Friedrich Schrader - LinkFang.de





Friedrich Schrader


Dieser Artikel befasst sich mit dem Philologen Friedrich Schrader. Für den Indologen siehe Friedrich Otto Schrader.

Friedrich Schrader (* 19. November 1865 in Wolmirstedt; † 28. August 1922 in Berlin) war ein deutscher Philologe der orientalischen Sprachen. Als Schriftsteller, Kunsthistoriker, Sozialdemokrat, Übersetzer und Journalist lebte er von 1891 bis 1918 in Istanbul. Er schrieb auch unter dem Pseudonym Ischtiraki ( اشتراكى = arabisch/osmanisch „der Sozialist“). Er war 1908 Mitbegründer und bis 1917 stellvertretender Chefredakteur der deutsch- und französischsprachigen Istanbuler Tageszeitung Osmanischer Lloyd (Lloyd Ottoman). Sein bekanntestes Buch ist Konstantinopel in Vergangenheit und Gegenwart (1917).[1] Die literarische Essaysammlung über die Geschichte der multikulturellen Bosporusmetropole wurde 2015 in türkischer Sprache neu aufgelegt (1. Auflage Juni 2015, 2. Auflage August 2015 ).[2]

Inhaltsverzeichnis

Leben

Familiärer Hintergrund, Ausbildung in Magdeburg und Halle (1865–1891)[3]

Schraders Vorfahren waren über mehrere Generationen als Schönfärber in Wolmirstedt tätig. Ein Großonkel, Johann Wilhelm Christian Schrader, machte in der preußischen Armee als Offizier Karriere, heiratete einen weiblichen Nachkommen des legendären Artilleriegenerals Bernhard von Beauvryé (und von dessen Schwiegervater Christian von Linger, dem Begründer der preußischen Artillerie) und wurde 1837 von seinem Schwiegervater adoptiert und anschließend in den preußischen Adelsstand erhoben („Schrader von Beauvryé“).

Friedrich Schrader legte sein Abitur am Domgymnasium Magdeburg ab. Nach seinem Studium (Philologie, Orientalistik, Kunstgeschichte) promovierte er 1889 in Indologie bei Richard Pischel (Geschäftsführer der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft) an der Universität Halle. Pischel war seinerzeit einer der bedeutendsten Prakrit-Forscher weltweit. Im Rahmen seiner Dissertation übersetzte Schrader den ersten Teil der sogenannten „Karmapradipa“, einer vedischen Sutra, ins Deutsche[4]. Andere später bekannt gewordene, etwa gleichaltrige Mit-Doktoranden der damaligen Zeit bei Pischel (um 1890 herum) waren Richard Schmidt (1866–1939), später Indologieprofessor in Münster und Übersetzer des Kamasutra und des Hexenhammers, und der Österreicher Karl Eugen Neumann (1865–1915), der bereits vor der Promotion 1884 zum Buddhismus konvertiert war und Anfang des 20. Jahrhunderts mit seinen vielgelesenen Übersetzungen buddhistischer und indischer Texte ein Mitauslöser der damaligen Indien- und Buddhismusbegeisterung deutschsprachiger Literaten und Intellektueller gewesen ist.

Von 1889 bis 1891 war Schrader als Bibliothekar der DMG in Halle tätig.

Lehrtätigkeit in Istanbul (1891–1907)[5]

Von 1891 bis 1895 arbeitete Schrader als Dozent für deutsche Sprache und Literatur[6] am Robert College in Bebek bei Istanbul. In dieser Zeit lernte Schrader den wohl bedeutendsten zeitgenössischen türkischen Dichter der damaligen Zeit, Tevfik Fikret, kennen. Schrader rezensierte Fikret in einem Artikel im Literarischen Echo im Jahre 1900[7] und beschrieb später eingehend Fikrets Rolle am Robert College[8]. Um 1900 war er Professor an einem armenisch-französischen Lycée in Pera[9]. Schrader begann bereits während der Amtszeit von Sultan Abdülhamid II., türkische Schriftsteller zu übersetzen und in deutschsprachigen Zeitschriften zu rezensieren. Während seiner Tätigkeit am Robert College lernte Schrader den deutschen Musikpädagogen Paul Lange kennen, der am mit dem Robert College eng verbundenen American College for Girls tätig war, und blieb ihm über Jahrzehnte freundschaftlich verbunden. Langes Sohn Hans emigrierte später in die USA, wo er ein bekannter Dirigent wurde.

Erste journalistische Aktivitäten, Kritik am Export ethnisch-nationalistischer Ideologien in den Nahen Osten

Ab ca. 1900 war Schrader Korrespondent für verschiedene deutsche Tageszeitungen und Zeitschriften, und unterrichtete außerdem an verschiedenen höheren Schulen Istanbuls.

Zusammen mit Paul Weitz und dem wesentlich jüngeren Max Rudolf Kaufmann berichtete er für die liberale Frankfurter Zeitung über die politische und kulturelle Szene der Bosporusmetropole mit kritischer Sympathie für die „Neue Türkei“. Innerhalb der konkurrierenden Netzwerke in der Deutschen Botschaft, die verschiedene Autoren beschreiben, gehörten Schrader und Kaufmann zur sogenannten „Weitz-Gruppe“, die Kritik an der deutschen Haltung zur jungtürkischen Minderheitenpolitik übte und im Gegensatz zur Gruppe um Hans Humann und Ernst Jäckh stand[10].

Im „Vorwärts“ und in „Die Neue Zeit“ (Hg. SPD) veröffentlichte er regimekritische Artikel unter dem PseudonymIschtiraki“, in denen er die Politik Deutschlands im Osmanischen Reich kritisierte, speziell die Fokussierung auf wirtschaftliche und militärische Interessen unter Vernachlässigung des kulturellen Austausches zwischen den beiden Nationen. In einem begleitenden Brief an Karl Kautsky[9] (heute im Kautsky-Archiv im IISG Amsterdam) wies Schrader auf die Repression und Bespitzelung durch die türkischen Behörden in dieser Zeit hin. Im Brief erwähnt Schrader eine Tätigkeit für ein französischsprachiges armenisches Lyzeum in der Hauptstadt.

Im 1900 unter Pseudonym in Die Neue Zeit erschienenen Artikel Das geistige Leben in der Türkei und das jetzige Regime würdigt Schrader insbesondere die Rolle, die die türkischen Autoren Sinasi („Schinasi Effendi“) und Namik Kemal („Kemal Bey“) in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts als Wegbereiter der jungosmanischen und späteren jungtürkischen Reformbestrebungen gespielt haben. * [11] Schrader fordert, das demokratische Potential der pluralistischen Gesellschaft des Osmanischen Reiches zu entfalten (siehe auch den Artikel „Robert College“ von 1919, in dem er entsprechende US-amerikanische Aktivitäten der Jahre vor dem Ersten Weltkrieg würdigt) und kritisiert scharf Wissenschaftler wie Vámbéry (ungarischer Orientalist und Zionist und wissenschaftlicher Berater von Theodor Herzl) und Friedrich Max Müller (Indologe wie Schrader und Erfinder des Begriffs „Arier“) die durch den Export ethnisch-nationalistischer Ideologien in den Nahen Osten (Zionismus, Panturanismus) ohne jegliches Verständnis für die komplexen gesellschaftlichen Strukturen der realen osmanischen Gesellschaft bei gleichzeitiger Kollaboration mit dem repressiv-diktatorischen Abdul-Hamid-Regime Unheil anzurichten drohen.

