Friedrich Naumann - LinkFang.de





Friedrich Naumann


Dieser Artikel beschäftigt sich mit dem Politiker Friedrich Naumann. Für andere Personen gleichen Namens siehe Friedrich Naumann (Begriffsklärung).

Friedrich Naumann (* 25. März 1860 im Pfarrhaus in Störmthal, heute Teil von Großpösna bei Leipzig; † 24. August 1919 in Travemünde) war evangelischer Theologe, liberaler Politiker zur Zeit des Deutschen Kaiserreichs und Mitbegründer des Deutschen Werkbunds. Nach ihm ist die FDP-nahe Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit benannt.

Leben

Naumann besuchte die Nikolaischule in Leipzig und die Fürstenschule in Meißen und studierte danach evangelische Theologie in Leipzig und Erlangen. 1881 beteiligte er sich, zusammen mit seinem Freund Diederich Hahn, maßgeblich an der Gründung des Verbandes der Vereine Deutscher Studenten, auch „Kyffhäuser-Verband“ genannt.[1] 1906 trat Naumann wegen des Naumann-Streits aus dem Kyffhäuser-Verband aus.

Nachdem er zunächst ab 1883 am Rauhen Haus in Hamburg gearbeitet hatte, war er seit 1886 Pfarrer in Langenberg bei Glauchau. Ab 1890 war er in der Inneren Mission in Frankfurt am Main tätig, bis er 1896 den Nationalsozialen Verein gründete. Er war Gründungsherausgeber der Zeitschrift Die Hilfe (später von Theodor Heuss herausgegeben), die einen sozialen Liberalismus propagierte. Die von Naumann angestrebte „Erneuerung des Liberalismus“[2] hatte aber nicht nur inhaltliche, sondern auch strategische Gründe, weil über die angestrebte Einigung des Liberalismus eine Annäherung zwischen Liberalen und Sozialdemokraten angebahnt und als koalitionäres Gegengewicht zu den konservativ-agrarischen Kräften aufgebaut werden sollte: „Einigung der Liberalen und Zusammenhang zwischen Liberalismus und Sozialdemokratie sind gedacht als ein inhaltvolles langes Programm für weite Fristen hinaus und zwar so gedacht, daß der Liberalismus einig sein muß, damit er im Stande ist, der deutschen Arbeiterbewegung, die heute sozialdemokratisch ist, einen Rückhalt zu geben.“[3] Diese „Zukunftsmehrheit von Bebel bis Bassermann[4] konnte bis zum Ersten Weltkrieg nur ansatzweise, so mit dem sogenannten Großblock in Baden, realisiert werden. Doch hatte Naumanns Konzept einen erheblichen Anteil am Wiederaufleben des Linksliberalismus im Jahrzehnt nach 1903.[5]

Nachdem sich der Nationalsoziale Verein 1903 aufgelöst hatte und Naumann mit der Mehrheit seiner Parteigänger zur linksliberalen Freisinnigen Vereinigung übergetreten war, wurde er Reichstagsabgeordneter seiner neuen Partei, für die er bei der Reichstagswahl 1907 im Wahlkreis Württemberg 3 (Heilbronn, Besigheim, Brackenheim, Neckarsulm) ein Mandat errang.[6] Infolge der 1910 vollzogenen Fusion der Freisinnigen Vereinigung mit der Freisinnigen Volkspartei (beide waren 1893 aus der neun Jahre zuvor von Franz August Schenk von Stauffenberg und Eugen Richter begründeten, linksliberalen Deutschen Freisinnigen Partei hervorgegangen) und der Deutschen Volkspartei wurde er Mitglied der Fortschrittlichen Volkspartei. Bei der Reichstagswahl 1912 verpasste er jedoch die Wiederwahl in den Reichstag und kehrte erst im Juni 1913 ins Parlament zurück, als er die Nachwahl im Wahlkreis Waldeck-Pyrmont für sich entscheiden konnte.[7]

