Formel-1-Saison 1969 - LinkFang.de





Automobil-Weltmeisterschaft 1969

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Automobil-Weltmeisterschaft 1969
Weltmeister
Fahrer: Vereinigtes Konigreich Jackie Stewart
Konstrukteur: Frankreich Matra-Ford-Cosworth
Saisondaten
Anzahl Rennen: 11
< Saison 1968

Saison 1970 >

Die Automobil-Weltmeisterschaft 1969 war die 20. Saison der Automobil-Weltmeisterschaft, die heutzutage als Formel-1-Weltmeisterschaft bezeichnet wird. In ihrem Rahmen wurden über elf Rennen in der Zeit vom 1. März 1969 bis zum 19. Oktober 1969 die Fahrerweltmeisterschaft und der Internationale Pokal der Formel-1-Konstrukteure ausgetragen.

Jackie Stewart gewann zum ersten Mal die Fahrerweltmeisterschaft. Matra wurde zum ersten und einzigen Mal Konstrukteursweltmeister.

Die WM-Läufe

GP Südafrika – Kyalami (1. März 1969)

Distanz: 80 Runden à 4,094 km = 327,520 km

Platz Fahrer Team Zeit
1 Vereinigtes Konigreich Jackie Stewart Matra-Ford-Cosworth 1:50:39,1
2 Vereinigtes Konigreich Graham Hill Lotus-Ford-Cosworth + 18,8 Sek.
3 Neuseeland Denis Hulme McLaren-Ford-Cosworth + 31,8 Sek.
4 Schweiz Joseph Siffert Lotus-Ford-Cosworth + 49,2 Sek.
5 Neuseeland Bruce McLaren McLaren-Ford-Cosworth + 1 Runde
6 Frankreich Jean-Pierre Beltoise Matra-Ford-Cosworth + 2 Runden

Der aus der zweiten Reihe gestartete Jackie Stewart dominierte das Rennen und sicherte sich einen Start-Ziel-Sieg. Bei einigen Wagen brachen die hohen, an Vorder- und Hinterachse montierten Flügel.

Pole-Position Australien Jack Brabham Brabham-Ford-Cosworth 1:20,0 Min.
Schnellste Rennrunde Vereinigtes Konigreich Jackie Stewart Matra-Ford-Cosworth 1:21,6 Min.

GP Spanien – Montjuïc (4. Mai 1969)

Distanz: 90 Runden à 3,790 km = 341,100 km

Platz Fahrer Team Zeit
1 Vereinigtes Konigreich Jackie Stewart Matra-Ford-Cosworth 2:16:53,990
2 Neuseeland Bruce McLaren McLaren-Ford-Cosworth + 2 Runden
3 Frankreich Jean-Pierre Beltoise Matra-Ford-Cosworth + 3 Runden
4 Neuseeland Denis Hulme McLaren-Ford-Cosworth + 3 Runden
5 Vereinigtes Konigreich John Surtees B.R.M. + 6 Runden
6 Belgien Jacky Ickx Brabham-Ford-Cosworth + 7 Runden

Jochen Rindt, der die schnellste Trainingszeit gefahren war, führte zunächst das Feld an. In der 20. Runde knickte an seinem Lotus 49 der hoch montierte Heckflügel ein. Rindt verlor die Kontrolle über das Fahrzeug und schleuderte 150 Meter weit. Dabei überschlug er sich und traf den Lotus seines Teamkollegen Graham Hill, der einige Runden zuvor an gleicher Stelle aus dem gleichen Grund verunglückt war. Rindt wurde leicht verletzt, Hill blieb unverletzt. Die Sportkommission verbot daraufhin die hohen Flügelkonstruktionen.

Nach diesen Unfällen führte Chris Amon das Rennen an, bis ihm in der 57. Runde das Kühlwasser auslief und er seinen Ferrari 312 abstellen musste. Damit war der Weg frei für Jackie Stewart zu seinem zweiten Sieg in Folge.

