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Freisbach


Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Freisbach (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: GermersheimVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Verbandsgemeinde: Lingenfeld
Höhe: 115 m ü. NHN
Fläche: 4,98 km²
Einwohner: 1065 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 214 Einwohner je km²
Postleitzahl: 67361
Vorwahl: 06344
Kfz-Kennzeichen: GER
Gemeindeschlüssel: 07 3 34 006
Adresse der Verbandsverwaltung: Hauptstraße 60
67360 Lingenfeld
Webpräsenz: www.freisbach.de
Ortsbürgermeister: Peter Gauweiler
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Freisbach ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Germersheim in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Lingenfeld an.

Geographie

Freisbach liegt zwischen Landau, Germersheim, Neustadt an der Weinstraße und Speyer.[2]

Freisbach ist die nördlichste Gemeinde des Landkreises Germersheim und zählt zu den kleinen Orten. Die Lage in der fruchtbaren Gäuebene (Pfälzer Gäu) und abseits der großen Verkehrslinien haben dem Ort seinen bäuerlichen Charakter bewahrt. Freisbach ist heute ein beliebter Wohnort in der Metropolregion Rhein-Neckar.

Zu Freisbach gehören auch die Wohnplätze Auländer und In den Forlen.[3]

Geschichte

Erstmals urkundlich erwähnt wird Freisbach im Jahr 1179 im Codex des Abtes Edelin von Weißenburg.

Einwohnerentwicklung

Wenn nicht gesondert aufgeführt, ist die Quelle der Daten das Statistische Landesamt Rheinland-Pfalz.[4]

Jahr Einwohner
[5]1802 405
1815 512
1835 555
[5]1849 596
[5]1861 576
[6]1871 557
1905 539
Jahr Einwohner
1939 480
1950 589
1965 548
1970 540
1975 601
1980 664
1985 761
Jahr Einwohner
1990 839
1995 869
2000 1.014
2005 1.042
2010 1.085
2013 1.067

Religion

2012 waren 45,5 Prozent der Einwohner evangelisch und 24,4 Prozent katholisch. Die übrigen gehörten einer anderen Religion an oder waren konfessionslos.[7] Im Jahr 1871 waren von insgesamt 557 Einwohnern 528 evangelisch (95 Prozent), 7 katholisch (1 Prozent) und 22 jüdisch (4 Prozent).[6]

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Freisbach besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden,[8] und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister Peter Gauweiler[9] als Vorsitzenden.

Bürgermeister

Peter Gauweiler wurde wie in den Jahren 2004 und 2009 auch 2014 in Direktwahl mit rd. 75 Prozent der abgegebenen Stimmen zum Ortsbürgermeister gewählt.[9]

Wappen

Die Wappenbeschreibung lautet: „In Rot eine silberne Hausmarke in Form eines doppelschäftigen, von einem Reichsapfel überhöhten geschwungenen A“.

Es wurde 1841 vom bayerischen König genehmigt und geht zurück auf ein Gerichtssiegel aus dem Jahr 1731.[10]

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke:

  • Pfarrkirche, mit einer Orgel von 1788/89, erbaut von dem Orgelbauer Johann Georg Geib.

Verkehr

Freisbach besaß ab 1905 einen Bahnhof an der 1956 stillgelegten Lokalbahn Speyer–Neustadt. Freisbach wird über die Landesstraße L 507 und die Bundesstraße 272 an das überörtliche Verkehrsnetz angeschlossen. Die Bundesstraße verbindet den Ort mit Landau in der Pfalz, Germersheim, Neustadt an der Weinstraße und Speyer. Freisbach ist durch Linienbusse an den öffentlichen Personennahverkehr nach Speyer, Neustadt an der Weinstraße, Germersheim und Lingenfeld angebunden.

Weblinks

 Commons: Freisbach  – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2014 (Hilfe dazu).
  2. Hauptstraße in Freisbach aus der SWR Landesschau Rheinland-Pfalz , aufgerufen am 16. Juni 2014.
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile , Seite 93 (PDF; 2,3 MB)
  4. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: Freisbach
  5. 5,0 5,1 5,2 Beamtenverzeichniß und Statistik des Königlich Bayerischen Regierungs-Bezirkes der Pfalz, 1863, S. XII des Anhangs
  6. 6,0 6,1 Ergebnisse der Volkszählung im Königreiche Bayern vom 1. Dezember 1871 nach einzelnen Gemeinden, 1873, S. 64
  7. KommWis, Stand: 31. Dezember 2012
  8. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen Abgerufen am 2. Juni 2014.
  9. 9,0 9,1 Wahlamt der Verbandsgemeindeverwaltung Lingenfeld: Wahlen zum Ortsbürgermeister der Ortsgemeinde Freisbach seit 1994 (PDF; 14 KB) Abgerufen am 20. Januar 2014.
  10. Karl Heinz Debus: Das große Wappenbuch der Pfalz. Gräber, Neustadt an der Weinstraße 1988, ISBN 3-9801574-2-3.

Kategorien: Ort im Landkreis Germersheim | Freisbach | Gemeinde in Rheinland-Pfalz

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Freisbach (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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