Fußball-Bundesliga 1982/83 - LinkFang.de





Fußball-Bundesliga 1982/83


Bundesliga 1982/83
Meister Hamburger SV
Europapokal der
Landesmeister
Hamburger SV
UEFA-Pokal Werder Bremen
VfB Stuttgart
FC Bayern München
1. FC Kaiserslautern
Pokalsieger 1. FC Köln
Europapokal der
Pokalsieger
1. FC Köln
Relegation ↓ FC Schalke 04 (1:3 und 1:1 gegen FC Bayer 05 Uerdingen)
Absteiger Karlsruher SC
Hertha BSC
FC Schalke 04
Mannschaften 18
Spiele 306  + 2 Relegationsspiele
Tore 1.036  (ø 3,39 pro Spiel)
Zuschauer 6.481.847  (ø 21.183 pro Spiel)
Torschützenkönig Rudi Völler (Werder Bremen)
Bundesliga 1981/82

Erster in der Saison 1982/83 der deutschen Fußball-Bundesliga und somit Deutscher Meister der Männer wurde der Hamburger SV.

Saisonüberblick

In der Saison 1982/83 gab es einen Zweikampf um die Meisterschaft zwischen den beiden norddeutschen Vereinen, dem Hamburger SV und dem SV Werder Bremen. Der Titelverteidiger HSV setzte sich am Ende dank der besseren Tordifferenz gegen Werder durch, das in seiner zweiten Saison nach dem Wiederaufstieg punktgleich auf den zweiten Platz kam. Das war bis dahin Bremens größter Erfolg seit der Vize-Meisterschaft 1968.

Am ersten Spieltag gewann Werder Bremen mit 1:0 gegen Bayern München durch ein „Eigentor“ des Münchner Torwarts Jean-Marie Pfaff: Uwe Reinders warf einen Einwurf in den Münchner Torraum. Pfaff ging mit der Hand zum über ihn hinwegspringenden Ball und berührte ihn. Der Ball ging ins Tor, ohne dass noch ein anderer Spieler am Ball war. Da ein Einwurf nicht direkt zum Torerfolg führen darf, war die Ballberührung von Pfaff entscheidend; hätte er den Ball nicht berührt, hätte das Tor nicht gezählt.

Der Hamburger SV gewann auch noch den Europapokal der Landesmeister durch ein 1:0 gegen Juventus Turin in Athen. Torschütze war Felix Magath.

Das Pokalendspiel bestritten in Köln der 1. FC Köln und der SC Fortuna Köln. Das Spiel endete 1:0, Pierre Littbarski gelang der entscheidende Treffer. Durch den Pokalsieg des 1. FC Köln qualifizierte sich neben Werder Bremen, dem VfB Stuttgart und Bayern München auch der 1. FC Kaiserslautern für den UEFA-Pokal.

Abschlusstabelle

Tabellenführer
Pl. Verein Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. Hamburger SV (M)  34  20  12  2 079:330 +46 52:16
 2. Werder Bremen  34  23  6  5 076:380 +38 52:16
 3. VfB Stuttgart  34  20  8  6 080:470 +33 48:20
 4. FC Bayern München (P)  34  17  10  7 074:330 +41 44:24
 5. 1. FC Köln  34  17  9  8 069:420 +27 43:25
 6. 1. FC Kaiserslautern  34  14  13  7 057:440 +13 41:27
 7. Borussia Dortmund  34  16  7  11 078:620 +16 39:29
 8. Arminia Bielefeld  34  12  7  15 046:710 −25 31:37
 9. Fortuna Düsseldorf  34  11  8  15 063:750 −12 30:38
10. Eintracht Frankfurt  34  12  5  17 048:570  −9 29:39
11. SV Bayer 04 Leverkusen (R)  34  10  9  15 043:660 −23 29:39
12. Borussia Mönchengladbach  34  12  4  18 064:630  +1 28:40
13. VfL Bochum  34  8  12  14 043:490  −6 28:40
14. 1. FC Nürnberg  34  11  6  17 044:700 −26 28:40
15. Eintracht Braunschweig  34  8  11  15 042:650 −23 27:41
16. FC Schalke 04 (N)  34  8  6  20 048:680 −20 22:46
17. Karlsruher SC  34  7  7  20 039:860 −47 21:47
18. Hertha BSC (N)  34  5  10  19 043:670 −24 20:48
Deutscher Meister und Teilnahme am Europapokal der Landesmeister 1983/84: Hamburger SV
Teilnahme am Europapokal der Pokalsieger 1983/84: 1. FC Köln
Teilnahme am UEFA-Pokal 1983/84: SV Werder Bremen, VfB Stuttgart, FC Bayern München, 1. FC Kaiserslautern
Teilnahme an der Relegation: FC Schalke 04
Abstieg in die 2. Bundesliga 1983/84: Hertha BSC, Karlsruher SC
(M) Deutscher Meister 1981/82
(P) DFB-Pokal-Sieger 1981/82
(R) Sieger der Relegation 1981/82
(N) Aufsteiger aus der 2. Bundesliga 1981/82

Relegation

In der Relegation spielten der Tabellensechzehnte der 1. Bundesliga und der Tabellendritte der 2. Bundesliga um den letzten freien Platz für die nächste Saison der 1. Bundesliga.

