FC Wacker Innsbruck (2002) - LinkFang.de





FC Wacker Innsbruck (2002)


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Wacker Innsbruck
Voller Name Fußballclub Wacker Innsbruck
Ort Innsbruck, Tirol
Gegründet 21. Juni 2002 (Herrensektion)
(als FC Wacker Tirol)
2006 (Frauensektion)
Vereinsfarben schwarz-grün
Stadion Tivoli Stadion Tirol
Plätze 17.000, international 15.200
Präsident Josef Gunsch[1]
Vorstand Andreas Perger, Manfred Waldauf, Peter Margreiter, Martin Ausserlechner, Josef Hauser, Christoph Walser, Thomas Kerle, General Manager: Alfred Hörtnagl
Trainer Maurizio Jacobacci
Homepage fc-wacker-innsbruck.at
Liga sky go Erste Liga (Herren)
Regionalliga West (Herren II)
ÖFB Frauen Bundesliga (Frauen)
2. Frauenliga Mitte/West (Frauen II)
2015/16 3. Platz (Erste Liga)
7. Platz (Regionalliga West)
x. Platz (ÖFB Frauen Bundesliga)
5. Platz (2. Frauenliga Mitte/West)
Heim
Auswärts

Der FC Wacker Innsbruck ist ein österreichischer Fußballverein aus der Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck. Die Männermannschaft spielt in der Saison 2015/16 in der Ersten Liga, Österreichs zweithöchster Spielklasse; jene der Frauen in der ÖFB Frauen Bundesliga, der höchsten Spielstufe des österreichischen Frauenfußballs. Die Vereinsfarben des Klubs sind Schwarz-Grün, gespielt wird im Innsbrucker Tivolistadion.

Der Klub geht auf den im Jahre 2002 gegründeten FC Wacker Tirol zurück, der 2007 im Andenken an den fünffachen österreichischen Meister Fußballclub Wacker Innsbruck wieder den Traditionsnamen Wacker Innsbruck annahm und die entsprechende Tradition pflegt.

Hintergründe

Der FC Wacker Tirol sah sich bei seiner Gründung am 21. Juni 2002 als eine Art inoffizieller Nachfolger des FC Tirol, der zuvor in Konkurs gegangen war und sich aufgelöst hatte. Aus diesem Grunde führt der FC Wacker Tirol auch einen Stern im Wappen, als Zeichen für die zehn Meistertitel, die der FC Tirol für sich beanspruchen konnte (siehe erstes Bild). Da die Fans den Namen FC Wacker Tirol aber strikt ablehnten, sich als Innsbrucker Verein sahen und der Verein das Image des in Konkurs geschlitterten Vorgängervereins ablegen wollte, besann man sich wieder traditionellen Werten und beschloss, wieder zum traditionsreichen Namen FC Wacker Innsbruck zurückzukehren. Rechtliche Verbindungen zu dem Vorgängerverein bestehen allerdings keine. Am 23. Februar 2007 wurde die Umbenennung in FC Wacker Innsbruck in der Generalversammlung mehrheitlich beschlossen, die am 1. Juli 2007 durchgeführt wurde. Eine Fusion des Wacker-Tirol-Wappens mit dem ehemaligen Wappen des FC Wacker Innsbruck (siehe drittes Bild) stellte das neue Emblem des Vereins dar (zweites Bild). Dieses Wappen war insbesondere innerhalb der Fanclubs umstritten; sie verwendeten mehrheitlich das Ursprungswappen und setzen sich dafür ein, es als Vereinswappen einzuführen. Nachdem der FC Wacker Innsbruck im Jahr 2013 das 100-jährige Bestehen gefeiert hatte, beschlossen die Vereinsmitglieder 2014, symbolisch zum Ursprung zurückzukehren.