Friedrich Naumann engagierte sich schon während der Jahrhundertwende für die Frauenemanzipation. Gemeinsam mit Helene Lange und vielen anderen prominenten Frauenrechtlerinnen setzte er sich für die politischen Rechte der Frauen ein.[8] 1907 war er Mitbegründer des Deutschen Werkbunds. Vor und während des Ersten Weltkrieges ist Naumann ein glühender Unterstützer der jungtürkischen Revolution, für die er zusammen mit Ernst Jäckh und anderen in der deutschen Öffentlichkeit warb. Naumann sah in der „Neuen Türkei“ (deren Staatsgebiet bis zum Ersten Weltkrieg weite Teile des arabischen Nahen Ostens umfasste, etwa Syrien, Palästina und den Irak) Chancen für eine wirtschaftliche Expansion Deutschlands. 1914 gehörte Naumann zu den Unterzeichnern des Manifest der 93. Naumanns unkritische und zum Teil apologetische Haltung zum 1915 begonnenen Völkermord an den Armeniern in Anatolien ist bis heute umstritten.

Nach dem Ersten Weltkrieg wurde Friedrich Naumann der erste Vorsitzende der am 20. November 1918 gegründeten Deutschen Demokratischen Partei (DDP) und Mitglied der Weimarer Nationalversammlung. Er gehörte dort dem Ausschuss zur Vorberatung des Entwurfs einer Verfassung für das Deutsche Reich an. In dieser Zeit unterstützte Naumann den konservativen Publizisten Eduard Stadtler beim Aufbau der Antibolschewistischen Liga mit 3000 Mark aus einem politischen Fonds.[9] Von Stadtlers zunehmender Radikalisierung distanzierte er sich jedoch bald und ließ sich bereits Anfang 1919 wieder aus dem Unterstützerkreis der Liga streichen.[10]

Naumann wurde auf dem alten Zwölf-Apostel-Friedhof in Berlin-Schöneberg beigesetzt. Die Grabstätte gehört zu den Ehrengräbern des Landes Berlin. Sie befindet sich in der Abt. 301-003-006/008 am Hauptweg, G2.

Politik

Friedrich Naumanns politisches Wirken fällt weitgehend zusammen mit der Regentschaft Kaiser Wilhelm II. (1888–1918), von deren grundsätzlichen Denkmustern er stark geprägt wurde. Naumann befürwortete den wilhelminischen Militarismus mit seiner Kolonial- und Flottenpolitik. Mit seinem Werk „Mitteleuropa“ (1915) setzte er sich für einen engen wirtschaftlichen und militärischen Zusammenschluss der mitteleuropäischen Länder unter deutscher Führung ein. Er fand dafür breite Unterstützung in der Öffentlichkeit, jedoch nicht bei der militärischen Führung. Nach der Niederlage setzte Friedrich Naumann alle Hoffnungen für den deutschen Wiederaufstieg auf innere Reformen, etwa durch politische Bildungsarbeit in der eigens dafür von ihm gegründeten Staatsbürgerschule.

Um 1900 wurde der Sozialdarwinismus als „integraler Bestandteil der Ideologie des deutschen Bürgertums“ auch von Liberalen wie Naumann, Max Weber, Walther Rathenau, Kurt Riezler, Gerhart Hauptmann oder Maximilian Harden vertreten.[11] „Die Weltgeschichte muß fortfahren Nationen zu zerstören“, schrieb er, „wir scheuen uns gar nicht, Polen, Dänen, Suaheli, Chinesen nach Kräften zu entnationalisieren.“ Mit diesen Widersprüchen zu seiner Theologie war er „ganz Kind seiner Zeit“.[12]

