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Fernando de la Rúa


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Fernando de la Rúa Bruno (* 15. September 1937) ist ein argentinischer Politiker und war vom 10. Dezember 1999 bis zum 21. Dezember 2001 Präsident von Argentinien.

De la Rúa trat mit einer Mitte-links-Koalition an und konnte die peronistische Regierung ablösen. Allerdings führten der richtungslose Kurs der Regierung unter De la Rúa und Streitereien innerhalb der Koalition zu einer weiteren Verschlechterung der wirtschaftlichen Situation. Aufgrund des unsteten Regierungskurses erhielt de la Rúa den Spitznamen Fernando de la Duda (Duda = span.: Zweifel). Der Wirtschaftsminister wechselte mehrere Male, bis De la Rúa mit Domingo Cavallo einen ehemaligen Peronisten und den Vater der 1:1-Bindung an den US-Dollar als Wirtschaftsminister in die Regierung holte. Dieser fühlte sich auf dem Höhepunkt der Argentinien-Krise Ende 2001 genötigt, alle Bankkonten einzufrieren („Corralito“), was einen Sturm der Empörung in der Bevölkerung auslöste, der seinen Ausdruck vor allem in den Cacerolazos (gemeinschaftliches lautes Schlagen mit einem Kochlöffel auf einen Kochtopf) und der Arbeitslosenbewegung, der Piqueteros (in Dachverbänden organisierter Arbeitsloser) fand. Darüber hinaus gab es Ende 2001 massenweise Plünderungen in und um Buenos Aires durch Arbeitslose. De la Rúa trat am 21. Dezember 2001 von seinem Amt zurück, nachdem in den Tagen zuvor mehr als 27 Menschen in gewaltsamen Ausschreitungen zwischen Demonstranten und der Polizei ums Leben gekommen waren. Er flüchtete per Helikopter [1].

Sein Sohn, der 1973 geborene Jurist Antonio de la Rúa, war zwischen 2000 und 2010 der Lebensgefährte der kolumbianischen Sängerin Shakira.

Belege

  1. Argentiniens Präsident de la Rúa zurückgetreten , faz.net, 21. Dezember 2001. Abgerufen am 27. April 2012.

Literatur

Weblinks

 Commons: Fernando de la Rúa  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
VorgängerAmtNachfolger
Carlos Saúl MenemPräsident von Argentinien
1999–2001
Ramón Puerta


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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Fernando de la Rúa (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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