Faninitiative: Fußballclub Wacker Innsbruck

Nach der Insolvenz des FC Tirol Innsbruck formierte sich 2002 eine Gruppe Innsbrucker Fußballanhänger, um dem FC Wacker Innsbruck neues Leben einzuhauchen. Unter dem Namen Fußballclub Wacker Innsbruck – Abkürzung: FC Wacker Innsbruck wurde ein Verein in das Vereinsregister eingetragen. Eine Umbenennung des FC Wacker Tirol war das Hauptinteresse der Vereinsmitglieder. Nach der erfolgten Einigung beider Vereine löste sich der Fußballclub Wacker Innsbruck – Abkürzung: FC Wacker Innsbruck mit Wirkung 11. Mai 2007 freiwillig auf. Die Vereinsmitglieder hatten mit der Umbenennung per 1. Juli 2007 ihr Ziel erreicht. In einem Kooperationsvertrag zwischen den beiden Vertragspartner wurde unter anderem die Überlassung der Wortbildmarke „FC Wacker Innsbruck“, der Fanbetrieb sowie die wechselseitige Unterstützung zwischen Verein und Faninitiative geregelt. Darüber hinaus stellt der Bundesligist FC Wacker Innsbruck der Faninitiative einen zweckgebundenen Betrag für Fanarbeit und die Weiterentwicklung der Fußballsubkultur in Innsbruck zur Verfügung. Der finanziell schwer angeschlagene Verein – Obmann Gerhard Stocker musste zur Lizenzerteilung (mit Auflagen in zweiter Instanz) für die Saison 2007/08 für Euro 800.000 haften – hatte damit nicht nur die Kosten für die Änderung der CI tragen, auch an die Faninitiative war eine Zahlung zu leisten.[2]

Der Mythos 1913

Der ehemalige FC Wacker Innsbruck geht auf eine Gründung im Jänner 1915 zurück. Nach dem Ersten Weltkrieg scheint jedoch 1913 als Gründungsjahr auf. Zum Ursprung dieser Jahreszahl gibt es mehrere Theorien, die jedoch nicht belegt werden können. Für die Tiroler Fußball-Fans ist das Jahr 1913 trotzdem fix mit dem Namen FC Wacker Innsbruck verbunden. Deswegen führte der neue FC Wacker Innsbruck bis Juni 2014 auch die Zahl 1913 im Wappen, obwohl er im Jahr 2002 gegründet wurde.[3]

Geschichte

Geschichte des Vereins

2002–2010
Saison Platz (Teiln.) Sp S U N Tore Pkt.
Regionalliga West
2002/031 [4] 01. (16) 30 26 02 02 101:17 080
Erste Liga
2003/042 [5] 01. (10) 36 22 06 08 065:44 072
Bundesliga
2004/05[6] 06 (10) 36 11 11 14 048:48 044
2005/06[7] 09. (10) 36 10 12 14 044:55 042
2006/073 [8] 09. (10) 36 08 10 18 040:64 034
2007/084 [9] 10. (10) 36 06 11 19 032:63 029
Erste Liga
2008/09[10] 02. (10) 33 18 08 07 065:44 062
2009/102 [11] 01. (10) 33 21 06 06 067:26 069
Legende
Aufstieg
Abstieg
1 FC Wacker Innsbruck schafft als Spielgemeinschaft mit WSG Wattens den Aufstieg in die Erste Liga [12]
2 Aufstieg in die Bundesliga
3 9. Platz (Nichtabstieg nur aufgrund Konkurs und Punkteabzug des GAK)
4 Abstieg in die Erste Liga

FC Wacker Tirol wurde am 21. Juni 2002 mit den Vereinsfarben schwarz-grün gegründet und wird als reiner Mitgliederverein geführt. Kurz nach Gründung des Vereins wurde mit der WSG Wattens die Spielgemeinschaft SpG WSG Wattens-FC Wacker Tirol eingegangen, um nicht in der letzten Spielklasse in den Spielbetrieb einsteigen zu müssen, praktisch war die Mannschaft der Spielgemeinschaft jedoch die von Wattens.

