Fachhochschule Lübeck - LinkFang.de





Fachhochschule Lübeck


Fachhochschule Lübeck
Gründung 1808
Trägerschaft staatlich
Ort Lübeck
Bundesland Schleswig-Holstein
Land Deutschland
Präsidentin Muriel Kim Helbig
Studenten 4.291 WS 2013/14[1]
Mitarbeiter 399 (2013)[2]
davon Professoren 124 (2013)[2]
Jahresetat 27,876 Mio. € (2013)[2]
Website www.fh-luebeck.de

Die Fachhochschule Lübeck ist eine deutsche Hochschule in Lübeck.

Geschichte

Die Fachhochschule Lübeck blickt auf eine Geschichte bis zum Jahre 1808 zurück, in dem die Gesellschaft zur Beförderung gemeinnütziger Tätigkeit in Lübeck eine Navigationsschule, die spätere Seefahrtschule Lübeck, auf dem Kaisertor gründete. Die Fachhochschule wurde 1961 als Staatliche Ingenieursschule Lübeck geschaffen. Sie begann 1962 ihren Lehrbetrieb für Maschinenbau, Elektrotechnik und Physikalische Technik. 1969 wurden die drei Lübecker Ingenieursschulen zur „Staatlichen Fachhochschule Lübeck für Technik und Seefahrt“ zusammengelegt und im Jahr 1973 zur noch heute aktuellen Fachhochschule Lübeck umbenannt. Damit liegen die eigentlichen Wurzeln der Hochschule weiter zurück, als die der Universität zu Lübeck, die erst im Jahre 1964 gegründet wurde.

Fachbereiche

Die FH hat vier Fachbereiche:

  • Fachbereich Angewandte Naturwissenschaften
  • Fachbereich Bauwesen
  • Fachbereich Elektrotechnik und Informatik
  • Fachbereich Maschinenbau und Wirtschaft

Forschung und Entwicklung

Die Fachhochschule Lübeck gehört in der Forschung und Entwicklung zu den bundesweit führenden Fachhochschulen, gemessen am Drittmittelaufkommen. Fachliche Schwerpunkte der Forschung sind:

  • Biomedizintechnik[3]
  • Industrielle Biotechnologie[4]
  • Kunststofftechnik[5]

Internationale Kooperationen

Ansehen hat die FHL durch das im Jahre 2005 zehn Jahre bestehende Austauschprogramm mit der MSOE (Milwaukee School of Engineering) des Studiengangs Elektrotechnik erlangt. Weiterhin gibt es eine internationale Partnerschaft im Bereich Wirtschaftsingenieurwesen sowie im Bereich Maschinenbau.

Weitere Kooperationen und Austauschprogramme finden mit folgenden Ländern statt: China, Dänemark, Finnland, Frankreich, Ghana, Irland, Lettland, Schweden, Spanien und den USA.

Online-Studium

Die Online-Studiengänge entstanden aus dem Bundesleitprojekt Virtuelle Fachhochschule (VFH), das am 1. September 1998 begann und bis Ende 2003 gefördert wurde. Maßgeblich beteiligt an diesem Projekt waren sieben Hochschulen aus unterschiedlichen Bundesländern, die sich zu einem Hochschulverbund zusammengeschlossen und unter Federführung der Fachhochschule Lübeck Online-Studiengänge entwickelt haben. Entstanden sind ein Bachelor- und Masterstudiengang Medieninformatik und ein grundständiger und ein weiterbildender Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen. Die ersten Studierenden konnten zum Wintersemester 2001/2002 mit dem Online-Studium beginnen. Das Besondere an diesem Studium ist, dass die Studierenden 80 % ihrer Fähigkeiten online erwerben können und nur 20 % des Studiums in Präsenz absolviert werden müssen. Dies eröffnete ganz neuen Zielgruppen den Zugang zu einem Studium, besonders Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen zeit- und ortsunabhängig studieren wollen. Durch weitere Projektförderungen konnte das virtuelle Netzwerk weiter ausgebaut und zahlreiche Weiterbildungsangebote entwickelt werden.

Weitere Lübecker Hochschulen

Weblinks

 Commons: Fachhochschule Lübeck  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Statistisches Bundesamt: Studierendenzahlen Studierende und Studienanfänger/-innen nach Hochschularten, Ländern und Hochschulen, WS 2012/13, S. 66–113 (abgerufen am 3. November 2013)
  2. 2,0 2,1 2,2 Geschäftsbericht 2013. Abgerufen am 20. Juli 2013 (PDF; 3,5 MB).
  3. Tandem - Medizintechnik-Forschung
  4. CIB - Industrielle Biotechnologie an der FH Lübeck
  5. KuK - Forschung und Dienstleistungen in Kunststofftechnik

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Fachhochschule Lübeck (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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