Feldschlösschen Getränke - LinkFang.de





Feldschlösschen Getränke


Feldschlösschen Getränke AG
Feldschloesschen (Carlsberg) Logo 2009.svg
Rechtsform Aktiengesellschaft
Gründung 1876
Sitz Rheinfelden, Schweiz
Leitung Thomas Amstutz
(CEO)
Mitarbeiter 1300
Branche Getränke
Website www.feldschloesschen.com

Die Feldschlösschen Getränke AG ist die führende Bierbrauerei und der grösste Getränkehändler der Schweiz mit Hauptsitz in Rheinfelden im Kanton Aargau. Die Brauerei Feldschlösschen produziert die gleichnamige traditionsreiche Schweizer Biermarke. Feldschlösschen ist seit dem Jahr 2000 eine Tochtergesellschaft der dänischen Carlsberg-Brauereigruppe.[1]

Neben verschiedenen Biermarken gehören dem Unternehmen auch die Mineralwassermarke Rhäzünser. Daneben verfügt die Feldschlösschen Getränke AG auch über die Schweizer Lizenz für Schweppes.

Geschichte

Gegründet wurde das Unternehmen 1876 als «Kollektivgesellschaft Wüthrich & Roniger Brauerei zum Feldschlösschen». Gründer waren Mathias Wüthrich, ein Landwirt, der die finanzielle Grundlage für das Unternehmen legte, und Theophil Roniger, ein Brauer, der sein Handwerk in Deutschland erlernt hatte. Von Anfang an setzte die «Brauerei zum Feldschlösschen» auf den Transport ihrer Erzeugnisse mit der Eisenbahn; die Bözberglinie führt von jeher unmittelbar am Feldschlösschen-Gelände vorbei, das 1889 einen direkten Bahnanschluss erhielt. Die Kollektivgesellschaft wurde 1890 in die «Aktiengesellschaft Brauerei zum Feldschlösschen» umgewandelt. Von der Gründung bis 1930 übernahm Feldschlösschen insgesamt 27 Brauereien in der Schweiz.

Nach Dekaden des Stillstands wurde 1970 mit der Übernahme der Brauerei zum Gurten (1996 geschlossen) wieder eine Expansionsphase gestartet. Eine 50 %-Beteiligung an der Unifontes AG, einem Zusammenschluss der Mineralquellen Eglisau, Elm und Rheinfelden, markierte 1973 den Einstieg Feldschlösschens in das Geschäft mit nicht-alkoholischen Getränken. 1984 wurde die Aktienmehrheit an Unifontes erworben, 1985 folgte die Übernahme der Mineralquelle Arkina in Yverdon-les-Bains (2008 geschlossen). Weitere Eckpunkte in der Unternehmensgeschichte umfassen die Übernahmen der Brauerei Hochdorf 1988, der Basler Brauerei Warteck 1989 (1991 geschlossen) und schliesslich der Freiburger Cardinal Holding 1991, der Muttergesellschaft der Brauerei Cardinal (zu der auch Salmenbräu aus Rheinfelden gehörte).

Aus der «Brauerei zum Feldschlösschen» wurde 1992 die Feldschlösschen Holding, die 1996 mit der Zürcher Brauerei Hürlimann fusionierte, woraus die Feldschlösschen-Hürlimann Holding (FHH) entstand, der grösste Schweizer Getränkeanbieter. Dieser Konzentrationsprozess auf dem Biermarkt, verbunden mit dem Verschwinden lokal verwurzelter Brauereien, führte zur Gründung neuer Kleinbrauereien. 1998 wurde mit Übernahme der Mineralquelle Rhäzüns auch die Passugger-Gruppe Teil der FHH. Von den Mineralquellen wurden die Betriebe in Eglisau, Elm und Passugg wieder verkauft, die Unifontes – im Wesentlichen die Mineralquelle Rheinfelden und die Unifontes-Abfülllizenzen (PepsiCo und Cadbury Schweppes) – wurde 1998 vollständig in die Feldschlösschen-Gruppe integriert.

Die Unternehmen unter dem Dach der FHH wurden im Jahr 2000 in eine Immobilienfirma (mehrheitlich geprägt von der Hürlimann Immobilien Holding) und die Getränkefirma Feldschlösschen Getränke AG aufgeteilt, die von der dänischen Carlsberg A/S übernommen wurde. Die FHH, die nur noch den Immobilienbereich umfasste, wurde im Laufe der Zeit in REG Real Estate Group umbenannt und schliesslich im Mai 2004 mit der PSP Swiss Property – unter Beibehaltung des Namens PSP – zur grössten Schweizer Immobilienfirma fusioniert.

Produktionsstandort Rheinfelden

In den schlossartigen Fabrikgebäuden in Rheinfelden wird heute jeder dritte in der Schweiz gebraute Liter Bier hergestellt. Die Brauerei kann besichtigt werden. Das benötigte Wasser für den Brauprozess wird von einer Quelle im benachbarten Dorf Magden bezogen. Diese Quelle gilt als besonders sauber.

Siehe auch

Weblinks

 Commons: Feldschlösschen  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Unternehmensportrait. Feldschlösschen Getränke AG, 12. Januar 2010, abgerufen am 3. Februar 2010 (PDF, 2,63 MB).

Kategorien: Keine Kategorien vorhanden!

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Feldschlösschen Getränke (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

Änderungen: Alle Bilder mit den meisten Bildunterschriften wurden entfernt. Ebenso alle zu nicht-existierenden Artikeln/Kategorien gehenden internen Wikipedia-Links (Bsp. Portal-Links, Redlinks, Bearbeiten-Links). Entfernung von Navigationsframes, Geo & Normdaten, Mediadateien, gesprochene Versionen, z.T. ID&Class-Namen, Style von Div-Containern, Metadaten, Vorlagen, wie lesenwerte Artikel. Ansonsten sind keine Inhaltsänderungen vorgenommen worden. Weiterhin kann es durch die maschinelle Bearbeitung des Inhalts zu Fehlern gerade in der Darstellung kommen. Darum würden wir jeden Besucher unserer Seite darum bitten uns diese Fehler über den Support mittels einer Nachricht mit Link zu melden. Vielen Dank!

Stand der Informationen: August 201& - Wichtiger Hinweis: Da die Inhalte maschinell von Wikipedia übernommen wurden, ist eine manuelle Überprüfung nicht möglich. Somit garantiert LinkFang.de nicht die Richtigkeit und Aktualität der übernommenen Inhalte. Sollten die Informationen mittlerweile fehlerhaft sein, bitten wir Sie darum uns per Support oder E-Mail zu kontaktieren. Wir werden uns dann innerhalb von spätestens 10 Tagen um Ihr Anliegen kümmern. Auch ohne Anliegen erfolgt mindestens alle drei Monate ein Update der gesamten Inhalte.