Pole-Position Osterreich Jochen Rindt Lotus-Ford-Cosworth 1:25,7 Min.
Schnellste Rennrunde Osterreich Jochen Rindt Lotus-Ford-Cosworth 1:28,3 Min.

GP Monaco – Monte Carlo (18. Mai 1969)

Distanz: 80 Runden à 3,145 km = 251,600 km

Platz Fahrer Team Zeit
1 Vereinigtes Konigreich Graham Hill Lotus-Ford-Cosworth 1:56:59,4
2 Vereinigtes Konigreich Piers Courage Brabham-Ford-Cosworth + 17,3 Sek.
3 Schweiz Joseph Siffert Lotus-Ford-Cosworth + 34,6 Sek.
4 Vereinigtes Konigreich Richard Attwood Lotus-Ford-Cosworth + 52,9 Sek.
5 Neuseeland Bruce McLaren McLaren-Ford-Cosworth + 1 Runde
6 Neuseeland Denis Hulme McLaren-Ford-Cosworth + 2 Runden

Im Vorfeld des Rennens fand angesichts der Unfälle von Barcelona eine heftige Diskussion über das Für und Wider von Flügeln statt, die dazu führte, dass alle nicht unmittelbar am Rumpf montierte, also hochgelegte Abtriebsflächen jeder Art bis auf Weiteres verboten wurden.

Zunächst führte Jackie Stewart das Rennen an, gefolgt von Chris Amon; jedoch fielen beide im weiteren Verlauf aus. So konnte sich Graham Hill seinen fünften und letzten Sieg in Monte Carlo sichern.

Pole-Position Vereinigtes Konigreich Jackie Stewart Matra-Ford-Cosworth 1:24,6 Min.
Schnellste Rennrunde Vereinigtes Konigreich Piers Courage Brabham-Ford-Cosworth 1:25,8 Min.

GP Niederlande – Zandvoort (21. Juni 1969)

Distanz: 90 Runden à 4,185 km = 376,650 km

Platz Fahrer Team Zeit
1 Vereinigtes Konigreich Jackie Stewart Matra-Ford-Cosworth 2:06:42,080
2 Schweiz Joseph Siffert Lotus-Ford-Cosworth + 24,520 Sek.
3 Neuseeland Chris Amon Ferrari + 30,510 Sek.
4 Neuseeland Denis Hulme McLaren-Ford-Cosworth + 37,160 Sek.
5 Belgien Jackie Ickx Brabham-Ford-Cosworth + 37,670 Sek.
6 Australien Jack Brabham Brabham-Ford-Cosworth + 1:10,810 Min.

Im Training porbierten Lotus und Matra Fahrzeuge mit Vierradantrieb aus.

Den Start gewann Graham Hill vor Jochen Rindt und Jackie Stewart. Rindt bremste Hill jedoch in 3. Runde aus und ging in Führung. Diese behielt er bis zur 17. Runde, als seine Halbwelle brach. Damit gelangte Stewart, der Hill zuvor ebenfalls überholt hatte, in Führung und gewann seinen dritten Grand Prix in dieser Saison.

Pole-Position Osterreich Jochen Rindt Lotus-Ford-Cosworth 1:20,85 Min.
Schnellste Rennrunde Vereinigtes Konigreich Jackie Stewart Matra-Ford-Cosworth 1:22,94 Min.