Die Spielgemeinschaft spielte in der Saison 2002/03 in der Regionalliga West und wurde dort auf Anhieb Meister, danach wurde sie wieder aufgelöst. Wacker stieg mit der ehemaligen Wattens-Mannschaft in die zweitklassige Erste Liga auf, die WSG spielte nunmehr mit ihrer Amateurmannschaft in der viertklassigen Tiroler Landesliga. Der FC Wacker erreichte auf Anhieb in der Saison 2003/04 den Meistertitel und damit den Aufstieg in die Bundesliga.

Nur zwei Jahre nach dem Untergang des FC Tirol hatte das Bundesland Tirol damit in der Saison 2004/05 wieder einen Bundesligisten. Im ersten Jahr in der höchsten österreichischen Spielklasse konnten die Innsbrucker den 6. Platz erreichen, landete jedoch im folgenden Jahr nur auf dem vorletzten Platz. In der Saison 2006/07 wurde der Klassenerhalt nur dank eines Punktabzuges für den GAK geschafft, sportlich landete die Mannschaft am letzten Platz.

Aus sportlicher Sicht verlief die Saison 2007/08 negativ, sodass man nach 15 Spieltagen ohne Sieg abgeschlagen am Tabellenende lag. Aufgrund der anhaltenden sportlichen Erfolglosigkeit wurde am 22. Oktober 2007 die Trennung von Trainer Lars Söndergaard bekannt gegeben, und Helmut Kraft als neuer Sportdirektor vorgestellt. Im Anschluss stieg der Verein nach der Rückrunde in die Zweitklassigkeit ab.

Am 24. April 2008 gab Obmann Gerhard Stocker seinen Rücktritt und den sofortigen Rückzug aus dem Vorstand bekannt, am 28. April 2008 einigten sich der verbliebene Vorstand und Helmut Kraft über eine Vertragsauflösung zum 30. April 2008. Er wurde in der Folge durch den ehemaligen FC-Tirol-Spieler Walter Kogler ersetzt, welcher in der Folgesaison bevorzugt auf junge Akteure aus dem eigenen Nachwuchs setzen sollte. Nach dem Abstieg aus der Bundesliga am Ende der Saison 2007/08 „verlor“ Wacker Innsbruck praktisch die komplette Bundesligamannschaft. Der Kader für die zweitklassige Erste Liga wurde vorwiegend mit jungen Spielern aus Tirol ergänzt.

In der Saison 2008/09 wurde die Profimannschaft des Vereins hinter dem SC Magna Wiener Neustadt Vizemeister der zweithöchsten Ersten Liga. Ein richtungsweisendes Spiel war die Heimpartie gegen den späteren Aufsteiger SC Magna Wiener Neustadt die am 11. April 2009 vor rund 9.000 Zuschauern am Innsbrucker Tivoli stattfand. Das Auswärtsspiel hatten die Innsbrucker mit 3:0 für sich entscheiden können. Bei einem Sieg im Heimspiel hätte man den Rückstand auf Tabellenführer Wiener Neustadt verkürzen können, allerdings ging das Spiel mit 1:3 verloren. In den letzten Runden konnte der FC Wacker Innsbruck nur noch den 2. Platz festigen und Wiener Neustadt stieg in die Bundesliga auf.

Wiederaufstieg in die Bundesliga 2010

ab 2010
Saison Platz (Teiln.) Sp S U N Tore Pkt.
Bundesliga
2010/11[13] 06. (10) 36 13 11 12 043:42 050
2011/12[14] 07. (10) 36 10 15 11 036:45 045
2012/131 [15] 08. (10) 36 11 03 22 041:75 036
2013/142 [16] 10. (10) 36 05 14 17 042:70 029
Erste Liga
2014/15 06. (10) 36 11 10 15 032:43 043
2015/16 03. (10) 36 17 08 11 061:47 059
2016/17 0 0 0 0 0 0 0
Legende
Abstieg
1 Um einen Punkt den Klassenerhalt geschafft
2 Abstieg in die Erste Liga