Mitteleuropa

Friedrich Naumanns im Herbst 1915 erschienenes Buch Mitteleuropa wurde rasch zur meistgelesenen deutschen Kriegszielschrift überhaupt und gelangte zu einer echten Breitenwirkung.[13] Naumann forderte darin einen „liberalen Imperialismus“ für Deutschland. Er begründete sein „Mitteleuropa“ vor allem wirtschaftlich – kleinere Wirtschaftseinheiten seien naturgemäß in große zusammenzufassen, die Zukunft gehöre den „Großbetrieben“ und großen Wirtschaftsblöcken –, aber auch historisch mit Rekurs auf das Heilige Römische Reich und den Deutschen Bund.[14] Seine naive Behandlung der Nationalitätenprobleme der Habsburgermonarchie zeigte allerdings seine innere Distanz zu den strittigen Problemen.[15] Der Denkfehler in Naumanns Mitteleuropa-Konzeption eines freiwilligen Zusammenschlusses mit weitgehenden Autonomierechten bestand in der Unfähigkeit des Deutschen Reiches aufgrund seiner inneren Machtstrukturen, eine ihm zugedachte Führungsrolle in Europa mit der nötigen Selbstbeschränkung zu verbinden.[16] Für manche verbrämte der sächsische Pastor und liberale Politiker Naumann den deutschen Nationalismus nur mit sozialer Attitüde. Er ebnete journalistisch den Weg für die Pläne der deutschen Führung in Bezug auf Österreich-Ungarn.[17]

Ein „mitteleuropäischer Imperialismus der leichten Hand“ (Kurt Riezler) hätte gerade jene Strukturreformen vorausgesetzt, die einflussreiche Interessengruppen durch einen Annexionsfrieden zu verhindern suchten.[18] Dennoch kann man Naumanns Mitteleuropa-Vorstellungen keinesfalls mit den Plänen alldeutscher Kreise zur Inkorporation Österreich-Ungarns vor dem Ersten Weltkrieg vergleichen, weil dieses Mitteleuropa aus dem liberalen Kreis um Paul Rohrbach und Ernst Jäckh stammte, obwohl es ebenso einer unrealistischen Sicht der Möglichkeiten Deutschlands entsprang.[19] Der Historiker Fritz Stern sah die Schrift, im Kontext ihrer Zeit, als Abmilderung einer aggressiven Außenpolitik: „Mitteleuropa war die Alternative der Zivilisten zu dem wilden Annexionismus der Militärs, der nur zerstückelte und deshalb nach Rache dürstende Nationen hinterlassen hätte.“[20] Eine Reaktion aus tschechischer Sicht stellt Das neue Europa. Der slawische Standpunkt (1917) von Tomáš Garrigue Masaryk dar.

Bedeutung

Naumann war der Mittelpunkt eines umfangreichen Gesinnungs- und Freundeskreises, der sich soziologisch vom Großbürgertum über das Bildungs- und Kleinbürgertum bis in die Arbeiterschaft erstreckte. Die soziale Frage wollte er durch ein Bündnis von Liberalismus und Protestantismus lösen, durch Einbau von Erkenntnissen aus den Naturwissenschaften, Geschichtsforschung und Philosophie in den „christlichen Glauben der Volksgemeinschaft“ als einer klassenübergreifenden Einheitsideologie. Dieses Netzwerk war ursprünglich hervorgegangen aus den Mitschülern Naumanns in St. Afra und den so genannten „jungen Wilden“ im Evangelisch-Sozialen Kongress, die wie Naumann nicht im konservativen oder gar antisemitischen Fahrwasser von Adolf Stoecker fahren wollten. Zum „Naumann-Kreis“ gehörten damals und später hochberühmte Zeitgenossen wie Max Weber, Lujo Brentano oder Hellmut von Gerlach, der einzige Reichstagsabgeordnete des Nationalsozialen Vereins, aufsteigende Geister wie Theodor Heuss und dessen Ehefrau Elly Knapp, aber auch einige, die später – wie Gustav Stresemann – politisch andere Wege gehen sollten.

