Formel-1-Saison 1967 - LinkFang.de





Automobil-Weltmeisterschaft 1967

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Automobil-Weltmeisterschaft 1967
Weltmeister
Fahrer: Neuseeland Denis Hulme
Konstrukteur: Vereinigtes Konigreich Brabham-Repco
Saisondaten
Anzahl Rennen: 11
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Die Automobil-Weltmeisterschaft 1967 war die 18. Saison der Automobil-Weltmeisterschaft, die heutzutage als Formel-1-Weltmeisterschaft bezeichnet wird. In ihrem Rahmen wurden über elf Rennen in der Zeit vom 2. Januar 1967 bis zum 22. Oktober 1967 die Fahrerweltmeisterschaft und der Internationale Pokal der Formel-1-Konstrukteure ausgetragen.

Der FIA-Ehrentitel Großer Preis von Europa wurde 1967 an den Großen Preis von Italien vergeben.

Denis Hulme gewann zum ersten und einzigen Mal die Fahrerweltmeisterschaft. Brabham wurde zum zweiten Mal Konstrukteursweltmeister.

Die WM-Läufe

GP Südafrika – Kyalami (2. Januar 1967)

80 Runden x 4,094 km = 327,52 km

Platz Fahrer Team Zeit
1 Mexiko 1934 Pedro Rodríguez Cooper-Maserati 2:05:45,9
2 John Love Cooper-Climax + 26,4 Sek.
3 Vereinigtes Konigreich John Surtees Honda + 1 Runde
4 Neuseeland Denis Hulme Brabham-Repco + 2 Runden
5 Vereinigtes Konigreich Bob Anderson Brabham-Climax + 2 Runden
6 Australien Jack Brabham Brabham-Repco + 4 Runden

Den Start gewann Denis Hulme von der zweiten Position aus und führte das Feld bis zur 59. Runde an, als er seine Bremsen reparieren lassen musste. Dadurch gelangte zunächst John Love in einem privaten Cooper in Führung, die er aber sieben Runden vor Schluss an Pedro Rodríguez verlor, weil er nachtanken musste. Rodriguez gewann seinen ersten von zwei Grand Prix.

Pole-Position Australien Jack Brabham Brabham-Repco 1:28,3 Min.
Schnellste Rennrunde Neuseeland Denis Hulme Brabham-Repco 1:29,9 Min.

GP Monaco – Monte Carlo (7. Mai 1967)

100 Runden x 3,145 km = 314,5 km

Platz Fahrer Team Zeit
1 Neuseeland Denis Hulme Brabham-Repco 2:34:34,3
2 Vereinigtes Konigreich Graham Hill Lotus-B.R.M. + 1 Runde
3 Neuseeland Chris Amon Ferrari + 2 Runden
4 Neuseeland Bruce McLaren McLaren-B.R.M. + 3 Runden
5 Mexiko 1934 Pedro Rodríguez Cooper-Maserati + 4 Runden
6 Vereinigtes Konigreich Mike Spence B.R.M. + 4 Runden

Die ersten Runden wurden von Jackie Stewart bestimmt, bis sein Differenzial defekt war. Hulme übernahm die Führung. In der 82. Runde rammte Lorenzo Bandini an zweiter Stelle liegend die Streckenbegrenzung aus Strohballen. Beim Aufprall entzündete sich das auslaufende Benzin des Ferrari und griff schnell auf die Strohballen über. Zwar konnte Bandini nach drei Minuten aus dem Auto geborgen werden, allerdings erlag er am 10. Mai seinen schweren Verbrennungen. Hulme gewann seinen ersten Grand Prix. Die Distanz des GP von Monaco wurde ab 1968 wegen dieses Unfalls von 100 auf 80 Runden verkürzt.

Pole-Position Australien Jack Brabham Brabham-Repco 1:28,3 Min.
Schnellste Rennrunde Vereinigtes Konigreich Jim Clark Lotus-B.R.M. 1:28,3 Min.

