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Flurlingen


Flurlingen
Staat: Schweiz
Kanton: Zürich ZH
Bezirk: Andelfingen
BFS-Nr.: 0029
Postleitzahl: 8247
UN/LOCODE: CH FLJ
Koordinaten:
Höhe: 413 m ü. M.
Fläche: 2,40 km²
Einwohner: 1437 (31. Dezember 2015)[1]
Einwohnerdichte: 599 Einw. pro km²
Ausländeranteil:
(Einwohner ohne Bürgerrecht)
15,4 % (31. Dezember 2015)[2]
Website: www.flurlingen.ch

Cholfirst von Neuhausen am Rheinfall
aus gesehen mit Rhein und Flurlingen

Karte

Flurlingen ist eine politische Gemeinde im Bezirk Andelfingen des Kantons Zürich in der Schweiz.

Wappen

Blasonierung

In Blau über goldenem Dreiberg drei silberne Rebmesser mit silbernen Zwingen und goldenen Griffen, das erste mit der Klinge nach links, die beiden anderen nach rechts gewandt

Geographie

Die Gemeinde Flurlingen liegt zwischen Rhein und Westhang des Cholfirsts. Von der Gemeindefläche dienen 18,3 % der Landwirtschaft, 55,8 % ist mit Wald bedeckt, 4,2 % ist Verkehrsfläche und 17,9 % Siedlungsgebiet, 3,8 % sind Gewässer. Auf dem Cholfirst befindet sich bei 8°38'50" östliche Länge und 47°40'53" nördliche Breite ein Sendeturm in Stahlfachwerkbauweise mit einer für den Publikumsverkehr geöffneten Aussichtsplattform.

Bevölkerung

Bevölkerungsentwicklung
Jahr Einwohner
1637 170
1708 329
1850 400
1900 902
1910 1.023
1930 895
1950 951
1960 1.049
1970 935
2000 1.248
2002 1.368
2005 1.375

Politik

Die SVP hat 28,05 %, die SP 21,96 %, die FDP 16,93 %, die glp 9,03 %, die Grünen 6,46 %, die BDP 5,08 %, die CVP 4,22 %, die AL 2,14 %, die EVP 1,90 % und die EDU 1,55 % der Wählerstimmen (Nationalratswahl 2015).[3]

Gemeindepräsident ist der parteilose André Müller. Die Exekutive besteht aus vier Mitgliedern, wobei alle Amtsinhaber parteilos sind. (Stand 2015)

Geschichte

Flurlingen wurde im Jahr 876 erstmals urkundlich erwähnt. Im August 876 übergab der Abt des Klosters Rheinau den Ort Flurlingen an den Klettgauer Grafen Gozbert, der später seinen Besitz in Laufen, Mörlen und Flurlingen 892 wieder dem Kloster schenkte. Im 10. Jahrhundert gelangte die ganze Mark samt der Pfarrkirche in Laufen an den Bischof von Konstanz, der in Flurlingen eine Grundherrschaft mit niederer Gerichtsbarkeit über „Erb und Eigen“ und Verhängung von Bussen bis zu neun Schilling einrichtete. Dieses „Uhwieser Amt“ bestand bis 1798. Die Vogtei mit der mittleren Gerichtsbarkeit war mit dem Schloss Laufen verbunden und gelangte mit diesem 1544 an Zürich. Das hohe Gericht in Flurlingen gehörte seit je zur Grafschaft Kyburg und ging mit dieser 1424 bzw. 1452 an Zürich über.

In der Helvetik bildete Flurlingen eine eigene Munizipalität, ebenso waren unter der Mediationsverfassung Flurlingen, Dachsen und Uhwiesen selbständige Gemeinden. Mit der Restauration im Jahre 1814 wurden alle drei Orte vereinigt. Unter der Kantonsverfassung von 1831 löste sich Dachsen los, so dass nur noch Uhwiesen und Flurlingen zusammen eine politische Gemeinde bildeten. Im Jahre 1841 schied Flurlingen aus diesem Verband aus und wurde wieder eine selbständige Gemeinde.[4]

Verkehr

Die Gemeinde ist durch zwei Rheinbrücken mit der rechten Rheinuferseite verbunden. Seit 1860 durch eine Strassenbrücke nach Schaffhausen, seit 1921 durch einen Steg nach Neuhausen. Zusätzlich liegt die Rheinbrücke der A4 und der Flurlingertunnel auf Gemeindegebiet.

Literatur

  • Hermann Fietz: Die Kunstdenkmäler des Kantons Zürich, Band I: Die Bezirke Affoltern und Andelfingen. (= Kunstdenkmäler der Schweiz. Band 7). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1938. DNB 365803030 .

Weblinks

 Commons: Flurlingen  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Daten zur Wohnbevölkerung nach Heimat, Geschlecht und Alter (Gemeindeporträt). Statistisches Amt des Kantons Zürich, abgerufen am 13. April 2016.
  2. Daten zur Wohnbevölkerung nach Heimat, Geschlecht und Alter (Gemeindeporträt). Statistisches Amt des Kantons Zürich, abgerufen am 13. April 2016.
  3. Resultate, Stimmbeteiligung der Nationalratswahlen 2015. Statistisches Amt des Kantons Zürich, 18. Oktober 2015, abgerufen am 23. Oktober 2015.
  4. Darstellung der Geschichte auf der Internetpräsenz der Gemeinde Flurlingen

Kategorien: Schweizer Gemeinde | Ort im Kanton Zürich

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Flurlingen (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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