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Friedrich Klinge


Dieser Artikel befasst sich mit dem Politiker Friedrich Klinge. Zum deutschen Pathologen siehe Friedrich Klinge (Pathologe) (1892–1974).

Friedrich Klinge (* 13. Januar 1883 in Uelzen; † 21. Dezember 1949 in Goslar) war ein deutscher Jurist und Politiker (DVP, DP).

Leben

Nach dem Abitur in Salzwedel nahm Klinge ein Studium der Rechts- und Staatswissenschaften an den Universitäten in Erlangen, Berlin und Göttingen auf, das er 1905 mit dem Ersten und 1909 mit dem Zweiten Juristischen Staatsexamen abschloss. Während seines Studiums wurde er 1902 Mitglied der Burschenschaft der Bubenreuther Erlangen.[1] Im Januar 1910 wurde er Magistratsassessor in Potsdam und noch im Oktober des gleichen Jahres wechselte er als Stadtsyndikus nach Goslar.

Klinge trat 1918 in die DVP ein und war von 1918 bis 1920 sowie erneut von 1928 bis 1929 Mitglied des Preußischen Provinziallandtages der Provinz Hannover. Von April 1917 bis 1921 amtierte er als Bürgermeister von Goslar, anschließend bis zu seinem Rücktritt am 5. April 1933 als Oberbürgermeister der Stadt. In seine Amtszeit fiel unter anderem die im Jahre 1922 vollzogene und von ihm mitorganisierte 1000-Jahr-Feier. Im September 1933 wurde er endgültig in den Ruhestand versetzt. Im Anschluss zog er nach Berlin und arbeitete dort bis 1945 in der freien Wirtschaft.

Nach dem Zweiten Weltkrieg kehrte Klinge nach Goslar zurück, wo er von 1948 bis zu seinem Tode erneut als Oberbürgermeister amtierte. Bei der ersten Bundestagswahl im Jahre 1949 wurde er über die Landesliste Niedersachsen der Deutschen Partei (DP) in den Deutschen Bundestag gewählt. Hier erfolgte seine Wahl zum Vorsitzenden der DP-Bundestagsfraktion. Kurz darauf verstarb er.

Friedrich Klinge war mit Barbara Helms verheiratet.

Literatur

Einzelnachweise

  1. Ernst Höhne: Die Bubenreuther. Geschichte einer deutschen Burschenschaft. II., Erlangen 1936, S. 298.


Kategorien: Vorsitzender der DP-Bundestagsfraktion | Mitglied des Provinziallandtages von Hannover | Bürgermeister (Goslar) | Bundestagsabgeordneter (Niedersachsen) | Gestorben 1949 | Geboren 1883 | DVP-Mitglied | DP-Mitglied | Burschenschafter (20. Jahrhundert) | Deutscher | Mann

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