GP Niederlande – Zandvoort (4. Juni 1967)

90 Runden x 4,185 km = 376,65 km

Platz Fahrer Team Zeit
1 Vereinigtes Konigreich Jim Clark Lotus-Ford-Cosworth 2:14:45,1
2 Australien Jack Brabham Brabham-Repco + 23,6 Sek.
3 Neuseeland Denis Hulme Brabham-Repco + 25,7 Sek.
4 Neuseeland Chris Amon Ferrari + 27,3 Sek.
5 Vereinigtes Konigreich Mike Parkes Ferrari + 1 Runde
6 Italien Ludovico Scarfiotti Ferrari + 1 Runde

In diesem Rennen wurde erstmals der Cosworth-DFV-Motor eingesetzt, zunächst ausschließlich im Lotus 49. Jim Clark gewann mit diesem Wagen das Rennen, nachdem sein Teamkollege Hill in Führung liegend ausgeschieden war.

Pole-Position Vereinigtes Konigreich Graham Hill Lotus-Ford-Cosworth 1:24,6 Min.
Schnellste Rennrunde Vereinigtes Konigreich Jim Clark Lotus-Ford-Cosworth 1:28,08 Min.

GP Belgien – Spa-Francorchamps (18. Juni 1967)

28 Runden x 14,1 km = 394,8 km

Platz Fahrer Team Zeit
1 Vereinigte Staaten Dan Gurney Eagle-Weslake 1:40:49,4
2 Vereinigtes Konigreich Jackie Stewart B.R.M. + 1:03,0 Min.
3 Neuseeland Chris Amon Ferrari + 1:40,0 Min.
4 Osterreich Jochen Rindt Cooper-Maserati + 2:13,9 Min.
5 Vereinigtes Konigreich Mike Spence Ferrari + 1 Runde
6 Vereinigtes Konigreich Jim Clark Lotus-Ford-Cosworth + 1 Runde

Das Rennen wurde zunächst von Jim Clark angeführt. Als er einen Boxenstopp einlegen musste, übernahm Stewart die Führung, die er in der 20. Runde wegen Getriebeproblemen an Dan Gurney abgeben musste. Gurney gewann seinen einzigen Grand-Prix in dem von ihm konstruieren Eagle.

Mike Parkes hatte in der ersten Runde des Rennens einen schweren Unfall und musste seine Formel-1-Karriere wegen der erlittenen Beinverletzungen beenden.

Pole-Position Vereinigtes Konigreich Jim Clark Lotus-Ford-Cosworth 3:28,1 Min.
Schnellste Rennrunde Vereinigte Staaten Dan Gurney Eagle-Weslake 3:31,9 Min.

GP Frankreich – Le Mans (2. Juli 1967)

80 Runden x 4,442 km = 355,36 km

Platz Fahrer Team Zeit
1 Australien Jack Brabham Brabham-Repco 2:34:34,3
2 Neuseeland Denis Hulme Brabham-Repco + 49,5 Sek.
3 Vereinigtes Konigreich Jackie Stewart B.R.M. + 1 Runde
4 Schweiz Jo Siffert Cooper-Maserati + 3 Runden
5 Vereinigtes Konigreich Chris Irwin B.R.M. + 4 Runden
6 Mexiko 1934 Pedro Rodríguez Cooper-Maserati + 4 Runden

Am 2. Juli 1967 fand zum ersten und einzigen Mal ein Formel-1-Rennen auf dem Le Mans Bugatti Circuit statt. Zunächst dominierten die Lotus-Fahrer Clark und Hill. Nach deren Ausscheiden fuhr Jack Brabham seinen ersten Saisonsieg heraus.

Pole-Position Vereinigtes Konigreich Graham Hill Lotus-Ford-Cosworth 1:36,2 Min.
Schnellste Rennrunde Vereinigtes Konigreich Graham Hill Lotus-Ford-Cosworth 1:36,7 Min.

GP Großbritannien – Silverstone (15. Juli 1967)

80 Runden x 4,711 km = 376,88 km

Platz Fahrer Team Zeit
1 Vereinigtes Konigreich Jim Clark Lotus-Ford-Cosworth 1:59:25,6
2 Neuseeland Denis Hulme Brabham-Repco + 12,8 Sek.
3 Neuseeland Chris Amon Ferrari + 16,6 Sek.
4 Australien Jack Brabham Brabham-Repco + 21,8 Sek.
5 Mexiko 1934 Pedro Rodríguez Cooper-Maserati + 1 Runde
6 Vereinigtes Konigreich John Surtees Honda + 2 Runden

Zunächst lieferten sich die beiden Lotus-Fahrer Hill und Clark ein Duell um die Spitze, das in der 54. Runde durch einen Boxenstopp Hills zugunsten von Clark entschieden wurde.