GP Frankreich – Charade (6. Juli 1969)

Distanz: 38 Runden à 8,055 km = 306,090 km

Platz Fahrer Team Zeit
1 Vereinigtes Konigreich Jackie Stewart Matra-Ford-Cosworth 1:56:47,4
2 Frankreich Jean-Pierre Beltoise Matra-Ford-Cosworth + 57,1 Sek.
3 Belgien Jacky Ickx Brabham-Ford-Cosworth + 57,3 Sek.
4 Neuseeland Bruce McLaren McLaren-Ford-Cosworth + 1 Runde
5 Vereinigtes Konigreich Vic Elford McLaren-Ford-Cosworth + 1 Runde
6 Vereinigtes Konigreich Graham Hill Lotus-Ford-Cosworth + 1 Runde

Das Rennen stand völlig unter der Dominanz von Jackie Stewart und Matra; nach der Pole-Position gelang Stewart ein Start-Ziel-Sieg. In der Anfangsphase hielt Denis Hulme noch Anschluss, fiel dann aber mit Problemen zurück. Der zweite Platz ging an Jean-Pierre Beltoise, der in einem über mehrere Runden andauernden Zweikampf Jacky Ickx in der letzten Runde besiegen konnte. Jochen Rindt musste wegen Übelkeit aufgeben.

Der erste Start eines Allrad-Fahrzeuges unter (John Miles im Lotus 63) seit dem Großen Preis von Großbritannien 1961 endete bereits nach einer Runde mit einer defekten Einspritzpumpe.

9 der 13 gestarteten Wagen erreichten das Ziel in Wertung. Damit ist dies das Rennen mit der geringsten Ausfallquote 1969.

Pole-Position Vereinigtes Konigreich Jackie Stewart Matra-Ford-Cosworth 3:00,6 Min.
Schnellste Rennrunde Vereinigtes Konigreich Jackie Stewart Matra-Ford-Cosworth 3:02,7 Min.

GP Großbritannien – Silverstone (19. Juli 1969)

Distanz: 84 Runden à 4,711 km = 395,724 km

Platz Fahrer Team Zeit
1 Vereinigtes Konigreich Jackie Stewart Matra-Ford-Cosworth 1:55:55,6
2 Belgien Jacky Ickx Brabham-Ford-Cosworth + 1 Runde
3 Neuseeland Bruce McLaren McLaren-Ford-Cosworth + 1 Runde
4 Osterreich Jochen Rindt Lotus-Ford-Cosworth + 1 Runde
5 Vereinigtes Konigreich Piers Courage Brabham-Ford-Cosworth + 1 Runde
6 Vereinigtes Konigreich Vic Elford McLaren-Ford-Cosworth + 2 Runden

Bis zur 62. Runde wurde das Rennen von einem Zweikampf zwischen Jochen Rindt und Jackie Stewart um die Führung bestimmt, bei dem Rindt zunächst die Oberhand zu gewinnen schien. Dann musste er jedoch die Box ansteuern, um seinen Heckflügel reparieren zu lassen. Dadurch gelangte Stewart in Front und gewann sein fünftes Rennen in der Saison. Rindt, der auch noch nachtanken musste, blieb der 4. Platz und damit die ersten Weltmeisterschaftspunkte 1969.

Pole-Position Osterreich Jochen Rindt Lotus-Ford-Cosworth 1:20,8 Min.
Schnellste Rennrunde Vereinigtes Konigreich Jackie Stewart Matra-Ford-Cosworth 1:21,3 Min.

GP Deutschland – Nürburgring (3. August 1969)

Distanz: 14 Runden à 22,835 km = 319,690 km

Platz Fahrer Team Zeit
1 Belgien Jacky Ickx Brabham-Ford-Cosworth 1:49:55,4
2 Vereinigtes Konigreich Jackie Stewart Matra-Ford-Cosworth + 57,7 Sek.
3 Neuseeland Bruce McLaren McLaren-Ford-Cosworth + 3:21,6 Min.
4 Vereinigtes Konigreich Graham Hill Lotus-Ford-Cosworth + 3:58,8 Min.
5 Frankreich Henri Pescarolo Matra-Ford-Cosworth + 8:11,0 Min.
6 Vereinigtes Konigreich Richard Attwood Brabham-Ford-Cosworth + 1 Runde

Wie schon 1966 und 1967 wurde das Feld der Formel 1 durch Fahrzeuge der Formel 2 ergänzt, um den Zuschauern auf der langen Strecke mehr Fahrzeuge zeigen zu können und die zu erwartende hohe Ausfallquote zu kompensieren. Am Freitagnachmittag vor dem Rennen verunglückte Gerhard Mitter am Schwedenkreuz mit seinem BMW F269 tödlich. Das Team zog seine Formel-2-Wagen vom Start zurück. Unfallursache war wahrscheinlich eine fehlerhaft montierte Lenkung.

