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Freienbach


Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Freienbach (Begriffsklärung) aufgeführt.
Freienbach
Staat: Schweiz
Kanton: Schwyz SZ
Bezirk: Höfe
BFS-Nr.: 1322
Postleitzahl: 8806 Bäch
8640 Hurden
8807 Freienbach
8808 Pfäffikon
8832 Wilen bei Wollerau
UN/LOCODE: CH FBH (Freienbach)
CH PFK (Pfäffikon)
Koordinaten:
Höhe: 418 m ü. M.
Fläche: 20,30 km²
Einwohner: 15'959 (31. Dezember 2015)[1]
Einwohnerdichte: 786 Einw. pro km²
Ausländeranteil:
(Einwohner ohne Bürgerrecht)
26,8 % (31. Dezember 2015)[2]
Website: www.freienbach.ch

Freienbach mit dem Etzel (Berg)

Karte

Freienbach ist eine politische Gemeinde im Bezirk Höfe des Kantons Schwyz in der Schweiz. Hauptort und mit Abstand grösster Ortsteil der Gemeinde Freienbach ist Pfäffikon SZ.

Die am Zürichsee gelegene Gemeinde besteht aus fünf Ortschaften: Pfäffikon SZ, Freienbach, Wilen bei Wollerau, Bäch SZ und Hurden.

Freienbach ist bevölkerungsmässig das grösste Gemeinwesen im Kanton Schwyz. Dies liegt nicht zuletzt an der starken Entwicklung der letzten Jahrzehnte, die durch Eröffnung der Autobahn A3 im Jahr 1968 und durch neue Bildungs-, Einkaufs- und Erholungseinrichtungen beschleunigt wurde. Ausserdem locken die ausserordentlich schöne Wohnlage, die Nähe zur Stadt Zürich und die ausserordentlich tiefe Steuerlast zahlreiche Zuzüger in die Gemeinde. Obwohl für den Ortsteil Pfäffikon SZ ein städtebauliches Konzept erarbeitet wird, definiert sich Freienbach nicht als Stadt, sondern als Gemeinde mit fünf Dörfern. Diese sollen auch in Zukunft eigenständig bleiben. Freienbach ist Teil der Agglomeration Zürich. Auffallend sind einige dominierende Hochhäuser im Ortsteil Pfäffikon SZ. Zum Gemeindegebiet gehören die beiden Inseln Ufnau und Lützelau sowie das Schutzgebiet Frauenwinkel mit dem grössten Schilfgebiet des Zürichsees (Bundesinventar), aber auch ein Teil des Etzelpasses.

Geographie

Die Gemeinde Freienbach liegt am linken Ufer des Zürichsees und am Fusse des Etzels. Die beiden Inseln, Ufnau und Lützelau, im Zürichsee gehören zur Gemeinde. Die Ufenau ist mit Kursschiffen erreichbar.

  • Von der Gesamtfläche entfallen:
    • Ortsteil Pfäffikon: 11,5 km²
    • Ortsteil Freienbach: 3.0 km²
    • Ortsteil Wilen: 2.5 km²
    • Ortsteil Bäch: 2.0 km²
    • Ortsteil Hurden: 1.31 km²
  • Höchster Punkt: Schönboden 1'022 m ü. M.
  • Tiefster Punkt: Zürichsee 406 m ü. M.

Wappen

Das heutige Gemeindewappen wurde 1948 nach jahrzehntelangen Auseinandersetzungen von der Hofleute-Korporation übernommen und zeigt drei nach rechts schreitende goldene Löwen im roten Feld. Die Symbolik hängt eng mit der historischen Verbindung zum Herzogtum Schwaben zusammen, das die drei übereinander schreitenden Löwen seit dem 13. Jahrhundert auf Schild und Fahnen trug. Der Bezug zum Herzogtum ergibt sich vom Ufnau-Inselheiligen Adelrich, von dessen Mutter Reginlinde und einem späteren Klosterabt, der ebenfalls dem Herzogengeschlecht von Schwaben angehört haben soll.

Ortschaften

Pfäffikon SZ

Die Kleinstadt Pfäffikon (416 m ü. M. ) östlich von Freienbach am Fusse des Etzels.

Wilen bei Wollerau

Die Ortschaft Wilen (492 m ü. M. ) südwestlich von Freienbach.

Freienbach

Das Dorf Freienbach (418 m ü. M. ) westlich von Pfäffikon. Die Pfarrkirche ist dem Ortsheiligen Adalrich geweiht.

Bäch SZ

Die Ortschaft Bäch (410 m ü. M. ) westlich von Freienbach.

Hurden

Der Weiler Hurden (408 m. ü. M.) nördlich von Pfäffikon.

Bevölkerung

Bevölkerungsentwicklung
Gemeinde Freienbach
Jahr Einwohner
1850 2'058
1900 2'270
1950 3'950
1960 5'423
1970 8'487
1980 9'874
1990 11'332
2000 13'375
2005 14'727
2015 16'134

Einwohner Ende 2015: 16'134 Personen
[3] - Pfäffikon: 7310
- Wilen: 4021
- Freienbach: 2930
- Hurden: 264
- Bäch: 1609

Religionen – Konfessionen

- Römisch-katholisch: 44 %
- Evangelisch-reformiert: 18 %
- Andere: 38 %

Wirtschaft

- Landwirtschaft: ca. 2 %
- Industrie und Gewerbe:ca. 33 %
- Dienstleistungssektor: ca. 65 %

Geschichte

Siehe auch: Pfäffikon SZ

Erstmalige geschichtliche Erwähnung: Inseln Ufnau und Lützelau 741 in einer Urkunde des Klosters St. Gallen. Die Dörfer Freienbach, Pfäffikon und Bäch 965, bzw. 972 in den Schenkungsurkunden der Kaiser Otto I. und Otto II. an das Kloster Einsiedeln.

Gemeinderat

Der Gemeinderat bildet die Exekutive der Gemeinde Freienbach. Er besteht aus neun Mitgliedern, der alle zwei bzw. vier Jahre neu gewählt wird. Der Sitz der Verwaltung befindet sich im Gemeindehaus Schloss und Dorf in Pfäffikon.

Sehenswürdigkeiten

Bilder

Literatur

  • Linus Birchler: Die Kunstdenkmäler des Kantons Schwyz, Band I: Die Bezirke Einsiedeln, Höfe und March. (= Kunstdenkmäler der Schweiz. Band 1). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1927.
  • Anja Buschow Oechslin: Die Kunstdenkmäler des Kantons Schwytz. Schwyz IV. Bezirk Höfe. Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 2010 (Kunstdenkmäler der Schweiz Band 118). ISBN 978-3-906131-93-1.

Weblinks

 Commons: Freienbach  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Wohnbevölkerung per 31. Dezember 2015 (Ständige Wohnbevölkerung)
  2. http://www.sz.ch/documents/Wohnbevoelkerung_2015.pdf
  3. Freienbach.ch

Kategorien: Ort im Kanton Schwyz | Schweizer Gemeinde

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Freienbach (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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