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Flammersfeld


Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Flammersfeld (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Altenkirchen (Westerwald)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Verbandsgemeinde: Flammersfeld
Höhe: 270 m ü. NHN
Fläche: 4,06 km²
Einwohner: 1307 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 322 Einwohner je km²
Postleitzahl: 57632
Vorwahl: 02685
Kfz-Kennzeichen: AK
Gemeindeschlüssel: 07 1 32 032
Gemeindegliederung: 3 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Rheinstraße 17
57632 Flammersfeld
Webpräsenz: gemeinde-flammersfeld.de
Ortsbürgermeisterin: Hella Becker
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Flammersfeld ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Altenkirchen (Westerwald) in Rheinland-Pfalz. Sie ist Verwaltungssitz der gleichnamigen Verbandsgemeinde. Flammersfeld ist ein staatlich anerkannter Erholungsort und gemäß Landesplanung als Grundzentrum ausgewiesen.[2]

Gemeindegliederung

Zur Ortsgemeinde Flammersfeld gehören die Ortsteile Ahlbach und Hoben.

Geschichte

Flammersfeld wurde erstmals in einer Urkunde des Kölner Erzbischofs Hermann III. von Hochstaden erwähnt, als er am 13. Dezember 1096 der Abtei Siegburg das „Dekanat im Auelgau“ mitsamt Gütern zu Flammersfeld verlieh.[3]

Flammersfeld gehörte bis zum Jahr 1806 zur Grafschaft Sayn-Hachenburg. Die Grafschaft Sayn-Hachenburg war 1799 auf dem Erbweg an die Fürsten von Nassau-Weilburg gefallen. 1806 traten die beiden nassauischen Fürsten dem napoleonischen Rheinbund bei, sodass die Region von 1806 an zum Herzogtum Nassau gehörte. Aufgrund der auf dem Wiener Kongress (1815) getroffenen Vereinbarungen wurde das Gebiet der ehemaligen saynischen Grafschaften an das Königreich Preußen abgetreten.

Unter der preußischen Verwaltung wurde Flammersfeld Verwaltungssitz einer gleichnamigen Bürgermeisterei im neu errichten Kreis Altenkirchen zugeordnet, der von 1822 an zur Rheinprovinz gehörte.

Ahlbach wurde 1939 eingemeindet.

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Flammersfeld bezogen auf das heutige Gemeindegebiet; die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2][1]

Jahr Einwohner
1815 229
1835 341
1871 388
1905 458
1939 522
1950 714
Jahr Einwohner
1961 803
1970 900
1987 1.039
1997 1.262
2005 1.128
2014 1.307

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Flammersfeld besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und der ehrenamtlichen Ortsbürgermeisterin als Vorsitzende.

Die Sitzverteilung im Gemeinderat:[4]

Wahl SPD CDU WGR Gesamt
2014 7 9 16 Sitze
2009 6 10 16 Sitze
2004 7 9 16 Sitze

Sehenswürdigkeiten

Siehe auch:

Sport

  • Flammersfeld hat einen Sportverein, den VfL Oberlahr/Flammersfeld. Populärste Sportart ist Fußball. Die erste Mannschaft spielt in der Saison 2010/2011 in der Kreisliga B, die zweite Mannschaft in der Kreisliga D. Außerdem gibt es Jugendmannschaften in sämtlichen Altersklassen.
  • Des Weiteren werden Taekwon-Do, Kinderturnen sowie Leichtathletik angeboten.

Verkehr

Flammersfeld liegt an den Fernstraßen B 256 und L 272 sowie an den Kreisstraßen K 8 und K 9.

Den Anschluss an den ÖPNV sichern die beiden Buslinien im VRM 120 Altenkirchen-Neustadt sowie 132 Altenkirchen-Neuwied.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Gemeinde

Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben

Weblinks

 Commons: Flammersfeld  – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2014 (Hilfe dazu).
  2. 2,0 2,1 Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz - Regionaldaten
  3. Christian von Stramberg, Anton Joseph Weidenbach: Denkwürdiger und Nützlicher rheinischer Antiquarius, Band 10, Teil 3, R. F. Hergt, 1864, S. 203 (Google Books )
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen

Kategorien: Ort im Landkreis Altenkirchen (Westerwald) | Flammersfeld | Gemeinde in Rheinland-Pfalz

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Flammersfeld (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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