Pole-Position Vereinigtes Konigreich Jim Clark Lotus-Ford-Cosworth 1:25,3 Min.
Schnellste Rennrunde Neuseeland Denis Hulme Brabham-Repco 1:27,0 Min.

GP Deutschland – Nürburgring (6. August 1967)

15 Runden x 22,835 km = 342,525 km

Platz Fahrer Team Zeit
1 Neuseeland Denis Hulme Brabham-Repco 2:05:55,7
2 Australien Jack Brabham Brabham-Repco + 38,5 Sek.
3 Neuseeland Chris Amon Ferrari + 39,0 Sek.
4 Vereinigtes Konigreich John Surtees Honda + 2:25,7 Min.
5 Vereinigtes Konigreich Jackie Oliver Lotus-Ford-Cosworth + 6:09,2 Min.
6 Schweden Joakim Bonnier Cooper-Maserati + 8:42,1 Min.

Wie schon 1966 fuhren beim Großen Preis von Deutschland Formel-1- und Formel-2-Wagen gemeinsam auf der Strecke, aber in getrennter Wertung. Man wollte den Zuschauern auf der langen Strecke mehr Fahrzeuge präsentieren können und die zu erwartende hohe Ausfallquote kompensieren. In der Formel 1 führte Clark die ersten drei Runden, bis er ausfiel. Danach übernahm Gurney die Führung, die er in der 13. Runde an den Sieger Hulme durch eine gebrochene Antriebswelle verlor. Das Formel-2-Rennen gewann Jackie Oliver.

Pole-Position Vereinigtes Konigreich Jim Clark Lotus-Ford-Cosworth 8:04,1 Min.
Schnellste Rennrunde Vereinigte Staaten Dan Gurney Eagle-Weslake 8:15,1 Min.

GP Kanada – Mosport Park (27. August 1967)

90 Runden x 3,956 km = 356,04 km

Platz Fahrer Team Zeit
1 Australien Jack Brabham Brabham-Repco 2:40:40,0
2 Neuseeland Denis Hulme Brabham-Repco + 1:01,9 Min.
3 Vereinigte Staaten Dan Gurney Eagle-Weslake + 1 Runde
4 Vereinigtes Konigreich Graham Hill Lotus-Ford-Cosworth + 2 Runden
5 Vereinigtes Konigreich Mike Spence B.R.M. + 3 Runden
6 Neuseeland Chris Amon Ferrari + 3 Runden

Alle Fahrer starteten auf Regenreifen. Zunächst lag Hulme in Führung, bis Clark zu ihm aufschloss und die Führung übernahm. In der 67. Runde drehte sich Clark jedoch und fiel zurück, Hulme holte sich an den Boxen ein neues Visier. Dadurch gelangte Brabham in Führung, die er bis ins Ziel hielt. Brabham war nach diesem Rennen vorzeitig Gewinner der Konstrukteursmeisterschaft. Es war die zweite (nach 1966) und letzte für das Team. In diesem GP fuhr auch der Kanadier Al Pease in einem Eagle-Climax mit, er kam mit 43 Runden Rückstand zwar ins Ziel, wurde aber nicht gewertet, weil er die meiste Zeit an der Box verbracht hatte.

Pole-Position Vereinigtes Konigreich Jim Clark Lotus-Ford-Cosworth 1:22,4 Min.
Schnellste Rennrunde Vereinigtes Konigreich Jim Clark Lotus-Ford-Cosworth 1:23,1 Min.