Lehrtätigkeit in Baku (1907–1908)

Von 1907 bis 1908 war Schrader Dozent an der Russischen Handelsschule in Baku (Aserbaidschan)[12] und betrieb Feldforschungen in der Kaukasusregion. Schrader studierte die Geschichte des Kaukasus und beschäftigte sich mit der tatarischen Sprache. Über die in der Nähe von Baku an natürlichen Erdgasquellen gelegenen Kultstätten der Parsen („Feueranbeter“) schrieb er einen Artikel.[13]. Nach dem Ausbruch von Unruhen in Baku im Mai 1908 schaffte Schrader erst seine Familie (Ehefrau und drei Söhne (14, 12, und 3 Jahre alt)) in die Türkei zurück, wo sie im heutigen Giresun[14] eine Bleibe fanden, wo seine englisch erzogene bulgarischstämmige zweite Ehefrau vor der Eheschließung 1903 als Hauslehrerin bei englischsprachigen pontusgriechischen Familien tätig gewesen war, und folgte kurze Zeit später selber.

Stellvertretender Chefredakteur beim Osmanischen Lloyd (1908–1917)

Hauptartikel: Osmanischer Lloyd

Schrader kehrte 1908 aus Giresun nach Konstantinopel zurück, um dort die jung-osmanische Revolution zu unterstützen, dessen intellektuelle Führungsriege er durch seine akademischen, journalistischen und literarischen Aktivitäten kannte.

Von 1908 bis 1917 arbeitete Schrader als Mitbegründer und stellvertretender Chefredakteur der deutsch- und französischsprachigen Konstantinopeler Tageszeitung Osmanischer Lloyd. Eine Sammlung seiner Essays aus dieser Zeit für das Feuilleton der Zeitung findet sich im Buch „Konstantinopel in Vergangenheit und Gegenwart“, s. u.. Seine kenntnisreichen literarischen und kulturhistorischen Essays erhielten in Fachkreisen Lob und wurden beispielsweise in der „Frankfurter Zeitung“ oder der „Kölnischen Zeitung“ nachgedruckt.

Schrader wohnte ab 1908 mit seiner Familie im Doğan Apartmanı, einem heute noch existierenden Wohnkomplex, der überwiegend von europäischen Ausländern bewohnt ist und sich im Stadtteil Beyoğlu befindet.

Im April 1909 wurde Schrader Zeitzeuge des islamistischen Putsches gegen die jungtürkische Regierung der „zweiten Verfassungsperiode“ (dem sogenannten „Vorfall vom 31. März“). Den Putsch sultanstreuer Offiziere, die die Abschaffung der Verfassung und die „Wiedereinführung“ der Scharia verlangten, und dessen anschließende Niederschlagung durch mazedonische Offiziere unter der Führung des 1913 ermordeten gemäßigten Mahmud Şevket Pascha beschrieb Schrader in einem Artikel für die linksliberale Zeitschrift „März[15].

Engagement für den deutsch-türkischen Kulturaustausch

Ab 1907 übersetzte Schrader osmanische Literatur ins Deutsche, u.a. Romane von Ahmed Hikmet und Halide Edip, und berichtete über die aktuelle türkische Literatur in Zeitschriften wie „Das literarische Echo“ und dem Feuilleton bekannter Tageszeitungen wie der Frankfurter Zeitung.

Schrader engagierte sich neben der Popularisierung neuer türkischer Kultur in Deutschland auch für die Verbreitung deutscher Kultur im Osmanischen Reich. Im November 1909 organisierte er mit einem türkisch-armenischen Theaterensemble, der Zarifian-Sevunian-Truppe, eine Gedenkfeier zum 150. Geburtstag von Friedrich Schiller im damaligen Tepebaşı-Theater, mit einem von ihm in Osmanisch gehaltenen Referat und szenischen Darstellungen aus Dramen Schillers.[16] Ebenfalls 1909 erhielt Schrader Besuch von Martin Hartmann, einem Berliner Orientalisten, der in seinem 1910 veröffentlichten Bericht über seinen Türkeiaufenthalt („Unpolitische Briefe aus der Türkei“) Schraders hervorragenden Ruf in der literarisch-intellektuellen Szene und beim internationalen Pressekorps der osmanischen Hauptstadt sowie seine guten Beziehungen zu nichtmuslimischen Intellektuellen wie dem armenischen Hochschullehrer und Journalisten Diran Kelekian würdigte.

Im Frühjahr 1914 war der junge Schriftsteller Otto Flake in Konstantinopel. Flake beschrieb die gemeinsamen Wanderungen mit Schrader rund um das Goldene Horn in einem Essay in der Neuen Rundschau, der später in seiner Essaysammlung „Das Logbuch“ nachgedruckt wurde.

Fünf Jahrzehnte vor Gründung des ersten Goethe-Instituts in Istanbul war Schrader der euro-mediterrane tolerante Geist der Weimarer Klassik von Goethe und Schiller wichtig. Besonders Goethe berief sich ja nicht nur auf die griechisch-römische Antike, sondern auch auf die islamische Tradition (West-östlicher Divan). Schrader versuchte mit der Förderung dieses Erbes die Grundlage eines kulturellen Dialogs zwischen Deutschland und dem Orient zu legen, im Gegensatz zu dem von ihm erlebten und in früheren Artikeln in der „Neuen Zeit“ und im „Vorwärts“ eindringlich beschriebenen, die damaligen offiziellen deutsch-türkischen Beziehungen beherrschenden preußischen Militarismus und wirtschaftlichem Imperialismus, sowie dem arrogant bis rassistischen Auftreten deutscher „Experten“ aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Militär im Orient. Vergeblich versuchte Schrader, die von ihm von Anfang an unterstützte jungtürkische Bewegung[17] in diesem Sinne zu beeinflussen.

Schraders Kritik an der türkischen Minderheitenpolitik, Hilfe für armenische Flüchtlinge, Konflikte im Osmanischen Lloyd, Schraders Entlassung

Die besonders ab 1915 stattfindenden Verfolgungen nicht-muslimischer Minderheiten, vor allem der Armenier und Griechen, durch die überwiegend aus von preußischen Offizieren gedrillten Militärs rekrutierten jungtürkischen Machthaber dokumentieren das Scheitern von Schraders Bemühungen, der jungtürkischen Revolution im Sinne der geistigen Traditionen Europas und des Orients einen humanistischen Impuls zu verleihen. Schrader war deswegen insbesondere in seinen unmittelbar nach Ende des Ersten Weltkrieges erschienenen Publikationen [18] trotz seiner grundsätzlichen Sympathien für die jungtürkische Sache und seinen zahlreichen persönlichen Verbindungen zur jungtürkischen Führungselite im Gegensatz zu anderen deutschen Autoren wie Ernst Jäckh und Friedrich Naumann ein scharfer Kritiker der jungtürkischen Minderheitenpolitik.