Nach einer hart umkämpften Saison 2009/10 fixierte die Profimannschaft des FC Wacker Innsbruck am letzten Spieltag am 28. Mai 2010 mit einem 2:0-Sieg über die Red Bull Juniors den Wiederaufstieg in die Bundesliga. Das Spiel musste wegen der Verlegung eines Naturrasens in der Red Bull Arena in Wals-Siezenheim ins Paschinger Waldstadion nach Oberösterreich umdisponiert werden. Rund 5000 Innsbrucker begleiteten ihre Mannschaft nach Pasching. Nach dem Abstieg zur Saison 2007/08 und zwei Jahren in der österreichischen Zweitklassigkeit, schaffte das von Walter Kogler trainierte Team im Jahr 2010 den Wiederaufstieg in die Bundesliga.

Dort begeisterte man den Anhang mit einem 4:0-Sieg in der ersten Runde gegen Rapid Wien und konnte sich mit Platz 6 im gesicherten Mittelfeld etablieren. In der Saison 2011/12 spielte man lange Zeit sogar um die Europacupplätze mit, um dann schließlich auf Platz sieben zu landen.

Nach einem katastrophalen Start in die Saison 2012/13 (zehn Niederlagen in elf Spielen) wurde Walter Kogler am 10. Oktober 2012 vom Verein entlassen.[17] Am 17. Oktober wurde Roland Kirchler als neuer Trainer vorgestellt, nachdem sich die Verhandlungen mit dem ursprünglichen Favoriten Michael Streiter zerschlagen hatten.[18] Das erste Spiel unter Kirchler gewann der FC Wacker mit 1:0 gegen die SV Ried. Es war der erste Sieg der Innsbrucker nach sieben Niederlagen in Folge, dem weitere Siege gegen die SV Mattersburg und den SC Wiener Neustadt (Meisterschaft) und Sturm Graz (Cup) folgten.[19] In einem denkwürdigen und überaus dramatischen Saisonfinale, in dem vier Mannschaften in den Abstiegskampf verwickelt waren, siegten die Innsbrucker am 26. Mai 2013 nach einem 0:2-Rückstand noch 3:2 in Wolfsberg und verurteilten damit den SV Mattersburg zum Abstieg, der nach der 35. Runde noch auf dem 7. Platz gelegen war.[20]

Aber auch die folgende Herbstsaison verlief wenig erfolgreich. Roland Kirchler wurde am 16. Dezember 2013, nachdem in 20 Spielen nur 16 Punkte errungen wurden, entlassen.[21] Ihm folgte mit Michael Streiter ein alter Bekannter. Dieser konnte den Abstieg aus der höchsten österreichischen Spielklasse aber nicht verhindern.

Am 29. Mai 2014 wurde der Vertrag mit dem Trainer Michael Streiter um weitere zwei Jahre verlängert. Aufgrund des bisherigen schlechten Abschneidens in der laufenden Saison 2014/15 (vier Niederlagen in Folge zuletzt gegen den Tabellenletzten) wurde Michael Streiter am 21. Oktober 2014 entlassen. Die Trainingseinheiten werden vorerst bis zum Ende der Wintersaison von Interimscoach und Sportdirektor Florian Klausner geleitet. In dem knappen Jahr als Trainer erreichte Michael Streiter einen Durchschnitt von 1,16 Punkten pro Spiel.

Präsidenten

Präsidenten beim FC Wacker Innsbruck seit der Vereinsgründung 2002[22]:

Trainer

Trainer der Kampfmannschaft der Herren seit 2002[27]:

Kampfmannschaft (Herren)

Die Kampfmannschaft der Herren spielt in der Ersten Liga, der zweithöchsten Spielstufe im österreichischen Herren-Fußball.