GP Italien / GP Europa – Monza (10. September 1967)

68 Runden x 5,75 km = 391 km

Platz Fahrer Team Zeit
1 Vereinigtes Konigreich John Surtees Honda 1:43:45,0
2 Australien Jack Brabham Brabham-Repco + 0,2 Sek.
3 Vereinigtes Konigreich Jim Clark Lotus-Ford Cosworth + 23,1 Sek.
4 Osterreich Jochen Rindt Cooper-Maserati + 56,6 Sek.
5 Vereinigtes Konigreich Mike Spence B.R.M. + 1 Runde
6 Belgien Jacky Ickx Cooper-Maserati + 2 Runden

Wie oft in Monza gab es auch 1967 zahlreiche Windschattenduelle um die Positionen. Gurney, Clark, Brabham, Hulme und Hill wechselten sich zunächst in der Führung ab, bis Hill die Oberhand zu gewinnen schien. In der 57. Runde hatte er jedoch Motorschaden. Dadurch ging zunächst Brabham und dann Clark in Führung. Als Clark in der letzten Runde der Treibstoff ausging, kam Surtees im Honda mit einem Vorsprung von 0,2 Sekunden vor Brabham ins Ziel.

Pole-Position Vereinigtes Konigreich Jim Clark Lotus-Ford-Cosworth 1:28,50 Min.
Schnellste Rennrunde Vereinigtes Konigreich Jim Clark Lotus-Ford-Cosworth 1:28,50 Min.

GP USA – Watkins Glen (1. Oktober 1967)

Hauptartikel: Großer Preis der USA 1967

108 Runden x 3,701 km = 399,708 km

Platz Fahrer Team Zeit
1 Vereinigtes Konigreich Jim Clark Lotus-Ford-Cosworth 2:03:13,2
2 Vereinigtes Konigreich Graham Hill Lotus-Ford-Cosworth + 6,3 Sek.
3 Neuseeland Denis Hulme Brabham-Repco + 1 Runde
4 Schweiz Jo Siffert Cooper-Maserati + 2 Runden
5 Australien Jack Brabham Brabham-Repco + 4 Runden
6 Schweden Joakim Bonnier Cooper-Maserati + 7 Runden

Im Rennen zeigten sich die Lotus 49 unter Clark und Hill überlegen. Clark siegte vor Hill, die beide eine ganze Runde Vorsprung vor dem Drittplazierten hatten.

Pole-Position Vereinigtes Konigreich Graham Hill Lotus-Ford-Cosworth 1:05,48 Min.
Schnellste Rennrunde Vereinigtes Konigreich Graham Hill Lotus-Ford-Cosworth 1:06,00 Min.

GP Mexiko – Mexiko-Stadt (22. Oktober 1967)

65 Runden x 5 km = 325 km

Platz Fahrer Team Zeit
1 Vereinigtes Konigreich Jim Clark Lotus-Ford-Cosworth 1:59:28,70
2 Australien Jack Brabham Brabham-Repco + 1:25,36 Min.
3 Neuseeland Denis Hulme Brabham-Repco + 1 Runde
4 Vereinigtes Konigreich John Surtees Honda + 1 Runde
5 Vereinigtes Konigreich Mike Spence B.R.M. + 2 Runden
6 Mexiko 1934 Pedro Rodríguez Cooper-Maserati + 2 Runden

Vor dem Rennen hatten noch Hulme (47 Punkte) und Brabham (42 Punkte) die Möglichkeit, die Fahrerweltmeisterschaft zu gewinnen. Das Rennen gewann Jim Clark mit einem Start-Ziel-Sieg vor Jack Brabham, dem es aber nicht gelang, seinen Teamkollegen Hulme, der Dritter wurde, noch vom ersten Platz der Fahrerwertung zu verdrängen. So gewann Denis Hulme seinen einzigen Weltmeistertitel.

Pole-Position Vereinigtes Konigreich Jim Clark Lotus-Ford-Cosworth 1:47,56 Min.
Schnellste Rennrunde Vereinigtes Konigreich Jim Clark Lotus-Ford-Cosworth 1:48,13 Min.

Weltmeisterschaftswertungen

Fahrerwertung

Die ersten sechs Plätze bekamen 9, 6, 4, 3, 2, 1 Punkte. Die besten fünf Ergebnisse der ersten sechs und die besten vier der restlichen fünf Rennen zählten zur Meisterschaft.