Immer wieder bezeugten Zeitzeuginnen und Zeitzeugen das Charisma Naumanns. Vielmals gab er den Anlass für politisches Engagement. So erklärten Helene Lange und Gertrud Bäumer, dass sie sich von Naumanns nationalsoziale Ideen begeistern ließen und deswegen in die liberale Partei eingetreten waren.[21] Friedrich Naumanns politisches, publizistisches und pädagogisches Werk wurde nach 1919 von seinen Schülern und Mitarbeitern, darunter Theodor Heuss, Marie Elisabeth Lüders, Gertrud Bäumer und Wilhelm Heile, fortgesetzt.

Kritik an Naumann

Der Historiker Götz Aly bezeichnet in einer Kolumne, die im Januar 2011 in zwei deutschen Tageszeitungen der Mediengruppe M. DuMont Schauberg veröffentlicht wurde, Naumann als „Leiche im Keller der FDP“ und unterstellt eine Kontinuität von Naumanns im Manifest National-sozialer Katechismus (1897) und in Mitteleuropa (1915) in der Kaiserzeit vertretenen „staats- und nationalsozialistischen“ (Naumann) und „imperialen“ (Aly) Positionen bis hin zur Zustimmung zum Ermächtigungsgesetz am 24. März 1933 durch die fünf liberalen Abgeordneten des Reichstags, „darunter Theodor Heuss und Ernst Lemmer“. Dazu zitierte Aly aus der damaligen Begründung dieser Entscheidung: „Wir fühlen uns in den großen nationalen Zielen durchaus mit der Auffassung verbunden, wie sie heute vom Herrn Reichskanzler hier vorgetragen wurde.“ Aly berief sich in seiner Einschätzung außerdem auf den „Nobelpreisträger und ordoliberalen Wirtschaftswissenschaftler“ Friedrich August von Hayek, der in Naumann einen der „Wegbereiter des Nationalsozialismus“ gesehen habe, weil Adolf Hitler von ihm „große Passagen seines außenpolitischen Programms […] abgeschrieben hatte“. Ungeachtet, dass Theodor Heuss, der sowohl Naumanns Werk gut kannte als auch sich mit den frühen Schriften der NSDAP für sein Buch „Hitlers Weg“ intensiv befasst hatte, bereits Anfang der 1930er Jahre öffentlich festgestellt hatte, Hitler habe „nie etwas von Naumann gelesen“[22] und dass dessen Naumann-Buch 1937 nur erscheinen konnte, weil es keine Verbindung zwischen Naumann und dem Nationalsozialismus herstellte,[23] forderte Aly von der FDP-nahen Friedrich-Naumann-Stiftung, die „Pflege dieses Namens“ aufzugeben.[24][25]

Zurückgewiesen wurde dieser Vorwurf von Wolfgang Gerhardt,[26] dem Vorsitzenden der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit und vom früheren Bundesminister der SPD Erhard Eppler, der eine Replik auf Aly verfasste: Naumann sei kein Chauvinist gewesen, er stünde nicht für den Antiliberalismus, Antisozialismus, Antisemitismus, Antihumanismus und Rassismus der Nationalsozialisten; vielmehr müsse man in Naumann einen „bedeutenden Demokraten“ sehen.[27]

Schriften (Auswahl)