Sportliche Leitung

Stand: 7. Juni 2016[31]

Funktion Name Geburtsdatum Nationalität beim Verein
seit
letzter Verein
Trainer Maurizio Jacobacci 11.01.1963 Italien 06/2016 FC Schaffhausen
Co-Trainer Christian Stoff 16.12.1970 Osterreich 01/2014 Jugendtrainer
Torwart-Trainer Fuad Đulić 31.07.1950 Bosnien und Herzegowina 06/2015 Trainer SC Ritzing
Athletik-Trainer Karl Schwarzenbrunner Osterreich 07/2013
Physiotherapeut Maximilian Schweiger Osterreich 06/2016
Teammanager Gogo Feistmantl Osterreich 2002

Aktueller Kader

Stand: 14. Juli 2016[31]

Rücken-
nummer
Name Geburtsdatum Nationalität beim Verein
seit
letzter Verein
Torhüter
01 Pascal Grünwald 13.11.1982 Osterreich 07/2011 FK Austria Wien
25 Lukas Wedl 19.10.1995 Osterreich 07/2014 FC Wacker Innsbruck II
27 Julian Weiskopf 20.11.1993 Osterreich 07/2013 Rapid Lienz
Verteidigung
03 Harald Pichler 18.06.1987 Osterreich 07/2015 SV Grödig
05 Michael Lercher 04.01.1996 Osterreich 07/2015 Werder Bremen U19
06 Christoph Kobleder 03.03.1990 Osterreich 01/2016 vereinslos (zuvor Wolfsberger AC)
08 Andreas Hölzl 16.03.1985 Osterreich 07/2014 SK Sturm Graz
17 Michael Schimpelsberger 12.02.1991 Osterreich 07/2016 SK Rapid Wien
20 Dominik Baumgartner 20.07.1996 Osterreich 07/2016 SV Grödig
28 Sebastian Siller 18.05.1989 Osterreich 01/2013 SV Grödig
Mittelfeld
07 Alexander Hauser 23.06.1984 Osterreich 08/2009 SC Wiener Neustadt
10 Jürgen Säumel 08.09.1984 Osterreich 07/2014 SC Wiener Neustadt
11 Roman Kerschbaum 19.01.1994 Osterreich 07/2016 SV Grödig
14 Michael Augustin 29.04.1996 Osterreich 11/2014 FC Wacker Innsbruck II
15 Armin Hamzic 30.12.1993 Osterreich 07/2014 SK Rapid Wien
16 Christoph Freitag 21.01.1990 Osterreich 07/2015 SC Wiener Neustadt
18 Florian Jamnig 03.11.1990 Osterreich 09/2014 WSG Wattens
23 Rami Tekir 10.01.1997 Osterreich 07/2015 FC Wacker Innsbruck II
26 Simon Pirkl 03.04.1997 Osterreich 07/2013 AKA Tirol
77 Alexander Riemann 12.04.1992 Deutschland 07/2015 SV Wehen Wiesbaden
90 Claudio Holenstein 10.09.1990 Schweiz 07/2016 FC Luzern
Angriff
09 Thomas Pichlmann 24.04.1981 Osterreich 07/2015 US Grosseto
19 Patrik Eler 13.06.1991 Slowenien 07/2016 SK Austria Klagenfurt
21 Alexander Gründler 24.07.1993 Osterreich 07/2011 FC Wacker Innsbruck II
22 Marco Hesina 06.12.1991 Osterreich 07/2016 WSG Wattens

Transfers

Stand: 14. Juli 2016[32]

Zugänge Abgänge
Sommer 2016

Galerie

Zweite Mannschaft (Herren)

Die 2. Herrenmannschaft des FC Wacker Innsbruck spielt in der drittklassigen Regionalliga West, Spielstätte ist der Sportplatz Wiesengasse B. Da sich der Fußballklub selbst als Ausbildungsverein sieht,[33] spielt die Entwicklung junger Tiroler Nachwuchstalente eine wichtige Rolle. Für Aufmerksamkeit bei den Fans sorgte die Amateurmannschaft beim sogenannten echten Westderby gegen den Ligarivalen SV Austria Salzburg, bei dem sie in der Hinrunde im Oktober 2010 rund 2.100 Zuschauer ins Innsbrucker Tivoli locken konnte.

