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Faaborg


Fåborg ist eine Weiterleitung auf diesen Artikel. Für die Kleinstadt in Jütland siehe Fåborg (Varde Kommune).
 Faaborg
Basisdaten
Staat: Dänemark
Region: Syddanmark
Kommune
(seit 2007):
Faaborg-Midtfyn
 :
Gegründet: vor 1200
Einwohner:
(2016[1])
7.178
Postleitzahl: 5600

Faaborg [ˈfɔbɔːʔʀ] (auch Fåborg; dt: Foburg) ist eine dänische Kleinstadt mit 7178 Einwohnern (Stand 1. Januar 2016 [1]) im Süden von Fünen. Sie gehört zur Faaborg-Midtfyn Kommune.

Geografie

Faaborg ist eine Hafenstadt an der Dänischen Südsee. Am Nordrand der Stadt liegt der See und das Naturschutzgebiet Sundet. Die Stadt liegt südlich der Svanninge Bakker, einem Teil eines hügeligen Naturschutzgebiet, der Fünschen Alpen. Südlich der Stadt Faaborg befindet sich die Halbinsel Horne Land.

Geschichte

Faaborg wird 1229 n. Chr. zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Anlass war die Schenkung der Stadt durch König Waldemar (auch Waldemar der Sieger) an eine portugiesische Prinzessin Eleonore, (nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Prinzessin, die 1452 den Habsburger Friedrich III. heiratete) die wahrscheinlich einen seiner Söhne ehelichte. Der Name der Stadt ist etwas unklar, bedeutet aber wohl Foaborg oder Fuchsburg.

Bis Anfang des 19. Jahrhunderts waren die Hügel im Norden der Stadt mit Heidekraut bewachsen, während in den Tälern Landwirtschaft betrieben wurde. Als sich Land- und Viehwirtschaft nicht mehr lohnten, wurde Wald angepflanzt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Die Altstadt Faaborgs zählt zu den am besten erhaltenen in Dänemark. Besonders beachtenswert sind der frei stehende Glockenturm der alten Stadtkirche, die nach der Reformation zugunsten der Klosterkirche aufgegeben und abgerissen wurde.

Das Faaborger Stadttor Vesterport ist eines von nur zwei erhaltenen Stadttoren Dänemarks; das andere steht in Stege auf der Insel Møn.

Sehenswert ist das 1915 eingeweihte Faaborg Museum mit der Sammlung des Konservenfabrikanten Mads Rasmussen. Sie umfasst Gemälde und Skulpturen hauptsächlich fünischer Künstler wie Peter Hansen, Fritz und Anne Syberg, Johannes Larsen, Poul S. Christiansen und Kai Nielsen. Zusätzlich werden Wechselausstellungen mit zeitgenössischen Künstlern gezeigt.

Einige Kilometer westlich der Stadt befindet sich Schloss Hvedholm.

Der Skjerninghøj nördlich des Dorfes Svanninge ist eine gut erhaltene Megalithanlage der Trichterbecherkultur.

Verkehr und Infrastruktur

Durch Faaborg führt die Fernstraße 8 von Tønder (dt. Tondern) nach Nyborg, außerdem beginnt hier die Fernstraße 43, die die Stadt mit Odense verbindet.

Faaborg ist Ausgangspunkt für Fähren zu den Inseln Ærø, Avernakø und Lyø. Von 1965 bis zum 30. Juni 1999 gab es eine Fährlinie nach Gelting in Schleswig-Holstein. Über das südliche Horne Land mit dem Fährhafen Bojden ist Fünen mit der Insel Alsen durch den Fährhafen Fynshav verbunden.

Faaborg war früher ein Eisenbahnknotenpunkt. Hier trafen sich die Odense–Nørre Broby–Faaborg Jernbane aus Odense (eingestellt 1954), die Svendborg–Faaborg Bane aus Svendborg (eingestellt 1954) und die Nyborg–Ringe–Faaborg Bane (Personenverkehr 1962 und Güterverkehr 1987 eingestellt). 1988 wurde das Teilstück zwischen Faaborg und Ringe, das durch den Pipstorn führt, von der Museumsbahn Syd Fyenske Veteranjernbane übernommen, die seit dem 28. Mai 1992 in den Sommermonaten den Museumsbahnbetrieb durchführt. 2002 fuhr der letzte Zug über die Gesamtstrecke, die Züge endeten daraufhin in Korinth (Fyn). 2011 wurde der Abschnitt zwischen Korinth und Ringe abgebaut und dient seither als Rad- und Fußweg.[2] Der ehemalige Bahnhof dient heute als zentrale Busstation.

Töchter und Söhne der Stadt

Literatur

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Statistikbanken -> Befolkning og valg -> BY1: Folketal 1. januar efter byområde, alder og køn (dänisch)
  2. Historien bag Faaborg-Korinth-Ringe Banen og Syd Fyenske Veteranjernbane (dän.)

Weblinks

 Commons: Faaborg  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Kategorien: Ort in der Region Syddanmark

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Faaborg (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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