  • Arbeiterkatechismus oder der wahre Sozialismus. Vereinsbuchhandlung, Calw/Stuttgart 1889.
  • Was heisst Christlich-Sozial? 2 Bände. Deichert, Leipzig 1894.
  • Nationalsozialer Katechismus. Erklärung der Grundlinien des Nationalsozialen Vereins. Bousset & Kundt, Berlin 1897.
  • Asia. Eine Orientierungsreise über Athen, Konstantinopel, Baalbek, Nazareth, Jerusalem, Kairo, Neapel. Hilfe, Berlin-Schöneberg 1899.
  • Demokratie und Kaisertum. Ein Handbuch für innere Politik. Hilfe, Berlin-Schöneberg 1900.
  • Neudeutsche Wirtschaftspolitik. Hilfe, Berlin-Schöneberg 1902.
  • Briefe über Religion. Hilfe, Berlin-Schöneberg 1903.
  • Gotteshilfe. Gesamtausgabe der Andachten aus den Jahren 1895–1902. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1904.
  • mit Theodor Barth: Die Erneuerung des Liberalismus. Hilfe, Berlin-Schöneberg 1906.
  • Sonnenfahrten. Hilfe, Berlin-Schöneberg 1909.
  • Die politischen Parteien. Hilfe, Berlin-Schöneberg 1910.
  • Geist und Glaube. Fortschritt, Berlin-Schöneberg 1911.
  • Freiheitskämpfe. Fortschritt, Berlin-Schöneberg 1911.
  • Im Reiche der Arbeit. Reimer, Berlin 1913.
  • Das Blaue Buch von Vaterland und Freiheit. Auszüge aus seinen Werken. 1.-50. Tausend Königstein i. Ts. u. Leipzig 1913 (laut Impressum: 1913, tatsächlich aber erst im Mai 1914 veröffentlicht: vgl. Anzeigenteil im Buch zu "Der deutsche Gedanke" und Archiv des Verlages); 2. Auflage 51.-58. Tsd. Königstein i. Ts. u. Leipzig 1917.
  • Mitteleuropa. Reimer, Berlin 1915.

Bibliographie

Editionen

  • Eine unvollständige Ausgabe der Schriften Friedrich Naumanns wurde in den 1960er-Jahren im Auftrag der Friedrich Naumann-Stiftung von Theodor Schieder, Walter Uhsadel und Heinz Ladendorf im Westdeutschen Verlag herausgegeben:
    • Band 1: Religiöse Schriften. Bearb. von Walter Uhsadel. 1964.
    • Band 2: Schriften zur Verfassungspolitik. Bearb. von Wolfgang J. Mommsen. 1966.
    • Band 3: Schriften zur Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik. Bearb. von Wolfgang J. Mommsen. 1966.
    • Band 4: Schriften zum Parteiwesen und zum Mitteleuropaproblem. Bearb. von Thomas Nipperdey, Wolfgang Schieder. 1966.
    • Band 5: Schriften zur Tagespolitik. Bearb. von Alfred Milatz. 1967.
    • Band 6: Ästhetische Schriften. Bearb. von Heinz Ladendorf. 1969.
  • Darüber hinaus war nach 1999 unter Federführung von Rüdiger vom Bruch eine Gesamtausgabe der Schriften Friedrich Naumanns in zwölf Bänden geplant. Das Projekt konnte aber nicht realisiert werden.[28]

Ehrungen

In mehreren Städten wie etwa in Dortmund, Frankfurt-Bockenheim, Göttingen, Hamburg-Harburg, Hohen Neuendorf, Karlsruhe, Köln-Porz, Leverkusen, Marburg, Stralsund, Weimar und Wiesbaden-Rheingauviertel wurde jeweils eine Friedrich-Naumann-Straße nach ihm benannt. In Bremen gibt es einen Friedrich-Naumann-Ring, in Gera und Fürstenwalde/Spree einen Friedrich-Naumann-Platz.

Literatur

Weblinks

 Commons: Friedrich Naumann  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Friedrich Naumann – Quellen und Volltexte