Trainerteam

Stand: 17. August 2015[34]

Name Funktion
Osterreich Thomas Grumser Trainer
Osterreich Markus Seelaus Co-Trainer

Aktueller Kader

Stand: 18. Februar 2016[35]

Tor
01 Osterreich Alexander Eckmayr
30 Osterreich Marco Pirchl
31 Osterreich Sebastian Pointner
Abwehr
04 Osterreich Stefan Dimitrov
08 Osterreich Thomas Herwig
14 Osterreich Sabahudin Kolakovic
21 Afghanistan Arian Assim
23 Osterreich Lukas Hupfauf
33 Osterreich Gregor Engelbrecht
41 Osterreich Maximilian Gruber
Osterreich Dominik Popp
Mittelfeld
07 Deutschland Georg Reisberger
09 Osterreich Lucas Peintner
10 Kroatien Kristian Babić
13 Osterreich Florian Rieder
15 Osterreich Pascal Gredler
17 Osterreich Philipp Riegler
20 Osterreich Misel Kalinovic
22 Osterreich Stefan Pribanovic
Osterreich Thomas Kofler
Angriff
11 Osterreich Maximilian Hofer
16 Osterreich Marco Hesina
18 Osterreich Okan Yilmaz
22 Osterreich Simon Laimgruber

Kampfmannschaft (Frauen)

Die Kampfmannschaft der Frauen spielt in der Saison 2013/14 in der ÖFB Frauen Bundesliga, der höchsten Spielstufe im österreichischen Frauen-Fußball.

Frauen

2006 – heute
Saison Platz (Teiln.) Sp S U N Tore Pkt.
2. Frauenliga West
2006/071 [36] 01. (10) 14 14 00 00 160:02 042
ÖFB-Frauenliga
2007/082 [37] 02. (10) 08 04 00 04 019:13 015
2008/092 [38] 02. (10) 08 05 00 03 024:16 017
2009/103 [39] 02. (10) 08 02 04 02 015:11 021
2010/11[40] 04. (10) 18 10 02 06 050:36 032
2011/12[41] 03. (10) 18 12 02 04 057:32 038
2012/13[42] 03. (10) 18 10 04 04 056:25 034
ÖFB Frauen Bundesliga
2013/14[43] 04. (10) 18 07 02 09 034:33 023
2014/15 04. (10) 18 08 05 05 031:31 029
2015/16 0 0 0 0 0 0 0
2016/17 0 0 0 0 0 0 0
Legende
Aufstieg
1 Aufstieg in die ÖFB-Frauenliga
2 Punkte aus dem Oberes Play-Off
3 Punkte aus dem Oberes Play-Off und geteilte Punkte aus Grunddurchgang mitgenommen

Zu Beginn der Saison 2006/07 wurde die Frauenabteilung des Innsbrucker AC übernommen. Aufgrund des Vereinswechsels musste die Mannschaft aus der ÖFB Frauen Bundesliga absteigen und in der 2. Frauenliga West antreten. Den Frauen des FC Wacker Innsbruck gelang jedoch der sofortige Aufstieg mit einem beeindruckenden Torverhältnis von 160:2 Toren.

Im ersten Jahr in der ÖFB-Frauenliga wurde man auf Anhieb Vizemeister und das Team wurde mit dem Bruno (Preis der Vereinigung der Fußballer) für die Mannschaft des Jahres geehrt. Auch die folgenden beiden Jahre konnte der Vizemeistertitel erreicht werden. In den Folgejahren belegte der FC Wacker Innsbruck zwei dritte und zwei vierte Plätze. Im Unterschied zur Herrenabteilung zählen die Frauen damit seit 2007 kontinuierlich zu den Top 4 in Österreich.