Im Zusammenhang mit dieser kritischen Haltung Schraders und einiger Kollegen kam es zu internen Auseinandersetzungen in der Redaktion des Osmanischen Lloyd. Im Jahr 1916 wurde Max Rudolf Kaufmann, ein enger Mitarbeiter von Schrader, wegen seiner kritischen Haltung zum türkischen Militarismus und zur Minderheitenpolitik zunächst nach Ankara deportiert und dann nach Deutschland abgeschoben, wo sich aber Eugen Mittwoch seiner annahm und den jungen Schweizer in der Berliner Nachrichtenstelle für den Orient beschäftigte.[19][20] Im Laufe des Jahres 1917 wurde dann Schrader selber in Folge von gerichtlichen Auseinandersetzungen mit dem damaligen Chefredakteur Max Übelhör (Schrader hatte eine Beleidigungsklage einer Istanbuler Armenierin (Madame Nishanian) vor dem Konsulargericht gegen Übelhör unterstützt) sein Vertrag mit den Osmanischen Lloyd vorzeitig gekündigt, allerdings auch Übelhör abberufen und nach Berlin zurückgeschickt. Aufgrund seiner enormen Kenntnisse und hervorragenden Vernetzung in der Istanbuler Gesellschaft wurde Schrader aber als freier Mitarbeiter weiter bis Kriegsende beschäftigt.[21]

Auch armenische Mitarbeiter des Osmanischen Lloyd waren im Sommer 1915 im Rahmen der beginnenden Armenierverfolgungen von der Deportation bedroht; in einzelnen Fällen bemühte sich Schrader als ihr Vorgesetzter, ihre Ausreise zu erwirken[22]

In den Jahren 1917 bis 1918 erschienen Beiträge von Schrader in der in Istanbul herausgegeben Zeitung "Am Bosporus. Deutsche Soldatenzeitung.", die neben zahlreichen Beiträgen von Militärangehörigen der im Orient aktiven deutschen Streitkräfte auch Beiträge anderer prominenter Journalisten und Literaten wie Kurt Tucholsky (unter dem Pseudonym "Theobald Tiger"), Otto Flake und Egmont Zechlin (damals uniformierter Kriegsberichterstatter) abdruckte.

Sachverständiger für den Istanbuler Denkmalschutz (1917–1918)

1917/18 zog sich Schrader, nicht zuletzt aufgrund der o.g. internen Auseinandersetzungen in der Redaktion des Osmanischen Lloyd, resigniert aus der journalistischen Arbeit zurück und widmete sich ganz seinen denkmalpflegerischen Interessen. Er wurde Mitglied der Städtischen Kommission Konstantinopels zur Erfassung und Katalogisierung islamischer und byzantinischer Baudenkmale (Zusammenarbeit u.a. mit dem armenisch-türkischen Fotografen Hagop Iskender).

Die Kommission wurde 1917 auf Initiative des damaligen Generaldirektors des Archäologischen Museums, Halil Bey, gegründet. Schrader leitete ab Frühjahr 1918 diese Kommission, deren Aufgabe es war, ein klassifiziertes Verzeichnis aller Denkmäler der damaligen Türkischen Hauptstadt zu erstellen. Mit einem Team von türkischen Experten erfasste Schrader systematisch durch Kriegseinwirkungen beschädigte und bedrohte Bauwerke der Stadt. Anhand von archäologischen Untersuchungen, Recherchen und Befragungen der Anwohner wurden Informationen über die Denkmäler systematisch erfasst und durch Iskender fotografiert. Wertvolle Bauteile wurden geborgen und im Archäologischen Museum der Stadt gesichert. Da Schrader im November 1918 infolge der alliierten Besatzung die Stadt verlassen musste, konnten die Arbeiten nicht abgeschlossen werden (siehe auch die Anmerkung über Çelik Gülersoy weiter unten).[23]. Ein Teil der Unterlagen gelangte offenbar in den 1920er Jahren in das Archiv des Deutschen Archäologischen Instituts in Istanbul. Der Byzantinist Otto Feld verweist in einem Aufsatz auf zwei Fotos der in den 1920er Jahren abgetragenen byzantinischen Kirche von Silivri, die er in den 1960er Jahren unter der damaligen Inventarnummer 4428/4429 aufgefunden hat, und die er in dem Artikel veröffentlicht. In einem alten Inventarverzeichnis von Mai 1930 fand er den Eintrag zu den Fotos "Fotos aus dem Nachlass Schrader". Offenbar befindet sich ein Teil der Sammlung Schrader einschließlich der von Hagop Iskender angefertigten Fotos im Archiv des Deutschen Archäologischen Instituts in Istanbul, lässt sich aber dort nicht mehr reproduzieren.[24]

Flucht durch die Ukraine nach Berlin (1918/19), Tätigkeit für Die Neue Zeit und liberale Zeitungen in Berlin (1919–1920)

1918/19 kam Schrader nach einer spektakulären Flucht vor der drohenden Internierung durch die Entente, über Odessa, Nikolajew, und durch die nach der Oktoberrevolution in den russischen Bürgerkrieg verwickelte Ukraine, nach Berlin. Odessa war bereits französisch besetzt, so dass die Flüchtlinge in Nikolajew an Land gehen mussten. Ihnen war von der mit Deutschland verbündeten offiziellen ukrainischen Regierung Petljura freies Geleit zugesichert worden; sie gerieten aber in verschiedene Hinterhalte der Machno-Truppen und der von Trotzki geführten Bolschewiki, aus denen sie nur mit Tricks und der Courage einer mit ihnen reisenden schwedischen Rotkreuzschwester lebend entkamen.[25]

In Berlin bemühte er sich zunächst vergeblich um eine Position im wissenschaftlichen Bereich oder der Diplomatie.[26] Von 1919 bis 1920 war Schrader Mitarbeiter bei der vom Parteivorstand der SPD und dem preußischen SPD-Landtagsabgeordneten und Völkerkundeprofessor Heinrich Cunow (ab 1917 Nachfolger von Karl Kautsky) herausgegebenen Zeitschrift „Die Neue Zeit“. Daneben schrieb er Leitartikel für die Zeitungen, für die er vor 1918 als Korrespondent tätig gewesen war, z.B. die „Magdeburgische Zeitung“. In mehreren Artikeln für die Theoriezeitschrift der SPD setzte er sich kritisch mit der deutschen Türkeipolitik im Ersten Weltkrieg auseinander. In einem 1920 veröffentlichten Artikel „Die Ägyptische Frage“ warnte Schrader prophetisch vor verhängnisvollen Entwicklungen in den europäisch-arabischen Beziehungen durch die britisch-französische Kolonialpolitik in Ägypten, Palästina und Syrien nach dem Ersten Weltkrieg. Schrader war ab 1919 beim Auswärtigen Amt für eine Verwendung im Ausland "vorgemerkt", versuchte aber mehrfach vergeblich, eine Stelle im Auswärtigen Dienst zu bekommen, zuletzt in einem im Politischen Archiv erhaltenen Brief an den Außenminister Köster von Mai 1920, kurz bevor die SPD-geführte Weimarer Koalition bei den ersten Reichstagswahlen im Juni 1920 endgültig ihre Mehrheit einbüßte.