Einzelnachweise

  1. Theodor Heuss Friedrich Naumann: der Mann, das Werk, die Zeit. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1937, S. 41.
  2. So der Titel einer Schrift von 1906, in: Friedrich Naumann Werke Band 4. Westdeutscher Verlag Köln/Opladen 1964, S. 272–282.
  3. So Naumann 1908, vgl. Dritter Delegiertentag des Wahlvereins der Liberalen zu Frankfurt am Main 21. und 22. April 1908. Berlin-Schöneberg o. J., S. 47.
  4. Naumann: Die Entscheidung. In: Die Hilfe, Nr. 14, 4. April 1909, S. 211.
  5. Alastair P. Thompson: Left Liberals, the State and Popular Politics in Wilhelmine Germany. Oxford / New York 2000, S. 360.
  6. Jürgen Frölich: Von Heilbronn in den Reichstag. Theodor Heuss, Friedrich Naumann und die „Hottentotten-Wahlen“ in Heilbronn 1907. In: Zeitschrift für württembergische Landesgeschichte. Band 67, 2008, S. 353–366. Kaiserliches Statistisches Amt (Hrsg.): Statistik der Reichstagswahlen von 1907. Puttkammer & Mühlbrecht, Berlin 1907, S. 94 (Sonderveröffentlichung zu den Vierteljahresheften zur Statistik des Deutschen Reiches). Fritz Specht, Paul Schwabe: Die Reichstagswahlen von 1867 bis 1907. Eine Statistik der Reichstagswahlen nebst den Programmen der Parteien und einem Verzeichnis der gewählten Abgeordneten. 2. durch einen Anhang ergänzte Auflage. Nachtrag. Die Reichstagswahl von 1907 (12. Legislaturperiode). Berlin: Verlag Carl Heymann, 1908, S. 71
  7. Bureau des Reichstages (Hrsg.): Nachtrag zum Reichstags-Handbuch der 13. Legislaturperiode. Abgeschlossen am 26. April 1916. Reichstagsdruckerei, Berlin 1916, S. 20 f., dort auch Kurzbiografie; Bild auf S. 47
  8. Angelika Schaser: Helene Lange und Gertrud Bäumer. Eine politische Lebensgemeinschaft. Böhlau, Köln 2010, S. 130-145. Helene Lange: Lebenserinnerungen. Herbig, Berlin 1925, Kap. 23, Volltext (Gutenberg-DE).
  9. Eduard Stadtler: Erinnerungen. Band 1: Als Antibolschewist 1918–1919. Neuer Zeitverlag Düsseldorf 1935, S. 12f.
  10. Theodor Heuss: Friedrich Naumann. Der Mann, das Werk, die Zeit. 3. Auflage. Siebenstern, München/Hamburg, S. 482, S. 529f.
  11. Hans Dieter Hellige (Hrsg.): Walther Rathenau-Gesamtausgabe. Band 6: Walther Rathenau, Maximilian Harden. Briefwechsel 1897–1920. G. Müller, München 1983, ISBN 3-7953-0505-5, S. 256.
  12. Gangolf Hübinger: „Maschine und Persönlichkeit“. Friedrich Naumann als Kritiker des Wilhelminismus. In: Rüdiger vom Bruch (Hrsg.): Friedrich Naumann in seiner Zeit. de Gruyter, Berlin 2000, ISBN 3-11-016605-4, S. 167–188, hier: S. 186.
  13. Gerhard Ritter: Staatskunst und Kriegshandwerk. Das Problem des „Militarismus“ in Deutschland. Band 3: Die Tragödie der Staatskunst. Bethmann Hollweg als Kriegskanzler (1914–1917). München 1964, S. 117.
  14. Friedrich Naumann: Mitteleuropa. Reimer, Berlin 1915, S. 44 ff.
  15. Richard W. Kapp: Bethmann-Hollweg, Austria-Hungary and Mitteleuropa 1914–1915. In: Austrian History Yearbook, 19/20, Part 1 (1983/1984), S. 215–236, hier S. 223.
  16. Volker Ullrich: Die polnische Frage und die deutschen Mitteleuropapläne im Herbst 1915. In: Historisches Jahrbuch der Görres-Gesellschaft 104 (1984), S. 348–371, hier: S. 362.
  17. Stephan Verosta: The German Concept of Mitteleuropa, 1914–1918 and its Contemporary Critics. In: Robert A. Kann, Béla A. Király, Paula S. Fichtner: The Habsburg Empire in World War I. Essays on the Intellectual, Military, Political and Economic Aspects of the Habsburg War Effort. New York 1977, S. 203–220, hier: S. 204 und 208.
  18. Karl Dietrich Erdmann (Hrsg.), Kurt Riezler: Tagebücher, Aufsätze, Dokumente. Göttingen 1972, S. 30; und Volker Ullrich: Die polnische Frage und die deutschen Mitteleuropapläne im Herbst 1915. In: Historisches Jahrbuch der Görres-Gesellschaft 104 (1984), S. 348–371, hier: S. 362.
  19. Fritz Fischer: Griff nach der Weltmacht. Die Kriegszielpolitik des kaiserlichen Deutschland 1914/18. Düsseldorf 1964, S. 191.
  20. Fritz Stern: Bethmann Hollweg und der Krieg: Die Grenzen der Verantwortung. Tübingen 1968, S. 29f.
  21. Angelika Schaser: Helene Lange und Gertrud Bäumer. Eine politische Lebensgemeinschaft. Köln: Böhlau, 2010, S. 131 f.
  22. Theodor Heuss: Friedrich Naumann. Der Mann, das Werk, die Zeit. 2. Auflage. Tübingen 1949, S. 512
  23. Joachim Radkau: Theodor Heuss. München 2013, ISBN 978-3-446-24355-2, S. 216 f.
  24. Götz Aly: Die Leiche im Keller der FDP. In: Frankfurter Rundschau, 24. Januar 2011.
  25. Götz Aly: Die Leiche im Keller der FDP. In: Berliner Zeitung, 25. Januar 2011.
  26. Wolfgang Gerhardt: Kein Wegbereiter des Nationalsozialismus. In: Berliner Zeitung, 5. Februar 2011; Leserbrief.
  27. Erhard Eppler: Der linke Liberale. In: Frankfurter Rundschau, 16. Februar 2011.
  28. Hans Cymorek: Friedrich Naumanns Werk und Nachlaß. Ein Editionsprojekt an der Humboldt-Universität zu Berlin sowie den Universitäten Bochum und Marburg. In: Jahrbuch der historischen Forschung. Band 4, 1999 (ahf-muenchen.de ).