Trainerteam

Stand: 17. August 2015[44]

Name Funktion
Deutschland Zoran Tanaskovic Trainer
Osterreich Horst Braun Sportlicher Leiter

Aktueller Kader

Stand: 17. August 2015[45]

Tor
01 Osterreich Franziska Klotz
21 Osterreich Natalija Batrovic
 
 
 
 
 
 
 
Abwehr
02 Osterreich Stefanie Bader
05 Osterreich Romina Suppersberger
07 Osterreich Katja Gatermayer
09 Deutschland Juna Fee Suppan
10 Osterreich Johanna Morscher
11 Osterreich Lena Stockhammer
12 Osterreich Anna Innerhuber
14 Osterreich Eva Maria Dengg
22 Osterreich Stefanie Enzinger
Mittelfeld
03 Osterreich Miriam Hochmuth
06 Deutschland Lisa Appell
07 Osterreich Sarah Lackner
08 Italien Guiana Prugger
12 Osterreich Anna Innerhuber
16 Osterreich Selina Varuska
20 Osterreich Melanie Fischer
 
 
Angriff
14 Osterreich Laura Hartlieb
17 Osterreich Stefanie Kranebitter
18 Osterreich Nora Both
22 Osterreich Daniela Iraschko-Stolz
23 Osterreich Nadine Spörr
 
 
 
 

Zweite Mannschaft (Frauen)

Die 2. Frauenmannschaft des FC Wacker Innsbruck spielt in der 2. Frauenliga Mitte/West.

Trainerinnenteam

Name Funktion
Osterreich Alexandra Hohenbruck Trainerin
Osterreich Stefanie Waibl Co-Trainerin

Fans

Die Ultrà-orientierte Fanszene des FC Wacker Innsbruck ist als Tivoli Nord auf der Nordtribüne des Stadions Tivoli-Neu organisiert. Die wichtigste Fangruppe sind die Verrückten Köpfe die seit dem Jahre 1991 (bis 2002 noch beim FC Tirol) bestehen. Weitere Fanklubs sind I Furiosi, Green Black Danube, Grün-Schwarze-Adler und wacker unser. Eine weitere wichtige Gruppierung war der Fanklub Nordpol Innsbruck, der seit 2003 bestand und für seine politischen Ambitionen bekannt war. 2010 löste sich Nordpol Innsbruck wegen eines Kurvenkonflikts auf. Die Kurve war von nun an unpolitisch aber kritisch. Die Fanklubs der Nordtribüne führen freundschaftliche Beziehungen zu den Fans von Eintracht Frankfurt (Ultras Frankfurt, Droogs), Atalanta Bergamo (Brigate Nerazzurre) und Ternana Calcio (Freak Brothers Ternana).

Titel und Erfolge

Herren

  • 2 × Meister der zweitklassigen Ersten Liga: 2004, 2010
  • 1 × Vizemeister der zweitklassigen Ersten Liga: 2009
  • 1 × Meister der drittklassigen Regionalliga West: 2003

Anmerkung: Der Titel als Drittligameister aus dem Jahre 2003 wurde als Spielgemeinschaft mit der WSG Swarovski Wattens errungen.

Frauen

Literatur

  • Georg Hermann: FC Wacker Innsbruck – Die Legende. Heymon Verlag, 2010.

