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Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik


Fraunhofer-Institut für
Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB
[[||Fraunhofer-Institut für
Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB]]
Kategorie: Forschungseinrichtung
Träger: Fraunhofer-Gesellschaft
Rechtsform des Trägers: Eingetragener Verein
Sitz des Trägers: München
Standort der Einrichtung: Stuttgart
Außenstellen: Institutsteil BioCat in Straubing, Translationszentrum "Regenerative Therapien für Krebs- und Muskuloskelettale Erkrankungen" in Würzburg, Fraunhofer CBP in Leuna
Art der Forschung: Angewandte Forschung
Fächer: Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaften
Grundfinanzierung: Bund (90 %), Länder (10 %)
Leitung: Katja Schenke-Layland (kommissarisch)
Mitarbeiter: ca. 365
Homepage: www.igb.fraunhofer.de

Das Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB, in der Kurzbezeichnung auch „Fraunhofer IGB“ genannt, ist eine Einrichtung der Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e. V. Das Institut hat seinen Sitz in Stuttgart, seine Aktivitäten sind der angewandten Forschung und Entwicklung in den Fächern Ingenieurwissenschaften und Naturwissenschaften zuzuordnen.

Forschung und Entwicklung

Die Aufgaben des Fraunhofer IGB gliedert sich in folgende Arbeitsgebiete:

Funktionale Grenzflächen für Technik und Medizin

Zellsysteme und Tissue Engineering für die regenerative Medizin

Molekulare Biotechnologie für Pharma und Diagnostik

Industrielle bzw. weiße Biotechnologie

Nachhaltige Bioverfahrenstechnik für Industrie, urbane Infrastruktur und Umwelt

Kooperationen

Das Fraunhofer IGB ist Mitglied verschiedener Fraunhofer-Verbünde und Allianzen. Darin bündeln die Fraunhofer-Institute ihre jeweiligen Kompetenzen und ermöglichen es, bei komplexen Aufgabenstellungen kompetente Ansprechpartner zu finden, die institutsübergreifend Lösungsangebote erarbeiten und Forschung und Entwicklung koordinieren.

  • Fraunhofer-Verbund Life Sciences
    In diesem Verbund sind die biologischen, biomedizinischen, pharmakologischen und toxikologischen Kompetenzen von Fraunhofer-Instituten gebündelt.
  • Fraunhofer-Verbund Werkstoffe, Bauteile – Materials
    In diesem Verbund, der die Kompetenzen der 13 materialwissenschaftlich orientierten Institute der Fraunhofer-Gesellschaft bündelt, ist das Fraunhofer IGB ständiges Gastmitglied.
  • Fraunhofer-Allianz Bau
    Die Allianz ist Ansprechpartner für Bauforschung in den Bereichen Advanced Materials, Bausysteme und Komponenten, Smart Building, Energie- und Ressourceneffizienz u.a.
  • Fraunhofer-Allianz Big Data
    In der Allianz bündeln 25 Institute ihre Expertise, um beim Aufbau von Big-Data-Kompetenzen mit individuellen technischen Lösungen zu unterstützen.
  • Fraunhofer-Allianz Energie
    Der Verbund kooperiert mit neun weiteren Fraunhofer-Instituten und -Netzwerken bei den Themen Mikroenergietechnik, Windenergie, Direkt-Ethanol-Brennstoffzelle und intelligente Energienetze.
  • Fraunhofer-Allianz Food Chain Management
    Für die Allianz sind neue Ansätze in der Lebensmittelsicherheit, Mikroelektronik und Logistik von Bedeutung.
  • Fraunhofer-Allianz Nanotechnologie
    In diesem Verbund fokussieren sich die Aktivitäten auf Leitthemen wie multifunktionelle Schichten beispielsweise für den Automobilbereich.
  • Fraunhofer-Allianz Photokatalyse
    Die Kompetenzen der acht beteiligten Institute sind breit gefächert und umfassen Material-, Schicht- und Prozessentwicklung, Analytik und Messtechnik für die biologische Wirksamkeit sowie für ökotoxikologische Umweltauswirkungen.
  • Fraunhofer-Allianz Polymere Oberflächen
    Der Verbund erarbeitet wesentliche Vorentwicklungsergebnisse und dazugehörige Schutzrechte für Polymerprodukte mit neuen oder entscheidend verbesserten Eigenschaften.
  • Fraunhofer-Allianz Reinigungstechnik
    Damit das gesamte Feld der Reinigungstechnik branchenübergreifend abgedeckt werden kann, sind in dieser Allianz Felder Bauwerksreinigung, Reinigung in hygienerelevanten Bereichen, Reinigung in der Mikrosystemtechnik, Oberflächenreinigung vor der Beschichtung sowie die Bauteilreinigung definiert.
  • Fraunhofer-Allianz SysWasser
    Unter Berücksichtigung sozialer, ökonomischer und ökologischer Randbedingungen und unter Anwendung neuester Technologien will die Allianz nachhaltige Lösungen für Wasserbehandlung, Wassernutzung, Wassermanagement und -infrastruktursysteme in praxisorientierte Anwendungen überführen

Im universitären Bereich bestehen Kooperationen mit einer Anzahl von Hochschulen. In der Grundlagenforschung wird das Fraunhofer IGB durch das Institut für Grenzflächenverfahrenstechnik und Plasmatechnologie (IGVP) der Universität Stuttgart unterstützt, das teilweise im Gebäude des Fraunhofer-Instituts untergebracht ist.

Infrastruktur

Ende 2014 waren am Fraunhofer IGB 365 Mitarbeiter beschäftigt, die zu 90 % im wissenschaftlich-technischen Bereich tätig sind.

Der Betriebshaushalt des Fraunhofer IGB lag im Geschäftsjahr 2014 bei 21,3 Millionen Euro, rund 30 % davon kommen aus der Grundfinanzierung, welche zu 90 % aus Bundesmitteln und zu 10 % aus Landesmitteln finanziert wird.

Das Fraunhofer IGB wurde vom 3. Dezember 2007 bis zum 31. Dezember 2015 von Thomas Hirth geleitet, der auch der Leiter des Instituts für Grenzflächenverfahrenstechnik und Plasmatechnologie der Universität Stuttgart war. Seit Januar 2016 hat 'Katja Schenke-Layland die kommissarische Leitung.

Außenstellen befinden sich mit dem Institutsteil BioCat in Straubing, dem Translationszentrum "Regenerative Therapien für Krebs- und Muskuloskelettale Erkrankungen" in Würzburg sowie dem Fraunhofer-Zentrum für Chemisch-Biotechnologische Prozesse CBP in Leuna.

Weblinks


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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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