Kategorien: Sozialreformer | Korporierter im VVDSt | FVg-Mitglied | FVP-Mitglied | Mitglied des Nationalsozialen Vereins | Parteivorsitzender (Deutschland) | Mitglied der Weimarer Nationalversammlung | Evangelischer Geistlicher (19. Jahrhundert) | Reichstagsabgeordneter (Deutsches Kaiserreich) | Gestorben 1919 | Geboren 1860 | DDP-Mitglied | Deutscher | Mann | Mitglied des Deutschen Werkbundes | Politische Literatur

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich Naumann (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

Änderungen: Alle Bilder mit den meisten Bildunterschriften wurden entfernt. Ebenso alle zu nicht-existierenden Artikeln/Kategorien gehenden internen Wikipedia-Links (Bsp. Portal-Links, Redlinks, Bearbeiten-Links). Entfernung von Navigationsframes, Geo & Normdaten, Mediadateien, gesprochene Versionen, z.T. ID&Class-Namen, Style von Div-Containern, Metadaten, Vorlagen, wie lesenwerte Artikel. Ansonsten sind keine Inhaltsänderungen vorgenommen worden. Weiterhin kann es durch die maschinelle Bearbeitung des Inhalts zu Fehlern gerade in der Darstellung kommen. Darum würden wir jeden Besucher unserer Seite darum bitten uns diese Fehler über den Support mittels einer Nachricht mit Link zu melden. Vielen Dank!

Stand der Informationen: August 201& - Wichtiger Hinweis: Da die Inhalte maschinell von Wikipedia übernommen wurden, ist eine manuelle Überprüfung nicht möglich. Somit garantiert LinkFang.de nicht die Richtigkeit und Aktualität der übernommenen Inhalte. Sollten die Informationen mittlerweile fehlerhaft sein, bitten wir Sie darum uns per Support oder E-Mail zu kontaktieren. Wir werden uns dann innerhalb von spätestens 10 Tagen um Ihr Anliegen kümmern. Auch ohne Anliegen erfolgt mindestens alle drei Monate ein Update der gesamten Inhalte.