Weblinks

 Commons: FC Wacker Innsbruck  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. krone.at: Josef Gunsch neuer Wacker- Innsbruck- Präsident , abgerufen am 4. August 2013
  2. Presseaussendung Faninitiative Innsbruck (pdf-Datei; 32 kB)
  3. http://fc-wacker-innsbruck.at/verein/geschichte Der Mythos des Gründungsjahres
  4. app.tfv.at: Tabellen 2002/03, Regionalliga West. Abgerufen am 20. Januar 2015.
  5. www.bundesliga.at: Saison 2003/04, Erste Liga, Tabellen. Abgerufen am 20. Januar 2015.
  6. www.bundesliga.at: Saison 2004/05, Bundesliga, Tabellen. Abgerufen am 20. Januar 2015.
  7. www.bundesliga.at: Saison 2005/06, Bundesliga, Tabellen. Abgerufen am 20. Januar 2015.
  8. www.bundesliga.at: Saison 2006/07, Bundesliga, Tabellen. Abgerufen am 20. Januar 2015.
  9. www.bundesliga.at: Saison 2007/08, Bundesliga, Tabellen. Abgerufen am 20. Januar 2015.
  10. www.bundesliga.at: Saison 2008/09, Erste Liga, Tabellen. Abgerufen am 20. Januar 2015.
  11. www.bundesliga.at: Saison 2009/10, Erste Liga, Tabellen. Abgerufen am 20. Januar 2015.
  12. http://www.bet-austria.com/tabelle.php?sort=p&ort=gesamt&ra=1&rb=30&saison=2002%2F03&liga_ID=5
  13. www.bundesliga.at: Saison 2010/11, Bundesliga, Tabellen. Abgerufen am 20. Januar 2015.
  14. www.bundesliga.at: Saison 2011/12, Bundesliga, Tabellen. Abgerufen am 20. Januar 2015.
  15. www.bundesliga.at: Saison 2012/13, Bundesliga, Tabellen. Abgerufen am 20. Januar 2015.
  16. www.bundesliga.at: Saison 2013/14, Erste Liga, Tabellen. Abgerufen am 20. Januar 2015.
  17. http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/sport/fussball/492970_Wacker-Innsbruck-Trainer-Kogler-muss-gehen.html
  18. http://www.tivoli12.at/nachspielfuer-den-verein-2/hintergruendeund-abgruende/2846-roland-kirchler-als-neuer-trainer-vorgestellt.html
  19. http://www.krone.at/Sport/Rapid_verliert_bei_Sturm_1_2._Salzburg_besiegt_Admira_5_0-Samstagsspiele-Story-339526
  20. http://sport.orf.at/stories/2184160/2184121/
  21. http://sport.orf.at/stories/2197665/2197664/
  22. www.transfermarkt.at: Mitarbeiterhistorie FC Wacker Innsbruck/Präsidenten auf www.transfermarkt.at. Abgerufen am 29. April 2016.
  23. fc-wacker-innsbruck.at: Gerhard Stocker gibt Amt des Obmanns ab. Abgerufen am 19. August 2015.
  24. fc-wacker-innsbruck.at: Mitglieder wählten neuen Vorstand mit Obmann Johannes Marsoner. Abgerufen am 19. August 2015.
  25. www.transfermarkt.de: Profil von Kaspar Plattner auf www.transfermarkt.de. Abgerufen am 19. August 2015.
  26. www.bundesliga.at: Josef Gunsch ist neuer FC-Wacker-Präsident. Abgerufen am 19. August 2015.
  27. www.transfermarkt.at: Mitarbeiterhistorie FC Wacker Innsbruck/Trainer auf www.transfermarkt.at. Abgerufen am 29. April 2016.
  28. www.fc-wacker-innsbruck.at am 25. November 2014
  29. www.fc-wacker-innsbruck.at am 21. Mai 2016
  30. www.fc-wacker-innsbruck.at am 7. Juni 2016
  31. 31,0 31,1 FC Wacker Innsbruck: Kader der Kampfmannschaft (Herren) (abgerufen am 17. August 2015)
  32. Transfermarkt.at: Transfers 2016/17 (abgerufen am 14. Juli 2016)
  33. „Kochs Wechsel war unvermeidlich“
  34. FC Wacker Innsbruck: Kader der zweiten Mannschaft (Herren) (abgerufen am 17. August 2015)
  35. [1]
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