Sudafrika 1961 Monaco Niederlande Belgien Frankreich Vereinigtes Konigreich WG1 Deutschland Kanada Italien Vereinigte Staaten Mexiko 1934 WG2 Total
1 Neuseeland Denis Hulme Brabham-Repco 3 9 4 6 6 28 9 6 4 4 23 51
2 Australien Jack Brabham Brabham-Repco 1 6 9 3 19 6 9 6 (2) 6 27 46
3 Vereinigtes Konigreich Jim Clark Lotus-Ford-Cosworth 9 1 9 19 4 9 9 22 41
4 Vereinigtes Konigreich John Surtees Honda 4 1 5 3 9 3 15 20
5 Neuseeland Chris Amon Ferrari 4 3 4 4 15 4 1 5 20
6 Mexiko 1934 Pedro Rodríguez Cooper-Maserati 9 2 1 2 14 1 15
7 Vereinigtes Konigreich Graham Hill Lotus-Ford-Cosworth/ B.R.M. 6 6 3 6 9 15
8 Vereinigte Staaten Dan Gurney Eagle-Weslake 9 9 4 4 13
9 Vereinigtes Konigreich Jackie Stewart B.R.M. 6 4 10 0 10
10 Vereinigtes Konigreich Mike Spence B.R.M. 1 2 3 2 2 2 6 9
11 John Love Cooper-Climax 6 6 0 6
12 Schweiz Joseph Siffert Cooper-Maserati 3 3 3 3 6
13 Osterreich Jochen Rindt Cooper-Maserati 3 3 3 3 6
14 Neuseeland Bruce McLaren McLaren-B.R.M. 3 3 0 3
15 Schweden Joakim Bonnier Cooper-Maserati 0 2 1 3 3
16 Vereinigtes Konigreich Chris Irwin B.R.M. 2 2 0 2
17 Vereinigtes Konigreich Bob Anderson Brabham-Climax 2 2 0 2
18 Vereinigtes Konigreich Mike Parkes Ferrari 2 2 0 2
19 Frankreich Guy Ligier Brabham-Repco 0 1 1 1
20 Italien Ludovico Scarfiotti Ferrari 1 1 0 1
21 Belgien Jacky Ickx Cooper-Maserati 0 1 1 1

Konstrukteurswertung

Konstrukteur Sudafrika 1961 Monaco Niederlande Belgien Frankreich Vereinigtes Konigreich Deutschland Kanada Italien Vereinigte Staaten Mexiko 1934 Total
1 Vereinigtes Konigreich Brabham-Repco 3 9 6 9 6 9 9 6 (4) 6 63
2 Vereinigtes Konigreich Lotus-Ford-Cosworth 9 1 9 3 4 9 9 44
3 Vereinigtes Konigreich Cooper-Maserati 9 2 3 3 2 2 3 3 1 28
4 Japan Honda 4 1 3 9 3 20
5 Italien Ferrari 4 3 4 4 4 1 20
6 Vereinigtes Konigreich B.R.M. 1 6 4 2 2 2 17
7 Vereinigte Staaten Eagle-Weslake 9 4 13
8 Vereinigtes Konigreich Cooper-Climax 6 6
9 Vereinigtes Konigreich Lotus-B.R.M. 6 6
10 Vereinigtes Konigreich McLaren-B.R.M. 3 3
11 Vereinigtes Konigreich Brabham-Climax 2 2

Südafrikanische Formel-1-Meisterschaft

1967 wurde die achte Südafrikanische Formel-1-Meisterschaft ausgetragen. Sie bestand aus zwölf Rennen, die vom 7. Januar 1967 bis zum 3. Dezember 1967 auf Rennstrecken in Südafrika, Rhodesien und Mosambik ausgetragen wurden. Fahrer, die in der Formel-1-Weltmeisterschaft antraten, beteiligten sich an diesen Rennen im Regelfall nicht. Eine Ausnahme war Bob Anderson. Meister wurde der rhodesische Rennfahrer John Love, der neun Rennen gewann.