Datum Ergebnis
15. Juni 1983 FC Bayer 05 Uerdingen 3:1 FC Schalke 04
19. Juni 1983 FC Schalke 04 1:1 FC Bayer 05 Uerdingen
Gesamt: FC Bayer 05 Uerdingen 4:2 FC Schalke 04
Aufsteiger in die 1. Bundesliga 1983/84: FC Bayer 05 Uerdingen
Absteiger in die 2. Bundesliga 1983/84: FC Schalke 04

Statistiken zu diesen beiden Spielen sind unter 2. Bundesliga 1982/83 einzusehen.

Kreuztabelle

Die Kreuztabelle stellt die Ergebnisse aller Spiele dieser Saison dar. Die Heimmannschaft ist in der linken Spalte aufgelistet und die Gastmannschaft in der obersten Reihe.

1982/1983
01. Hamburger SV 1:1 2:0 1:1 2:1 1:1 5:0 3:1 2:0 3:0 3:0 4:3 0:0 3:0 4:0 6:2 4:0 1:1
02. Werder Bremen 3:2 3:2 1:0 1:1 3:0 4:2 5:1 2:2 3:0 3:1 2:0 3:2 3:2 6:0 4:0 3:0 3:1
03. VfB Stuttgart 1:2 4:1 1:1 2:1 1:1 2:1 2:2 1:1 4:1 5:3 3:2 5:2 3:0 4:0 2:1 4:1 4:1
04. FC Bayern München 2:2 1:1 4:0 0:1 0:1 3:0 5:0 1:0 4:0 5:0 3:1 3:0 1:0 1:1 0:1 6:1 4:0
05. 1. FC Köln 1:1 2:1 1:2 2:0 3:0 2:2 1:0 4:0 2:2 4:1 2:1 4:1 5:2 3:1 2:1 4:1 3:2
06. 1. FC Kaiserslautern 2:2 2:1 2:3 3:2 3:2 0:2 3:0 3:1 3:0 2:0 3:0 1:0 2:1 3:2 2:0 7:0 2:2
07. Borussia Dortmund 1:3 0:0 1:1 4:4 2:0 4:0 11:1 1:2 4:1 3:3 4:6 3:1 4:0 3:2 2:0 4:3 2:1
08. Arminia Bielefeld 2:0 1:2 2:2 2:4 2:0 2:2 1:0 2:1 2:1 0:2 4:2 1:1 3:0 2:0 3:2 5:1 2:1
09. Fortuna Düsseldorf 0:6 2:5 1:1 3:5 2:6 2:1 2:3 2:0 5:1 4:0 2:1 2:0 3:1 5:0 3:1 4:3 1:1
10. Eintracht Frankfurt 1:1 0:1 3:0 1:0 3:0 2:2 3:1 2:1 2:2 5:0 3:0 0:1 3:0 0:1 3:2 2:0 3:1
11. SV Bayer 04 Leverkusen 0:1 1:1 0:3 1:1 0:0 0:0 1:2 0:1 3:3 1:1 3:2 1:0 1:0 1:0 3:1 3:1 2:1
12. Borussia Mönchengladbach 1:1 1:2 1:4 0:0 1:4 4:2 2:3 3:0 5:0 3:1 3:1 3:1 1:2 3:0 0:0 5:0 3:1
13. VfL Bochum 1:1 1:2 2:2 0:0 0:0 1:1 2:2 1:1 3:1 1:2 3:2 3:1 6:0 0:2 2:1 0:1 4:0
14. 1. FC Nürnberg 2:2 2:0 0:5 2:3 2:1 1:1 3:2 1:1 3:1 3:0 0:1 1:0 1:1 0:0 3:2 3:1 4:2
15. Eintracht Braunschweig 2:4 3:1 1:2 1:1 2:2 1:1 0:0 3:0 2:1 1:0 1:3 0:0 0:2 2:2 1:1 5:1 1:0
16. FC Schalke 04 1:2 0:2 1:3 1:2 1:4 0:0 1:2 5:0 3:3 3:2 2:0 2:4 2:0 0:1 3:3 1:0 2:0
17. Karlsruher SC 1:2 1:2 1:2 0:4 1:1 1:1 2:0 1:1 2:1 1:0 2:2 2:0 0:0 2:1 3:1 2:2 1:1
18. Hertha BSC 1:2 0:1 1:0 1:3 0:0 0:0 1:3 2:0 1:1 1:0 3:3 0:2 1:1 5:1 3:3 2:3 5:2

Torschützenliste

Mit Rudi Völler wurde erstmals der Torschützenkönig der 2. Fußball-Bundesliga der Vorsaison Torschützenkönig der 1. Bundesliga.

Spieler Verein Tore
1. Deutschland Bundesrepublik Rudi Völler SV Werder Bremen 23
2. Deutschland Bundesrepublik Karl Allgöwer VfB Stuttgart 21
Island Atli Eðvaldsson Fortuna Düsseldorf
4. Deutschland Bundesrepublik Karl-Heinz Rummenigge FC Bayern München 20
5. Deutschland Bundesrepublik Horst Hrubesch Hamburger SV 18

Die Meistermannschaft Hamburger SV

1. Hamburger SV

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