Mitarbeiter der DAZ 1920–1922, Tod

Zuletzt war Schrader von 1920 bis 1922 Mitarbeiter der „Deutschen Allgemeinen Zeitung“ (DAZ) in Berlin, wo ein anderer SPD-Politiker, der Reichstagsabgeordnete und Nationalökonom Paul Lensch in dieser Zeit das außenpolitische Ressort leitete, die aber von der damals konservativ-liberalen DVP beherrscht wurde, dem Wahlsieger der Reichstagswahlen im Juni 1920. Während die DAZ in den Jahren 1918–1920, kurz nach ihrer Neugründung, noch ein konservativ-liberales Profil hatte und die Rekonsolidierung Deutschlands in der Weimarer Republik unterstützte (Mitarbeit u.a. von Friedrich Meinecke, dem späteren Gründungsrektor der FU Berlin, und dem jungen Egmont Zechlin (der als Soldat im damals noch osmanischen Mazedonien schwer verwundet worden war), sowie Otto Flake, einem alten Bekannten von Schrader aus Konstantinopel), Max Rudolf Kaufmann war zeitweise stellvertretender Chefredakteur der DAZ, wurde die Zeitung 1920 von Hugo Stinnes gekauft, der Hans Humann, den früheren Marineattaché der Botschaft Konstantinopel, der ein Apologet des Völkermordes an den Armeniern und selbst pangermanisch-nationalistisch gesinnter Duzfreund Enver Paschas und erbitterter Widersacher insbesondere von Weitz und Kaufmann gewesen war, als Verlagsleiter einsetzte.

Schrader starb am 28. August 1922 im Alter von nur 56 Jahren in Berlin, nachdem die DAZ wenige Wochen zuvor seinen historischen Roman „Im Banne von Byzanz“ veröffentlicht hatte[12]. Er ist auf dem II. Städtischen Friedhof Eythstraße in Schöneberg beigesetzt (Abt. 31, Reihe 8, Stelle 2).

Schicksal des Werkes von Friedrich Schrader

Im Buch Eine Flüchtlingsreise durch die Ukraine erwähnt Schrader seine umfangreiche Privatbibliothek, die er im November 1918 in seiner Wohnung im Doğan Apartmanı, Istanbul-Beyoglu, zurückgelassen hat. Diese Bibliothek ist nach dem Tod seiner in Istanbul zurückgebliebenen britisch-bulgarischen Ehefrau während der alliierten Besatzung im September 1919 verschollen; inwieweit sich noch Teile in Privatsammlungen oder öffentlichen Bibliotheken befinden, lässt sich nicht mehr nachweisen.

Schrader wurde durch sein 1917 erschienenes Buch Konstantinopel in Vergangenheit und Gegenwart bekannt, das in Deutschland und der Türkei auch nach 1945 noch rezipiert wurde. Der Schweizer Journalist Max Rudolf Kaufmann, der als junger Mann Schraders Kollege beim Osmanischen Lloyd war, besprach das Buch 1957 in den Mitteilungen der Deutsch-Türkischen Gesellschaft. Çelik Gülersoy, viele Jahrzehnte der wesentliche Motor des Denkmalschutzes in Istanbul, bekam 1958 ein Exemplar von Kaufmann und rezensierte es 1959 begeistert in den Mitteilungen des türkischen Automobilclubs TTOC (siehe Zitat unten). 1981 und 1987 wurden Texte aus dem Buch für literarische Anthologien zum Thema Istanbul im Insel-Verlag und Deutschen Taschenbuch Verlag ausgewählt. Im ursprünglichen deutschen Mohr Siebeck Verlag ist das Buch vergriffen, ist aber inzwischen, wie einige andere Werke und Veröffentlichungen von Schrader, online verfügbar (siehe Literaturverzeichnis).

Der einzige vollständig erhaltene Satz der Tageszeitung Osmanischer Lloyd befindet sich in Istanbul in der Bibliothek des Deutschen Archäologischen Instituts. Irmgard Farah hat dieses Material sowie die im Politischen Archiv des Auswärtigen Amtes befindlichen Akten über den Osmanischen Lloyd in ihrer Dissertation ausgewertet, aber sich nicht näher mit der Person Schraders befasst. Insbesondere Schraders bis vor 1900 zurückreichendes politisches Engagement im Zusammenhang mit seinen Kontakten zu führenden Jungtürken und zur SPD-Führung in Berlin ist bisher unerforscht geblieben.

Zu den Hinterlassenschaften von Schraders archäologisch-denkmalpflegerischer Tätigkeit, siehe die Anmerkung weiter oben.

Wiederentdeckung des Werkes von Schrader in der Türkei 2015

Schraders Buch Konstantinopel wurde im Juni 2015 in der Türkei in einer Übersetzung von Kerem Caliskan im Verlag Remzi Kitabevi neu herausgegeben[27], die erste Auflage war innerhalb von wenigen Wochen vergriffen, im August 2015 erschien bereits die zweite Auflage in türkischer Sprache. Das Buch wurde in zahlreichen namhaften türkischen Zeitungen und Zeitschriften begeistert rezensiert.[28][29][30][31][32]

Zitate

Zur deutschen Rolle im Hinblick auf die Verfolgung von Nichtmuslimen durch die Türkei im Ersten Weltkrieg

  • „Das Unerhörte, was im Orient geschehen war, die fast völlige Vernichtung der armenischen Bevölkerung Kleinasiens.“ Flüchtlingsreise, 1919 (s.u.), S. 4
  • „Wir dürfen auch im Ausland nicht, wie wir bisher getan haben, stets zu der Partei halten, die es auf Vergewaltigung wichtiger Kulturelemente zugunsten der eigenen nationalen Vorherrschaft abgesehen hat. Das wird sich stets rächen, wie es sich in der Türkei gerächt hat. Wir hätten nicht türkischer sein dürfen als der Türke.“ – Flüchtlingsreise, 1919 (s.u.), S. 112/113
  • "Hätten wir in unserm auswärtigen Dienst mehr Vertreter von diesem Schlage gehabt, wäre unsere Orientpolitik sicher nicht in die falsche Bahn gelenkt worden, auf die man in Berlin abgeirrt war." (Über den deutschen Konsul von Adana, Eugen Büge (1859–1936)[33], der mit Schrader 1918/19 durch die Ukraine nach Deutschland reiste: Flüchtlingsreise, S. 10)
  • "Welch unselige Politik, die unser Berliner Regierenden!" ( Flüchtlingsreise, S. 17)

Zum Konflikt zwischen Islamismus und säkularem Laizismus in der Türkei nach der Revolution 1908 (Vorfall vom 31. März 1909)

„Das Jahr 1908 kam herbei, und dem Lande wurde plötzlich die Freiheit gegeben. "Ja, die Freiheit, - was ist das für ein Ding?" fragten sich die anatolischen Bauern. "Die Freiheit", so beantworteten sie selbst unter dem Einflusse der Hodschas die sich ihnen aufdrängende Frage, "ist die größere Freiheit der früher gebundenen Religion, die auf die Durchführung der heiligsten Vorschriften bis jetzt hat verzichten müssen." Das bescheidene Mass von Zugeständnissen, das die alte Türkei dem modernen Staatsgedanken und der modernen Gesellschaft gemacht hatte, erschien dem Landvolke und ihren Führern als viel zu weitgehend. Ihre Leiden, die Drangsalierungen, denen sie unter dem Absolutismus ausgesetzt waren, sahen sie jetzt von diesem Gesichtspunkte aus und hofften, dass die Freiheit ihnen die gewünschte Erleichterung und die Einführung des Scheriatrechtes bringen werde.“

Die konstantinopler Meuterei vom 13. April: März, Ausgabe 3, Heft 9, 4. Mai 1909, März-Verlag, S. 169-180