Im Training unterbot zum ersten Mal ein Formel-1-Wagen die 8-Minuten-Grenze.

Das Formel-1-Rennen war von einem Zweikampf zwischen Jackie Stewart und Jacky Ickx gekennzeichnet, den Ickx im Brabham für sich entschied. Vic Elford verunglückte schwer und fiel für den Rest der Saison wegen eines komplizierten Armbruches aus. Das Formel-2-Rennen gewann Henri Pescarolo vor Richard Attwood und Kurt Ahrens.

Pole-Position Belgien Jacky Ickx Brabham-Ford-Cosworth 7:42,1 Min.
Schnellste Rennrunde Belgien Jacky Ickx Brabham-Ford-Cosworth 7:43,8 Min.

GP Italien – Monza (7. September 1969)

Distanz: 68 Runden à 5,750 km = 391,000 km

Platz Fahrer Team Zeit
1 Vereinigtes Konigreich Jackie Stewart Matra-Ford-Cosworth 1:39:11,260
2 Osterreich Jochen Rindt Lotus-Ford-Cosworth + 0,080 Sek.
3 Frankreich Jean-Pierre Beltoise Matra-Ford-Cosworth + 0,170 Sek.
4 Neuseeland Bruce McLaren McLaren-Ford-Cosworth + 0,190 Sek.
5 Vereinigtes Konigreich Piers Courage Brabham-Ford-Cosworth + 33,440 Sek.
6 Mexiko Pedro Rodríguez Ferrari + 2 Runden

In Monza bildete sich sofort nach dem Start eine Gruppe aus mehreren Fahrzeugen, aus der sich keines von seinen Verfolgern lösen konnte. Stewart, Rindt, Hulme und Courage wechselten sich in der Führung ab. Nach dem Sieger Stewart kamen innerhalb von 0,190 Sekunden die nächsten drei Fahrer ins Ziel. Es war einer der engsten Rennausgänge in der Formel-1-Geschichte.

Jackie Stewart sicherte sich mit seinem Sieg die Fahrer- und Matra die Konstrukteursmeisterschaft.

Pole-Position Osterreich Jochen Rindt Lotus-Ford-Cosworth 1:25,48 Min.
Schnellste Rennrunde Frankreich Jean-Pierre Beltoise Matra-Ford-Cosworth 1:25,20 Min.

GP Kanada – Mosport Park (20. September 1969)

Distanz: 90 Runden à 3,956 km = 356,040 km

Platz Fahrer Team Zeit
1 Belgien Jacky Ickx Brabham-Ford-Cosworth 1:59:25,7
2 Australien Jack Brabham Brabham-Ford-Cosworth + 46,2 Sek.
3 Osterreich Jochen Rindt Lotus-Ford-Cosworth + 52,0 Sek.
4 Frankreich Jean-Pierre Beltoise Matra-Ford-Cosworth + 1 Runde
5 Neuseeland Bruce McLaren McLaren-Ford-Cosworth + 3 Runden
6 Frankreich Johnny Servoz-Gavin Matra-Ford-Cosworth + 6 Runden

In den ersten sechs Runden führte Jochen Rindt, bis er von Stewart überholt wurde. Dieser wurde dann seinerseits von Ickx in einen Zweikampf verwickelt. Ickx gelang es, an Stewart in der 33. Runde vorbeizugehen, jedoch kollidierten die beiden Fahrzeuge und Stewart musste aufgeben. Ickx gelang daraufhin ein ungefährdeter Sieg, der durch den zweiten Platz von Jack Brabham zu einem Doppelsieg für das Brabham-Team wurde.

