 0,06 18 0,28
2002 20 20 198 32 64 161 2,52 2.705.197 42.269 266 4,16 6 0,09 11 0,17
2006 12 12 198 32 64 147 2,30 3.359.439 52.491 326 5,09 19 0,30 9 0,14
2010 9 10 205 32 64 145 2,27 3.178.856 49.670 245 3,83 8 0,13 9 0,14
2014 12 12 204 32 64 171 2,67 3.429.873 53.592 181 2,83 3 0,05 7 0,11
2018 11 12 21111 32
2022 7 12 32
Höchster Wert / niedrigster Wert in der jeweiligen Kategorie
10 Gezählt werden die fristgerecht abgegebenen Meldungen unabhängig davon, ob ggfs. vor Beginn der Qualifikation zurückgezogen, nicht angetreten oder ein Verband ausgeschlossen wurde; einschließlich Titelverteidiger und Gastgeber.
11 Gibraltar und Kosovo wurden nach Meldeschluss in die FIFA aufgenommen und noch zur Qualifikation zugelassen.

Dopingfälle

Folgende Fußballer wurden bisher im Rahmen von Fußballweltmeisterschaften des Dopings überführt:

Siehe auch

Alternative Konzepte zur Fussballweltmeisterschaft der FIFA sind z.B.

Literatur

  • Winfried Bergmann, Karl-Heinz Huba, Karl-Heinz Mrazek: Die Geschichte der Fussball-Weltmeisterschaft. Copress-Verlag, 1991, ISBN 3-7679-0311-3.
  • Wolfgang Fuhr: Fußballweltmeisterschaften. Agon-Verlag, Kassel, 2005, ISBN 3-89784-265-3.
  • Hardy Grüne: Fußball WM Enzyklopädie 1930–2006. Agon-Verlag, Kassel 2002, ISBN 3-89784-205-X.
  • Waldemar Hartmann, Günter Netzer, Robert Kauer: Menschen, Tore & Sensationen. Geschichte und Geschichten. WM 1930–2006. Wero Press, 2002, ISBN 3-9806973-7-1.
  • Dietrich Schulze-Marmeling: Die Geschichte der Fußball-Weltmeisterschaft. Verlag Die Werkstatt, Göttingen 2014, ISBN 978-3-7307-0136-2.
  • Bernd M. Beyer, Dietrich Schulze-Marmeling: Das Goldene Buch der Fußball-Weltmeisterschaft. Verlag Die Werkstatt, Göttingen 2014, ISBN 978-3-7307-0159-1.

Weblinks

 Commons: Fußball-Weltmeisterschaft  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wiktionary: Fußballweltmeisterschaft – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise

  1. Fußball: Fifa schafft WM-Rotation ab, Israel lässt Palästinas Spieler nicht reisen. In: spiegel.de. Spiegel Online, 29. Oktober 2007, abgerufen am 28. Juli 2013.
  2. Wieder offenes Kandidaturverfahren für die FIFA WM-Endrunden ab 2018. In: fifa.com. FIFA, 29. Oktober 2007, abgerufen am 25. Oktober 2012.
  3. WM 2018 und 2022 werden gleichzeitig vergeben : FIFA bestätigt kombinierte WM-Bewerbung. In: kicker.de. Kicker-Sportmagazin, 20. Dezember 2008, abgerufen am 28. Juli 2013.
  4. Reglement FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Brasilien 2014. In: fifa.com. FIFA, abgerufen am 18. Juni 2014 (PDF; 421 kB).
  5. Jules-Rimet-Pokal. In: fifa.com. FIFA, abgerufen am 21. September 2013.
  6. FIFA-Weltpokal-Trophäe. In: fifa.com. FIFA, abgerufen am 21. September 2013.
  7. Reglement FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Südafrika 2010TM. In: fifa.com. FIFA, S. 52, abgerufen am 21. September 2013 (PDF; 271 kB).
  8. Geschichte und Fakten zur FIFA World Cup™ Trophy Tour. In: fifa.com. FIFA, 10. September 2013, abgerufen am 2. Juli 2014.
  9. Trophy Tour. In: fifa.com. FIFA, abgerufen am 2. Juli 2014.
  10. Mitgliedsverbände der FIFA. In: fifa.com. FIFA, abgerufen am 7. Januar 2012.
  11. 11,0 11,1 FIFA World Cup™: Milestones, facts & figures – Statistical Kit 7. In: fifa.com. FIFA, 26. März 2013, archiviert vom Original am 21. Mai 2013, abgerufen am 12. Oktober 2013 (PDF; 517 kB, english).
  12. adidas Goldener Schuh – FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™. In: fifa.com. FIFA, archiviert vom Original am 5. April 2013, abgerufen am 12. Oktober 2013.
  13. ITALIEN – FRANKREICH (Spiel 64): Anheuser Busch Bud Man of the Match: Andrea Pirlo (ITA). In: fifa.com. FIFA, 25. April 2006, abgerufen am 25. Oktober 2012.
  14. FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2010 – Man of the Match. In: fifa.com. FIFA, abgerufen am 25. Oktober 2012.
  15. FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2014 – Man of the Match. In: fifa.com. FIFA, abgerufen am 13. Juli 2014.
  16. Was war für Sie der schönste Moment des Turniers? In: fifa.com. FIFA, 11. Juli 2010, abgerufen am 10. November 2010.

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