Rennen ohne Meisterschaftsstatus

Neben den elf Weltmeisterschaftsläufen fanden 1967 sechs Formel-1-Rennen statt, die nicht zur Weltmeisterschaft oder zu einer anderen Meisterschaft zählten.[1]

Race of Champions

Platz Fahrer Team Zeit
1 Vereinigte Staaten Dan Gurney Vereinigte Staaten Eagle-Weslake 1:04:30,6
2 Italien Lorenzo Bandini Italien Ferrari 1:04:31,0
3 Schweiz Jo Siffert Vereinigtes Konigreich Cooper-Maserati
PP Vereinigte Staaten Dan Gurney Vereinigte Staaten Eagle-Weslake
SR Australien Jack Brabham Vereinigte Staaten Brabham-Repco 1:34,4

Das II. Race of Champions fand am 12. März 1967 auf dem Brands Hatch Circuit statt. Es war das erste europäische Formel-1-Rennen des Jahres. Die Streckenlänge betrug 4265 Meter. Es wurden zwei Läufe zu je zehn Runden gefahren, gefolgt von einem Abschlusslauf mit 40 Runden. Die Gesamtdistanz belief sich damit auf 170,6 km. Die Startaufstellung für den ersten Lauf wurde in einem Qualifikationstraining ermittelt, die des zweiten Laufs entsprach der Reihenfolge der Zielankünfte im ersten Lauf. Die Ergebnisse des zweiten Laufs wurden für die Startaufstellung des Finales zugrunde gelegt. Dan Gurney gewann alle drei Läufe, Lorenzo Bandini wurde Zweiter. Das Race of Champions war das letzte Formel-1-Rennen, das der Italiener, der zwei Monate später beim Großen Preis von Monaco tödlich verunglückt, beendete.

Daily Express Spring Cup

Platz Fahrer Team Zeit
1 Australien Jack Brabham Vereinigtes Konigreich Brabham-Repco 47:21,4
2 Neuseeland Denny Hulme Vereinigtes Konigreich Brabham-Repco 47:21,8
3 Vereinigtes Konigreich John Surtees Vereinigtes Konigreich Honda
PP Neuseeland Denny Hulme Vereinigtes Konigreich Brabham-Repco
SR Australien Jack Brabham
Neuseeland Denny Hulme
Vereinigte Staaten Brabham-Repco 1:33,4

Der I. Daily Express Spring Cup wurde am 15. April 1967 in Oulton Park abgehalten. Die Länge des Kurses betrug 4,442 km. Es wurden zwei Läufe zu je zehn Runden gefahren, dem schloss sich das Finale an, das über 30 Runden ging. Die Gesamtdistanz des Rennens betrug 220 km. Die britischen Formel-1-Werksteams traten zu diesem Rennen jeweils mit mindestens einem Fahrer an, die Scuderia Ferrari hingegen nahm an der Veranstaltung nicht teil. Den ersten und den zweiten Lauf des Rennens gewann Denny Hulme im Werks-Brabham, im Finale siegte Hulmes Teamchef Jack Brabham.

BRDC International Trophy

Platz Fahrer Team Zeit
1 Vereinigtes Konigreich Mike Parkes Italien Ferrari 1:19.39,2
2 Australien Jack Brabham Vereinigtes Konigreich Brabham-Repco 1:19.56,8
3 Schweiz Jo Siffert Vereinigtes Konigreich Cooper-Maserati
PP Vereinigtes Konigreich Jackie Stewart Vereinigtes Konigreich BRM 1.27,8
SR Vereinigtes Konigreich Graham Hill Vereinigtes Konigreich Lotus-BRM 1.30,0

Die XIX. BRDC International Trophy fand am 29. April 1967 auf dem britischen Silverstone Circuit statt. Das Rennen ging über 52 Runden zu je 4,711 km. Die Gesamtlänge des Rennens betrug damit 244,9 km. Das Rennen gewann der Brite Mike Parkes für Ferrari. Sein Vorsprung auf den zweitplatzierten Brabham betrug mehr als eine Drittelrunde. Es war Parkes' einziges Formel-1-Rennen, das er in seinem Heimatland bestritt.[2]

Gran Premio di Siracusa

Platz Fahrer Team Zeit
1 Vereinigtes Konigreich Mike Parkes Italien Ferrari 1:40.58,4
1 Italien Ludovico Scarfiotti Italien Ferrari 1:40.58,4
3 Schweiz Jo Siffert Vereinigtes Konigreich Cooper-Maserati +2 Runden
PP Vereinigtes Konigreich Mike Parkes Italien Ferrari 1.41,6
SR Italien Ludovico Scarfiotti Italien Ferrari 1.41,0