Johnny Servoz-Gavin fuhr mit dem Matra MS84 auf den 6. Platz und war damit der erste und einzige Pilot, der mit einem allradgetriebenen Formel-1-Wagen einen WM-Punkt erzielte.

Pole-Position Belgien Jacky Ickx Brabham-Ford-Cosworth 1:17,4 Min.
Schnellste Rennrunde Belgien Jacky Ickx Brabham-Ford-Cosworth 1:18,1 Min.

GP USA – Watkins Glen (5. Oktober 1969)

Hauptartikel: Großer Preis der USA 1969

Distanz: 108 Runden à 3,701 km = 399,708 km

Platz Fahrer Team Zeit
1 Osterreich Jochen Rindt Lotus-Ford-Cosworth 1:57:56,840
2 Vereinigtes Konigreich Piers Courage Brabham-Ford-Cosworth + 46,990 Sek.
3 Vereinigtes Konigreich John Surtees B.R.M. + 2 Runden
4 Australien Jack Brabham Brabham-Ford-Cosworth + 2 Runden
5 Mexiko Pedro Rodríguez Ferrari + 7 Runden
6 Schweiz Silvio Moser Brabham-Ford-Cosworth + 10 Runden

Das Rennen, in dem Jochen Rindt seinen ersten von insgesamt sechs Grand-Prix-Siegen erzielte, beendeten nur sieben der 18 gestarteten Fahrzeuge. Damit wurde im längsten Rennen der Saison die niedrigste Ankunftsquote erzielt. Unter anderem platzte an Stewarts Matra in der 31. Runde eine Ölleitung und Graham Hill verunglückte gegen Ende des Rennens schwer. Sein Lotus überschlug sich nach einem Reifenschaden mehrmals, wobei Hill, der nicht angeschnallt war und aus dem Fahrzeug geschleudert wurde, komplizierte Beinbrüche erlitt.

Pole-Position Osterreich Jochen Rindt Lotus-Ford-Cosworth 1:03,62 Min.
Schnellste Rennrunde Osterreich Jochen Rindt Lotus-Ford-Cosworth 1:04,34 Min.

GP Mexiko – Mexiko-Stadt (19. Oktober 1969)

Distanz: 65 Runden à 5,000 km = 325,000 km

Platz Fahrer Team Zeit
1 Neuseeland Denis Hulme McLaren-Ford-Cosworth 1:54:08,8
2 Belgien Jacky Ickx Brabham-Ford-Cosworth + 2,560 Sek.
3 Australien Jack Brabham Brabham-Ford-Cosworth + 38,480 Sek.
4 Vereinigtes Konigreich Jackie Stewart Matra-Ford-Cosworth + 47,040 Sek.
5 Frankreich Jean-Pierre Beltoise Matra-Ford-Cosworth + 1:38,430 Min.
6 Vereinigtes Konigreich Jackie Oliver B.R.M. + 2 Runden

Das Rennen stand im Zeichen von Denis Hulme. Der aus der zweiten Reihe gestartete McLaren-Pilot überholte nacheinander Stewart und Rindt und gewann zum ersten Mal in der Saison einen Grand Prix.

Pole-Position Australien Jack Brabham Brabham-Ford-Cosworth 1:42,90 Min.
Schnellste Rennrunde Belgien Jacky Ickx Brabham-Ford-Cosworth 1:43,05 Min.

Weltmeisterschaftswertungen

Fahrerwertung

Die ersten sechs Plätze bekamen 9, 6, 4, 3, 2, 1 Punkte. Die besten fünf Ergebnisse der ersten sechs und die besten vier der restlichen fünf Rennen zählten zur Meisterschaft.

