Fischbachau - LinkFang.de





Fischbachau


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: MiesbachVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Höhe: 771 m ü. NHN
Fläche: 75,82 km²
Einwohner: 5679 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 75 Einwohner je km²
Postleitzahl: 83730
Vorwahlen: 08028, 08025
Kfz-Kennzeichen: MB
Gemeindeschlüssel: 09 1 82 114
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Kirchplatz 10
83730 Fischbachau
Webpräsenz: www.fischbachau.de
Bürgermeister: Josef Lechner (CSU)
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Fischbachau ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Miesbach mit den Gemeindeteilen Fischbachau, Birkenstein, Hammer, Hagnberg, Aurach, Elbach, Auerberg, Hundham und Wörnsmühl.

Geographie

Fischbachau liegt im weitläufigen Tal der Leitzach auf einem Schwemmkegel am Ostrand des Leitzachtals und am Fuß des Breitensteins. Der Ort befindet sich 15 km südöstlich von Miesbach, 25 km südwestlich von Rosenheim, 32 km nordwestlich von Kufstein, 17 km von der Bundesautobahn 8 (Ausfahrt Irschenberg oder Bad Aibling) und 60 km von der Landeshauptstadt München entfernt. Der Haltepunkt Fischbachau an der Bahnstrecke Schliersee–Bayrischzell liegt im Ortsteil Hammer 2,5 km vom Ortskern entfernt. Es bestehen hauptsächlich Linienbusverbindungen von Hammer über Fischbachau und Wörnsmühl nach Miesbach und zurück. 900 Meter südlich des Ortskerns liegt der Wolfsee.

Geschichte

Erstmals wurde Fischbachau in der Freisinger Liber commutationum et traditionum um 1078/1080 erwähnt. Ein von Gräfin Haziga von Diessen erst einige Jahre vorher in Bayrischzell gegründetes Benediktinerkloster wurde 1085 nach Fischbachau verlegt, übersiedelte aber bereits 1104 schon wieder auf den Petersberg bei Dachau. 1096 bis 1100 entstand dabei als Klosterkirche die heutige Pfarrkirche St. Martin. Sie war bis zur Säkularisation 1803 Propstei der Abtei Scheyern und ist die älteste romanische Basilika Oberbayerns.

Die politische Gemeinde Fischbachau entstand im Jahre 1811.

Ortsteil und berühmter Wallfahrtsort ist Birkenstein.

Eingemeindungen

Am 1. Januar 1976 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Hundham und Wörnsmühl eingegliedert. Die südlichen Gebietsteile der aufgelösten Gemeinde Niklasreuth kamen am 1. Mai 1978 hinzu.[2]

Kultur und Sehenswürdigkeiten

  • Fischbachau
    • St. Martins-Münster (Ende 11. Jahrhundert, um 1700 umgestaltet)
    • Friedhofskirche Mariä Schutz (1087 erbaut)
    • Ehemalige Propstei
  • Birkenstein
  • Elbach
    • Pfarrkirche St. Andreas
    • Friedhofskirche Hl. Blut
  • Dürnbach
    • Pfarrhof (Anfang 16., Ausbau Anfang 19. Jahrhundert, spätgotische Hauskapelle Heilige Dreifaltigkeit)
    • Pfarrstadl (Bruchsteinbau, 2003 Renovierung und Umbau zum Pfarrheim)
  • Hundham
    • Leonhardikapelle
  • Wörnsmühl
    • Dreifaltigkeitskirche

Baudenkmäler

Liste der Baudenkmäler in Fischbachau

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Gemeinde

  • Kathi Greinsberger, Volkslied-Komponistin
  • Josef Brunnhuber (1876–1936), Oberlehrer und Chronist
  • Eduard Stemplinger (1870–1964), Schriftsteller
  • Fritz Müller-Partenkirchen (1875–1942), Schriftsteller
  • Heide Ackermann (* 1943), Volks-, TV- und Theaterschauspielerin
  • Jakob Kreidl (* 1952), CSU-Politiker und ehem. Landrat des Landkreises Miesbach (2008–2014)
  • Thekla Mayhoff (* 1957), bayrische Volksschauspielerin und Wirtin des Cafés Winklstüberl in Fischbachau

Sonstige

Bekannte Musik- und Gesangsgruppen

  • Fischbachauer Sängerinnen
  • Fischbachauer Tanzlmusi
  • Roaner Sängerinnen
  • Duo Sontheim-Burda
  • Lindmair Dreigsang
  • Fischbachauer Holzbläser
  • Wendlsteiner Musikanten
  • Musikkapelle Fischbachau
  • Birkensteiner Musikanten
  • Röpfl Dreig'sang

Einzelnachweise

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 581.

Weblinks

 Commons: Fischbachau  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Fischbachau – Reiseführer

Kategorien: Ort im Landkreis Miesbach | Fischbachau | Gemeinde in Bayern

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Fischbachau (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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