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Flashback (Computerspiel)


Die Flashback-Reihe ist eine zweiteilige Computerspielreihe der Entwicklerfirma Delphine Software International, die zwischen 1992 und 1995 erschien. Besonders der erste Teil zeichnete sich durch eine für damalige Verhältnisse sehr innovative Technik aus und wird im Guinness-Buch der Rekorde als das am meisten verkaufte französische Spiel aller Zeiten geführt.[1]

Flashback: The Quest for Identity

Das Spiel Flashback: The Quest for Identity (englisch wörtlich „Rückblende: Die Suche nach Identität“) ist ein Action-Jump-’n’-Run, das aber auch Adventure- und Shoot-’em-up-Elemente beinhaltet. Das Spiel war Anfang der 1990er Jahre so erfolgreich, dass es neben dem Amiga, für den das Spiel ursprünglich entwickelt wurde, auf etliche andere Spieleplattformen portiert wurde (MS-DOS, Apple Macintosh, SNES, Atari Jaguar, Philips CD-i, Sega Mega Drive, Sega CD, Archimedes, 3DO, FM Towns).

Besonders gelungen sind die für die damalige Zeit hervorragende Grafik und die Atmosphäre, die durch die Story und deren Umsetzung geschaffen wird.

Handlung

Conrad B. Hart ist Agent des GBI (Galactic Bureau of Investigation) sowie angehender Wissenschaftler und hat mit Hilfe seines Professors einen Apparat - in Form einer Brille - erfunden, mit dem man die molekulare Dichte von Lebewesen messen kann. Als er seine Erfindung testet, stellt er bestürzt fest, dass sich Wesen mit extrem hoher molekularer Dichte unter die Bevölkerung der Erde des Jahres 2142 gemischt haben, die keine Menschen sein können. Diese Wesen nennen sich Morphs und haben das Ziel die menschliche Rasse zu vernichten. Als dann auch noch seine Freundin Sonya spurlos verschwindet, ergreift er Sicherheitsmaßnahmen, um sein Gedächtnis in einem Holo-Würfel zu speichern. Kurz darauf wird Conrad von den Morphs gekidnappt und sein Gedächtnis gelöscht. Unter Aufbietung all seiner Kräfte gelingt ihm die Flucht aus dem Gefängnis, aber er findet sich ohne Erinnerung an sein früheres Leben auf Titan wieder – einer Kolonie der Erde. Nur mit einer Pistole bewaffnet muss er sein Gedächtnis wieder finden und aufklären, wer diese Wesen sind und was sie vorhaben. Letztlich muss sich Conrad auf den Heimatplaneten der Morphs teleportieren, um zuerst das "Morph-Master-Brain" zu töten und den Planeten in die Luft zu sprengen. Conrad entkommt in letzter Minute dem explodierenden Planeten mit einem Raumschiff.

Spielmechanik

Obwohl Flashback viele Elemente des Jump-’n’-Run-Genres enthält, unterscheidet es sich grundlegend von anderen Genrevertretern. Ähnlich wie auch schon in Prince of Persia oder Another World verwendet Flashback realistische Bewegungen für den Protagonisten; riesige comic-hafte Sprünge gibt es im Spiel nicht. Ein weiterer wesentlicher Unterschied ist, dass es in Flashback kein Scrolling gibt. Das Geschehen wird Bildschirm für Bildschirm dargestellt und beim Erreichen des Bildschirmrandes wird zum nächsten Bildschirm umgeschaltet. Flashback enthält des Weiteren viele Adventureelemente; so können Gegenstände gesammelt und an anderer Stelle benutzt werden. Es gibt auch Charakter-Interaktion via Dialog, wobei sich selbige aber auf einfache Sätze beschränkt, statt komplexe Dialogbäume zu bieten.

Zwischen einzelnen Levels gibt es in der Regel eine kurze Zwischensequenz; bei einigen Arten zu sterben ebenso, ähnlich wie schon in Another World.

Fade to Black
StudioDelphine Software International
PublisherElectronic Arts
Leitende EntwicklerPaul Cuisset
Erstveröffent-
lichung
DOS
Vereinigte Staaten 31. August 1995
Europa 1995

PlayStation
Vereinigte Staaten 24. Juni 1996
Europa Juli 1996

Japan 2. Mai 1997
PlattformMS-DOS, PlayStation, PlayStation Network
GenreAction-Adventure
SpielmodusEinzelspieler
SteuerungTastatur, Maus (Computer), Gamepad
MediumCD-ROM

Fade to Black

In Fade to Black (englisch wörtlich „verblassen zu Schwarz“, sinngemäß „im Schatten verschwinden“) ist wieder Conrad Hart der Protagonist der Handlung, der sich nach einem 50-jährigen Tiefschlaf erneut dem Kampf gegen die außerirdischen Morphs widmet. Wie schon in Another World besteht die Spielwelt aus Polygonen – jetzt allerdings in echtem 3D. Das Spiel erschien am 1. Juli 1995 für PC-DOS-Systeme, später auch für die PlayStation.

Die Steuerung und die ungünstigen Kameraperspektiven auf die Spielfigur (gespielt wurde in der Third-Person-Perspektive) wurden vielfach kritisiert. Der Titel konnte nicht mehr an den Erfolg des Vorgängers anschließen.

Ähnliche Spiele

onEscapee

onEscapee ist ein Action-Adventure im Stil von Another World und Flashback. Entwickelt wurde es sechs bzw. fünf Jahre nach den beiden früheren Titeln vom ungarischen Spieleentwickler Invictus Team, von dem auch das Rennspiel 1nsane stammt. onEscapee baut auf einer ähnlichen Technik wie Flashback auf und besitzt einen sehr ähnlichen Grafikstil und eine sehr ähnliche Spielmechanik. Es kann mit zahlreichen handgezeichneten und gerenderten Grafiken aufwarten, digitalisierter Musik und Soundeffekten sowie großen Levels. Es ist ein komplett eigenständiges Spiel aber ebenso leicht erkennbar auch ein Tribut an die beiden früheren Titel.

Das Spiel erschien 1997 anfangs nur als Amiga-CD und erforderte seinerzeit einen AGA-Amiga mit 4 MB RAM und etwa 300 MB Festplattenplatz in der Vollinstallation. Das Spiel erschien mittlerweile auch als Windows-Umsetzung und ist heute Freeware.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. The making of...Flashback. In: Future Publishing (Hrsg.): Edge. , S. 104–107.

Kategorien: Acorn-Archimedes-Spiel | Mega-Drive-Spiel | Computerspiel 1992 | IOS-Spiel | Jaguar-Spiel | Mega-CD-Spiel | 3DO-Spiel | CD-i-Spiel | FM-Towns-Spiel | SNES-Spiel | Mac-OS-Spiel | Jump ’n’ Run | Ego-Shooter | DOS-Spiel | Amiga-Spiel | PlayStation-Spiel | USK ohne Einstufung | Action-Adventure

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Flashback (Computerspiel) (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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