Zur Rolle der Frau in der Neuen Türkei

„Die neue türkische Frau, die in der Volksschule und auf den höheren Schulen gebildet sein wird, unterscheidet sich wesentlich von ihren Vorfahrinnen, den bleichen Blumen des Harems, den »Enttäuschten«. Sie wird mit der ihr eigenen hochentwickelten Intelligenz nicht hinter ihren europäischen Schwestern zurückstehen und sich der Teilnahme am politischen Leben würdig zeigen. Es kann keinem Zweifel unterliegen, dass die bewährte Führerin der türkischen Frauenwelt, die Meisterin des poetischen Wortes Halide Edip Hanum, auch bei diesen neuen Reformen eine Rolle spielen wird. Daran, dass diese Neuerungen, so kühn sie auch erscheinen mögen, angesichts des dumpfen Widerstandes, der von den Volksschichten und den Frauen des Volkes selbst ausgeht, auch wirklich ausgeführt werden, hat man nicht zu zweifeln. Aber man darf nicht glauben, dass die Masse schon von ihrer Notwendigkeit überzeugt ist und ihnen zujubelt.“

Das Jungtürkische Lausanner Programm, Die Neue Zeit, 1920, Jahrgang 38, Band 2, S. 6–11, 31–35

Zur Rolle der Westmächte (England, Frankreich, USA) im Nahen Osten

„Man kann sich trotz der Schiffsgeschütze, über die England verfügt[34], der Furcht nicht erwehren, dass sich die nationalistische Bewegung in Ägypten eines Tages wieder gegen England wie überhaupt gegen jede fremde Ausbeutung richten könnte. Zwar würde England dieser Bewegung Herr werden, aber mit welchen Opfern und mit welchen Verlusten an moralischem Prestige würde dies geschehen! Es ist das schlechte Gewissen des Imperialismus, der sich moralisch durch die Behauptung einer angeblichen Kulturmission zu rechtfertigen sucht, das ihn jetzt gegenüber den von den Ägyptern geforderten Zugeständnissen zögern lässt. […] Die Geister, die die britische Regierung im Einvernehmen mit Frankreich heraufbeschworen hat, wird sie so bald nicht loswerden. Überall in den arabischen Besitzungen der Türkei ist jetzt eine ungeheure Erregung der arabischen Bevölkerung bemerkbar, die zwar an der türkischen Herrschaft viel auszusetzen hatte, aber jetzt bemerkt, dass sie nach ihrer »Befreiung« aus dem Regen in die Traufe gekommen ist und eine Faust in ihrem Nacken fühlt, die sie so bald nicht abschütteln kann.“

Die ägyptische Frage, Die Neue Zeit, 1920

„Die Geschichte und der Geist von Robert College kann auch für uns Deutsche belehrend sein hinsichtlich unserer Schulbestrebungen im Orient. Man vergesse nicht, dass der türkische Boden ein wesentlich demokratisches, freiheitsliebendes Land ist, das für den deutschen Militarismus und die deutsche Kriegsgeschichte weniger Verständnis hat als für den Kampf eines Volkes um die Grundrechte der Menschen. Daher fanden die Amerikaner, indem sie die großen Gestalten George Washingtons und Abraham Lincolns ihren Schülern vorführten, einen fruchtbareren und dankbareren Boden, als wir gefunden haben mit aller unserer pädagogischen Weisheit und wissenschaftlichen Tiefe.“

Aus: Robert College, Nord und Süd, November 1919, S. 165–169

Zur Rolle der Türkei in Europa

„Die deutschen offiziösen Blätter nennen China ein Land der Barbarei. Die Barbarei ist in viel schlimmerem Maße in der Türkei vorhanden, als Produkt einer Regierung, die mit der deutschen einen beständigen Austausch von Zärtlichkeiten vornimmt. Die Rohheit, die unter dem jetzigen Regime großgezogen wird, die Unduldsamkeit, der Militarismus, der hier ausschließlich gepflegt wird, können einmal den Europäern ebenso für eine Zeit lang gefährlich werden, wie das chinesische Wespennest, in das sie unbesonnener Weise gestochen haben. Die Gefahr geht einzig und allein von der Regierung aus, nicht von dem Volke. [...] Was das türkische Volk braucht, und was seine wirklichen Freunde ihm wünschen, ist Bewegungsfreiheit für seine geistige, politische und materielle Entwicklung, die jetzt total unterbunden ist. Es ist dann alle Aussicht vorhanden, […] dass es zu seiner Zeit ein brauchbares Mitglied der europäischen Völkerfamilie werden wird.“

Das geistige Leben in der Türkei und das jetzige Regime, Die Neue Zeit, 1900[35]

Zitate mit Bezug auf Friedrich Schrader

  • „Er war seit seiner Jugend im Lande und kannte es besser, viel besser als irgendein Türke – so gut, wie nur ein Deutscher mit philologischen Neigungen und deutscher Hingabe an fremde Zustände ein Land kennen kann. Er war ein vollständiger Gelehrter, der alle Sprachen und alle Literaturen dieses Reiches beherrschte, ein Kenner der Geschichte und der Kultur der vergangenen Jahrhunderte. Statt Journalist in Konstantinopel müsste er Professor an einer Universität sein.“ – Otto Flake über "Doktor S.", 1914, Aus Konstantinopel: Neue Rundschau, 15. Jg., Bd. 2, S. 1666–1687 (Zitat auf S. 1678f.), wiederveröffentlicht in der Essaysammlung "Das Logbuch"
  • „Schrader sprach und schrieb neben einem Dutzend lebender europäischer Sprachen ein weiteres Dutzend des Balkans und des vorderen Orients, darunter solche wie Albanisch, Armenisch u.a., die nur von wenigen Europäern studiert worden sind. Türkisch, Griechisch und Arabisch beherrschte er auch in der gehobenen Sprache in Wort und Schrift und pflog daher vertraute Beziehungen zu zahlreichen bedeutenden Politikern und Literaten im einstigen türkischen Reiche. Aus dieser intimen Bekanntschaft erwuchs eine seltene Kenntnis der Literatur der Neuzeit, wie des späten Mittelalters dieser Länder.“ – Nachruf, Deutsche Allgemeine Zeitung, 30. August 1922
  • „Unter den deutschen Zeitungen pflegen besonders drei häufiger Artikel über türkisches Geistesleben im Allgemeinen und türkische Literatur im Besonderen zu bringen: das „Berliner Tageblatt“ mit den vortrefflichen Aufsätzen von Wilhelm Feldmann, die „Frankfurter Zeitung“, wo Friedrich Schrader bisweilen über das von ihm meisterhaft beherrschte Gebiet schreibt, und die „Vossische Zeitung“.“ (Otto Hachtmann: Die Neuere und Neueste türkische Literatur - Eine Einleitung zu ihrem Studium: Die Welt des Islams, Band 5, 1917, S. 57-152, dort S. 63) JSTOR 1568851

Aus Rezensionen von Schraders Buch „Konstantinopel in Vergangenheit und Gegenwart“