Der XVI. Gran Premio di Siracusa wurde am 21. Mai 1967 in der sizilianischen Stadt Syrakus auf dem Autodromo di Siracusa abgehalten. Es ging über 56 Runden zu je 5,612 km (Gesamtdistanz: 314,379 km). An dem Rennen nahmen nur acht Fahrer teil, die britischen Formel-1-Teams waren mit Ausnahme von Cooper werksseitig nicht vertreten. Bob Anderson, David Hobbs, Guy Ligier und André Wicky waren zwar gemeldet, traten aber zum Rennen nicht an. Jo Schlesser erschien zum Training, beschädigte aber im Qualifying sein Auto so stark, dass er am Rennen nicht teilnehmen konnte. Die Ferrari-Piloten Parkes und Scarfiotti erreichten das Ziel jeweils nach 1:40.58,4. Beide wurden als Sieger gewertet; der zweite Platz wurde nicht vergeben. Chris Irwin belegte in Reg Parnells privatem Lotus-BRM den vierten Platz.

International Gold Cup

Platz Fahrer Team Zeit
1 Australien Jack Brabham Vereinigtes Konigreich Brabham-Repco 1:10.07,0
2 Vereinigtes Konigreich Jackie Stewart Frankreich Matra-Ford 1:10.12,4
3 Vereinigtes Konigreich Graham Hill Vereinigtes Konigreich Lotus-Ford 1:10.54,4
PP Australien Jack Brabham Vereinigtes Konigreich Brabham-Repco 1.31,6
SR Australien Jack Brabham Vereinigtes Konigreich Brabham-Repco 1.31,6

Der XIV. International Gold Cup wurde am 16. September 1967 in Oulton Park abgehalten. Es ging über 45 Runden zu je 4,444 km (Gesamtdistanz: 199.975 km). Alle britischen Werksteams waren gemeldet, die Scuderia Ferrari fehlte hingegen. Der Gold Cup war das erste Formel-1-Rennen, bei dem die Tyrrell Racing Organisation an den Start ging, die bislang die Formel-2-Einsätze von BRM geleitet hatte. Sie setzte in Oulton Park vier Matra-Chassis mit Ford-Cosworth-Motoren ein. Tyrrell nutzte das Rennen als Vorbereitung für das Engagement bei den Weltmeisterschaftsläufen der kommenden Saison. Spitzenfahrer des Teams war Jackie Stewart, der in dem von Jack Brabham dominierten Rennen mit vier Sekunden Rückstand auf den Sieger als Zweiter ins Ziel kam.

Großer Preis von Spanien

Platz Fahrer Team Zeit
1 Vereinigtes Konigreich Jim Clark Vereinigtes Konigreich Lotus-Ford 1:31.10,4
2 Vereinigtes Konigreich Graham Hill Vereinigtes Konigreich Lotus-Ford 1:31.25,6
3 Australien Jack Brabham Vereinigtes Konigreich Brabham-Repco 60 Runden
PP Vereinigtes Konigreich Jim Clark Vereinigtes Konigreich Lotus-Ford 1.28,2
SR Vereinigtes Konigreich Jim Clark Vereinigtes Konigreich Lotus-Ford 1.28,8

Der XIII. Große Preis von Spanien war das letzte Formel-1-Rennen des Jahres 1967. Er wurde am 12. November 1967 auf dem Circuito del Jarama abgehalten. Das Rennen ging über 90 Runden zu je 3,404 km (Gesamtlänge: 306,36 km). Es war das erste Formel-1-Rennen in Spanien seit 1954. Das Rennen diente der Vorbereitung auf den spanischen Großen Preis des Folgejahres, der nach dem erfolgreichen Neustart 1967 wieder ein Weltmeisterschaftslauf war. Das Rennen 1967 wurde von den Fahrern des Teams Lotus dominiert.

Kurzmeldungen Formel 1

Literatur

  • Ulrich Schwab: Grand Prix 1967. Motorbuchverlag Stuttgart

Weblinks

 Commons: Formel-1-Saison 1967  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Statistiken der Non Championship Races der Saison 1967 auf der Internetseite www.silhouet.com (abgerufen am 7. April 2013).
  2. Nach einem Unfall beim Großen Preis von Belgien im Juni 1967 beendete Parkes seine Formel-1-Karriere.

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Automobil-Weltmeisterschaft 1967 (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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