Sudafrika 1961 Spanien 1945 Monaco Niederlande Frankreich Vereinigtes Konigreich WG1 Deutschland Italien Kanada Vereinigte Staaten Mexiko WG2 Total
1 Vereinigtes Konigreich Jackie Stewart Matra-Ford-Cosworth 9 9 9 9 9 45 6 9 3 18 63
2 Belgien Jacky Ickx Brabham-Ford-Cosworth 1 2 4 6 13 9 9 6 24 37
3 Neuseeland Bruce McLaren McLaren-Ford-Cosworth 2 6 2 3 4 17 4 3 2 9 26
4 Osterreich Jochen Rindt Lotus-Ford-Cosworth 3 3 6 4 9 19 22
5 Frankreich Jean-Pierre Beltoise Matra-Ford-Cosworth 1 4 6 11 1 4 3 2 10 21
6 Neuseeland Denis Hulme McLaren-Ford-Cosworth 4 3 1 3 11 9 9 20
7 Vereinigtes Konigreich Graham Hill Lotus-Ford-Cosworth 6 9 1 16 3 3 19
8 Vereinigtes Konigreich Piers Courage Brabham-Ford-Cosworth 6 2 8 2 6 8 16
9 Schweiz Jo Siffert Lotus-Ford-Cosworth 3 4 6 13 2 2 15
10 Australien Jack Brabham Brabham-Ford-Cosworth 1 1 6 3 4 13 14
11 Vereinigtes Konigreich John Surtees B.R.M. 2 2 4 4 6
12 Neuseeland Chris Amon Ferrari 4 4 0 4
13 Vereinigtes Konigreich Richard Attwood Lotus-Ford-Cosworth 3 3 0 3
14 Mexiko Pedro Rodríguez Ferrari 0 1 2 3 3
15 Vereinigtes Konigreich Vic Elford McLaren-Ford-Cosworth 2 1 3 0 3
16 Vereinigtes Konigreich Jackie Oliver B.R.M. 0 1 1 1
17 Frankreich Johnny Servoz-Gavin Matra-Ford-Cosworth 4WD 0 1 1 1
18 Schweiz Silvio Moser Brabham-Ford-Cosworth 0 1 1 1

Konstrukteurswertung

Es wurde das jeweils beste Ergebnis eines Teams pro Rennen gewertet

Sudafrika 1961 Spanien 1945 Monaco Niederlande Frankreich Vereinigtes Konigreich WG1 Deutschland Italien Kanada Vereinigte Staaten Mexiko WG2 Total
1 Frankreich Matra-Cosworth 9 9 9 9 9 45 6 9 3 3 21 66
2 Vereinigtes Konigreich Brabham-Ford-Cosworth 1 6 2 4 6 19 9 (2) 9 6 6 30 49
3 Vereinigtes Konigreich Lotus-Ford-Cosworth 6 9 6 1 3 25 3 6 4 9 22 47
4 Vereinigtes Konigreich McLaren-B.R.M. 4 6 (2) 3 3 4 20 4 3 2 9 18 38
5 Vereinigtes Konigreich B.R.M. 2 2 4 1 5 7
6 Italien Ferrari 4 4 1 2 3 7

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Kurzmeldungen Formel 1

  • Beim Großer Preis von Spanien verunglückten beide Lotus (Graham Hill und Jochen Rindt) wegen gebrochener Flügel. Die zum damaligen Zeitpunkt üblichen, hoch über Vorder- und Hinterachse montierten Spoiler wurden in allen Klassen verboten und mussten durch kompaktere Flügel ersetzt werden. Ebenso verboten wurde jede Beweglichkeit, d.h. Montage direkt auf ungefederten Fahrwerksteilen, oder eine Verstellbarkeit während der Fahrt.

Weblinks

 Commons: Formel-1-Saison 1969  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Literatur

  • Ulrich Schwab: Grand Prix 1969, Motorbuchverlag Stuttgart

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Automobil-Weltmeisterschaft 1969 (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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