  • Max Rudolf Kaufmann: „Sein Wissen um diese Stadt und ihre Geschichte hat er in dieser Schrift niedergelegt, die in die Bibliothek aller orientalischen Seminare unserer Universitäten, in die Bücherschränke aller Türkeifreunde und unserer deutsch sprechenden türkischen Freunde gehört. Wie stümperhaft ist alles, was wir über das türkische Konstantinopel geschrieben haben und die Entdecker Istanbuls unserer Zeit schreiben, gegenüber Schrader'scher Darstellung!“ ( Max Rudolf Kaufmann: Eine literarische Entdeckung: Mitteilungen der Deutsch-Türkischen Gesellschaft Bonn, 17(08/1957), S. 6/7 )
  • Çelik Gülersoy: "Le livre de F. Schrader m'a étonné et émerveillé à la fois, il n'est pas exagené de l'avoueur. L'auteur, à l'example d'un Istanbulitain, a décrit la ville, ses habitants, ses monuments, autant de trésors légués par la passé, ses beautés naturelles, avec conviction, ardeur et amour. [...] Le livre de Monsieur Schrader peut être utilisé comme source de renseignements à qui voudrait parler de notre belle métropole. F. Schrader témoigne une amitié reelle pour notre ville et une reconnaissance dévouée a l'egard des turcs, sentiments qui lui font honneur et que l'on ne rencontre plus .... ". ( C. G., der große alte Mann des Istanbuler Denkmalschutzes und langjährige Generaldirektor des türkischen Automobilclubs TTOK, in der französischen Ausgabe des Magazins des TTOK über das Buch „Konstantinopel in Vergangenheit und Gegenwart“, Januar 1959, S. 31-32 )

Literatur

Werke

Nachdrucke aus Schraders Konstantinopel

  • Esther Gallwitz (Hg.): Istanbul. Insel Taschenbuch Verlag 1981, ISBN 3-458-32230-2.
    • S. 250–252 Die Koranschule (Orig. S. 7–9)
    • S. 285–286 Im Schatten von Mahmud Pascha (Orig. S. 33–38)
    • S. 329–330 Der Bosporus (Orig. S. 204–207)
    • S. 396–397 Alter und neuer Aberglaube in Konstantinopel (Orig. S. 132–136)
  • Jale Tükel (Hg.): dtv-Reise-Textbuch Istanbul. dtv, München 1987, ISBN 3-423-03904-3.
    • S. 57 Ein Wintermorgen in der Mahalle (Orig. S. 1–2)
    • S. 135–136 Heilmittel und Wohlgerüche (Orig. S. 17-19, Missir Tscharschi ( Mısır Çarşısı ) - Der Gewürzbasar)
    • S. 233–234 In Dschihangir (Orig. S. 199–204)

Übersetzungen

  • Der Karmapradipa. Dissertation, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, 1889
  • Ahmed Hikmet: Türkische Frauen. Berlin, Mayer und Müller 1907 (Übersetzung F. Schrader, Herausgeber Georg Jacob) Internet Archive
  • Aka Gündüs: "O junger Deutscher" (Aj Geng Alman). In: Frankfurter Zeitung, 1. Januar 1915
  • Ahmed Hikmet: Der Traubenverkäufer (Erzählung). In: Max Rudolf Kaufmann: (Hrsg.), Türkische Erzählungen. Delphin, München 1916 Internet Archive
  • Ahmed Hikmet: Der Kulturträger (Erzählung). In: Max Rudolf Kaufmann: (Hg.), Türkische Erzählungen. Delphin, München 1916[36]
  • Ahmed Hikmet: Tante Naqije (Erzählung). In: Max Rudolf Kaufmann: (Hrsg.), Türkische Erzählungen. Delphin, München 1916
  • Halide Edip: Das Neue Turan – ein türkisches Frauenschicksal. Gustav Kiepenheuer, Leipzig 1916 (übersetzt von F. Schrader, Deutsche Orientbücherei, Herausgeber Ernst Jäckh)
  • Halid Ziya Uşaklıgil: Die schwarze Sklavin (Erzählung). In: Max Rudolf Kaufmann: (Hrsg.), Türkische Erzählungen. Delphin, München 1916
  • Halid Sia: 1916, Im Dienste der Mahalle (Erzählung). In: Max Rudolf Kaufmann: (Hrsg.), Türkische Erzählungen. Delphin, München 1916
  • Die drei Schwestern (Türkisches Volksmärchen). In: Max Rudolf Kaufmann: (Hrsg.), Türkische Erzählungen. Delphin, München 1916

Aufsätze in Zeitungen und Zeitschriften

Politik

Zeitschrift "März"
  • Friedrich Schrader: Die konstantinopler Meuterei vom 13. April: März, Ausgabe 3, Heft 9, 4. Mai 1909, März-Verlag, S. 169-180
  • Friedrich Schrader: Die jungtürkische Idee: März, Ausgabe 3, 1909, März-Verlag, S. 284
SPD-Publikationen

("Die Neue Zeit" ist zum Teil online verfügbar. Online-Ausgabe Bibliothek der FES, Bonn .)

Literatur

  • Neutürkisches Schrifttum. In: Das Literarische Echo Band 3, 1900, S. 1686–1690 (beschäftigt sich im Wesentlichen mit dem Dichter Tevfik Fikret) ( Link )
  • Auf, Türke, Erwache! (Ai Türk, Ujan!). In: Vossische Zeitung Nr. 553, Abendausgabe, rezensiert in Die Welt des Islams Band 3, 1915, Heft 1, S. 90 (über die erste Lesung des gleichnamigen Gedichtes von Mehmet Emin (Yurdakul) durch den Autor).
  • Aus der Polenzeit Peras. In: Osmanischer Lloyd 1916 (?), nachgedruckt in: Konstantinopel, S. 180–184 (erwähnt die polnischen Freiheitskämpfer, z.B. Adam Mickiewicz, die 1855 von Konstantinopel aus die Türkei im Krimkrieg gegen Russland unterstützten, erschienen anlässlich der offiziellen Anerkennung des unabhängigen Polen durch das Deutsche Reich im Jahre 1916)

Archäologie und Kunstgeschichte

  • Im Herzen Stambuls. In: Frankfurter Zeitung Nr. 268, 27. September 1916
  • Die Kunstdenkmäler Konstantinopels. In: Der Neue Orient Band 5, 1919, S. 302–304 und 352–354 (Beschreibung des o. g. Denkmalschutzprojektes)
  • Barock und Rokoko - Bilder aus Stambul. In: Osmanischer Lloyd Nr. 16, 16. Januar 1916, Rezension in Die Welt des Islams Band 4, Heft 1/2, S. 61

Bildung, Religion und Kulturpolitik

  • Am Feuertempel. In: Magdeburgische Zeitung, Montagsblatt (Wissenschaftliche Beilage) Nr. 19, 1908 ( Bericht über die Kultstätten der Parsen in Baku, Aserbaidschan )
  • Die türkische Sprachreform. In: Osmanischer Lloyd Nr. 6, 6. Januar 1916, vollständig abgedruckt in Die Welt des Islams Band 4, Heft 1/2, S. 53 (Rezension eines Artikels von Hashem Nahid)
  • Buchhandel und Buchkunst in der Türkei. In: Osmanischer Lloyd Nr. 26, 26. Januar 1916, Rezension in Die Welt des Islams, Band 4, Heft 1/2, S. 57
  • Amtliche türkische Unterrichtsstatistik. In: Osmanischer Lloyd Nr. 37, 6. Februar 1916, vollständig abgedruckt in Die Welt des Islams Band 4, Heft 1/2, S. 61
  • Reform der Derwischklöster. In: Osmanischer Lloyd Nr. 30, 30. Januar 1916, Rezension in Die Welt des Islams Band 4, Heft 1/2, S. 61
  • Türkische Geschichtsliteratur. In: Osmanischer Lloyd Nr. 36, 5. Februar 1916, Rezension in Die Welt des Islams Band 4, Heft 1/2, S. 55
  • Im Tekke von Pera - ein Bild aus der türkischen Hauptstadt. In: Kölnische Zeitung Beilage Nr. 23 vom 10. Juni 1917
  • Der Türke Konstantinopels. In: Bund Nr. 71, 12. Februar 1917
  • Die Moschee. In: Am Bosporus. Deutsche Soldatenzeitung. Nr. 1, 1917, S. 4-5 (siehe Wikisource)
  • Die Janitscharen. In: Am Bosporus. Deutsche Soldatenzeitung. Nr. 6, 3. Februar 1918, S. 3-4 (siehe Wikisource)
  • Trapezunt. In: Am Bosporus. Deutsche Soldatenzeitung. Nr. 12, 17. März 1918, S. 2-3 (siehe Wikisource)
  • Im Chan. In: Am Bosporus. Deutsche Soldatenzeitung. Nr. 41, 23. Juli 1918, S. 1-2 (siehe Wikisource)
  • Robert College. In: Nord und Süd November 1919, Band 171, S. 165–169 (online )
  • Die türkische Kultur. In: Nord und Süd Januar 1920, Band 172, S. 268-305 (online )

