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Fröruper Berge


Die Fröruper Berge (dänisch: Frørup Bjerge) in der Gemeinde Oeversee sind ein Naturschutzgebiet zwischen Schleswig und Flensburg im Norden Schleswig-Holsteins.

Das Naturschutzgebiet besteht seit 1936.[1] Es liegt südöstlich vom Ortsteil Frörup und wird im Rahmen des Naturschutzgroßprojekts Obere Treenelandschaft betreut. Die weitgehend bewaldeten Fröruper Berge mit ihrem wiedervernässten Hochmoorbereich, der Budschimoor[2] oder Butschimoor genannt wird, sind eine eiszeitliche Moränenlandschaft. Die Stauchendmoräne entstand durch die jüngste Eiszeit (Weichsel-Kaltzeit). Enormer glazialer Druck schob Gestein gröberer Größen wie Kies bis hin zu großen Findlingen, sowie andere Ablagerungen zu einem Wall auf. Der Abbau von Steinen und Kies, der stellenweise bis in die 1960er Jahre erfolgte, hat einen Teil der Fröruper Berge überprägt. Das Kieswerk war um 1920 das größte Kieswerk im Norden des Landes. Die abgebauten Steine wurden für den Küstenschutz der Nordsee sowie zum Bau des Hindenburgdammes verwendet. Der Transport der Steine erfolgte mittels einer Lorenbahn, durch die die Fröruper Berge an die Hauptstrecke angeschlossen waren. Um 1950 begann man mit der Wiederaufforstung der Fröruper Berge.

Das Naturschutzgebiet ist vollständig Teil des größeren FFH-Gebiets DE-1322-392 Wald-, Moor- und Heidelandschaft der Fröruper Berge und Umgebung.[3] Die das Naturschutzgebiet umgebenden Flächen liegen im Landschaftsschutzgebiet Oberes Treenetal und Umgebung. Es ist geplant, das bestehende NSG Fröruper Berge – gemeinsam mit dem ebenfalls in Oeversee gelegenen NSG am Treßsee – in ein neues und größeres Naturschutzgebiet „Obere Treenelandschaft“ einzubeziehen.[1] Das Ausweisungsverfahren ist noch nicht abgeschlossen (Stand März 2015).[4]

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Entwurf – Landesverordnung über das Naturschutzgebiet „Obere Treenelandschaft“. In: www.schleswig-holstein.de. Dezember 2013, abgerufen am 2. März 2015 (PDf).
  2. Das Budschimoor – Ein wiedervernässtes Hochmoor. Abgerufen am 2. März 2015 (JPG, Bild einer Infotafel).
  3. Wald-, Moor- und Heidelandschaft der Fröruper Berge und Umgebung (FFH DE 1322-392). In: umweltdaten.landsh.de. Abgerufen am 2. März 2015 (PDF).
  4. Geplante Naturschutzgebiete. In: www.schleswig-holstein.de. Abgerufen am 2. März 2015.

Weblinks

 Commons: Naturschutzgebiet Fröruper Berge  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Fröruper Berge (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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