Deutsche Zeitungen und Zeitschriften, für die Schrader als Korrespondent in Istanbul bis 1918 tätig war (unvollständig)

Sekundärliteratur

Politik, Journalismus, allg. Biographisches

  • Wolfgang Günter Lerch: Chronist des alten Istanbul - Vor 150 Jahren wurde Friedrich Schrader geboren: Frankfurter Allgemeine Zeitung, Nr. 268, 18. November 2015, S. 7
  • Martin Hartmann: Unpolitische Briefe aus der Türkei. Leipzig, Verlag Rudolf Haupt 1910 (Beschreibung von Besuchen bei Schrader in Konstantinopel während seines Aufenthalts im Jahre 1909), S. 26, S. 39f., S. 42, Fußnoten: S. 197, S. 214
  • N.N., Nachruf auf Dr. Friedrich Schrader. In: Deutsche Allgemeine Zeitung, 30. August 1922
  • Irmgard Farah: Die deutsche Pressepolitik und Propagandatätigkeit im Osmanischen Reich von 1908–1918 unter besonderer Berücksichtigung des „Osmanischen Lloyd“. Beiruter Texte und Studien, Band 50, Hg. vom Orient-Institut der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft, Beirut 1993, ISBN 3-515-05719-6
  • Anja Hotopp: Friedrich Schrader – Wolmirstedter und Weltbürger mit Türkeikenntnis.. In: Volksstimme, 31. August 2007 (Regionalausgabe Wolmirstedt, inzwischen offline)
  • Mehmet Doğan: Schrader Ailesi. In: Kağnıdan internete, Baski, Ankara 2005, ISBN 975-6151-18-8, S. 186–191 (erwähnt Friedrich Schrader)
  • Mehmet Doğan: Türk Dostu Schrader Ailesi. Cumhuriyet Bilim Teknik, 2. Oktober 2015, S. 18
  • Max Rudolf Kaufmann: Erlebnisse in der Türkei vor 50 Jahren: Zeitschrift für Kulturaustausch, Volume 12, Issue 2/3, Institut für Auslandsbeziehungen, pp. 237–241 (1962)[38]
  • Bispo, A.A. "Alemães na vida musical do Império Osmano e a emigração de "alemães do Bósporo" ao Novo Mundo: Paul Lange (1857-1919), Hans Lange (1884-1960) e Guiomar Novaes (1895-1979)". Revista Brasil-Europa: Correspondência Euro-Brasileira 144/15 (2013:4). (Link)
  • Paul Schweder "Im Türkischen Hauptquartier": Hesse und Becker, 1916, S. 59 Link (Begegnung von Schrader mit seinem Journalistenkollegen Felix Salten )

Literatur

Archäologie und Kunstgeschichte

  • Çelik Gülersoy: Bibliographie: „Istanbul“ de Friedrich Schrader. In: Touring et Automobile Club de Turquie, Janvier 1959, S. 31–32 (Celik Gülersoy, der „grand old man“ des Istanbuler Denkmalschutzes der 50er bis 80er Jahre, kannte und schätzte Schrader und seine Arbeiten. siehe Zitat oben.)
  • Otto Feld: Noch einmal Alexios Apokaukos und die byzantinische Kirche von Selymbria (Silivri). In: Byzantion 37, 1967, S. 57–65 (bezieht sich auf Fotos aus dem Nachlass Schrader am DAI Istanbul)
  • Hans-Peter Laqueur: Heilige Narren – Närrische Heilige – Spaziergänge durch das alte Istanbul. In: Istanbul-Post (Internetzeitung), seit 5. Juni 2004 – (Bezug auf Schraders „Konstantinopel“)

Weblinks

 Wikisource: Friedrich Schrader – Quellen und Volltexte
  Wikiquote: Friedrich Schrader – Zitate
  • Karl Kautsky Papers at the IISG Amsterdam: Letter of Friedrich Schrader to Karl Kautsky, dated July 1900, D XX 441

Einzelnachweise

  1. Friedrich Schrader: Konstantinopel in Vergangenheit und Gegenwart. J.C.B. Mohr (Paul Siebeck), Tübingen 1917 Internet Archive
  2. Friedrich Schrader, 2015, İstanbul 100 Yıl Öncesine Bir Bakış (deutsch: Konstantinopel in Vergangenheit und Gegenwart) (Übersetzung Kerem Çalışkan): ISBN 978-975-14-1675-9)
  3. Quelle: Vorwort zu: Der Karmapradipa. Dissertation, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, 1889
  4. Der zweite Teil der Karmapradipa wurde im Jahre 1900 von Baron Alexander von Staël-Holstein übersetzt, ebenfalls im Rahmen einer Dissertation bei Pischel in Halle.
  5. Quelle: jährliches Mitgliederverzeichnis der DMG, in der Zeitschrift der DMG abgedruckt
  6. Robert College, Constantinople, Catalogue, 1893, page 6
  7. Friedrich Schrader, 1900, Neutürkisches Schrifttum: Das Literarische Echo, Band 3, S. 1686 - 1690
  8. Friedrich Schrader, Robert College, Nord und Süd, November 1919, S. 165 - 169
  9. 9,0 9,1 Karl Kautsky Papers, IISG Amsterdam, D XX 441.
  10. Über den Antagonismus der Netzwerke von Hans Humann und Paul Weitz an der Deutschen Botschaft: siehe Gust, S. 105 (Wolfgang Gust, ed., The Armenian Genocide: Evidence from the German Foreign Office Archives: Berghahn Books, New York, 2014, ISBN 978-1-78238-143-3)
  11. Ischtiraki (Friedrich Schrader): Das geistige Leben in der Türkei und das jetzige Regime, In: Die neue Zeit : Revue des geistigen und öffentlichen Lebens. - 18.1899-1900, 2. Bd.(1900), H. 45, S. 548 - 555 Online Artikel bei der FES Bonn , dort S. 549 ff.
  12. 12,0 12,1 N.N., Nachruf auf Dr. Friedrich Schrader. In: Deutsche Allgemeine Zeitung, 30. August 1922
  13. F. Schrader: Am Feuertempel. In: Magdeburgische Zeitung, Montagsblatt (Wissenschaftliche Beilage) Nr. 19, 1908
  14. Über den Nachbarort Trabzon hat Schrader den folgenden Text verfasst: Friedrich Schrader: Trapezunt. In: Am Bosporus. Deutsche Soldatenzeitung. Nr. 12, 17. März 1918, S. 2-3 (Link siehe Wikisource)
  15. Friedrich Schrader: Die konstantinopler Meuterei vom 13. April: März , Ausgabe 3, Heft 9, 4. Mai 1909, März-Verlag, S. 169-180
  16. Metin And: Mesrutiyet Döneminde – Türk Tiyatrosu 1908–1923. Türkiye Is Bankasi Kültür Yayinlari – 108, Ankara, 1971
  17. Friedrich Schrader: Die jungtürkische Idee: März, Ausgabe 3, 1909, März-Verlag, S. 284
  18. „Die Neue Zeit“, Buch „Eine Flüchtlingsreise“, s. Literaturverzeichnis
  19. Freigegebene Dokumente des Schweizer Militärgeheimdienstes: La Section de Renseignements de l'Etat-Major général de l'Armée suisse au Département politique, Documents Diplomatiques Suisses, 1919, 7a, doc. 146, 30. Januar 1919, pp. 291-293, Archives fédérales suisses No. 60002872
  20. Max Rudolf Kaufmann: Erlebnisse in der Türkei vor 50 Jahren: Zeitschrift für Kulturaustausch, Volume 12, Issue 2/3, Institut für Auslandsbeziehungen, pp. 237-241 (1962)
  21. Irmgard Farah: Die deutsche Pressepolitik und Propagandatätigkeit im Osmanischen Reich von 1908–1918 unter besonderer Berücksichtigung des „Osmanischen Lloyd“. Beiruter Texte und Studien, Band 50, Hg. vom Orient-Institut der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft, Beirut 1993, ISBN 3-515-05719-6
  22. 1915-07-28-DE-004 de Der stellvertretende Chefredakteur des Osmanischen Lloyds (Schrader) an den Generalkonsul in der Botschaft Konstantinopel (Mordtmann).http://www.armenocide.net/
  23. Friedrich Schrader: Die Kunstdenkmäler Konstantinopels. In: Der Neue Orient Band 5, 1919, S. 302–304 und 352–354
  24. Otto Feld: Noch einmal Alexios Apokaukos und die byzantinische Kirche von Selymbria (Silivri). In: Byzantion 37, 1967, S. 57–65
  25. Eine Flüchtlingsreise durch die Ukraine. Tagebuchblätter meiner Flucht aus Konstantinopel. J.C.B. Mohr (Paul Siebeck), Tübingen 1919
  26. Verschiedene Stellungsgesuche und Anfragen von Schrader aus der damaligen Zeit sind unter anderem in den Nachlässen von Carl Heinrich Becker und Eugen Mittwoch im preußischen Geheimen Staatsarchiv erhalten.
  27. Friedrich Schrader: İstanbul-100 Yıl Öncesine Bir Bakış. Remzi Kitabevi, Juni 2015, ISBN 978-975-14-1675-9 ( http://www.remzi.com.tr/kitap/istanbul )
  28. http://www.hurriyet.com.tr/her-sey/29490138.asp
  29. http://t24.com.tr/k24/yazi/ey-derinlerden-esen-serinlik,285
  30. http://www.haberiyakala.com/2015-07-08-istanbul-sirlari-cozuldu-h24087.haber
  31. http://odatv.com/n.php?n=100-yillik-kayip-kitap-ortaya-cikti-0707151200
  32. Celal Üster: Tarihin tavanarasindan ...... Istanbul Cumhuriyet, Kitap, 6 Agustos 2015
  33. (vorher deutscher Vizekonsul in Jaffa (heute zu Tel Aviv)). Büge, der verantwortliche Konsul von Adana, das im Zentrum des damaligen westarmenischen Siedlungsgebietes in Anatolien lag, hatte insbesondere 1915, wie sein Kollege Rößler in Aleppo, wiederholt über die Repressionen gegen Armenier an die Botschaft in Konstantinopel berichtet. (siehe die entsprechenden, von Wolfgang Gust dokumentierten, Akten im Politischen Archiv des Auswärtigen Amtes ( www.armenocide.net dort Suche nach "Büge Adana") ).
  34. Schrader spielt hier auf die Bombardierung Alexandrias durch die britische Mittelmeerflotte im Jahre 1882 an.
  35. Der Text entstand während des Boxeraufstandes, eines Krieges, den die europäischen Großmächte in China führten, um eine Widerstandsbewegung gegen die damalige imperiale Bevormundung und Ausbeutung Chinas, die sogenannten "Boxer", zu unterdrücken.
  36. Leyla von Mende: „Europäisierungsmißstände“ um 1900. Eine Kurzgeschichte des osmanischen Schriftstellers Ahmet Hikmet Müftüoğlu In: Themenportal Europäische Geschichte (2011), Abgerufen am 17. November 2015
  37. Otto Hachtmann: Die Neuere und Neueste türkische Literatur - Eine Einleitung zu ihrem Studium: Die Welt des Islams, Band 5, 1917, S. 57-152, dort S. 63 (siehe Zitat) JSTOR 1568851
  38. Zitat: "Erster Redakteur (des Osmanischen Lloyd) dagegen war der seit Jahrzehnten in Konstantinopel lebende Türkologe Dr. Friedrich Schrader, der alle im Osmanischen Reich, also auch im Balkan gesprochenen Sprachen beherrschte und mit dem mich bald engste Freundschaft verbinden sollte."


Kategorien: Schriftsteller (Istanbul) | Indologe | Turkologe | Deutsch-türkische Beziehungen | Gestorben 1922 | Geboren 1865 | SPD-Mitglied | Islamwissenschaftler | Orientalist | Journalist (Deutschland) | Deutscher | Mann | Autor | Literatur (Türkisch)

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich Schrader (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

Änderungen: Alle Bilder mit den meisten Bildunterschriften wurden entfernt. Ebenso alle zu nicht-existierenden Artikeln/Kategorien gehenden internen Wikipedia-Links (Bsp. Portal-Links, Redlinks, Bearbeiten-Links). Entfernung von Navigationsframes, Geo & Normdaten, Mediadateien, gesprochene Versionen, z.T. ID&Class-Namen, Style von Div-Containern, Metadaten, Vorlagen, wie lesenwerte Artikel. Ansonsten sind keine Inhaltsänderungen vorgenommen worden. Weiterhin kann es durch die maschinelle Bearbeitung des Inhalts zu Fehlern gerade in der Darstellung kommen. Darum würden wir jeden Besucher unserer Seite darum bitten uns diese Fehler über den Support mittels einer Nachricht mit Link zu melden. Vielen Dank!

Stand der Informationen: August 201& - Wichtiger Hinweis: Da die Inhalte maschinell von Wikipedia übernommen wurden, ist eine manuelle Überprüfung nicht möglich. Somit garantiert LinkFang.de nicht die Richtigkeit und Aktualität der übernommenen Inhalte. Sollten die Informationen mittlerweile fehlerhaft sein, bitten wir Sie darum uns per Support oder E-Mail zu kontaktieren. Wir werden uns dann innerhalb von spätestens 10 Tagen um Ihr Anliegen kümmern. Auch ohne Anliegen erfolgt mindestens alle drei Monate ein Update der gesamten Inhalte.